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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur. Zudem wird fleißig gekocht und gebacken.

Donnerstag, 15. April 2010

Anlegen meines Miniteiches

Nachdem ich so viele schöne Bilder von Miniteichen auf diversen Internetseiten gesehen habe und auch die Gartenbücher immer stärker diese Sparvariante eines Teiches in den Mittelpunkt rücken, musste ich auch so einen haben. Eingegraben habe ich den 90l Mörtelkübel in das Blumenbeet, das Jakob und ich letzten August angelegt haben. Allerdings musste es dafür ein wenig erweitert werden, da der Teich sonst zu Nahe an den Buschen und dem Griller gewesen wäre, was fatale Folgen gehabt hätte.

Die Hälfte des Mörtelkübels habe ich eingegraben, den Rest mit einer Holzpalisade umhüllt, den Boden rundherum zuerst mit Unkrautvlies ausgelegt und anschließend eingekiest. Denn sollte der Eimer bei starken Regen übergehen, entsteht so kein unansehnlicher Morast rundherum und so oft wie es bei uns regnet, sollte das berücksichtigt werden.

Da auch Jakobs 2-jährige Nichte im Garten unterwegs ist, musste der Miniteich auch wirklich kindersicher gemacht werden. Dafür schnitt Jakob ein feuerverzinktes Kompostgitter zurecht, welches wir mit Kabelbindern am Mörteleimer fixierten. Die Kanten bogen wir zurecht und versteckten sie zusätzlich hinter der Holzpalisade.

Beim Bepflanzen half mir meine Freundin Ursula, die aufgrund des Gartenteiches ihrer Eltern, die notwendige Erfahrung mitbrachte. Mit Flusssteinen regulierten wir die einzelnen Höhenabschnitte für die Pflanzen, verschönerten mit weißem Kies den Grund des Teiches und schufen mit kleinen Betonpflastersteinen eine ebene Fläche für die kleine Springbrunnenpumpe.
Folgende Pflanzen siedelten wir im Teich an:
  • Hornkraut (Sauerstoffpflanze)
  • Seekanne
  • Blutweiderich (entzieht Nährstoffe)
  • Sumpfvergissmeinnicht
  • Sumpfdotterblume
  • Gauklerblume
  • Tannenwedel
  • Zwergrohrkolben
  • gelbe und violette Schwertlilie
Auf der rechten Seite sieht man schon die kleinen Blättchen der Seekanne ihren Weg nach oben erkämpfen und links gedeiht das Hornkraut schon prächtig und ist nicht mehr weit von der Wasseroberfläche entfernt. Da es diese Woche relativ kalt war und auch die Nächte meist weit unter 5 Grad sind, wächst alles viel langsamer. Aber die Sumpfdotterblume ist schon kurz davor die ersten gelben Knospen zu öffnen. Nun kann man nur hoffen, ein gutes Gleichgewicht gefunden zu haben um einen allzu starken Algenwuchs zu vermeiden.

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