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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur.

Samstag, 30. Oktober 2010

Gefüllte Paprika aus eigener Ernte!

By On 18:36
Obwohl die Paprika-Ernte heuer nicht so toll ausfiel wie letztes Jahr, reichte die zweite Erntewelle aus, um eine ganze Portion gefüllte Paprika zu machen. Es ist eines meiner Lieblingsessen und gar nicht schwer zu machen.

Für gefüllte Paprika braucht man:
  • 500 g Faschiertes
  • 2 Kaffeeschalen Reis
  • 2 Zwiebeln
  • Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • Paprika (die Anzahl hängt von ihrer Größe ab)
  • Tomatensauce
Am Besten kocht man zuerst den Reis. Röstet anschließend die kleingehackten Zwiebel in einer Pfanne goldgelb an und gibt dann das Faschierte dazu. Dieses dann gut durchbraten, salzen und pfeffern und gegen Ende hin mit Petersilie würzen. Zum Schluß den Reis mit dem Faschierten gut durchmischen und abkühlen lassen. Die Mischung wird mit einem Löffel schließlich in die Paprika reingestopft - je mehr desto besser. Serviert werden die gefüllen Paprika mit Tomatensauce. Dazu verwendet man, wenn es schnell gehen soll, einfach fertige, passierte Tomaten - einen kleinen Würfel Butter sowie einen Teelöffel Zucker und einen Spritzer Schlagrahm unterrühren. Noch ein wenig mit Salz und Pfeffer würzen und wer will kann noch ein wenig Chili-Pulver dazugeben.

die letzten Chilis und Paprika für 2010


die Faschiertes-Reis-Mischung


ein fertiger, gefüllter Paprika


viele gefüllte Paprika (2 Blockpaprika, mehrere Tomatenpaprika und Naschzipfel)


diese landeten in der Mikrowelle, damit sie zum Essen schön heiß sind und vorallem die Paprika weich werden


... und fertig ist das Gericht

Erste Apfelernte bei Starline Firedance!

By On 18:09
Bei einem unserer drei Säulenobstbäumchen konnten wir einen ersten Ernteerfolg verbuchen. Die Sorte Starline Firedance trug etwa acht Äpfel und das im ersten Standjahr. Die Früchte waren zwar nicht so groß, schmeckten aber wirklich lecker: frisch, saftig und ein bisschen säuerlich. Die anderen beiden Säulenbäumchen (Red River, Campanillo-R) lieferten allerdings kein Obst. Sie verloren ihre Fruchtansätze relativ bald, gemeinsam mit vielen Blättern, was wahrscheinlich daran lag, dass sie zu wenig Nährstoffe zur Verfügung hatten. Sie begannen sich erst zu erholen, als ich sie einmal in der Woche mit einem Bio-Flüssigdünger für Obst und Gemüse versorgte. Nächstes Jahr werde ich gleich von Anfang an damit düngen, vielleicht gehen dann nicht mehr alle Fruchtansätze verloren.
Eine Ausdünnung der Fruchtansätze bei Starline Firedance habe ich nicht vorgenommen, jene Früchte, die der Baum nicht ernähren konnte, fielen von selbst runter.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Deckelschildläuse an Opuntie und Weihnachtskaktus!

By On 10:49
Schildläuse können zu einem wahren Problem werden, wenn man sie übersieht. Diese Erfahrung musste ich schon im Zusammenhang mit meiner Clementine machen, die durch diese Schädlinge fast eingegangen wäre. Über den Sommer hatte es meine Opuntie erwischt. Auch sie wurde wie die Zitruspflanze erbarmungslos Stück für Stück eingenommen und war am Ende dick mit Deckelschildläusen überzogen - also was tun? Die Opuntie ist eine Zierpflanze, man will von ihr ohnehin nichts essen, daher fiel der Griff zu den Axoris Insekten-frei Sticks von Compo nicht schwer. Bei der Clementine versuchte ich ja zuerst alles Mögliche, doch am Ende war auch nur die Chemiekeule der einzige Ausweg um die Pflanze zu retten. Die Sticks taten ihre Wirkung - die Schildläuse gingen alle ein und mussten nur noch mit einem scharfen Wasserstrahl abgeduscht werden. Laut Wikipedia produzieren Deckelschildläuse keinen Honigtau, das war wohl der Grund, warum ich die Schädlinge an der Opuntie so lange nicht entdeckte. Im Unterschied dazu war die Clementine durch die Schildläuse voll und ganz mit Honigtau verklebt und musste mit Schmierseife abgewaschen werden.

