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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet praxisbezogene Gartentipps für Blumen und Gemüse, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur.

Mittwoch, 29. September 2010

Sanierung unseres Wohnzimmers - Teil 1!

By On 10:14
Seit Vorgestern ist es fix bzw eine unabstreitbare Tatsache, dass wir momentan ein ziemliches Chaos zu Hause haben. Unser bisheriger Kaminofen, der eigentlich ein alter Koksofen Marke Mella ist, wurde vor 30 Jahren in das gleiche Kaminrohr eingeschlaucht wie ein Kachelofen einen Stock über uns. Damals kein Problem, heute aus feuerpolizeilichen Gründen nicht mehr erlaubt, weil es eventuell zu Problemen mit dem Abzug der Rauchgase kommen kann, diese könnten nämlich anstatt das Haus durch den Kamin zu verlassen in der oberen Wohnung rauskommen. Daher mussten wir den unteren Kaminzugang zumauern und den neuen Ofen in einen bisher ungenutzen Kamin einschlauchen.
Um dies zu verwirklichen, rückte gestern eine Kaminbausanierungsfirma an und stemmte je ein Loch in verschiedene Wände, damit später ein Rohr samt Anschluss verlegt werden kann. Die Wohnung sah fürchterlich aus, alles voll mit rotem Ziegelstaub und Dreck. Bei der Stemmerei wurde zusätzlich eine x-Mal übermalte Tapete verletzt, so dass wir beschlossen, gleich den ganzen Raum tapetenfrei zu machen und ihn später einfach weiß auszumalen.

Bis jetzt geschah folgendes:
  • Aufstemmen der Wände für die neuen Kaminrohrverbindungen
  • Zumauern des alten Kaminofenanschlusses
  • Abreißen des Kaminofens
  • Runterreißen der Tapete

Der Markt in Padua und ein Spaziergang am Strand von Grado!

By On 09:53
Letzes Wochenende waren wir in Italien und genossen für dieses Jahr noch einmal herrliches, südliches Urlaubsflair, nach dem in Österreich schon tiefer Herbst vorherrscht. Am vergangenen Samstag besuchten wir Padua und konnten uns natürlich den dortigen Markt, der im und rund um den Palazzo della Ragione stattfindet, nicht entgehen lassen. Dort gibt es alles zu kaufen was das Herz an Lebensmitteln so begehren kann und daneben kann man auch noch Shoppen gehen.

Markt in Padua


kleine Zwiebel


keine Ahnung was das ist


Melanzani


Kürbis


Pilze - die waren sauteuer


Zucchini-/Kürbisblüten







Pferdefleisch



Sauerkraut


Pilze





Strandspaziergang in Grado




Familie: Miesmuscheln


Auster oder Sattelmuscheln (?)




Sieht aus wie eine Garten-Bänderschnecke, aber die lebt doch nicht am Meer :(


Familie: Herzmuschel


 toter Krebs



tote Qualle


Venusmuschel


Familie: Kreiselschnecke (?)



helle rechts: Gemeine Buckelschnecke (?)


Ansammlung Gemeiner Turmschnecken (?)

Ein Kurzbesuch in Italien!

By On 00:13
Letztes Wochenende starteten wir gemeinsam mit Ursula und Michael Richtung Italien. Unser Hauptquartier befand sich wie immer in Aquileia. Leider hatte der Wetterfrosch schon im Laufe der vergangenen Woche nichts Gutes prophezeit - ein Italientief hatte sich angekündigt und sollte vor allem eines mit sich bringen - Regen! Trotz der schlechten Aussicht wollten wir uns nicht entmutigen lassen und gar auf ein schönes Wochenende verzichten.
Jakob konnte relativ früh aus dem Büro raus und so fuhren wir bereits um 15 Uhr in Graz weg. Vorher gab es noch einen kurzen Zwischenstopp bei Deichmann, weil ich mir noch unbedingt etwas besorgen musste. Gott sei Dank war das Verkehrsaufkommen nicht übermäßig, so verloren wir durch diesen Abstecher nicht wirklich viel Zeit.
Die Wetteronkel und -tanten haben nicht immer recht, aber dieses Mal stimmte ihre Prognose haarscharf. Kaum erreichten wir das Kanaltal wurde das Wetter signifikant schlechter, regnerisch und kühl. In Udine regnete es bereits in Strömen, so dass Jakob gezwungen war das Tempo zu drosseln, weil er kaum noch etwas sah. In Aquileia war es vorerst wieder ein wenig besser, doch dieser Umstand sollte nicht allzu lange andauern.
Nachdem wir unsere Sachen in der Wohnung verstaut hatten, fuhren wir zur, unserer Meinung nach, besten Pizzeria rund um Grado. Sie liegt kurz vor dem Damm, wenn man aus Richtung Aquileia bzw Cervignano kommt. Sie ist eigentlich das einzige Lokal dort. Wenn ich mir den Namen gemerkt hätte, würde ich ihn jetzt verraten, aber dem ist leider nicht so, obwohl ich schon x-Male dort war. Die Pizzen und sowie das restliche Essen sind einfach empfehlenswert und das Lokal verfügt über ein sehr nettes Ambiente. Aber zurück zum Wetter, schon bei der Ankunft in der Pizzeria hatte es heftig zu regnen begonnen, während des Essens wechselte sich ein Gewitter nach dem anderen ab und der Regen wurde immer heftiger. Die Fenster lassen einen direkt auf die Lagune von Grado blicken und bei jedem Blitz wurde diese gespenstisch mit einem blau-violetten Licht erleuchtet.


