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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet praxisbezogene Gartentipps für Blumen und Gemüse, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur.

Samstag, 25. Mai 2013

Kalt und nass!!

By On 13:07
Wir haben heute laut Kalender den 25. Mai eigentlich sollte die Sonne scheinen, aber anstatt dessen hängt seit Tagen eine dichte Wolkendecke über unserem schönen Örtchen und die Temperaturen, ähm naja hmm, darüber schweige ich lieber. Gut, es könnte schlimmer sein - wir haben zumindest keinen Frost und Schnee abbekommen, aber glücklich bin ich nicht über die Gesamtsituation.

Nachdem es aber doch schon einige warme, fast schon heiße Tage gegeben hat, präsentieren sich viele Pflanzen schon mit einem stattlichen Blütenflor, welcher nun zumindest ein bisschen Farbe in die vorherrschende Tristesse bringt.

Mittlerweile habe ich auch begonnen den Garten, wohlgemerkt in kleinen Schritten, auf Vordermann zu bringen. Voraussetzung dafür war aber, dass die Baumstümpfe entfernt wurden. Diese Arbeit hat eine Firma übernommen. Verwendet wurde dafür eine spezielle Fräse, die punktgenau eingesetzt werden kann ohne rundumliegende Pflanzen oder Bauwerke zu zerstören.


Das Fräsen war jedoch nur die halbe Miete. Die Vorbesitzer lebten quasi hinter einer grünen Wand, das Haus war von allen Seiten durch Bäume und Sträucher beschattet. Die Reste des Urwalds waren teilweise noch unter der Erde verborgen und mussten mühevoll entfernt werden. Aber sobald dies geschehen war, konnte ich loslegen.



Die Zeit zum Bepflanzen war viel zu kurz. Denn noch vor Ende des Pfingstwochenendes kündigte sich mit einem heftigen Gewitter der prognostizierte Wetterumschwung an. Nächsten Tag erfuhr ich aus den Nachrichten, dass einer der vielen Blitze in ein Haus im Ort eingeschlagen und die gesamte Elektrik zerstört hat. Nicht weit entfernt in Salzburg-Stadt gab es Hagel - davon blieben wir Gott sei Dank verschont.  Bei uns gab es nur Matsch und ungewollte Seelandschaften.


Die beiden großen Rhododendren haben wir mit dem Haus mitgekauft. Sie sind eine Wucht. Ein gesondertes Moorbeet musste für sie wohl nicht anlegt werden, denn unser Garten erstreckt sich über Moorgrund. So gute Erde wie wir haben, kann man fast nicht käuflich erwerben. Nichtsdestotrotz muss ich die Büsche im Herbst etwas in Form schneiden.


Inzwischen haben auch meine Beerensträucher ein adäquates Plätzchen gefunden. An dieser Stelle haben sie fast den ganzen Tag über Sonne ohne, dass es zu heiß wird. Blütenansätze gibt es genug, ich muss nur rechtzeitig ein Vogelschutznetz anbringen. 


Den perfekten Platz für meine Marillen und Weinbergpfirsiche habe ich noch nicht gefunden, aber die Ernte sieht schon ganz vielversprechend aus. Das Manko am derzeitigen Platz ist wohl, dass der Regen sie von der Wetterseite her erwischt.


Nachdem es letztes Jahr so gut mit den Erdbeeren im Erdbeerturm geklappt hat, habe ich heuer noch zwei weitere gebaut - Töpfe dafür habe ich ja genug. Die Pflanzen habe ich sonnig, doch nicht in der prallen Sonne aufgestellt. Meine Erfahrung war, dass es die Erdbeeren nicht mochten, wenn sie fast verbrannten, außerdem bin ich mit dem Gießen nicht nachgekommen.


Die Akeleien lassen sich das nasse Wetter nicht anmerken und strahlen im Beet wie eh und je. Die Akeleien, die ich im Garten gefunden habe, sehen alle gleich aus. Es sind anscheinend verwilderte Sorten, ich werde sie wohl nach und nach entfernen.


An einer Stelle im Garten blühen unzählige Maiglöckchen - sie dürfen natürlich bleiben.


Die verblühte Küchenschelle ist auch sehr dekorativ.