tote Schildläuse an Opuntie (Deckelschildläuse)


nach dem ersten Abbrausen - darunter ist alles grün


Schildlaus an Weihnachtskaktus


Den Weihnachtskaktus werde ich genauso behandeln wie die Opuntie, Sticks rein und fertig. Das Problem liegt nämlich darin, dass, wenn man nicht wirklich alle Läuse - inklusive diesen in Ritzen und Verzweigungen - erwischt, die Pflanze jedes Mal wieder befallen wird. Ich habe schon einige Hausmittelchen probiert, zum Beispiel hochprozentigen Alkohol, Neem-Öl oder Teebaum-Öl, sie helfen gut, allerdings nur an diesen Stellen, die man damit erreicht, einige Läuse sitzen aber an Orten, wo man nicht hin kommt, ganz davon abgesehen, dass man nie alle findet, und schon beginnt das Spiel von vorne. Die Sticks wirken systemisch, das heißt, die Pflanzen nehmen den Wirkstoff über die Wurzeln auf und transportieren ihn über den Pflanzensaft bis in die äußerte Spitze, somit erreicht das Mittel jeden saugenden Schädling - egal wo er sitzt.

Übrigens konnte ich damit meine Banane auch erfolgreich von Schildläusen befreien, sie hatte sich im Winterquartier bei den Zitruspflanzen angesteckt. Allerdings bin ich nach wie vor der Meinung, dass ich die Schildäuse mit irgendeiner Pflanze in den Garten eingeschleppt habe, da ich diese Biester vorher nie hatte und aus dem Nichts können sie nun ja auch nicht auftauchen.

Noch mehr Blumenzwiebel!

By On 09:54
Ich konnte es einfach nicht lassen - ich musste noch ein paar Blumenzwiebel vergraben.


Dieses Mal entschied ich mich für folgende Sorten:

  • 2 weiße, winterharte Lilien (mit den nicht winterharten Lilien hatte ich im Sommer keinen wirklichen Erfolg, außer einer einzigen Blüte war nichts zu sehen)
  • 2 rote, winterharte Lilien
  • 6 Camassia (diese Blumen kenne ich noch gar nicht, sahen auf der Verpackung aber schön aus, laut Wikipedia handelt es sich dabei um Prärielilien)
  • 60 Goldlauch (das waren Minizwiebelchen...)
  • 7 Frühlingsknotenblumen
  • 10 Schneeglöckchen
Nun muss man sowieso abwarten, ob die Blumenzwiebel im Frühling auch wirklich austreiben - die Spannung steigt!

Nachtrag

zusätzlich noch gesetzt:
  • einfache rote Tulpen
  • 10 Stück Tulpen Queen of Night (schwarz)
  • 10 Stück Tulpen Calgary (weiß)

Sanierung unseres Wohnzimmers - Teil 5!

By On 09:41
Lange haben wir darauf gewartet und nun ist es endlich so weit - zum einen hat Jakob vergangenes Wochenende unseren Kaminofen angeschlossen und seit gestern haben wir unser Wohnzimmer wieder. Der Anschluss des Kaminofens gestaltete sich schwieriger als erwartet, da das eingebaute Rohr eine leicht ovale Form aufwies (leider wurde hier nicht ordentlich gearbeitet), das Anschlussstück hingegen der Norm (= kreisrund) (Durchmesser 15 cm) entsprach. Um beide Teile miteinander verbinden zu können, musste Jakob daher ein wenig improvisieren. Er "ovalisierte" ganz einfach ein bisschen das Anschlussstück und half beim Zusammenstecken der beiden Teile mit dem Hammer nach. Mittlerweile haben wir den Kaminofen schon ein paar Mal eingeheizt und sind davon begeistert. Er ist sehr schnell warm, gibt viel Wärme ab und verleiht dem Wohnzimmer ein ganz romantisches Ambiente. Auch die Mehrkosten für die Specksteinverkleidung haben sich ausgezahlt, denn der Ofen ist selbst Stunden nach dem Anheizen noch warm.


