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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur. Zudem wird fleißig gekocht und gebacken.

Sonntag, 26. Oktober 2014

Pflanzen-Schätze!

By On 22:51
Seid Ihr schon auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk oder möchtet Ihr Eure eigene Wunschliste noch ein wenig erweitern? Dann kann ich Euch das Buch "Pflanzen-Schätze - Sammler, ihre Gärten ihre faszinierende Leidenschaft" von der Autorin Stefanie Syren und der Fotografin Elke Borkowski, erschienen im BLV-Verlag, wärmstens empfehlen. 


Auf insgesamt 179 Seiten werden 18 unterschiedliche Pflanzensammler und ihre jeweils ganz besondere Leidenschaft für ein spezielles Gewächs vorgestellt. Die über mehrere Seiten gehaltenen Portraits zu Sammler und Pflanze werden von traumhaften Bildern untermalt, die das Herz eines jeden Gartenfotografen höher schlagen lassen. 

 (C) Borkowski/BLV

Das Buch behandelt folgende Pflanzen: Lenzrosen, Aurikel, Alpenveilchen, Schneeglöckchen, Narzisse, Nelkenwurz, Kerzenknöterich, Fingerhut, Funkie, Stechpalme, Taglilie, Sonnenbraut, Mohn, Rose, Schmucklilie, Dahlie, Zaubernuss und Magnolie. Die von der Autorin und der Fotografin getroffene Auswahl umspannt somit das ganze Gartenjahr.

Jedes Kapitel wird mit einem kurzen Zusammenfassung betreffend Pflanze und Sammler eingeleitet. Darauf folgt eine ausführliche Beschreibung, unter anderem wird erklärt, auf welche Weise die jeweilige Pflanze vermehrt wird, wie es zur Sammelleidenschaft kam, wie lange es dauert bis eine neue Züchtung kreiert ist, welche Standortansprüche zu beachten sind usw. Daneben enthält das Buch noch diverse Kauftips für die jeweilige Rarität.

 Inhalt aufgeschlagene Buchseiten (C) Borkowski/BLV

Das Buch fasziniert vor allem durch die schier unendliche Vielfalt an Sorten, die eine Pflanzengattung hervorbringen kann! Dies beginnt schon mit dem Bild, welches für das Cover gewählt wurde, eine grün-gelbe Aurikel mit weißer Bemehlung - zuvor noch nie gesehen!

Vorgestellt werden private Sammler als auch Sammler, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben und nunmehr ihre Schätze auch professionell vertreiben. Es stehen daher die Chancen gut, sich das eine oder andere Exemplar anhand der Adressenliste auch selbst in den Garten holen zu können.

Gute Nacht und bis bald!

Dienstag, 21. Oktober 2014

Dahlienträume!

By On 22:46
Pünktlich zum "Wintereinbruch" oder zumindest einer neuerlichen Schlechtwetterphase (bei uns tobt ein Sturm sowie ein Gewitter, befremdlich am 21.10.) habe ich ein paar sommerliche Bilder für Euch im Gepäck. Die Stars des heutigen Posts sind die vielen verschiedenen Dahlien, die ich im Frühling von der Firma Nebelung (siehe hier) geschenkt bekommen habe. Obwohl das Wetter den ganzen Sommer über recht nass und teilweise auch kühl war, haben sich die Pflanzen wirklich wunderbar entwickelt. Einzig und allein die XXL Lilie Cintho und die Galtonia Candicans sind nicht gekeimt. Gerade die Lilie wurde wohl schon im Frühstadium von den Lilienhörnchen dahin gemeuchelt. Diese kleinen Tierchen ließen im Frühling schon den Kaiserkronen keine Chance. So, jetzt möchte ich Euch aber die Sorten vorstellen.

Die erste ist die Bonbon-Dahlie Franz Kafka!


Franz Kafka hat sich als sehr wetterfest erwiesen. Trotz des vielen Regens gab es viele Blüten, die auch mit der Nässe gut zurecht gekommen sind.


Selbst die Knospen waren bei dieser Sorte schon sehr dekorativ!


Ganz begeistert war ich von dieser Schönheit - Creme de Cassis I. Sie hatte den Sommer über einen geschützten Standort unterm Dach.


Mit Abstand die größten Blüten brachte Lavender Perfection I hervor. Die Köpfe waren teilweise so schwer, dass die Stängel bei Nässe das Gewicht nicht mehr tragen konnten.


Im kräftigen Rot präsentierte sich Bergers Record I. Auch sie stand geschützt unterm Hausdach und musste sich Anfangs nur gegen ein paar gefräßige Nacktschnecken durchsetzen.



Die kleinblütige Sorte Neva Lotus Blanca y Verde I entpuppte sich als wahrer Dauerblüher.



Als eine wunderbare Kombination erwiesen sich Neva Lotus Blanca und Franz Kafka.



