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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur. Zudem wird fleißig gekocht und gebacken.

Samstag, 29. März 2014

In der Frühlingssonne!

By On 15:22

Obwohl heute Wochenende ist, habe ich es recht früh aus den Federn geschafft und einige Bilder im Garten aufgenommen. Leider nur schnell, schnell mit dem Handy.

Die letzten Tage waren etwas intensiv, wie schon der ganze März, aber nichtsdestotrotz haben wir gestern im Bereich der Einfahrt ein neues Beet angelegt. Wir dachten zwar bereits alle auf diesen zwei Quadratmetern mögliche Wurzelstöcke gefunden zu haben, würden aber eines Besseren belehrt. Jakob werkte fast eine Stunde lang, um mit Hilfe von Motorsäge, Krampen und Axt den Stumpf einer Fichte zu entfernen.

Nun wohnen an diesem sonnigem Fleckerl Flieder, Blaukissen, Kuhschelle, Lavendel und Christrosen. Aufgrund dieser Kombination müsste zumindest mal bis in den Sommer hinein immer etwas blühen. Ganz fertig bin ich allerdings noch nicht.

Überhaupt erwacht der Garten gerade richtig zum Leben, Frühlingsblüher und Obstbäumchen strahlen um die Wette.

Sonntag, 23. März 2014

23. März - Winter!

By On 23:13
Nun ja, das Wetter für das Wochenende war nicht so gut angesagt, aber dass es so kalt werden muss?! Der Blick aus dem Fenster heute morgen bescherte nichts Gutes - Schneeregen, der Blick auf's Außenthermometer war entsprechend ernüchternd 0,5°C! 


Nachdem es in den Tagen zuvor jedoch schon so mild gewesen war, sind viele Pflanzen, unter anderem meine Obstbäume ausgetrieben und jetzt das? Marille, Reneklode Gold Dust (blüht zum ersten Mal), Kirsche, Weinbergpfirsich und Nektarine habe ich daher so gut es ging mit Vlies abgedeckt, die Äpfel und der Wein, welcher ohnehin noch tief schlummert, müssen mit den derzeit vorherrschenden Widrigkeiten einfach zurecht kommen. 

Von meinem Einkauf im Gartencenter (habe bei den Stauden zugeschlagen) habe ich leider kein Bild gemacht, das sollte ich eigentlich nachholen den ich habe einige Schätze für mein neu entstehendes Staudenbeet gekauft. Anlegen werde ich es mit Hilfe des Buches "Blumenbeete - in meiner Lieblingsfarbe von Januar bis Dezember". Nach langer Suche habe ich mich dafür entschieden, da es das einzige war, welches die Pflanzung eines Staudenbeets vom Frühling bis zum Winter aufzeigt und zudem Beete für wirklich jeden Standort berücksichtigt. Geschrieben hat es Falk-Ingo Klee.

Da wir aufgrund des Wetters draußen nichts machen konnten, kümmerten wir uns "mal wieder" um den Keller und entsorgen die alten Tische sowie die alte Werkbank des Vorbesitzers. Dieses Inventar leistete zwar bis jetzt gute Dienste, wurde nun aber ausrangiert, da es zu viel Platz braucht und auch nicht mehr schön aussieht.


Zudem benötigen wir dieses Eck für den Regenwasser-Kellertank, welchen wir wohl in Kürze installieren werden, um mehr Regenwasser zum Gartengießen zur Verfügung zu haben.


Am Ende entsorgten wir doch mal wieder eine ganze Menge! Es ist kaum zu glauben, was sich alles im Keller findet und das, obwohl wir schon mehrmals durchgemistet haben. 

Gute Nacht und bis bald!

Dienstag, 18. März 2014

Momentaufnahmen!

By On 22:53
So, die letzte Zeit war etwas stressig, so dass ich gar nicht zum Bloggen gekommen bin. Aber trotzdem hat sich inzwischen so einiges getan. Wir haben ein Geländer für unsere Terrasse bestellt. Ausgesucht haben wir uns eine Edelstahlkonstruktion mit Niro-Seilen. Das Ganze wirkt sehr leicht und passt unserer Meinung nach perfekt zum Haus. Zudem ist auch schon ein Teil der neuen Lichtschachtabdeckungen angekommen sowie die neue Gartenbank mit Tischchen vom Kaffeeröster. Die neuen Fenster werden in etwa vier Wochen montiert. 

