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Dienstag, 27. Juli 2010

Umzug der Pflanzen von der Nordwest-Seite auf die Terrasse

Nachdem ich heute bei meinen Kürbispflanzen und einer Zucchini verkümmerte weibliche Blütenansätze entdeckt habe und es auch bei den Gurken nicht besser aussah, ging ich noch einmal im Internet auf Recherche. Da alle bisherigen Veränderungen zu keiner Lösung des Problems führten. Als das Wetter kühler wurde, kamen die ersten weiblichen Blüten und jetzt ein paar Tage später fallen sie schon wieder gelb zu Boden ohne jemals geblüht zu haben. Der Mehltau scheint nach der Spritzung verschwunden zu sein und die Pflanzen wachsen kräftig weiter.
Und genau das ist das Stichwort kräftiges Blattwachstum - das kann auch ein Anzeichen für einen zu schattigen und kühlen Standort sein. In diesem Fall treiben die Pflanzen zwar jede Menge Blattwerk und männliche Blüten, doch es kommt aufgrund der fehlenden weiblichen Komponente nie zu einer Frucht. Meine Pflanzen standen bisher an der Nord-West-Seite des Hauses, wohin nur Abends ein wenig Sonne scheint und das ist wohl für diese sonnenanbetenden Pflanzen viel zu wenig. Der Grund warum, ich sie überhaupt dorthin setzte war jener, dass sie auf der südlich ausgerichteten Terrasse letztes Jahr bei heftiger Sonneneinstrahlung sofort die Blätter hängen ließen und sich vorallem Mehltau massiv ausbreitete, dies lag aber wahrscheinlich hauptsächlich an der Witterung. Weiters waren die Töpfe um vieles kleiner - vielleicht auch ein Grund für die Schwächlichkeit der Pflanzen.

Aus diesem Grund schaffte ich heute auf der Terrasse platz und schleppte die ganzen Töpfe von der Nordwest-Seite auf die Südseite. Mit ein wenig Koordination gelang es mir wirklich alles auf einem sonnigeren Standort unterzubringen. Hoffentlich hilft der Umzug etwas, denn das Wetter wird in den nächsten Tagen wohl nicht so mitspielen. Mit dem Tief Renate, welches derzeit über Österreich hinweg zieht, fallen die Temperaturen in der Nacht unter 10°C, auch tagsüber ist es nicht gerade berauschend. Eigentlich war besseres Wetter angesagt worden.

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