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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur.

Montag, 22. August 2011

Sauerteigbrot - 1. Versuch!

Vor einigen Tagen startete ich nach langem Überlegen  meinen allerersten Versuch ein Sauerteigbrot mit selbst hergestellten Sauerteig zu backen. Ich war immer der Meinung dies sei besonders schwer und kompliziert, aber dem ist gar nicht so, wenn man ein paar Kleinigkeiten beachtet. Überhaupt der Sauerteig selbst lässt sich ganz einfach herstellen:
Man nimmt 100g Mehl (Sorte nach Wahl) und 100ml lauwarmes Wasser, vermischt beides in einer Glasschüssel  und deckt diese anschließend mit einer Frischhaltefolie ab. Nach 24h wiederholt man diesen Vorgang und nach weiteren 24h mischt man noch einmal 200g Mehl und 200ml lauwarmes Wasser unter die bereits gärende Masse. Bevor man sich jetzt aber ans Brotbacken machen kann, muss man wieder 24h warten. Der Sauerteig ist fertig, wenn er blubbert bzw. viele Blasen geworfen hat und säuerlich riecht. Eine Glasschüssel sollte man deswegen nehmen, damit man den Sauerteig immer gut im Blick hat - immerhin wird man bei der ganzen Warterei ziemlich neugierig.

Der Sauerteig alleine reicht aber nicht aus um ein Brot zu backen, denn es handelt sich dabei nur um eine Zutat unter vielen. Für ein schmackhaftes Brot braucht man daher auch noch ein gutes Rezept - ich habe mich für dieses hier entschieden, jedoch nur 1/3 der Menge genommen.
Etwa 50g des Sauerteiges habe ich in einem Marmeladenglas für weitere Backversuche im Kühlschrank aufbewahrt. Laut verschiedenen Berichten soll der Sauerteig im Alter immer besser werden.

ganz frischer Sauerteig - etwa 24h alt


hier schon ein etwas gereifteres Stadium - gut zu sehen die Spuren der Bläschen


der Grund warum eine Glasschüssel verwenden sollte :)


hier habe ich den Teigling bereits zum Gehen in ein Körbchen verpackt


ok - es fehlt noch etwas die Übung


das Ergebnis



das Brot schmeckt wirklich lecker, wenn es auch noch nicht so schön aufgegangen ist


zum Schluss noch die heutige Tomatenernte :)

Kommentare:

  1. Gratuliere, das sieht ja sehr lecker aus! Ein frisches, saftiges selbstgemachtes Brot und dazu selbstgezogene Paradeiser, Herz, was begehrst du mehr. Einfach wunderbar!!!
    Du bringst mich auf eine Idee, allerdings werde ich deas Brot mit Hefe machen, schätze ich, bin einfach zu bequem für die Sauerteig geschichte, obwohl es ja viel besser schmeckt :-)

    Schöne sommerliche Tage noch
    Elisabeth

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  2. Hey - das Brot ist dir aber sehr gut gelungen Kathrin! Es geht doch nichts über ein selbstgebackenes Sauerteigbrot. Einfach nur mit Butter mag ich es auch sehr gerne.
    Viele Grüße Renate

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  3. Das Brot schmeckt ja wirklich nicht schlecht, aber meinem Sauerteig fehlt noch etwas die Triebkraft. Ich habe zwar zusätzlich noch etwas Hefe zum Brotteig (nicht zum Sauerteig) dazu gegeben, aber das war wohl noch zu wenig.

    @ Elisabeth - Trau Dich über den Sauerteig drüber, es ist gar nicht sooo aufwendig.

    lg kathrin

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  4. das ist ja interessant! ich war bisher immer der meinung, man könne sauerteig-brot nur backen, wenn man einen rest von einem alten sauerteig darin verarbeitet (sei es von der omma oder vom bäcker um die ecke.
    danke für deine anleitung
    lg
    alke

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  5. Das sieht doch lecker aus und für den ersten Versuch auch sehr gelungen!!
    LG Verena

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  6. Bei uns backt mein Mann das Brot. An Sauerteig hat er sich noch nicht herangetraut. Sieht lecker aus.
    VG
    Elke

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  7. Liebe Kathrin, der Sauerteig bekommt immer mehr Triebkraft, je länger Du ihn pflegst und nutzt. Wir brauchen schon lange keine Hefe mehr.
    Also einfach Geduld - das sieht schon sehr gut aus!
    Liebe Grüße von Renate

    P.S. Kennst du ketex mit seiner website?

