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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur. Zudem wird fleißig gekocht und gebacken.

Dienstag, 24. März 2015

Hochbeet-Gärtnern - Monat für Monat!

By On 22:53
Liebe Topfengartenweltleser/-innen heute möchte ich Euch mal wieder ein ganz ein tolles Buch vorstellen, welches mir vom BLV-Verlag zur Verfügung gestellt wurde, nämlich "Hochbeet-Gärtnern - Monat für Monat - Das Praxisbuch" von Susanne Nüsslein-Müller, ISBN 978-3-8354-1335-1. Vielen herzlichen Dank!

 Die Autorin stellt in diesem Buch insbesondere eine praktische und platzsparende Kombination von Hochbeet und Kräutergarten in einem vor. Hätte ich nicht schon eine Kräuterschnecke und "normale" Hochbeete, so würde diese Idee bestimmt Einzug in meinen kleinen Garten halten. 

Auf den ersten Seiten des Buches findet sich eine detaillierte Bauanleitung und Materialliste, so dass auch ein Laie keine Probleme beim Zimmern des Hochbeets haben sollte. Ein Musterpflanzplan ist ebenso wie eine Mischkulturtabelle und ein genereller Kulturplan Bestandteil des kleinen Nachschlagewerks - Spass, Erfolg und individueller Umsetzung steht somit nichts mehr im Wege.


Abgesehen vom allgemeinen Teil, gliedert sich das Buch von Fr. Nüsslein-Müller in zwölf Kapitel entsprechend den Kalendermonaten. Beginnend mit Jänner wird Monat für Monat auf die wichtigsten Arbeiten, Aussaat- und Erntemöglichkeiten hingewiesen, jeweils ein Gemüse näher vorgestellt und ein Tipp für das Gärtnern im Einklang mit dem Mond gegeben. Abgerundet wird schließlich jedes Kurzkapitel mit einem oder mehreren Rezeptvorschlägen. Gerade von diesen war ich besonders begeistert, da ich oftmals nicht weiß, was ich aus dem angebauten Gemüse kochen könnte.


Aufgrund der vielen Schnecken darf bei uns kein Schneckenzaun fehlen. Die Überdachung lässt sich zudem in mehreren Varianten öffnen.

"Hochbeet-Gärtnern" vermittelt auf insgesamt 95 Seiten sämtliches notwendiges Handwerkszeug für ein erfolgreiches Gärtnern mit einem Hochbeet und ist ideal für Einsteiger als auch Fortgeschrittene. Fast alle der verwendeten, wirklich wunderbaren Fotos stammen der Autorin selbst. Diese betreibt auch einen Gartenblog unter "www.ich-bin-im-garten.de".


Dieser Muskatkürbis ist letztes Jahr im Hochbeet gewachsen.

Unser erstes Hochbeet (siehe hier und hier), welches wir sogar 2012 nach Salzburg übersiedeltn (siehe hier), haben wir bereits 2011 aus Eichenschwarteln gebaut. Im neuen Garten haben wir im ersten Sommer, das war 2013, zwei Hochbeete aufgestellt (siehe hier) und anschließend eines davon überdacht (siehe hier), damit vor allem die Paprika besser wachsen.

Bis bald und baba!

Sonntag, 22. März 2015

Saure Sache!

By On 19:06
Der heutige Post steht ganz im Zeichen meiner beiden Zitronenbäumchen. Diese habe ich vor etwa fünf Jahren (bitte nicht festnageln) beim Discounter gekauft. Nachdem sie lange nicht geblüht haben und den Grazer Keller als auch die verschiedenen Standorte im Grazer Garten (viel zu wenig Sonne) auch nur gerade so überlebt haben, konnte ich heuer zum ersten Mal Früchte ernten. Der Reifeprozess brauchte zwar fast zwei Jahre, aber umso größer ist nun die Freude.


Was hatte ich mir erwartet? Eigentlich nicht viel, eigentlich überhaupt nichts, vor allem nachdem ich schon von mehreren Seiten gehört hatte, dass man mit den selbst geernteten Zitronen nicht viel anfangen kann. Doch meine waren weder "sauer", noch steinhart oder bestanden nur aus Kernen, wie im Bekanntenkreis kolpoltiert wurde. Sie waren einfach perfekt! Genau so wie man sich Zitronen vorstellt.


Im Herbst als wir die Pflanzen ins Winterquartier gestellt haben, waren die Früchte allesamt noch grün und recht fest. Etwa ab Mitte Dezember konnte man eine leichte Gelbfärbung feststellen und dann ging es verhältnismäßig "schnell".


