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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur.

Sonntag, 1. Juni 2014

Schneckenalarm - die schleimigen Weichtiere verwüsten den Garten!

Regen, Regen und nochmals Regen

So heute muss ich mir mal etwas Frust von der Seele schreiben - in den letzten Tagen gab es mal wieder sehr viel Regen. Das viele Nass reicht gefühlt für Wochen. Doch wer jetzt meint, Besserung wäre in Sicht, der irrt gewaltig, denn schon für kommende Woche wird die nächste Starkregenphase prophezeit. Alles was jetzt im Garten wachsen sollte, will nicht so recht und ist ins Stocken geraten, dafür gedeiht das Unkraut prächtig. 
Kaum eine Pflanze, die nicht von Winden erdrückt wird, den Blütenflor wegen Dauerregen vorzeitig beendet oder überhaupt gleich verfault wie eine meiner Bitterwurzen. Und der Rest? Über den fallen die Schnecken her. Besonders hoch im Kurs steht derzeit der Türkische Mohn - er schafft es kaum zur Blüte ohne nicht vorzeitig vertilgt zu werden. Ein Graus!

Gartenblog Topfgartenwelt Mohn: Mohnblüte

Gartenblog Topfgartenwelt Schädlinge: Schneckenfraß an Pflanzen - Absammeln und Schneckenkorn hilft

Doch was tun gegen die Schneckenplage? In meiner Verzweiflung habe ich gestern Abend noch ein wenig gegoogelt, da diesen Schleimern weder mit Schneckenkorn (auf Eisenphosphat-III-Basis) noch mit Absammeln zu Leibe zu rücken ist. Die gefundenen Infos sind aber eher ernüchternd, denn mehr als das bisherige kann man kaum tun. 
Igel und Co fördern, wird gegen die Rote Spanische Wegschnecke auch kaum helfen, denn diese Nützlinge würden an deren Schleim ersticken. Einzig und allein was noch möglich ist, ist die Schlupflöcher dieser Tierchen zu dezimieren und damit habe ich gleich heute weitergemacht, indem ich unter dem Rhododendron sauber gemacht habe. Allerdings muss ich mir für die Bestandspopulation hinter dem Schneckenzaun im Gemüsegarten noch etwas überlegen - eventuell eine Salatfalle?


Die Arbeiten an der Terrasse gehen voran

Die langersehnte Regenpause wurde aber vor allem dafür genützt anstehende Arbeiten zu erledigen, allen voran die Montage des Terrassengeländers. Bis es jedoch fertig ist, wird es wohl noch dauern, denn im Moment stehen gerade mal die Stützen - Handlauf und Seile fehlen noch.



Eine Arbeit konnten wir inzwischen jedoch bereits abschließen - die Platten rund ums Haus sind verlegt. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden.


Auch sind nun bei Daria alle drei Fenster ausgetauscht - leider zwangen uns die Probleme beim Frontfenster zu einem etwas unkonventionellen Vorgehen - die Scheibe wurde nun angeschraubt anstatt mit dem Kedergummi fixiert. Letzterer ließ sich selbst mit Spezialwerkzeug nicht dazu bewegen an der ihm zugedachten Position zu verbleiben.

Gartenblog Topfgartenwelt Lis-Jollenkreuzer: neue Fenster für Daria

Ein Rezept für Mangold

Der Mangold wächst trotz des regnerischen Wetters sehr gut und  wurde nun zum ersten Mal verarbeitet. Wir haben uns für eine Mangold-Quiche entschlossen. Sehr lecker! Ich kann das Rezept nur weiterempfehlen.

Gartenblog Topfgartenwelt Mangold: gelber Mangold im Gemüsegarten

Gartenblog Topfgartenwelt Mangold: Rezept für Mangold-Quiche

Aus dem Garten

Seit ein paar Wochen stehen der Weinbergpfirsich und die Nektarine an regenschützten Plätzchen neben dem Haus. Es tut ihnen sichtlich gut, denn der zaghaft einsetzende Blattneuaustrieb (meistens ab Juni) zeigt keine Anzeichen mehr von der Kräuselkrankheit. Die Kräuselkrankheit, welche auf einen Pilz zurückzuführen ist, tritt übrigens nur dann auf, wenn die Temperaturen unter 16°C liegen und die Pflanzen durch Regen sehr nass sind. 


