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Montag, 13. Juni 2011

Restaurierungsarbeiten - Teil 1!

Mittlerweile ist Jakob bei der Renovierung des Lis Jollenkreuzers Daria schon ein ganzes Stückchen weitergekommen. So testete er zum Beispiel den zehn Jahre alten Außenborder der Marken Johnson mit rund 4 PS. Doch dafür musste er zuerst eine Halterung konstruieren damit dies auch in der Garage möglich war.




Der Außenborder funktioniert bereits für einige Minuten, stirbt dann allerdings wieder ab. Woran es liegt, hat Jakob noch nicht heraus gefunden, eventuell ist das Gemisch zu fett oder zu mager - mehr Möglichkeiten gibt es ja nicht.
Der nächste Schritt bestand darin den Mast abzumontieren, damit das Boot für weitere Arbeiten in die Garage gestellt werden konnte. Dies war Gott sei Dank nicht besonders schwer.




Im Inneren war unser Jollenkreuzer mit Klebekork ausgeschmückt. Wahrlich kein schöner Anblick, warum sich einer unserer Vorbesitzer für so etwas entschieden hatte, ist uns bis jetzt schleierhaft. Die Entfernung desselben war jedenfalls sehr viel Arbeit. Mit einer normalen Spachtel gab es kein Weiterkommen, also musste mit moderner Technik ausgeholfen werden. Zum Glück hatten meine Eltern zu Hause einen elektrischen Schaber von Bosch, dieser erwies bei dieser Fitzelei gute Dienste.









Die Entfernung des gesamten Klebekorks war auch recht zeitintensiv -. Jakob investierte einige Abende in diese Arbeit. Aber seit dieser entfernt ist, stinkt es in der Kajüte wesentlich weniger. Nun war auch der Weg frei einen neuen U-Bolzen in den Bug einzubauen, denn der alte war recht klein und klapprig. Dafür wurden zwei Stückchen Holz in die passende Form geschnitten und schließlich im Rumpf einlaminiert.


hier auf diesem Bild kann man auch sehr gut die erneuerte Trailerwinde erkennen, die alte Winsch wurde aufgrund von Ermüdungserscheinungen ersetzt 




alt und neu


ein großer Moment - das Boot wird angebohrt


passt perfekt



nun wird der Bolzen einlaminiert


Für die Batterie schnitt Jakob eine neue Halterung zu und begann weiters ein Regal zu bauen.


Natürlich werden auch die Sitzauflagen erneuert, denn die altern sind schon etwas schmuddelig und in die Jahre gekommen. Vor allem riechen sie schon etwas streng. Das Zuschneiden erforderte ein bisschen Geduld, aber nun ist der Rohschnitt fertig.

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