Enter your keyword

Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur.

Dienstag, 6. Juli 2010

Melonen und die ersten richtig bewurzelten Erdbeerausläufer

Heute musste ich im Melonenhäuschen ein wenig umschichten - zum einen mussten die übriggeblieben Kürbisse und Zucchini, welche noch immer in den Minitöpfchen standen, ausziehen und zum anderen waren die Melonen bereits so kräftig, dass sie ein Rankhilfe brauchten. Eigentlich nahm ich das heute in Angriff, weil ich die ersten weiblichen Blüten an der Wasser- wie Honigmelone entdeckte und ich ja nicht die Chance auf eigene Melonen vergeben will, nur weil ich die Ranken am Boden liegen ließ, wo die Bienchen nicht hinkommen.
Als Rankhilfe benutzte ich ganz einfach die Regalböden des Gewächshauses, für welche ich derzeit ohnehin keine Verwendung habe. Letztes Jahr ließ ich die Ranken einfach am Boden entlang wachsen, was sich im Nachhinein nicht als besonders gut erwies, da die Pflanzen lange feucht blieben, wenn es mal regnete.


Übrigens das Foto der reifen Melone machte ich letztes Jahr - sie schmeckte hervorragend:


Erdbeeren

Bei meiner Aufräumaktion auf der Terrasse heute Nachmittag entdeckte ich neben den Melonenblüten auch, dass die ersten Erdbeerausläufer sich fest in ihren Töpfchen verwurzelt hatten. Ich recherchierte zuvor noch im Internet, ob man eventuell einen bestimmten Zeitpunkt zum Trennen abwarten sollte bevor man sie von der Mutterpflanze abschneidet, konnte aber nichts derartiges finden. Im Buch von John Seymore - Selbstversorgung aus dem Garten - war nur zu lesen, dass man die Ausläufer abknipsen kann, sobald sie genügend Wurzeln gebildet haben. Naja, da die Wurzeln schon unten aus den Abzuglöchern herausschauten, musste es wohl soweit sein. Bis jetzt habe ich vier Senga Sengana-Ausläufer und einen von einer Monatserdbeere.
Jakob bastelt mir vielleicht eine kleine Stiege für die Erdbeerpflanzen, damit ich sie unter dem Dachvorsprung unterbringen kann - mal sehen, welche dann besser wachsen, jene im Freiland-Topf oder die Geschützten. Denn irgendwie habe ich es satt, dass die langandauernden Regenphasen ,wie heuer im Mai und Juni, jedes mal die Ernte vernichten und die Pflanzen danach eine Ewigkeit brauchen um sich zu erholen.

Da ich heute auch noch meinen Düngetag hatte, nützte ich die Zeit gleich die Erdbeerpflanzen ein wenig auszuputzen, sprich kaputte sowie verdorrte Blätter abzuschneiden und vertrocknete Blütenstände zu entfernen, damit sich keine Krankheiten ausbreiten. Im Internet habe ich auf diversen Seiten gelesen, dass man nach der Ernte die Pflanze bis auf die Herzblätter zurückschneiden sollte. Ich bin mir aber noch nicht ganz im Klaren, ob ich das auch machen sollte, denn im Moment warte ich noch, dass die ganzen Ausläufer anwurzeln und zum anderen hatte ich letztes Jahr die Erdbeeren im August radikal zurückgeschnitten und im Winter gingen fast alle kaputt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen