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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur.

Donnerstag, 16. Juni 2016

Superfood aus dem Garten!

Ist Euch der Begriff Superfood auch schon des Öfteren in letzter Zeit untergekommen? Mir persönlich vorwiegend im Zusammenhang mit vegetarischen bzw. veganem Essen. Worum es sich dabei eigentlich genau handelt, habe ich jetzt mal recherchiert. Laut Wikipedia werden als Superfood jene Nahrungsmittel bezeichnet, denen ganz besondere Eigenschaften, teils sogar medizinischer Natur,  nachgesagt werden. Superfood zeichnet sich zudem gegenüber anderen Pflanzen mit einem höherem Nährwer aus. Der Begriff selbst stammt aus der Werbung respektive dem Marketingbereich. Wie dem auch sein mag, Superfood liegt derzeit voll im Trend.


Aber woher bezieht man Superfood am Besten? Ist Superfood aus dem Supermarkt wirklich so gesund? Würde der Garten nicht viel die bekömmlicheren Schätze anbieten? Gerade diesem Aspekt ist Wolfgang Funke in seinem Buch "Super Food aus dem Garten - Ganz einfach selbst anbauen", erschienen im BLV-Verlag, nachgegangen. Ich muss sagen, ich bin ganz seiner Meinung, wirklich gesunde Zutaten kommen (vorwiegend, wenn möglich) aus dem eigenen Garten. Zudem ist die CO2-Bilanz der eigenen Ernte kaum zu toppen. Es gibt doch nichts Schöneres als Gemüse per pedes in die Küche und anschließend in den Kochtopf zu befördern.


Das Buch hat mich insofern neugierig gemacht, da ich mich bislang mit dem konkreten Nährwert selbstangebauten Obst- und Gemüsesorten eher wenig beschäftigt habe. Für mich war es einfach ausreichend zu wissen, die Leckerein sind vor der Haustüre gewachsen und wurden von uns mit Liebe gepflegt.


 Aber zurück zum Büchlein von Hrn. Funke. Dieses ist in drei große Kapitel unterteilt: Obst- und Beeren, Grünzeug (= verschiedenes Gemüse) sowie Exoten. Die einzelnen Früchte bzw. Pflanzen werden unterschiedlich detailliert vorgestellt, doch es finden sich stets Angaben betreffend Anbau im Garten, Ernte und Verwendung (teilweise mit Rezeptvorschlag) als auch Nährwertangaben und  gesundheitsfördernder Wirkungen, die dem jeweiligen Gewächs zugeschrieben werden.


Herausgepickt habe ich mir für's Erste jene Pflanzen, die auch tatsächlich in meinem Garten wachsen und das sind jede Menge: Äpfel, Marillen, Zitronen, Kiwi (leider noch keine geerntet), Heidelbeeren, Basilikum, Marillen, Weintrauben, Hagebutten (neu), Oregano und Petersilie. Das bei lediglich 350m² verfügbarer Gartenfläche. Natürlich vergisst der Autor auch nicht auf bekanntes Superfood wie Goji-Beeren, Chiasamen usw., aber diese finden sich in meinem Garten (noch) nicht.


Mein persönliches Superfood schlechthin ist die Zitrone, auch wenn ich den Bedarf nicht komplett aus eigener Ernte decken kann. Ein Tag beginnt mit einer Tasse Zitronentee und der Abend klingt mit einer heißen Zitronenlimonade aus. Zitronensaft gemischt mit Wasser soll den Säure-Base-Haushalt des Körpers regulieren und des Weiteren sollen Zitronen eine antimikrobielle Wirkung gegen bakterille Infekte haben. Klingt doch sehr gesund, oder nicht?


Und ach ja, dann wäre noch das Basilikum, wovon insgesamt 12 Stück auf meinen Fensterbänken wachsen. Dieses Kraut wirkt antibakteriell und schützt vor Infektionen. Zudem hilft es bei Stress. Hmm, Äpfel .... So, jetzt höre ich aber auf. Die Liste ließe sich noch laaange fortsetzen.