Mit meinen Tomaten bin ich bislang sehr zufrieden. Die Pflanzen sind heuer allesamt sehr kräftig und die Blüte hat bereits eingesetzt. Diese Saison stehen zudem alle 34 Tomatenpflanzen an einem trockenen, sonnigen Örtchen.


Die beiden Rosenkäfer, welche Ihr am nachfolgenden Bild sehen könnt, haben sich einen spektakulären Zweikampf um den Nektar dieser Margerite geliefert. Zwei Rosenkäfer auf einer Blüte ist wohl einer zu viel!

Gartenblog Topfgartenwelt Rosenkäfer: im Zweikampf auf bunter Magerite

Die Sonnenröschen stehen im Moment ebenfalls voll in der Blüte. Diese währt allerdings nur kurz, schon am Abend war von dieser Pracht nichts mehr zu sehen, doch bereits morgen in der Früh werden sich die nächsten Knospen öffnen.


Die rote Kletterrose neben der Garage ist derzeit ein wahrer Hingucker - der Rückschnitt im letzten Jahr hat ihr anscheinend gut getan.


Ganz besonders Stolz bin ich allerdings auf diese Exemplare - sie hängen seit letztem Spätsommer am Zitronenbäumchen - vielleicht werden sie diesen Sommer sogar reif? Bio-Zitronenschalen zum Backen wären doch wirklich cool! Was meint Ihr?


Im Hochbeet konnte ich den ersten kleinen Paprika an einer gekauften Pflanze sowie einen Mini-Zucchini entdecken.


Diese Erdbeeren sind wohl bald reif :)


So, jetzt wünsche ich Euch aber eine gute Nacht!
Baba, bis bald!

Kommentare:

  1. Liebe Kathrin, auch ich bin ziemlich gefrustet,denn die Schnecken hausen hier genauso fürchterlich! Da die Wiese nie richtig trocken wird und die Stauden feucht sind,gibt es genügend Unterschlupf,...meine Brettermethode versagt da jämmerlich.Sie müssen ja da nicht unterkriechen ,wenn es überall naß ist! Meinen geliebten Blumensamen,den sie platt gemacht habe säe ich nun in den Kübel!
    Ansonsten hat mir der Spaziergang durch deinen Garten Spaß gemacht,meine Erdbeeren im Topf,sind noch etwas kleiner.
    Lieben Gruß,Ulla

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    1. Liebe Ulla, wenigstens bin ich mit dem Problem nicht alleine! Gestern hat mich schon ein wenig der Mut verlassen, nachdem ich irgendwie auf verlorenem Posten kämpfe - obwohl es sind immerhin ein paar Schnecken weniger als letztes Jahr.

      lg kathrin

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  2. Na, da haben die Schnecken ja doch ein bisschen was übriggelassen ;-) Euer Häuschen ist inzwischen zu einem wahren Schmuckkästchen mutiert! Sieht toll aus! Und deine Töpfe an der Hauswand stehen bei diesem Wetter einfach perfekt.
    Liebe Grüße ins Salzburgerische
    Elisabeth

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    1. Die Sachen, die noch übrig sind, sind entweder nicht in Reichweite der Schleimer oder wurden bis aufs Letzte verteidigt :) Am schlimmsten sind diese Tierchen, die sich irgendwo im Hochbeet verschanzt haben und einfach nicht zu finden sind.

      lg kathrin

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  3. Tolle Bilder, tolles Obst und Gemüse! =)
    Schnecken können einem echt die Freude verderben!
    So ging es mir letztes Jahr, dieses Jahr ist bisher besser.
    Liebe Grüße,
    Sarah =)

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    1. Wir hatten letztes Jahr noch mehr Schnecken als heuer, obwohl die Saison auch nicht gerade schwach ist. Wie Ulla bereits geschrieben hat, ist einfach alles viel zu nass, so dass die Tierchen überall Unterschlupf finden - teilweise kleben sie sogar tagsüber an den Blattunterseiten und müssen sich gar nicht mehr von ihrer Futterstelle wegbewegen.

      lg kathrin

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  4. Hallo Kathrin,
    Euren Arbeitseifer und -elan muss ich einfach immer wieder bewundern. Hut ab.
    Das Schneckenproblem ist dieses Jahr extrem, ich arbeite auch mit den zwei Methoden Schneckenkorn und einsammeln. Wenn es zuviele sind. ist es manchmal doch eklig.
    Dein Gemüse wächst wirklich herrlich und die Zitronen sehen gut aus.
    Mein Fröschlein steht übrigens nicht an einem Teich, denn unseren Teich hat mein Sohnemann in jüngeren Jahren mehrmals durchlöchert. Einmal Teich austauschen und mehrmalige Flickversuche haben uns aufgeben lassen. Wir haben jetzt nur noch zwei kleine alte Holzfässer.