Mit diesem Bild möchte ich mich verabschieden und Euch allen noch ein wunderschönes Wochenende wünschen.





Donnerstag, 23. Mai 2013

Bau eines neuen Hochbeets!

By On 21:54
Zuerst möchte ich meine neuen Leser ganz herzlich auf meinem Blog Willkommen heißen. Im Moment ist es durch das Haus und die letzten Arbeiten sehr stressig und ich komme relativ wenig bzw. nur unregelmäßig zum Bloggen. Fotos hätte ich ja genug, Geschichten auch, doch die Zeit ist im Moment knapp bemessen.

Wie Ihr wisst, hat mir Jakob schon mal zwei Hochbeete aus Eiche gebaut. Leider haben diese die beiden Übersiedlungen in relativ kurzen Abständen nicht überlebt - sie sahen schäbig aus, waren überwiegend morsch - und wurden nun zu Brennholz verarbeitet. Nachdem wir in nächster Zeit jedoch nicht vorhaben wieder umzuziehen, entschlossen wir uns dazu zwei neue zu Bauen.

Bei einem Sägewerk in der Nähe bot sich die Möglichkeit einen nach Wunsch gefertigten Hochbeetbausatz aus Lärche zu kaufen. Nachdem dies viel an Arbeit erspart, mussten wir nicht viel überlegen und besorgten uns welche.

Damit die Hochbeete zukünftig nicht mehr direkt auf der Erde steht und verlegte Jakob am Rand Waschbetonplatten. 


Die Mitte blieb natürlich offen und wird vor der Befüllung mit einem feinmaschigen Hasengitter gegen Wühlmäuse ausgelegt.


In der Mitte hat Jakob Zugbänder befestigt, damit der Druck der Erde nicht dazu führt, dass es die Seitenwände des Hochbeetes nach außen drückt. Außerdem hat das Hochbeet mit 5 Reihen aus Latten zu je ca. 16 cm genau die richtige Höhe zum Arbeiten.


Hier wird gerade die Noppenfolie befestigt - die Noppen müssen übrigens in Richtung Holz schauen.


Anschließend wurden die Hochbeete noch mit Hasengitter auslegt.


Fast fertig!


Ein Hochbeet habe ich schon mit Kräutern, Salat und Paprika bepflanzt. Im Laufe des Sommers möchte ich mit den vielen Steinen im Garten noch eine Kräuterschnecke bauen, um im Hochbeet Platz für Wichtigeres zu schaffen.


Tja, diesem Paprika ist letzte Nacht wohl kalt geworden. Nachdem die Eisheiligen heuer wohl ein zweites Mal vorbeischauen, bange ich mittlerweile schon ein bisschen um meine Gemüse- und Balkonpflanzen.  Zudem wäre es auch um die Marillen, Weinbergpfirsiche und Nektarinen schade. Jedenfalls sollen die Temperaturen nachts auf ca. 2°C fallen - grmpf!!!

Montag, 13. Mai 2013

Metamorphose!

By On 22:11
Vor kurzem habe ich Euch schon ein paar Vorher-Nachher Bilder gezeigt, doch ich habe noch einige mehr, die Euch nicht vorenthalten möchte. Wir haben das Haus nun seit 4 Monaten und in dieser Zeit hat sich wirklich viel getan. Ich bin selbst ganz erstaunt, "wie" viel das war!

das Badezimmer im Erdgeschoss sah vor den Renovierungsarbeiten so aus....


... zwar ist hier noch einiges zu tun, aber bald wird auch dieses Bad fertig sein - Fenster und Heizkörper sind mittlerweile getauscht


....das obere Bad so


Nach der Renovierung wirkt es auf mich frischer und moderner - der Boiler wurde entfernt und ebenso alle an der Wand montierten Utensilien, nun ist auch genügend Platz für einen großen Schrank


Beiden Bädern war gemeinsam, dass viele Fliesen angebohrt waren und sie mit einem Nachtstromboiler ausgestattet waren, obwohl eine Steigleitung für das warme Wasser vorhanden war.

Im WC haben wir ebenfalls das Waschbecken gegen einen neuen Waschblock ersetzt.