An einen anschließenden Spaziergang in Grado war ohnehin nicht mehr zu denken, also fuhren wir zurück in die Wohnung. Ursula hatte vorgeschlagen ein paar Spiele mitzunehmen, falls das Wetter doch nicht mitspielt. Es war eine super Idee. Wir einigten uns auf DKT (Monopoly auf österreichisch) - eine Ausgabe aus Schillingzeiten! Die Partie konnten wir an dem Abend zwar nicht beenden, aber es zeichnete sich doch ein eindeutiger Trend ab, Jakob konnte sich in Wien mit vielen Häusern etablieren und das ist ja bekanntlich ein teures Pflaster.

Nächsten Morgen (Samstag) stand Padua am Programm. Das Wetter in Aquileia war noch immer schlecht und der heftige Regen hatte sogar die ganze Nacht lang angedauert - ohne Unterbrechung. In der Marina stand  das Wasser auch schon recht hoch. Padua wollten wir aber einfach nicht saußen lassen und entschlossen uns nach einem Frühstück im Mosaiko (tolle Konditorei) dorthin aufzubrechen. Von Aquileia bis nach Padua braucht man mit dem Auto etwa 1,5h, wenn man die Autobahn benützt. Die Maut schlägt sich mit 7,90 Euro pro Strecke zu Buche.
Die Auswirkungen der letzten Nacht waren im Umland deutlich zu sehen: abgebrochene Böschungen, Wein-Plantagen und Felder unter Wasser. Allerdings wurde das Wetter immer besser je weiter wir nach Süden kamen und in Padua selbst schien die Sonne - hier war die Schlechtwetterwalze eindeutig schon vorbeigezogen. Vorgenommen hatten wir uns nichts Besonderes, wir wollten einfach ein wenig durch die Stadt schlendern und ein paar Sehenswürdigkeiten ansehen, wobei die drei großen Kirchen sowie die Markthalle im Zentrum der Stadt im Vordergrund standen.
Übrigens ist am Samstag in vielen italienischen Städten Markttag  und viele, viele Standler bieten auf den einzelnen Plätzen der Stadt ihre Ware feil. Der größte Markt befindet sich auf einem halbrunden, großen Platz, welcher einem Amphitheater gleicht (Prato della Valle). Die Auswahl lässt keine Wünsche offen und im Gegensatz zu unseren Märkten kann man dort wirklich einkaufen, weil es nicht nur Tschantsch und Plunder gibt.

Rathaus


Bacchiglione (Fluß)


Stadtansichten






Rathaus


Markthalle und Markt (Palazzo della Ragione)


















Domplatz



Basilika der hl. Justinia (Prato della Valle)


Prato della Valle




Platz neben Basilika des hl. Antonius


Heimfahrt


Am Abend ging es wieder zurück nach Aquileia. Bei diesem Ausflug haben wir eines gelernt, wenn man Nachts etwas aus der Apotheke braucht, darf man sich nicht auf die Notdienstangaben der örtlichen Apotheke in Aquileia verlassen. Der Grund hierfür liegt darin, dass Aquileia noch zum Bezirk Udine gehört und somit nur Apotheken mit Nachtdienst aus dieser Region angeführt werden. Grado, welches ja nur ein paar Minuten entfernt ist, wird nicht angezeigt, obwohl immer eine der zwei vorhandenen Apotheken offen hat, weil es bereits zur Region Gorizia (Görz) gehört.

Der Sonntag begann wieder mit einem ausgiebigen Frühstück in der Konditorei Mosaiko, danach ging es nach Grado zum Flanieren und zum Strandspaziergang. Mit dem Wetter hatten wir wieder richtig Glück, denn in Grado war das Wetter wesentlich besser als in Aquileia, obwohl die beiden Orte nur 10km auseinander liegen.

Hafen von Grado


Ein ungleicher Kampf





Strand















Zum Abschluss noch ein gutes Essen