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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur.

Montag, 4. Januar 2010

Schädlingsbekämpfung mit Alkohol

Letzes Jahr, sprich 2009, waren mein Freund und ich in der Toskana unterwegs und besuchten unter anderem die Orangerie von Oscar Tintori. Man kann dort etwa 250 verschiedene Sorten von Zitrusgewächsen in drei verschiedenen Größen erwerben. Ich kaufte mir eine Limette und eine Orange.
Leider wurden beide jetzt über den Winter mit Schildläusen befallen und verloren ihre Blätter. Auch meinen anderen Zitruspflanzen (Kumquat, 2 Zitronen und 1 Clementine) wurden von diesen Biestern heimgesucht. Gerade diese Lausart ist sehr hartneckig und ist sie mal da, wird man sie auch kaum wieder los. Bereits im Herbst, stieß ich in einem Forum im Internet auf den Tipp Wollläuse mit Alkohol zu bekämpfen, denn ich wollte meine mühevoll über den Sommer aufgepeppelte Passionsblume nicht aufgeben. Siehe da, 40%-iger Wodka und ein paar Wattestäbchen wirkten und mit nur einer Anwendung waren alle unerwünschten Gesellen verschwunden und kamen seit dem auch nicht wieder. Warum sollte Alkohol daher nicht auch bei Zitruspflanzen wirken?
Ich testete den Wodka daher auch bei Schildläusen und einer kleinen Kolonie Spinnmilben. Bisher kann ich nur sagen, die Spinnmilben waren nach einer Anwendung verschwunden, die Schildläuse sind allerdings etwas hartneckiger, darum werde ich es demnächst mit wirklich hochprozentigem Alkohol (70% Ethanol aus der Apotheke) nochmal versuchen, denn alle marktüblichen Schädlingsbekämpfungsmittel für Nutzpflanzen kann man in der Wohnung nicht anwenden und die viel beschworene Spiritus-Schmierseifenlösung versagt meist auf ganzer Linie. Im Sommer war es nämlich nicht möglich damit eine Invasion von weißen Fliegen an Tomatenpflanzen nur annähernd einzudämmen.

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