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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur.

Sonntag, 28. September 2014

Kürbisschlacht!

Im Post "Erntevielfalt" habe ich Euch von unserer Kürbiswuchtel (Sorte: Muscat en Provence) mit einem Gewicht von etwa 20 kg erzählt. Trixi von "Trixis Trauminsel" hat mich damals gefragt, ob ich nicht darüber berichten könnte, was wir aus diesen Teil machen werden. Dieser Aufforderung komme ich natürlich sehr gerne nach!

Vor ein paar Tagen haben wir uns nun an die Aufgabe heran gemacht, den Kürbis zu verarbeiten. Das war gar nicht so einfach. Obwohl die Schale an und für sich recht weich ist, sich auch gut schneiden lässt, wäre ich mit dem Teil völlig verzweifelt, hätte mir Jakob nicht geholfen. Denn trotz allem braucht man recht viel Kraft, um den Kürbis zerlgen zu können.


Nachdem die Messer gewetzt waren und der Kürbis eine gute Position zum Anschneiden eingenommen hatte, konnte es losgehen.


Die einzelnen Schnitten wogen zwischen 1,2 und 1,8 kg. Ohne Kerne und Innenleben brachte es der Gute auf über 15 kg. Die Schätzung von etwa 20 kg im Urzustand war also gar nicht schlecht.


Der Kürbis wurde teilweise verschenkt, teilweise zu Suppe verarbeitet, teilweise eingefroren. Allerdings ist es so viel, dass der Gefrierschrankt total voll ist und wir schier nur noch von Kürbis leben könnten :) Ok, gut, das ist übertrieben ...


Neben dem Muscat en Provence und einem Butternut-Kürbis mussten auch noch ein paar Tomaten eingekocht werden. Da wir jedoch oftmals auch kleinere Mengen brauchen (z.B. Couscous), mussten wir eine Lösung finden, entsprechende Portionen einfrieren zu können. Entschieden haben wir uns für kleine Silikonbackförmchen - diese eigenen sich dafür perfekt. Nachdem das Tomatenmark tiefgefroreren ist, kann man es einfach aus den Förmchen nehmen und in größeren Paketen zusammenfassen.


Die Kartoffelernte kann sich heuer auch sehen lassen. Zwar wurden die Töpfe mit den Knollen relativ früh vom Kürbis überwuchert, so dass wir eigentlich wenig Hoffnung hatten im Herbst welche vorzufinden, aber anscheinend hatte das keine Auswirkung. In der Schüssel finden sich unter anderem Vitelotte und Rosa Tannenzapfen.


Die ersten wurden dann auch schon mit Butter und Salz verspeist - sie schmeckten allesamt sehr gut!


So, bevor ich aber schlafen gehe, möchte ich Euch noch einmal auf das Gewinnspiel im letzten Post hinweisen. Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück! Baba!

Kommentare:

  1. Hallo Kathrin,
    der Kürbis ist wirklich der Hammer! Bei der Menge im Gefrierschrank fürchte ich, dass euch der Kürbis bald zu den Ohren raushängt *lach*
    Toll, dass du auch noch reichlich Tomaten einkochen konntest. Das wollte ich eigentlich auch, aber irgendwie reicht's dann doch immer nur für eine ordentliche Mahlzeit.
    Ich wünsch dir einen herrlichen sonnigen Sonntag,
    lieben Gruß, Trixi

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    1. Liebe Trixi, vielen Dank für das liebe Kommentar! Mal sehen, wie lange wir mit dem Essen von Kürbis durchhalten werden, aber so lange es nicht jeden Tag etwas mit Kürbis gibt, wird es wohl gehen :)

      lg kathrin

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  2. Was ein Prachtstück! Sieht toll aus und schmeckt sicher mega lecker, oder?
    Ich hab zwar keinen so schönen und großen Kürbis, dafür aber über 20 Hokkaido und einige Spaghettikürbisse die momentan fleissig verschenkt werden. Denn über 20 Kürbisse schaffen auch wir nicht. ;-) =D

    Liebe Grüße,
    Sarah =)

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    1. 20 Hokkaido sind aber auch nicht schlecht!

      lg kathrin

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  3. Liebe Kathrin,
    du bist eine richtige Bäuerin geworden. So ein Riesenkürbis, da wäre ich total überfordert. Ich wusste nicht, dass man Kürbis einfrieren kann. Die Kartoffeln sehen sehr hübsch aus und ich glaube, dass sie lecker schmecken.
    Wünsche euch einen schönen Sonntag. Liebe Grüße ... Dorothea

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  4. hallo Kathrin,

    was für eine Ernte! Ich werde jetzt auch meine erste Kürbissuppe kochen, hab mir aber einen Hokkaidokürbis gekauft, der soll für Anfänger gut sein. Die Kartoffeln sehen auch sehr lecker aus und die Idee mit den Tomatenportionen finde ich sehr gut.