Mittwoch, 13. Oktober 2010

Viele Blumenzwiebel und die Geschichte vom "Blumenzwiebelpflanzer"!

By On 09:15
Vor einigen Wochen gab es bei Hofer verschiedene Sorten an Blumenzwiebel um Euro 1,39 pro Packung. Da konnte ich einfach nicht widerstehen und kaufte:
  • gefiederte Tulpen (20 Stück)
  • gelbe Tulpen (20 Stück)
  • Krokusse (50 Stück)
  • Iris (30 Stück)
  • gefüllte Narzissen (25 Stück)
  • Mini Narzissen (30 Stück)
daneben gab es noch:
  • blaue Tulpen (2 Stück)
  • schwarze Tulpen (2 Stück)
  • orange Kaiserkronen (2 Stück)
Auf den Punkt gebracht, es war schon eine ganze Menge an Blumenzwiebeln, die es zu vergraben galt. Bisher habe ich immer recht mühsam mit Hilfe einer Schaufel ein Loch gegraben, welches meistens nie die richtige Größe und Tiefe erreichte. Aber damit ist es nun vorbei, denn beim Baumax entdeckte ich vor Kurzen einen "Blumenzwiebelpflanzer" - ein Gartengerät, welches nur dazu gedacht ist, relativ einfach passende Löcher für Blumenzwiebel in die Erde zu bohren. Obwohl ich anfangs ein wenig skeptisch war, ob es wirklich so gut funktioniert wie beschrieben, bin ich jetzt ein richtiger Fan davon, denn das Vergraben der Blumenzwiebel ging rasch und ohne viel Aufwand.

ein Teil der Blumenzwiebel


der Blumenzwiebelpflanzer - ein praktisches Gerät


Loch in die Erde bohren, Erde bleibt im Pflanzer, Zwiebel platzieren


Erde aus dem Pflanzer wieder herausschütteln - fertig

Umpflanzen der bewurzelten Brombeer-Ruten (Vermehrung von Brombeeren)!

By On 08:55
Bevor es so richtig frostig wird, setzte ich meine bewurzelten Brombeer-Ruten noch in passende Tontöpfe um, denn die Überwinterung in Kunststoffgefäßen ist mir etwas suspekt. Warum? Weil Kunststoff keinen Feuchtigkeitsaustausch  im Gegensatz zu Ton zulässt, welcher überschüssiges Wasser aufsaugt und durch Verdunstung wieder abgibt. So kann es fast nicht passieren, dass es die Wurzeln über zu lange Zeit viel zu feucht bzw zu nass haben, dadurch zu faulen beginnen und die Pflanze deswegen eingeht. Im Tontopf ist die Überwinterung meiner selbst vermehrten Brombeeren wahrscheinlich einfacher und erfolgversprechender, denn mein Ziel ist es ja irgendwann so viele Beerensträucher zu besitzen, dass ich mit der Ernte auch etwas anfangen kann. Aber bis dahin wird es wohl noch ein breiter weg sein!

meine bewurzelte Brombeere-Rute (Vermehrung durch Eingraben der Rutenspitze in Erde vor einigen Wochen)


ein gut durchwurzelter Ballen


hoffentlich fit für den Winter

Ein Tigerschnegel im Garten!

By On 08:40
Mittlerweile bin ich jeden Nachmittag damit beschäftigt meinen Topfgarten winterfest zu machen. Dazu gehört natürlich auch das Folienhaus abzubauen, damit es im kommenden Jahr wieder gute Dienste leisten kann. Ansonsten wäre die Folie dem Frost ausgesetzt und das lässt sie spröde werden. Im gleichen Zug räumte ich auch jene Ziegel in die Garage, worauf ich den Sommer über meine Kräuter stehen hatte. Dabei entdeckte ich einen Tigerschnegel, der es sich dort bequem gemacht hatte. Über den in Österreich bereits gefährdeten Tigerschnegel kann man mehr auf Wikipedia lesen.


Ein bunter Tomatensalat!