"Superfood aus dem Garten - Ganz einfach selbst anbauen", Wolfgang Funke, BLV-Verlag, ISBN-978-3-8354-1531-7, € 12,99 (DE) / € 13,40 (A).

Vielen herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar.

PS: Nachdem das Gewinnspiel schön langsam in die Endphase kommt, möchte ich Euch bitte fleißig hier für meinen Garten zu voten. :)

Bis bald und baba!

Kommentare:

  1. Das ist mal eine gute Idee, denn ich weiß dass alles bei Ökotest durchgefallen ist.... Auch die Bio !Ich mach trotzdem ab und an was mit Chia, aber vielleicht kann ich ihn ja selbst anbauen :)
    Danke für den Buchtip liebe Kathrin ❤️
    Ganz liebe Grüße
    Christel

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  2. Wird gevotet, Kathrin!
    Liebe Grüße
    Dani

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  3. Egal, wie die Werbung versucht uns zu ködern, ob mit Superfood, Bio oder was auch immer.
    Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten galt schon immer als gesund und du machst das mit deiner großen Auswahl an leckeren Früchten, Salaten und Kräutern genau richtig.
    Viele Grüße,
    Anette

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  4. Liebe Kathrin,
    Superfood aus dem garten, genau so ist es richtig! Danke für den tollen Buchtipp, das ist, denke ich, auch was für mich!
    Zirtonen hab ich auch immer im Haus, ob für tee oder Wasser, oder als Würze im Salat ;O) Obst und Gemüse aus dem Garten sind gesund und man weiß, was man hat ;O)
    Meine Stimme hast Du auch wieder :O)))
    Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag und einen guten Start in ein schönes Wochenende!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

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  5. Liebe Kathrin,
    außer Zitronen und Marillen wachsen lauter leckere Früchte und Kräuter in meinem Garten.
    Jetzt sollte nur öfter die Sonne scheinen,damit alles schön reifen kann.
    Alles Liebe,
    Manuela

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  6. Ja,die eigenen Ernte ist etwas Wunderbares. Schön sind deine Heidelbeerbilder. Heidelbeeren wachsen bei mir auch neu und ich freue mich auf die erste Handvoll.
    Schön super sind auch Brombeeren, da kann ich gar nicht genug von bekommen.
    Lass dir deine Früchtchen schmecken und genieß das Wochenende.
    Liebe Grüße
    Jo

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  7. ich finde es auch viel besser aus dem eigenen Garten sich zu bedienen (sofern man einen hat)
    und irgendwie ist das Superfood doch wieder eine Werbemasche..
    da werden von irgendwo her exotische Dinge herbei gekarrt..
    keiner weiß genau unter welchen Bedingungen sie wuchsen..
    dabei gibt es einheimisches Obst;Gemüse ect.genug
    liebe Grüße
    Rosi

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  8. Liebe Kathrin,
    dein Superfood aus dem Garten ist ja eine ganz tolle Sache!!!!
    Und deine Fotos dazu sind echt gelungen!
    Toller Post, Dankeschön!!!
    Hab ein schönes Wochenende,
    ganz liebe Grüße
    von Monika*

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  9. Liebe Kathrin,
    in Büchern wird immer alles toll beschrieben. Aber statt Obstbäume in den eigenen Garten zu pflanzen, kaufen viele Gartenbesitzer Ziersträucher - möglichst noch welche, die bei uns nicht heimisch sind - . Auch im kleinen Garten kann ein Obstbaum wachsen. Er muss nur gepflegt, sprich fachgerecht beschnitten werden. Dann kann der Besitzer Bioäpfel ernten. Leider ist das aber die Ausnahme. Trotzdem, danke für deine Anregungen.
    L. G. Agnes