    Ich wünsche Dir eine schöne Woche - eventuell mit Regen -
    und liebe Grüße
    Elke

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    1. Ich versuche es auch mit Ferramol und Absammeln, doch es nützt beides nichts mehr, die Nester finden sich mittlerweile überall im Garten und nahezu unter allen Pflanzen. Es würde wahrscheinlich nur helfen, wenn es endlich mal trockener werden würde.

      Vielen Dank für das große Lob - wir möchten heuer noch so einiges schaffen :)

      lg kathrin

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  5. Hallo Kathrin,
    das Schneckenproblem ist auch in diesem Jahr bei uns wieder schlimmer. Meine Dahlien und Hostas sind wieder sehr stark abgefessen und mein Rittersporn hat überhaupt noch keinen Zuwachs. alles direkt abgefressen. Ich versuche auch Igel und co anzusiedeln und ansonsten streue ich Ferramol und zwar schon im März das 1. Mal.
    Liebe Grüße
    Dagmar

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    1. Ich habe die meisten Dahlien in Töpfe gepflanzt, dort sehen sie noch relativ gut aus, wenn auch noch recht klein, da es bisher recht kühl war. Allerdings bange ich mal wieder um den Salat, wenn ich die Übeltäter im Hochbeet nicht erwische, ist von dem auch nicht mehr viel übrig.

      lg kathrin

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  6. Hallo Kathrin!
    Was den Regen betrifft, habt ihr euch für euer neues Heim leider eine Gegend ausgesucht, die der Regen sehr liebt :-(. Ich hoffe, die schöne Umgebung entschädigt wenigstens ein bisschen. Und die Wettervorhersage für das Pfingstwochenende sieht doch bestens aus. Da können die Pflanzen und auch ihr sicher auch Sonne tanken!
    Liebe Grüße
    Verena

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    1. Ok, es regnet hier zwar ein bisschen mehr als anderswo, aber so etwas wie in den letzten Tagen ist auch nicht ganz normal. In den nächsten Tagen, sollte es hier auch wieder schöner werden, am Wochenende sind richtige Sommertemperaturen angesagt - juhu!!

      lg kathrin

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  7. Liebe Kathrin,
    die Schneckenplage ist in diesm Jahr sehr groß. Der Gärtner sagt: Man mus tatsächlich die Keule einsetzen.
    Alles andere bringt bichts.
    Ich habe mir deinen Blog angesehen, viel gelesen und geschaut. Ich bin begeistert. Ich komme wieder. Ganz bestimmt.
    Einen sonnigen Tag wünscht dir
    Irmi

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    1. Liebe Irmi, vielen Dank für das Kompliment :) Ja, das mit den Schnecken ist eine Katastrophe - ich habe heute eine Unmenge davon im Garten gefunden und vernichtet. Würde ich kein Schneckenkorn ausbringen, wären es wahrscheinlich noch mehr.

      lg kathrin

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  8. Liebe Kathrin
    Das Problem mit den Schnecken kenne ich auch.... Grrrh!
    Auch bei uns hat es in letzter Zeit oft und viel geregnet. Auf Pfingsten soll es aber sonnig und warm werden.
    Danke für Deinen interessanten Post.
    Eine glückliche Restwoche wünscht Dir Yvonne

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  9. Die Schnecken, liebe Kathrin, können schon wirklich zur Plage werden, das nasse Wetter spielt natürlich eine entscheidende Rolle. Bei mir haben sie in den Töpfen sogar einige Pflanzen zerfressen.
    Die Mangold-Quiche sieht super lecker aus. Rund ums Haus hat sich viel getan, euer ganzer Einsatz hat sich mehr als gelohnt und ihr könnt jetzt einfach auch euer neues Zuhause richtig genießen. :-)