Die Küche im Obergeschoss musste ebenfalls komplett überarbeitet werden - der alte Boden sah einfach schrecklich aus und die Möbel waren bis auf den Küchenblock selbst sehr altmodisch.



Sieht doch gleich viel besser aus!


Bei unserer ersten Besichtigung im Dezember 2012 lag das Haus im Dornröschschlaf. Die Bäume und Sträucher wuchsen wild vor sich und verliehen dadurch dem ganzen Ensemble ein mystisches Flair.



Nach einigen Stunden Holzarbeit sah der Garten schon ganz anders aus. Wenn am Wochenende auch noch die Baumstümpfe entfernt werden, steht dem Anlegen von Blumenbeeten und dem Pflanzen von Obstbäumchen nichts mehr im Wege.


Die neuen Fenster sorgen für eine freundliche Stimmung im Inneren, insbesondere die Wohnküche wirkt optisch nun um einiges größer.




die alte Haustüre...

und die neue Haustüre

Als wir das Haus gekauft haben, befand sich im Keller ein Fischbecken, welches wir in mühevoller Kleinarbeit entfernt haben.


Nun haben wir dort unsere Waschküche aufgestellt. Bis sie so richtig fertig ist, wird es wohl noch ein wenig dauern, aber es sieht doch schon ganz passabel aus.


Der Keller wurde auch runderneuert...


... geweißnet, geputzt und neu eingerichtet.


Im Erdgeschoss war das große Problem, dass die Heizung im Wohnzimmer stand und das Vorhaus viel zu viele Türen hatte. Abhilfe schafften wir in dem die alte Ölheizung durch eine neue Pelletsheizung ersetzt und die Tür zugemauert wurde. 


In der kleinen Nische stand der Ofen, daneben war die Türe.


Es wird zwar noch dauern, bis wirklich alles fertig ist, aber Stück für Stück kommen wir dem Ziel näher.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Blütenmeer!

By On 23:50
Heute zum Feiertag wurden wir vom Wettergott mit wundervollem Gartenwetter verwöhnt. Kein Wölkchen trübte den Himmel - es war ein richtiger Frühsommertag. Während Jakob und meine Mama im Haus beschäftigt waren, habe ich die Zeit genutzt um den neuen Garten etwas auf Vordermann zu bringen. Endlich konnte ich die vielen Töpfe wegräumen, in denen die Pflanzen transportiert wurden, einige Sträucher gleich schneiden und und und. Daneben sind die folgenden Bilder entstanden:

Der Moossteinbrech, welcher meine Schnecke im neuen Blumenbeet bezogen hat, steht mittlerweile in voller Blüte. Anscheinend zieht er Ameisen magisch an, denn die konnten nicht genug bekommen von seinem Nektar.


Das Makroobjektiv eröffnet völlig neue Einblicke :)


Diese Pflanze, leider habe ich den Namen vergessen, habe ich letztes Jahr auf der Gartenmesse in Wels gekauft, heuer hat sie richtig viele Blüten bekommen.


Der Zierlauch war schon im Garten und hat jetzt ein neues Platzerl bekommen.


Meine Zitruspflanzen haben ebenfalls jede Menge Blüten.


Hier siehst Du zwei meiner neuen Akeleien, ich habe sie auf der Gartenmesse in Wels gekauft, besonders die gelbe finde ich sehr hübsch.



Mein Beitrag zur Rettung der Bienen ist heuer das Füttern mit Löwenzahn - er taucht im Moment alle noch bestehenden Wiesenfleckchen in leuchtendes Gelb. 




Queen of the Night ist ein Spätstarter - ihre Blüten öffneten sich erst jetzt.


Das Tränende Herz blüht heuer zum ersten Mal.


Ehrenpreis haben wir auch haufenweise im Garten.


Nachdem der Oberstock fertig ist, ist nun das Erdgeschoss an der Reihe. Jakob hat heute damit begonnen, eine der Türen ins Wohnzimmer zu entfernen und zu zumauern.



Damit aber mit dem Mauern begonnen werden konnte, mussten zuerst die Fliesen und der Unterboden entfernt werden.


Inzwischen wurde bereits jeder verfügbare Ziegelstein verbaut.


Das Ergebnis gibt es in Kürze!