    Liebe Grüße
    Lisa

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    1. Ich wünsche Dir gutes Gelingen :)

      lg kathrin

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  5. Hallo Kathrin,
    bei Tomatensoße oder-Mark funltioniert das auch wie bei Marmelade: Heiß in Gläser füllen und Vakuum ziehen lassen (Twist-Off-Gläser nicht auf den Kopf stellen). Ich koch zur Sicherheit nochmal zusätzlich ein.
    Katja

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    1. Hallo Katja, vielen Dank für den Tipp, über das Einkochen habe ich mich noch nicht so richtig drüber getraut, aber es wäre bestimmt eine tolle Alternative, denn mittlerweile ist der Gefrierschrank mehr als voll.

      lg kathrin

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  6. Hallo Kathrin, die Kürbisschlachtung ist ja gut gelungen. Bei mir gibt es immer nur die "kleinen", wie Hokkaido oder Muskat. Am Samstag gab es gerade eine Muskatkürbis-Suppe, da schaffe ich die Bearbeitung gerade so. Aber auch die sind schon ganz schön hart, vor allem wenn man die Schale noch entfernt. Da wart ihr sicher einige Zeit in der Küche beschäftigt.....
    Rosa Tannenzapfen-Kartoffeln kenne ich noch nicht.
    LG Sigrun

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    1. Wenn er kleiner gewesen wäre, hätte ich ihn vielleicht geschafft, aber so.... da war ich chancenlos. Hmm, Jakob hat etwa 2 bis 3 Stunden gebraucht, bis der Kürbis zerlegt war.

      lg kathrin

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  7. Ein Traum! :)
    Ein Garten ist doch was gaaaanz anderes als ein Balkon. Von solchen Mengen können wir nur träumen. Bei uns reichen die Mengen und Größen meist immer nur für 1-2 Mahlzeiten.

    Liebe Grüße und lass es dir schmecken,
    Sarah Maria

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  8. Hallo Kathrin,
    das ist ja eine Mega-Ernte. Es sieht ja bei Euch aus wie in einer Großküche und ich muss mal wieder vor Eurem Engagement den Hut ziehen.
    Die Idee mit den Backförmchen ist klasse, das werde ich mir merken.

    Liebe Grüße
    Elke

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    1. Ja, wir haben auch nicht schlecht gestaunt - mit so viel haben wir dann doch nicht gerechnet.

      lg kathrin

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  9. Wow ! Toll... Der Muscade de Provence ist einer der besten Kürbisse die es gibt. Ein kleiner Tipp für Kürbisse in der Größe: auf den (sauberen) Küchenboden fallen lassen und er bricht in der Mitte auseinander. Ich nehme die Kürbisstücke dann (mit Schale) und gare sie im Backofen - so verliert man nicht so viele wertvolle Inhaltsstoffe, kann das Kürbismus aus der Schale herauslöffeln und portioniert einfrieren. Schöne Kartoffelsorten hast du da ! Frische Kartoffeln aus dem Garten sind einfach etwas Herrliches...

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    1. Hui, da hätte ich aber ein wenig Bedenken, dass der Kürbis nicht nur aufbricht, sondern vielmehr explodiert und dann in jeder Ritze klebt. Unsere Küche ist gerade mal ein Jahr alt, ich glaube, da ist mir dieses Experiment noch ein wenig zu riskant, aber trotzdem Danke für den Tipp :)

      lg kathrin

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    2. *lach* Nein, er explodiert wirklich nicht. Er bricht mit einem dumpfen Geräusch und hat dann einen Riss. Fürs Explodieren ist das Fruchtfleisch des MdP viel zu fest- das würde dir aber bei einem Halloweenkürbis passieren :-). Die Sauerei würde ich mir aber auch nicht antun *höhö* !
      Lasst es euch schmecken !

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  10. Hallo Kathrin,
    was hättet Ihr nur gemacht, wenn die Pflanze mehrere solcher Megakürbisse produziert hätte??? Wow, das sieht wirklich nach viel Arbeit aus. Aber wenn es dann geschafft ist, freut man sich später über die Köstlichkeiten umso mehr!
    Lila Kartoffeln hatte ich auch mal im Garten, die waren total lecker, wenn auch auf dem Teller farblich etwas gewöhnungsbedürftig. ;-)

    Liebe Grüße, Bärbel

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    1. Boah, das ist eine gute Frage, wenn wir mehr dieser Giganten gehabt hätten, hätten wir wohl die ganze Nachbarschaft mit Kürbis beglücken müssen :)

      lg kathrin

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  11. Das ist ja ein stolzer Batzen, liebe Kathrin!
    Ich kann Kürbisse auch gar nicht mehr schneiden, das geht sehr auf die Hände.
    Aber ich/wir mögen auch gern Kürbis in Variationen. Da müssen meine Männer dann auch mit ran. Obwohl die auch schon stönen, auch bei etwas kleineren Exemplaren. ;-)
    Da habt Ihr ja nun auch mit dem Garten und seinen Erzeugnissen gut zu tun.
    Toll auch die Kartoffeln - sogar eine Lilafarbene! 'Rosa Tannenzapfen' kannte ich auch noch nicht.

    Liebe Grüße
    Sara

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    1. Hallo Sara, Kürbisse können auch wirklich harte Brocken sein - unserer war auch so einer - da müssen die Männer einfach helfen!

      lg kathrin

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  12. Liebe Kathrin,
    das sind alles lauter leckere Sachen, die ihr habt! Davon, das man den Kürbis einfriert, lese ich zum ersten Mal. Interessant. Allerdings hatte ich auch noch nie so einen großen gehabt... Die Idee mit Einfrieren von Tomatenmark ist auch genial. Lasst euch eure Ernte gut schmecken!
    LG Natalia

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