    Liebe Grüße und eine gute Nacht wünscht dir
    Christa

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    1. Die Pflanzen sind eigentlich nur auf der Terrasse sicher, Töpfe sind für Schnecken kein Hindernis. Es ist eine Katastrophe.

      lg kathrin

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  10. Liebe Kathrin,
    da macht man sich die ganze Arbeit und die Schnecken ... das tut mir wirklich Leid für Dich! Ihr wart ja auch wieder richtig fleißig, wenn ihr so weiter macht habt ihr schon bald alles perfekt gestaltet ;-)). Deine Tomaten sehen sehr gut aus, hier werden auch schon die ersten rot. Dein Weinbergpfirsisch weckt in mir wunderbare Kindheitserinnerungen, mein Opa hatte einen Baum im Garten und der war immer sowas von voll.

    Ich wünsche Euch weiterhin viel Energie und wenig Schneckenfrust

    Alexandra

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    1. Oh, vom Erröten der Tomaten bin ich noch weit entfernt, hier haben sich gerade erst einmal die ersten Blüten entwickelt, bis zur Ernte wird es daher noch dauern. Der Weinbergpfirsich trägt wirklich super, ich hoffe, das bleibt auch so bis zur Ernte.

      lg kathrin

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  11. Liebe Kathrin
    Also deinen Schneckenfrust kann ich mir vorstellen und auch absolut verstehen. Und ja ich weiss, es gibt eigentlich gar nichts, ausser dem, was du ja bereits gemacht hast. Grrrrr ... sich einfach dreinschicken und hoffen, dass das bald sommerliche Wetter den Schnecken den Garaus macht (sofern sie bis dahin noch etwas in deinem wunderschönen Garten gelassen haben). Aber, wie ich sehe, gibts da ja noch unwahrscheinlich viel zu bestaunen.
    Beeindruckt bin ich immer wieder von dem, was ihr im und jetzt v.a. rund ums Haus bewerkstelligt. Die Terrasse wird sensationell. Wird da dann Erde aufgeschüttet?
    Liebe Grüsse
    Ida

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  12. Hallo Kathrin,
    ja, dieses Jahr nerven die Schnecken wirklich kolossal.
    Vorgestern habe ich im Garten eine Käferlarve entdeckt, die es auf die Gehäuseschnecken abgesehen hat.
    Tja, aber die will ich gar nicht loswerden, blöd.
    VG
    Elke

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    1. Gehäuseschnecken wären für mich auch kein Problem, aber die anderen.... Nach der Schlechtwetterperiode habe ich weit über 160 Schnecken gefangen - das ist nicht normal!

      lg kathrin

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  13. Hallo Kathrin,
    selbst in meinem bisher kaum von Schnecken heimgesuchten Garten fühlen sich die kleinen Schleimer in diesem Jahr sehr wohl. Jeden Abend bevor es richtig dunkel wird, mache ich eine Gartenrunde mit der Schere. Ich finde diese schnelle Todesart am wenigsten grausam. An Ködern langsam sterben, ertrinken oder was es sonst für Möglichkeiten gibt um Schnecken zu beseitigen, finde ich ziemlich gruselig.
    Deine schönen Pflanzenbilder zeigen, dass die Schnecken noch reichlich übrig gelassen haben.
    Besonders schön finde ich die rosa Margerite.
    Liebe Grüße,
    Anette

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    1. Wir hatten schon letztes Jahr viele Schnecken, dieses Jahr sind es sogar ein bisschen weniger, aber noch immer viel zu viele. Die Blumen muss ich mit Schneckenkorn schützen, sonst wäre nichts mehr da...

      lg kathrin

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  14. Hallo Kathrin,
    Bei uns ist im Moment auch ziemlicher Schneckenalarm. Im Steingarten sind schon einige Pflanzen komplett verschwunden und teilweise neu austreibende Astern. Ich bin immer ganz froh, wenn die Stauden eine schneckensichere Höhe erreicht haben. Manchmal gehe ich auch mit der Schere durch den Garten. Beeindruckt bin ich ja von deinen 34 Tomatenpflanzen und dann sind sie auch noch trocken und sonnig untergebracht. Das wird ja eine tolle Ernte werden.
    LG Sigrun