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  8. Lecker! Entspricht ganz meinen Erfahrungen mit dem Sauerteigbroten: Es ist viel weniger Aufwand, als man denkt!

    Zumal man den Sauerteig ja nicht für jedes Brot neu ansetzen muss. Ein bisschen davon aufheben und gelegentlich mit Wasser & Mehl füttern... Dann hat man ewig etwas davon.

    LG
    Annika

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  9. Vielen Dank für Euer Lob es freut mich sehr.

    @ Alke: Nein, Sauerteig kann man auch selbst ansetzen, dieser er wird dann, wenn man öfters Brot bäckt immer wieder erneuert, da man immer einen Rest aufhebt.

    @ Renate: Vielen Dank für die Info, dann stimmt es doch. Die Seite von Ketex kenne ich, die ist wirklich klasse.

    @ Annika: Ja, ich dachte auch, es wäre viel mehr Arbeit.

    lg kathrin

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  10. Ist doch gut geworden! Und ich sag' immer, die Hauptsache ist, es schmeckt.
    Sicherlich macht Übung den Meister. Bin ja auch nicht sooo die große Bäckerin, aber ab und zu und Sauerteigbrot habe ich früher auch schon gebacken. So schwer ist das tatsächlich nicht. Nur Geduld muß man haben und mir geht das alles auch oft nicht schnell genug ;-)
    Den "Hermann" habe ich auch oft gemacht, der schmeckt auch ganz lecker und noch dazu kann man ihn gut verschenken. Hatte ich wohl mal in meinem anderen Blog drüber berichtet.

    Liebe Grüße
    Sara

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  11. Liebe Sara! Die Geduld kann ein Hund sein, ich bin manchmal viel zu ungeduldig, aber backen mit Sauerteig ist für mich neu und daher versuche ich mich so gut es geht an die Regeln zu halten. Weil es so warm ist, war der Sauerteig binnen von drei Tagen fertig, das hat die Warterei doch etwas verkürzt.

    Wer ist Hermann?

    lg kathrin

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  12. Liebe Kathrin
    Das Brot sieht ja wirklich lecker aus! Gratuliere Dir zu Deinem tollen Ergebnis! Ich lese gerade bei der lieben Sara vom "Hermann". Den "Hermann" kennt man auch bei uns in der Schweiz. Vor einigen Jahren war er auch mal bei mir im Haus....
    Eine wunderschöne und sonnige Restwoche wünscht Dir Yvonne

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  13. Oh.... soeben habe ich gesehen, dass Du Dich bei mir als regelmässige Leserin eingetragen hast. Vielen Dank, liebe Kathrin! Das freut mich sehr!
    Herzlichst grüsst Dich Yvonne

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  14. Liebe Kathrin
    Dein Brot sieht so lecker und knusprig aus, aber bei dieser Hitze hast du das geschafft, wirklich bewundernswert. Ich mache fast schon schlapp, es wird von Tag zu Tag heißer.Heute schlafe ich wieder einmal in der Wohnung . Ich weis nicht wo es schlimmer ist, hier, oder im Garten .
    Es grüßt dich herzlich Jutta

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  15. Jetzt weiß ich noch immer nicht, was ein Hermann ist - bei uns in Österreich dürfte das nicht so geläufig sein.

    @ Happy-Sonne: Bitte gerne!

    @ Jutta: Wem sagst Du das, im Büro hat es gefühlte 40°C, daheim ist es Gott sei Dank kühler. Es ist derzeit schon eine Affenhitze - unglaublich. Mir würden auch Temperaturen um die 26-27°C reichen.

    lg kathrin

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  16. Hallo Kathrin,

    schau mal hier, dann weißt du wer oder was mit Hermann gemeint ist:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann-Teig

    Lieben Gruß,

    Annika

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  17. Oh vielen Dank für den Link! Ich werde gleich nachschauen.

    lg kathrin

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  18. Aha sehr interessant - davon habe ich noch nie gehört - ein Teig der wie ein Kettenbrief weitergegeben wird. Irgendwie amüsant.

    lg kathrin

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