Die Zantedeschia (Calla) war zwar nicht so gelb wie auf der Packung abgebildet, ihrer Schönheit hat das aber nichts zu Leide getan.


Die Hecken-Dahlie Tartarus war ein richtiger Bienen-Magnet. Es war immer wieder eine Freude diese fleißigen Tierchen bei Ihrer Arbeit zu beobachten.


Selbst bei Regen machte diese Dahlie eine gute Figur!




Zudem bescherte sie den Bienen eine große Völlerei!

  

Dieses Exemplar war Teil der 5-teiligen Kaktus-Dahlien-Mischung


Dieses Blümchen schein eine Art Zierlauch zu sein, welche sich in einer der Packungen versteckt hat.



Die Gladiolen blühten zwar wunderschön, litten aber sehr unter dem vielen Regen.



Vielen Dank nochmals für die vielen zwiebeligen Schönheiten. Nun, werde ich versuchen sie nach lege artis in Torf und Sand bei etwa 6°C zu überwintern - hoffentlich gelingt mir das.

Bis bald und baba!

Sonntag, 19. Oktober 2014

Eingangsbereich - Teil 9!

By On 22:26
Ja, es ist mal wieder soweit, es gibt neue Bilder vom Hausbau. Jakob war am Wochenende sehr fleißig und ist ein großes Stück beim Eingangsbereich weiter gekommen! Gott sei Dank, denn ab Dienstag sollte hier das Wetter kippen - eine Schlechtwetterfront bringt kalte und nasse Witterung, so dass es für Arbeiten im Außenbereich sehr schwierig wird, da nahezu alle Verputze und Spachtelmassen  eine Mindesttemperatur von ca. 5°C brauchen um zu trocknen.

Das letzte Mal habe ich Euch ja schon die neue Garagennebentüre gezeigt, allerdings nicht die Bilder vom Einbau - diese hatte ich leider auf einer Speicherkarte einer der Kameras vergessen.  Jakob hat die Tür natürlich nach allen Regeln der Kunst eingebaut sowie eingeputzt.


Die Türe hat dasselbe Design wie das Garagentor und auch dieselbe Farbe wie sämtliche Fenster, Haustüre usw. Sie passt also perfekt zum Ganzen.


Wie bereits das Fenster im Stiegenhaus hat Jakob die Laibung mit Hilfe von Latten verputzt und anschließend die Kante abgezogen. Allerdings mussten wir auch hier wieder die Erfahrung machen, ohne Tiefengrund geht gar nichts, denn das neue Material verbindet sich ansonsten nur sehr widerwillig bis überhaupt nicht mit dem Bestand.


Obwohl es tagsüber noch sehr schön und warm ist, dauerte es doch eine Weile bis der Verputz richtig getrocknet war.


Als nächstes galt es die Haustüre zu dämmen. Wie der Thermografiebericht am Anfang des Jahres bereits enthüllte, gab es hier noch eine entschiedene Schwachstelle bei der Türlaibung. Jakob besorgte dafür passendes 2cm starkes Dämmmaterial (XPS) und montierte dieses anschließend mit den passenden Schrauben (Plastik).


Am Ende wurde noch alles mit einer Klebespacheltmasse fixiert.


Gestern wurde dann die Decke gemalt, damit heute die Beleuchtung montiert werden konnte.



Zum Garten hin installierte Jakob eine recht große LED-Leuchte, welche im Gegensatz zur alten Funzel den hinteren Bereich wirklich gut ausleuchtet. Die Lampe wurde auch mit einem Bewegungssensor verbunden, so dass kein lästiges An- oder Ausschalten mehr notwendig ist.


Entschieden haben wir uns für einen Sternenhimmel - für uns liegt der Vorteil darin, dass gerade im Außenbereich immer wieder Insekten in den Lampen landen und diese mit der Zeit verunreinigen, dies kann mit LEDs nicht passieren. Außerdem wirken LEDs wesentlich stylischer und moderner als diverse Tellerlampen aus dem Baumarkt.


Damit die Decke auch noch einen schönen Abschluss erhält, ist Jakob gerade dabei die Randleisten zu lackieren. Aber das ist eine andere Geschichte :)


So jetzt reicht es aber für heute! Naja, nicht so ganz, ich möchte noch die Gewinnerin meiner Buchverlosung bekannt geben - es ist Sigrun von Steinigergarten. Viel Spass mit dem Buch!

Gute Nacht und baba!

Montag, 13. Oktober 2014

Kellertank!

By On 23:18
Der nachfolgende Post ist über ein den Zeitraum von etwa zwei bis drei Wochen entstanden, da die Arbeiten nicht alle am Stück erledigt werden konnten. Seit etwa eineinhalb Monaten ist der Tank im Einsatz und wir sind begeistert! Vor allem, sparten wir seit dessen Fertigstellung schon eine Menge an Wasser ein. Aber von Anfang an .....