Ganz besonders freuen wir uns auf diese, um so mehr noch wenn man sich den Thermografiebericht unseres Hauses ansieht. Am nachfolgenden Bild sind die alten Fenster gut als Schwachstelle zu erkennen, ebenso die Glasziegel. Doch offenbart der Bericht auch ein erahntes Übel - die Balkonplatte als Wärmebrücke. Aus diesem Grund werden wir wohl im Laufe des Sommers entsprechende Dämmungsmaßnahmen setzen.


Wer die Möglichkeit hat an einer solchen Aktion teilzunehmen, dem würde ich dies wärmstens empfehlen, da man viel gezielter Verbesserungsmaßnahmen setzen kann! Nun aber zu etwas anderem - durch die milden Temperaturen sind die Pflanzen im Garten richtig in Schwung gekommen. Narzissen, Blausternchen, Wildtulpen, Schneeglöckchen, Nießwurz und Co blühen um die Wette. 



Die Bilder habe ich alle jetzt am Abend aufgenommen, daher sind sie leider etwas flau geworden, denn heute verschwand die Sonne schon relativ früh hinter dicken Wolken - morgen soll es ja regnen. Zum Wochenende hin wird es ohnehin wieder kühl werden, dies bereitet mir ein wenig Sorge, da bereits die Marille Blüten treibt. Nektarine, Weinbergpfirsich und Kirsche werden bald folgen. Der Kriecherlbaum wird heuer wahrscheinlich das erste Mal blühen - endlich!! 


Bis bald!

Sonntag, 9. März 2014

Blumige Zeiten!

By On 22:26
So, seit etwa eineinhalb Wochen versuche ich die Blumen im Garten zu fotografieren - gar nicht so einfach, entweder ist es schon zu dunkel oder ich habe schlichtweg keine Zeit. Aber heute bei diesem traumhaften Wetter, wurde alles andere stehen und liegen gelassen und es ging raus in den Garten!


Die Winterlinge sind bei mir zwar etwas später dran als bei anderen, blühen dafür nun sehr üppig. Der Standort im lichten Schatten des Rhododendron war wohl doch nicht so schlecht gewählt. Wenn alles gut geht, werden sie einen richtigen Horst bilden. An ungefähr derselben Stelle habe ich auch Blausternchen (denke ich halt, könnte auch etwas ähnliches gewesen sein) vergraben, ihre Blätter sind ebenfalls bereits sichtbar.


Allerdings bin doch recht erstaunt, dass die Narzissen schon so weit sind. Am Bild ist es zwar nicht so gut zu erkennen die Knospen sind aber kurz vor dem Aufblühen. Der Zierlauch hingegen lässt sich noch ein wenig Zeit - Recht hat er, für ihn wäre es jetzt noch ein bisschen zu früh.


Im hinteren Teil des Gartens habe ich auch ein paar Krokusse entdeckt. Diese Zwiebeln habe ich letztes Jahr eher willkürlich vergraben und siehe da, heuer überraschen sie mich mit tollen Blüten. An einer sonnigen Stelle blühen auch schon das erste Scharbockskraut und einige Himmelschlüssel.


Doch im Garten war heute nicht nur das Fotografieren von Blumen angesagt, nein, es wurde auch fleißig gearbeitet. Wir haben den Mülleimerplatz vollkommen überarbeitet und provisorisch Platten verlegt. Jakob musste dafür zuerst aber eine Unmenge an Wurzeln entfernen, unter anderem die eines halbkaputten Buchsbaumes, die einer Berberitze und irgendwelche von unbekannten Pflanzen. Nachdem diese Arbeit getan war, wurde die Regenrinne in der Einfahrt gesäubert. 



Doch nicht nur am Vorplatz waren noch so viele Wurzeln verborgen, auch neben der Terrasse stolperten wir über ein Ungetüm, welches nur mühevoll entfernt werden konnte. Wahrscheinlich gehörte das Teil zum Muschelbaum, der bis zum letzten Jahr dort in der Nähe gewachsen ist. Alles konnten wir ohnehin nicht entfernen. Schön langsam hoffen wir, bald mal alles erwischt zu haben.


Gute Nacht!

Samstag, 8. März 2014

Es wird bayrisch...!

By On 23:34
Heute verbrachten wir einen tollen Tag in Wasserburg am Inn und anschließend am Chiemsee. Ein Wahnsinn, es ist erst der 8. März, aber das Wetter ist einfach schon so frühlingshaft. Petrus möchte uns wohl alle für das entfallene Frühjahr 2013 entschädigen.