By On 08:25
Aus den vielen Birnchentomaten, die ich am Wochenende geerntet habe, machte ich einen bunten Tomatensalat, der köstlich schmeckte. Allerdings habe ich noch immer recht viele Tomaten, die ich so rasch wie möglich verarbeiten sollte, vielleicht fällt mir noch etwas ein...

Aufräumarbeiten - 1

By On 08:22
Gestern war es endlich so weit, der Kaminsanierer hat das neue Rohr eingebaut, nachdem er es beim ersten Mal zu kurz bestellt hatte. Damit wurde auch das letzte Loch in der Mauer wieder geschlossen. Nun wartet unser Kaminofen nur noch darauf angeschlossen zu werden, allerdings wird das wohl bis zum Wochenende dauern, da wir noch das Wohnzimmer ausmalen  und vor allem auch die Rigipsplatten an der Decke verspachteln sowie ebenfalls weißeln müssen. Immerhin sind wir mit unserem Schrankraum so gut wie fertig, denn man sieht kaum noch die Spuren von der vielen Dreckarbeit, die darin stattfand. Einziges Manko ist momentan, dass aufgrund der Arbeiten in diesem Zimmer noch mehr Zeugs in der Gegend rumsteht und darauf wartet wieder an seinen Platz zurückgeräumt zu werden.




Samstag, 9. Oktober 2010

Sanierung unseres Wohnzimmers - Teil 4!

By On 22:46
Die Decke ist fertig und alle Kabel sind verlegt - Jakob hat das wirklich super gemacht.





die Reste der alten Decke


Die erste Weintraubenernte!

By On 22:44
Hier gibts nur ein Foto:

Kürbisernte 2010!

By On 22:41
Wie erwartet, fiel die Kürbisernte dieses Jahr ziemlich schlecht aus. Erst im späten August begannen drei Früchte zu wachsen, sie wurden zwar reif, blieben aber klein. Hier das Ergebnis:

sollte laut Packung ein Hokkaido sein


Hokkaido und Pattinson

Zwischenbericht Pitahaya und Cherimoya!

By On 22:37
Die Pitahaya hat den Sommer im Gewächshaus gut überstanden und ist sogar ein bisschen gewachsen, aber noch immer ziemlich klein. Von der Cherimoya leben von vier noch zwei Pflanzen, die aber ganz gut aussehen. Die restlichen Pflanzen wie zum Beispiel die Schlangenfrucht haben es nicht geschafft und sind irgendwann eingegangen.

Die letzte Tomatenernte 2010!

By On 22:34
Alles hat einmal ein Ende, so auch die Tomatensaison 2010. Eigentlich konnte ich relativ viele Tomaten ernten, wenn auch nur innerhalb einer recht kurzen Zeitspanne, denn das Wetter heuer spielte oft verrückt. Schade war es, dass die Tomaten schon früh krank wurden und vor allem unter einem zum Teil starken Mehltaubefall aufgrund der oftmals feuchten Witterung litten. Bis jetzt hatte ich noch nie Mehltau an Tomaten, ich kannte ihn viel mehr von den Gurken und Kürbissen usw, aber man wird immer wieder aufs Neue überrascht. Heute musste der Tomatenurwald im Gewächshaus , wo sich mittlerweile Weiße Fliegen und Mehltau breitgemacht hatten, weichen. Dabei gab es noch ein bisschen was zum Ernten:



meine einzige Ochsenherztomate


Könnte man mal wieder so etwas machen:


Herbstschale mit Erika, Silberdraht und Silberblatt!

By On 22:24
Mittlerweile sieht man den meisten Sommerblumen die kalten Nächte schon deutlich an. Sie sehen einfach nicht mehr schön aus, überall braune Flecken, keine neuen Blütenstände mehr usw. Ein Häufchen Elend halt. Aber der Herbst bietet auch sehr viel, so dass es nicht schwer fällt sich von den Pelargonien und Co zu verabschieden. Meine Herbstschalen für die kleine Mauer, welche die Terrasse von der Wiese trennt, gestaltete ich heuer mit jeweils einem bunten Erika, welchen ich mit je einem Silberdraht und Silberblatt kombinierte. Das schaut so aus (leider sind die Fotos in der Dämmerung nicht so gut geworden):