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  10. Tja, diese werbewirksamen Begriffe immer ;-) Wildpflanzen haben alles, was wir Zivilisierten ganz besonders brauchen und sind damit das reinste "Superfood" - so haben Wildkräuter oftmals wesentlich mehr Vitamin C als Zitronen. Denn auch wenn diese sauer schmecken, liegt das nicht an einem exorbitant hohen Vitamin C-Gehalt.

    http://www.ogv-waldgirmes.de/Daten/Tips%20001_23012006.pdf

    Die Kräuter beinhalten zudem häufig Bitterstoffe, die unserer Zivilisationskost ebenfalls fehlen, die der Organismus aber dringend braucht, wenn man langfristig gesund bleiben will.

    Mit gekauften Chia-Samen wäre ich sehr vorsichtig. Da gab es vor einer Weile einen Test, einige Samen sind eigentlich nicht verkehrsfähig! Chia ist im Grunde nichts anderes als eine Salbeiart. Vielleicht wächst der Salbei, der diese Samen trägt, auch im Garten.
    Aber bis zu 2 Meter hoch und dann das Klima ... na auf einen Versuch käme es an...

    http://www.chia-samen.info/pflanze.html

    Und jetzt schaue ich nochmal zum Gewinnspiel rüber.

    Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntagnachmittag
    Sara

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  11. Liebe Kathrin,
    das ist ja ein interessantes Buch. Ich bediene mich auch sehr gerne aus unserem Garten. Da hab ich ein gutes Gefühl dabei.
    Toll deine Fotos.
    Liebe Grüße
    Silke

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  12. Da bin ich ganz deiner Meinung...mit Chia kann ich persönlich nichts anfangen. Ich ernte auch viel lieber meine Früchte aus dem Garten. An Beeren hab ich eigentlich fast alles, was es gibt....:-) Dieses Jahr erkenne ich erste Kiwis an einer Pflanze....ich kann es kaum glauben.
    Wunderschöne Bienenfotos,
    LG Sigrun

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  13. Liebe Kathrin,
    ich habe gerade wegen des Verkleinerns der Bilder in Sigruns Blog gelesen .... ich benutze ja Irfan View.
    Beim Verkleinern fürs Web gibt es ja gewisse Faustregeln. Vor allem immer Resample benutzen und nicht den schnellen Filter fürs Verkleinern! Und hier wähle ich z.B. Lanczos, das hängt aber vom persönlichen Geschmack ab. Und als Progressives-JPG speichern in hoher Qualität! D.h. den Wert so groß wie nötig oder klein wie möglich wählen. Die Bildqualität bleibt beim Progressiven JPG gleich, die Dateigröße ist jedoch geringer.

    Die Datei wird außerdem kleiner, wenn man die Exifdaten löscht, aber das tun eh die meisten von uns, weil man die im Internet nicht haben muß.
    Und ich verwende meist 1024x768 Pixel. Diese Tipps habe ich außerdem von meinem Sohn - der das im Studium gelernt hat.

    Liebe Grüße
    Sara

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  14. Liebe Kathrin,
    da bin ich ganz bei dir und beim Buchautor - es geht wohl kaum etwas über Selbst-Angebautes. Da kommt ja dann auch noch der Gärtnerstolz dazu, und der ist dermaßen gut für die Seele! Wir essen derzeit an fast jedem Tag einen Obstsalat aus eigenen Ribiseln, Himbeeren, Erdbeeren und Felsenbirnen. Ob die auch unter Superfood fallen, weiß ich nicht, aber Beeren sind ja generell gesund. Dan ke für den Buchtipp und fürs Verlinken bei ANL. Ich würde mich noch freuen, wenn du in deinem Post dazuschreibst, dass du ihn bei A New Life verlinkt hast.
    Alles Liebe von der Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2016/06/ziemlich-kurzer-kurzurlaubs-und.html
    PS: Ich hab wieder für dich gevotet!
    PPS: Deine Bienchenfotos machen mit besonders große Freude!

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