Die idyllische Stadt Wasserburg im Landkreis Rosenheim besuchten wir zum ersten Mal. Sie ist von unserem Wohnort ausgehend in 90 Minuten zu erreichen, der Chiemsee, etwas weiter südlich, ist nur noch etwa knapp eine Stunde entfernt!


Bei einer Temperatur um die 15°C machte die Erkundungstour großen Spass! Die Spuren vom Hochwasser 2013 sind allerdings entlang der Promenade noch allgegenwärtig. Der Gehweg musste mit Hilfe eines Baggers vom Schlamm entfernt werden. Reste dieser grauen, sandigen Masse finden sich jedoch noch überall.


Die Bauweise mancher Häuser erinnert teilweise stark an jene in der Salzburger Altstadt. Aber das verwundert auch nicht weiter! 

Aber da so ein Bummel anstrengend ist, machten wir eine kleine Pause im Kaffeehaus "Schranne" - die Torten sind wirklich empfehlenswert!


Gegen Nachmittag brachen wir zum Chiemsee auf. Gott sei Dank waren wir nicht früher dran, denn es müssen sich Menschenmassen auf der Insel Frauenchiemsee aufgehalten haben. Diesen Schluss zogen wir zumindest aus der Anzahl der vielen Fährgäste, die bereits wieder auf dem Rückweg ans Festland waren.


Ich war ziemlich erstaunt, wie vieles auf der Insel bereits blüht - davon sind wir (gefühlt) noch weit entfernt! Zum Essen ist übrigens der Inselwirt sehr zu empfehlen. 


Jedenfalls hat es uns so gut gefallen, dass wir unbedingt im Sommer wieder mal hin fahren möchten - weit wäre es ja nicht!


Gute Nacht!

Dienstag, 4. März 2014

Einfach genial? Einfach Ploberger!

By On 22:30
Vor Kurzem habe ich vom BLV-Verlag ein Rezensionsexemplar von Karl Plobergers neuem Buch "Einfach genial gärtnern! Meine besten Mach-es-so-Tipps" erhalten. Das kurzweilig geschriebene Gartenbuch begeistert schnell und hat für große und kleine Probleme Hilfe parat. Karl Plobeger greift dabei gerne auf Erfahrungswerte aus seinem eigenen Garten in der Nähe des Attersees (Oberösterreich) zurück. Für mich war das Buch auch gerade deswegen interessant zu lesen, da der Autor nahezu dieselben klimatischen Voraussetzungen hat, wie ich hier am ca. 47 km entfernten Wallersee. Beide Seengebiete liegen geographisch bedingt in einer Region, die vor allem durch ergiebigen Niederschlag gekennzeichnet ist.


(Coverbild, BLV Buchverlag)

Der Autor widmet jedem Themenschwerpunkt ein eigenes Kapitel, in welchem auf prägnante Art und Weise das Wichtigste erörtert wird, zwei Infoboxen ("Mach es so" - "So nicht" und "Karls Profitipps") runden es jeweils ab. Der Leser wird dadurch auf die häufigsten Fehler aufmerksam gemacht und erhält zugleich die nötigen Infos, um Missgeschicke in Zukunft zu vermeiden. Kurz gesagt das Buch ist eine tolle Unterstützung sich quer durch's eigene Grün zu garteln, angefangen mit der Anlage eines Gemüsegartens am möglichst wärmsten und sonnigsten Plätzchen des Gartens, über die eigene Herstellung von Kompost, die Pflanzung von Obst, Gemüse, Kräutern und Blumen, wobei jeweils bestimmte, gängige Sorten vorgestellt werden.


Besonders gut gefällt mir am Buch, dass die einzelnen Rubriken nicht nur durch die "grüne" Brille eines Gärtners beschrieben werden, ja darauf geschworen wird, unabhängig vom Standort selbst die empfindlichsten Gewächse ohne Probleme zu Höchstleistungen zu treiben, sondern vielmehr offen und ehrlich darauf hingewiesen wird, dass es unter anderem bedingt durch klimatische Unterschiede innerhalb eines Landes auch Misserfolg geben kann.


Mit diesem Buch wird sowohl ein alter Gartenhase als auch ein blutiger Anfänger seine Freude haben - mich hat es jedenfalls begeistert und ich empfehle es gerne weiter!