Vor einigen Wochen, wenn nicht schon Monaten, habe ich Euch erzählt, dass wir einen Kellertank installieren möchten, um die Versorgung mit Gießwasser sicherzustellen und irgendwann einmal die Klospülung daran zu koppeln. Eine kurze Erklärung für alle diejenigen, die sich nun fragen, warum wir uns für einen Kellertank entschieden haben und nicht für einen, welcher im Garten eingegraben wird - wir leben im Seemoos, zu deutsch Moorboden, hätten wir den Tank eingegraben, wäre er wohl schon nach kurzer Zeit nicht mehr zur Gänze in seiner angedachten Position gewesen :)
Im Sommer haben haben wir uns endlich ans Werk gemacht und dabei gleich einmal unabsichtlich den Keller "geflutet", weil bei einem Gewitter der Regendieb nicht auf Winterbetrieb umgestellt wurde. Naja, mussten wir halt ein bisschen auftrocknen :) Viel war es Gott sei Dank ja nicht. Zudem war es eine gute Lehre - man sollte halt nicht das Wasser aufdrehen, wenn man es nicht adäquat auffangen kann :)

Der Tank passte übrigens haarscharf durch die Kellertüre, wäre er auch nur ein bisschen größer gewesen, hätten wir ziemliche Probleme bekommen.


Hier wird gerade der Regendieb montiert!


Damit das System funktioniert und kein weiterer Abfluss notwendig ist, muss die Zu- bzw. Ableitung, ausgehend vom Regendieb waagrecht zum Tank verbaut werden. Das ist ganz wichtig, sonst funktioniert es nicht! Es wurde ein Loch für die Verbindung zwischen Tank und Regendieb und ein weiteres Loch für den Druckschlauch gebohrt. Am nachfolgenden Bild macht Jakob gerade die Bohrungen für die Rohrleitungen. Ziemlich anstrengend, denn es mussten einige Zentimeter Stahlbeton durchbrochen werden.



Von außen sieht die Bohrung nicht so prickelnd aus, aber das ganze wird gut durch die Holzterrasse kaschiert.


Tja, hier passierte das Malheur. Der Regendieb war bereits angeschlossen als das besagte Gewitter über unser schönes Örtchen zog und zumindest kleinräumig unseren Keller flutete. An dieser Stelle sei noch vermerkt, dass Jakob nur Stunden zuvor im Baumarkt noch Witze über ein solches Ereignis machte... :)


Die Druckwasserpumpe schraubte Jakob direkt an der Wand fest. Damit sich das ganze aber nicht losrütteln kann, wurden die Füsschen noch mit zusätzlichen Dämpfern (Kunststoffteile aus dem alten Fiat Panda von der Allgäu-Orient-Rally) versehen. 


Im nächsten Schritt wurden schon mal teilweise die Rohrleitungen vorbereitet. Bevor die zweite Hälfte auf den Tank aufgesetzt wurde, wurde die Dichtung mit der mitgelieferten Schmierseife eingeschmiert. Dies ist wichtig, damit die Dichtringe beider Tankhälften gut ineinander einrasten und eben dicht sind.


Gott sei Dank waren die Tankhälften nicht so schwer. Eine wog in etwa 30 kg - also kein Problem für zwei starke Männer! Schwieriger war es schon die Dichtschellen anzubringen, welche den die beiden Hälften fix zusammenhalten, damit nichts verrutschen kann.


Hier das Prozedere in Nahaufnahme!


Tada, der Tank ist einsatzbereit!


In den ersten Tagen nach dem Aufbau hat es eher wenig geregnet, so dass sich die Messtandsanzeige kaum bewegt hat, aber die nächste Regenfront kam wie das Amen im Gebet und in nicht mal 48h war der Tank voll. Er fasst immerhin 1600 Liter.


Doch nicht nur im Keller sollte es ordentlich aussehen, nein, natürlich auch im Garten. Um der Wasserversorgung auch optisch den letzten Schliff zu geben, betonierte Jakob ein Fundament für eine Wassersäule, welche wir auf Amazon erstanden haben.


Das Loch, welches gebuddelt werden musste, war nicht so groß :) Eine ziemliche Erleichterung!


Fertig! Die Wassersäule wird von hinten (und nicht von unten) gespeist. Dies erleichtert das Auslassen im Spätherbst vor den ersten Frösten erheblich. Jedenfalls kann nun seit einigen Wochen nach Herzenslaune gepritschelt werden.


So, vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit bei diesem langen Post! Das nächste Mal wird die Gewinnern meiner Buchverlosung bekannt gegeben. Heute war es für eine Ziehung leider schon zu spät und am Wochenende war ich unterwegs!

Gute Nacht und baba :)