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Montag, 5. Juli 2010

Spinnmilben auf einer Aubergine und eine tote Schlangengurke

Eigentlich hatte ich mir schon seit ein paar Tagen gedacht, dass mit einer meiner Auberginenpflanzen, um genau zu sein, dieser mit den weißen Früchten, etwas nicht stimmte. Die Blätter bekamen immer mehr solcher komischen silbrigen Sprenkel und die Blüten viele allesamt ab. Dennoch dauerte es eine Weile bis die ersten Gespinnste an den Blatträndern zu sehen waren und ich somit eine eindeutige Identifizierung des Feindes vornehmen konnte.
Da es sich um keine Zierpflanze handelt, wo man schnell zu Combi-Stäbchen und diversen Spritzmitteln greifen kann, musste ich hier eine gezieltere Auswahl treffen. Bereits für meine Zitruspflanzen hatte ich ein Bio-Spritzmittel von Florissa gegen Spinnmilben und Weiße Fliegen an Obst- und Gemüse besorgt. Es basiert auf einer Mischung von Chrysanthemen- und Rainfarnextrakten, welche eine tödliche Wirkung auf die kleinen Plagegeister haben.
Auftrund des beigemengten Rapsöls und dem heftigen Gestank kann das Mittel wirklich nur im Freien angewendet werden. Ob es wirklich hilft, kann ich allerdings noch nicht sagen, aber die Pflanze lebt noch und das ist schon mal etwas.

Meine an Mehltau leidende Schlangengurke von OBI hat es allerdings nicht geschafft. Lange Zeit war Ruhe und plötzlich war er wieder da. Generell handelte es sich nicht um ein wirklich robustes Pflänzchen, denn mehr als ein winziges Blatt brachte es nie hervor. Irgendwie war es vorprogrammiert, dass es irgendwann eingehen wird.

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