Nachdem ich nicht jeden Tag echte Biozitronen zu Hause habe, musste ich so viel wie möglich von ihnen verarbeiten. Am naheliegensten waren natürlich Saft und Zesten. Für letzteres habe ich mir extra einen Zestenschneider besorgt - funktioniert recht gut.


Der Saft schmeckt total gut - ich habe ihn schon in Form einer Zitronenlimonade probiert!


Die Zesten habe ich im Dörrgerät getrocknet.



Wie sieht es bei Euch aus? Konntet Ihr auch schon mal Eure Zitruspflanzen, falls vorhanden, beernten?

Mittlerweile haben die Bäumchen allesamt bereits neue Blüten getrieben und sich über den Winter vom vielen Regen im Herbst erholt. Sobald die Nächte milder werden, werden wir die Pflanzen wieder an ihre Plätze auf unserer Terrasse stellen. Diese ist gerade im Sommer sehr sonnig, jedoch ohne stauende Hitze. Bislang gediehen die Pflanzen sehr gut in diesem Mikroklima.

Bis bald und baba!

Donnerstag, 19. März 2015

Krokusse!

By On 22:21
Nachdem ich Euch vor Kurzem schon die ersten Frühjahrsblüher gezeigt habe, muss ich heute gleich nachlegen. Mittlerweile sind auch die Krokusse, die ich im Herbst verpflanzt habe, aufgeblüht. Laaange hat's gedauert! Aber dafür sind sie umso schöner!



Einige Stellen im Garten habe ich aber schon wieder gefunden, die für das nächste Frühjahr unbedingt noch mit Zwiebelblumen bestückt werden müssen. Insbesondere die Wiese in der Nähe des Eingangsbereichs ist in dieser Hinsicht noch recht nackert, obwohl es dort bereits früh im Jahr viel Sonne gibt und somit gute Chancen auch früh die ersten Blüten zu sehen.


Einige der Krokusse, die ich schon in der vorletzten Saison gepflanzt habe, zeigen heuer zum ersten Mal Blüten. Diese Exemplare finden sich vor allem in der Nähe des Rhododendrons. Von den ebenfalls dort gepflanzten Winterlingen, ist aber noch immer nichts zu sehen. Dafür konnte ich anderswo im Garten die ersten Köpfchen der Leberblümchen sichten.

Aber genießt doch einfach die Bilder :)





Bis bald und baba!

Sonntag, 15. März 2015

Garten-Deko aus Beton - selbstgemacht!

By On 23:35
Auf vielen Blogs habe ich schon tolle Kunstwerke aus Beton bewundert, seien es Kuchen als Winterdeko, Blumen und anderes, die Liste ist schier unendlich. Zwar besitze ich auch ein wenig Gartendeko aus Beton, aber die ist gekauft daher nicht vergleichbar mit etwas selbst Gebastelten.


Vor ein paar Jahren habe ich mir Gießformen für Gartenstecker sowie den dazu passenden Gips (tonfarbig) besorgt. Funktionierte gut bei der Verarbeitung, aber Gips hält dem Wetter nicht stand. Wir wohnen zudem im Salzburger Seenland und sind immer wieder mit großen Regenmengen konfrontiert, also war es überhaupt von dem her schon keine gute Idee Ton zu verwenden. Beton war bzw. ist daher die Lösung vieler "Probleme".


Angeregt durch das Buch "Garten-Deko aus Beton - selbstgemacht" von Camilla Arvidsson und Malin Nilsson, erschienen im LV-Buch-Verlag, ISBN 978-3-7843-5186-5, habe ich mich ans Werk gemacht und mir sämtliche dafür notwendige Zutaten besorgt: Bastelbeton, ein passendes Gefäß zum Mischen und Arbeitswerkzeug. 1 kg Bastelbeton kostet hier ca. 3 Euro; Gefäß und Gerätschaften habe ich im schwedischen Möbelhaus besorgt und dafür ca. 2 Euro bezahlt. Acrylfarbe habe ich beim Discounter gekauft (ca. 5 Euro) und Klarlack (für den besseren Halt der Farbe) hatte ich bereits zu Hause. Salatöl aus der Küche zum Einfetten der Form, damit man später den Beton gut herauslösen kann, ist ohnedies immer vorhanden. Man kann also mit relativ wenig Geld die Bastelstunde beginnen.


Eines noch vorweg - der Bastelbeton, welchen ich gekauft habe, bindet verdammt schnell ab (siehe Collage). Man hat wirlich nur sehr wenig Zeit ihn in die Form zu gießen und eventuell eingeschlossene Blasen rauszuklopfen. Bei nicht so filigranen Vorhaben wie Steckern, wäre es daher vielliecht besser gröberen Beton (z.B. Estrichbeton) ohne Schnellabbinder zu verwenden, denn dies verschafft einem doch mehr Handlungsspielraum.