Der lateinische Name von Silberdraht ist übrigens Calocephalus Brownii, es gehört im weiteren Sinn zur Familie der Korbblütler. Näheres findet sich auf Wikipedia. Laut meinem Pflanzenbuch sind Leucophyta-Arten, zu denen der Silberdraht zählt, frostempfindlich und setzen eine Mindesttemperatur um die 10°C voraus. Er ist somit nicht winterhart! Dennoch wird er gerade im Herbst verkauft und liegt momentan sogarvoll im Trend. Der Grund ist wohl der, dass er selbst nach dem Kältetod, der wohl zwangsläufig im Winter eintreten wird, noch schön aussehen soll. Zugegeben, darum habe auch ich ihn gekauft.


Das Silberblatt oder "Weißfilziges Greiskraut", lateinisch Senecio, gehört ebenfalls wie der Silberdraht zur Familie der Korbblütler, die eigentlich aus den mediterranen Küstengebieten stammt. Die Gattung cineraria, die gerade bei uns zur Herbstzeit überall angeboten wird, ist allerdings auch nur bedingt frosthart. Sie blüht von Frühling bis Herbst gelb. Eigentlich wäre es einen Versuch wert, eine Pflanze im Haus zu überwintern um sie im nächsten Jahr mal in Blüte sehen zu können.

Zu den Heidekräutern gehören die gesetzen Erika-Pflanzen. Diese sind im Gegensatz zu ihren beiden Topfgenossen wirklich winterhart.

Ein vertrockneter Zitronensteckling!

By On 22:15
Heute Nachmittag räumte ich mein Folienhaus. Die Chilis und Paprika mussten auf die Blumentreppe umziehen, da diese mittlerweile mehr Sonne abbekommt, als ihr derzeitiger Standort. Die Tomaten traten ihre letzte Reise zum Komposthaufen an - ich darf nicht meckern, sie hatten sich im geschützten Häuschen wirklich gut gehalten, allerdings sind nun die Nächte und leider auch die Tage bereits zu kühl um wirklich noch Erwartungen an die Pflanzen stellen zu können. Nachdem ich den ganzen Urwald endlich entfernt hatte, reichte ich wieder an jene Stelle, wo ich im Sommer meine Zitrusstecklinge hingestellt hatte. Nur mittlerweile waren sie tot - vertrocknet, weil ich sie in letzter Zeit nie mehr gegossen hatte, denn ich konnte ja wegen der Tomaten nicht mehr bis zu ihnen vordringen. Aber jetzt kommts, einer dieser Stecklinge war wirklich angewurzelt! Ich hatte es schon so oft erfolglos versucht und kaum klappt es einmal, lasse ich das Ding sterben. Einfach nur ärgerlich. Foto von diesem jämmerlich geendeten Steckling gibt es keines.

Vermehrung von Brombeeren über Stecklinge und Absenker - Experiment hat geklappt!

By On 22:05

Vermehrung von Brombeeren über Stecklinge und Absenker - so geht's!

Vor ein paar Wochen versuchte ich meinen dornenlosen Brombeerstrauch mittels Stecklingen und Absenkern zu vermehren. Als Absenker verwendete ich einfach die Enden der Ruten, welche ich in Erde eingrub und als Steckling musste die Spitze einer jungen Rute herhalten. Beides hat wunderbar geklappt. Der Steckling verfügt bereits über ein paar feine Wurzeln, die Absenker sind mittlerweile sogar richtig gut angewurzelt. In beiden Fällen waren sie Wind und Wetter ausgesetzt und mussten auch Dauerregen überstehen.
Ich habe zwar keine Ahnung, ob ich die "neuen" Pflanzen über den Winter bringen werde, aber ich bin immerhin um die Erfahrung reicher, dass es geht und werde damit nächstes Jahr bestimmt früher beginnen, damit die jungen Pflänzchen mehr Zeit zum Anwachsen haben.


Brombeeren durch Absenker und Stecklinge vermehren

Wann sollte man mit Absenkern und Stecklingen beginnen?