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    1. Ich hoffe auf eine tolle Tomatenernte, aber sicher kann man sich nie sein, vor allem, wenn dann doch das Wetter umschlägt und die Sonnenstunden fehlen. Bei mir fressen die Schnecken besonders gerne den angepflanzten Mohn und die Mittagsblumen - jetzt weiß ich auch, warum letztere noch nie geblüht hat.

      lg kathrin

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  15. Oh Du Arme! Das ist ja ärgerlich! Bei uns hat es auch ein paar Schnecken, vor allem unter den Steinen, die ich schließlich als Randbegrenzung selbst in den Garten schaffte. Aber solange sich das in Grenzen hält, ist nichts zu sagen. Wenn Ausgeglichenheit in einem Garten herrscht, wird eine Art so schnell nicht hochkommen, daran arbeite ich hier.
    Aber selbst die Sonnenblumen keimen auf und bleiben großteils unbehelligt. Vielleicht auch, weil ich einiges an Beipflanzen dulde, das für Schnecken besser geeignet ist. Wenn sie ihre kleinen Goodies haben, brauchen sie sich nicht an "meinen" Pflanzen zu vergreifen. ;-)
    Bei uns hat es glücklicherweise ja nicht so viel geregnet. Nur Wind ist hier auch fast immer. Der Wind hat ohnehin zugenommen in den letzten Jahren und gehört wohl auch zum Klimawandel. Es vergeht kaum ein Tag ohne ihn. Man fühlt sich oftmals wie an der Küste. Das kannten wir aus meiner Kindheit und Jugend gar nicht in unserer Gegend.

    Wir hatten in einem unserer früheren Gärten ja auch mal ein großes Schneckenproblem. Abend für Abends sammelte ich mehrere Hundert Schnecken, die ich in den naheliegenden Wald brachte. Es ließ einfach nicht nach, bis ich mit ihnen Frieden schloss. Sie bekamen aber ihr eigenes Beet *lach* und irgendwann dezimierte sich die Plage. Gift hätten wir niemals verwendet, schon wegen der damals kleinen Kinder nicht!

    Hier hatte ich zu dem Problem auch Buchtipps

    http://mein-waldgarten.blogspot.de/2011/04/schneckenalarm.html

    Ob man durch Chemie Schnecken dauerhaft los wird ... besser ist sicherlich, wenig wässern (wobei man für den Regen ja nichts kann) und den Boden regelmäßig und gründlich zu bearbeiten (das fällt bei mir schon flach, da ich das heutzutage nicht mehr schaffen würde). Monokulturen, künstlicher Dünger, überhaupt zuviel Künstliches und Pflanzen, die gebietsfremd sind ..
    Oder mal ein paar Laufenten zulegen ...

    Der Mangold sieht ja lecker aus, auch das daraus Entstandene! Gemüse muß ich mir auf dem Wochenmarkt kaufen, ich würde es heutzutage nicht mehr schaffen oder es würde vertrocknen und vom Kraut überwuchern. ;-)
    Ach ja, was es doch alles zu beachten gibt bei einem Obst- und Gemüsegarten ...

    Ich wünsche Dir, daß Ihr das Problem bald in den Griff bekommt und eine reiche Ernte! Und so eine eigene Zitrone hat schon was! Da drücke ich Dir die Daumen!

    Liebe Grüße und ein schönes Pfingstfest
    Sara

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    1. Liebe Sara, vielen Dank für Deine ausführlichen Zeilen! So viele gebietsfremde Pflanzen wachsen überhaupt nicht in meinem Garten, allerdings hatten die Schnecken sehr lange unbehelligt Zeit ein beachtliches Ausmaß anzunehmen. Ohne Schneckenkorn geht es derzeit leider einfach nicht, würde ich es nicht verwenden, hätte wir nicht einmal Gras im Garten, denn es werden auch die frisch gesäten Stellen kahl gefressen. Ich hoffe stark, dass ich durch zusätzliches Absammeln das Problem zumindest soweit in den Griff bekomme, dass man den Garten wieder normal nützen kann - mal sehen, es ist bestimmt noch viel Arbeit bis dahin.

      Vielen Dank zudem für den Buchtipp - werde ich gleich googeln.

      lg kathrin

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