Zurück zum Buch, auf 126 Seiten präsentieren die Autorinnen Kunstwerke aus Beton und zeigen vor allem detailliert (bebilderte Schritt für Schritt-Anleitungen) wie man diese herstellt, inklusive der Variante Rohbeton mit verschiedenen Farben einzufärben. Ich muss ganz ehrlich zugeben, ich war beim Durchblättern des Buchs begeistert, was man alles aus Beton gießen kann - von Töpfen, Schalen, Kerzenständer und verschiedenen Deko-Objekten ist wirklich alles drin. Beton ist einfach so ungemein vielseitig.


Damit der Beton aber wirlich gut abbindet, sollte man ihn mindestens zwei Tage lang in Ruhe lassen. Danach kann man ihn ohne Gefahr, dass er zu Bruch geht, aus der Form entfernen. Anschließend lässt er sich mit Arcylfarbe bemalen. Ich wollte, dass nur die Vertiefungen mit Farbe ausgefüllt sind, der Rest, also alles Flächige, sollte soweit wie möglich roh bleiben. Um dies zu erreichen, habe ich das Deko-Objekt zuerst großzügig mit Farbe bemalt, welche ich dann mit einem Schwamm jedoch wieder abgewischt habe, so dass die Farbe wirklich nur an den gewünschten Stellen zurück blieb.


So übel ist es doch gar nicht geworden, oder? Wer jetzt auch auf den Geschmack gekommen ist, dem kann ich das Buch "Garten-Deko aus Beton - selbstgemacht" wärmstens empfehlen. Meine Gartensticks seht Ihr dann auch bald im Einsatz :)

Bis bald und baba!

Mittwoch, 11. März 2015

Sämlinge und Mischkultur!

By On 18:52
Leute, ich habe mir heuer etwas geleistet - einen Pflanztisch - falls ich es nicht schon irgendwo erwähnt habe. Der ist richig praktisch. Vor allem ist es Balsam für meinen Rücken. Nun kann ich endlich in Stehhöhe pikieren. Einzig was noch fehlt, ist eine gute Beleuchtung, doch die wird es erst geben, wenn der Tisch seinen endgültigen Platz im Keller gefunden hat.



Inzwischen ist ein Teil meiner ausgesäten Sämlinge schon so groß, dass ich sie in jene Töpfchen verpflanzen konnte, in welchen sie bis Mitte Mai bleiben werden.Von der Aussaat her fehlen mir zum Teil noch jene Pflanzen, welche ich für mein Mischkulturexperiment benötige, das sind also vor allem Kräuter und Blumen.


Da es vorwiegend wieder Gurken, Tomaten, Bohnen, Erbsen und Paprika geben wird, möchte gerade für diese Hauptkulturen die passenden Partner finden und zudem auch das Gemüsebeet bunter gestalten - insbesondere durch Kapuzinerkresse, Ringelblumen, Tagetes und Sonnenblume. Für die Aussaat werde ich jedoch die mit Erde gefüllten Töpfchen zusätzlich noch mit Sand abdecken, da ansonsten die Erde sehr schnell zu schimmeln und dadurch auch unangenehm zu riechen beginnt.


Hier ein kurzer Überblick, welche Pflanzen ich gerne kombinieren möchte:
  • Rote Rüben, Mangold und Käferbohnen --> Bohnenkraut (wobei Rote Rüben kein günstiger Nachbar für Mangold ist)
  • Radieschen --> Möhren und Erbsen
  • Gurken --> Dill, Sellerie, Knoblauch und Zwiebel
  • Tomaten (in Töpfen) --> Ringelblume, Studentenblume, Porree, Zwiebeln (jedoch nicht direkt neben Porree) und Kapuzinerkresse
  • Zucchini und Kürbis (sollten nicht direkt neben Gurken gepflanzt werden) --> Zwiebel, Kapuzinerkresse
  • Kartoffeln --> Borretsch und Malven
  • Erdbeeren --> Zwiebel, Erbsen, Porree und Knoblauch
  • Paprika --> Ringelblumen und Kapuzinerkresse
  • Obstbäume --> Ringelblumen, Studentenblume und Kapuzinerkresse
Zur Umsetzung der Tabelle muss ich wohl noch einmal in den Baumarkt, denn alles habe ich nicht zu Hause :)

Bis bald und baba!

Sonntag, 8. März 2015

Gefunden!