Die beste Zeit um mit Absenkern und Stecklingen zu beginnen ist wohl der Frühsommer, ansonsten fehlt der Pflanze die notwendige Zeit genügend Wurzelwerk zu bilden und somit auch fit für den Winter zu werden. Meine aus Absenkern und Stecklingen vermehrte Pflanzen wuchsen ca. 3 Jahre lang gut in ihren Töpfen dahin. Leider wurden sie schlußendlich vom Dickmaulrüssler dahingerafft. Dessen Nachkommen machten es sich vorwiegend im Wurzelbereich gemütlich und knabberten alle Wurzeln ab.



Bis bald und baba!

Chilipulver!

By On 21:54
Von meinen Erlebnissen im Umgang mit Chilis habe ich ja bereits berichtet. Es war eine äußerst scharfe Sache!
Mein Ziel  war es aus den geernteten Chilis Pulver zum Würzen von diversen Saucen herzustellen. Dafür mussten zuerst die Schoten im Dörrgerät getrocknet werden, wobei dies bei Chilis relativ schnell geht. Danach zerkleinerte ich die getrockneten Schoten mit einem Kräuter-Wiege-Messer und verarbeitete diese Stückchen im Mörser zu Pulver. Da ich für die Pulverherstellung nur die milden Chilis verwendete, gab es keine Nebenwirkungen und bösen Überraschungen. Die scharfen Chilis ließ ich, nur grob gehackt, rasch im Gewürzglas verschwinden, obwohl sie vom Geruch her im getrockneten Zustand nicht mehr so scharf waren wie davor, aber wie ich jetzt weiß, wird das Capsaicin dadurch nicht zerstört oder gemildert, daher ist bei der Verwendung Vorsicht angebracht.

getrocknete Chilis 


kleingehackte Chilis



Fertig!


Pilze, Pilze, überall Pilze!

By On 21:19
In der letzten Woche war es meistens regnerisch, aber nicht kalt - perfektes Wetter für alle möglichen Pilze und Schwammerl. Auch im Garten zeigte sich daher ein reges Kommen und Gehen diverser Pilzsorten. Vorweg, ich bin kein Experte was die Pilzbestimmung betrifft, aber ich gebe mir Mühe die gefundenen Exemplare so gut wie möglich einer Gruppe zuzordnen. Sollte jemand einen Fehler bemerken, bitte sofort melden!

Der weiße, filzige Pilz, welcher auf einem Stück Totholz im Garten wächst, ist wohl ein Gemeiner Spaltblättling - einer der häufigsten Totholzpilze, die es gibt, wenn man den Quellen im Internet Glauben schenken darf. Wissenswertes gibt es auf Wikipedia zu lesen.



Zu welcher Pilzart dieser eher ins rötliche gehende Kollege gehört, weiß ich noch nicht...



Noch ein weiterer Pilz lebt auf diesem verrottenden Ast, wahrscheinlich ist er schon länger da, doch erst jetzt sind mir diese oragenen kugelartigen Gebilde aufgefallen. Es handelt sich dabei um Gallerttränen. Auch hierbei handelt es sich um einen Holz zersetzenden Pilz. Weitere Informationen gibt es hier.


Weiters finden bzw fanden sich im Garten Tintlinge. Das besondere an diesen Pilzen ist laut Wikipedia, dass sie quasi ihren Hut selbst verdauen und das Verdaute als schwarze, tintige Flüssigkeit zu Boden tropft. Es ist ihre Art der Vermehrung, denn dieser "Schleim" enthält die Sporen. Früher verwendete man sie wirklich zum Schreiben, man stellte daraus Tinte her. Allerdings hat der Pilz keine lange Lebensdauer, denn schon noch zwei, drei Tagen war er dahin.
Wahrscheinlich war dieses Exemplar ein Schopftintling, welcher aber leicht mit dem Faltentintling zu verwechseln ist - egal, jedenfalls ein Tintling.

Schopftintling (?)




der Tintling nach ein paar Tagen


Daneben habe ich noch ein paar andere Pilze gefunden, wo ich aber nicht annäherend eine Ahnung habe, worum es sich dabei handeln könnte.

Eventuell wieder eines von diesen dreien (Schwefelkopf, Gifthäuptling, Stockschwämmchen) - wächst jedenfalls an derselben Stelle wie letztens


hier schon etwas ältere Exemplare



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