By On 23:53
Ich habe ihn gefunden, den Frühling. Endlich! Seit ein paar Tagen bin ich abends immer noch einmal kurz um das Haus geschlichen, um zu sehen, ob bei mir endlich etwas blüht. Bis heute musste ich warten, aber nun ist es soweit. Krokusse, Schneeglöckchen und Co wagen sich aus ihren Verstecken heraus. Zwar noch nicht viele, doch das wird wohl noch, denn Blumenzwiebel habe ich im Herbst mehr als genug versteckt.


Obwohl ich recht viele neue Schneeglöckchen im Herbst gepflanzt habe, blühen als erst jene, die bereits beim Kauf des Hauses vorhanden waren. Weiß hierzu vielleicht jemand eine Antwort? Immerhin habe ich das Gefühl, dass es wieder "mehr" geworden sind, nachdem sich doch sehr viel im Garten verändert hat und einiges umgesetzt werden musste. 


Neben all den Blümchen sind mir heute auch schon die ersten Nacktschnecken untergekommen. Ich war schockiert, denn wir hatten noch nicht sehr viele frühlingshafte Tage, teilweise liegt sogar noch ein bisschen Schnee im Garten. Nun ja, wenn der Feind schon so früh loslegt, bleibt mir nichts anderes übrig als zu handeln. Ich habe Schneckenkorn ausgebracht und hoffe, dieses Jahr die Schneckenplage dadurch gleich am Anfang eindämmen zu können.


Daneben fand ich noch ein Gänseblümchen und Ehrenpreis. Gänseblümchen finden sich in unserem Garten erst seit dem letzten Spätsommer. Daher freue ich mich umso mehr über dieses Exemplar.


Euch wünsche ich jedenfalls einen guten Start in die neue Woche!

Bis bald und baba!

Montag, 2. März 2015

Einfach schön!

By On 22:48
Nachdem wir in den letzten paar Tagen recht schönes, ja schon richtig frühlingshaftes Wetter genießen konnten, ist es nun wieder richtig grauslig, winterlich kalt geworden. Damit hat sich die Warterei auf die ersten Frühlingsblüher wohl wieder um einige Zeit verlängert. Leider! Immerhin im Haus ist nun der Frühling eingezogen. Zumindest ein wenig.


Zwar konnte ich in der Nachbarschaft schon einige Frühlingsboten entdecken. Ja eigentlich sogar jede Menge - Schneeglöckchen, Primeln, Gänseblümchen, Krokus usw., nur in unserem Garten tut sich überhaupt nichts. Letztes Jahr waren die ersten Blümchen am 9. März zu sehen, mal sehen.



Inzwischen möchte ich die Zeit nutzen Euch ein wundervolles Buch vorzustellen, nämlich "Einfach schön - Deko-Ideen aus der Natur" von Gerda von Lienen, erschienen im LV-Verlag, herausgegeben von top agrar, ISBN 978-3-7843-5227-5. Auf 144 Seiten präsentiert die Autorin untermalt mit wunderbaren Bildern Deko- und Floristik-Ideen aus Naturmaterialen für jede Gelegenheit. Sei es ein schön gedeckter Tisch, ein Türkranz oder einfach nur ein gut in Szene gesetzter Blumenstrauß, in diesem Buch wird man bestimmt fündig.


Es wäre mir eine Freude gewesen, einen solchen kleinen Blumenstrauss mit den ersten Frühblühern zu zeigen, aber da hat Petrus leider nicht mitgespielt. Das Buch bietet Anregungen für jede Jahreszeit und besondere Anlässe. Einige der Frühlingsideen konnte ich allerdings bereits in der einen oder anderen Form zu Hause umsetzen, wenn auch nicht mit echten Blumen.


Ganz besonders interessant fand ich übrigens auch die letzten Seiten des Buches, hier werden nämlich die Tipps und Tricks hinter den einzelnen floristischen Arrangements genau erläutert. Sei es wie man einen richtig buschigen Blumenstrauss bindet oder wie man es schafft, dass sämtliche Blumen und Blattgrün perfekt trapiert sind, selbst wenn man eine hohe Vase verwendet.


Auch wer gerne Kränze bindet, ist mit dem Buch gut beraten. Neben einer Vielzahl von Inspirationen, hat Gerda von Lienen eine Auswahl von empfehlenswerten Pflanzen zusammengestellt, welche für sich das Binden besonders gut eignen. Insbesondere leidenschaftliche Gärtnerinnen werden die meisten von ihnen ohnedies im Garten haben. Übrigens lohnt sich auch ein Blick in den Klappentext!


Fazit "Einfach schön - Deko-Ideen aus der Natur" ist ein Buch zum Träumen und Genießen. Man möchte am liebsten sofort hinaus in den Garten und loslegen. Es kombiniert perfekt Deko und Floristik.

Bis bald und baba!