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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur.

Dienstag, 30. August 2016

Gemüsegenuss!

Nun habe ich Euch heuer noch gar nicht viel aus meinem Gemüsegarten erzählt. Irgendwie passte es nie so richtig und so üppig sah er bislang auch nicht aus, das lag wohl am vielen Regen, welcher eher (gefühlt) das Gras wachsen ließ als sonst etwas. 


Dennoch gediehen die Tomaten in den beiden Gewächshäusern richtig gut, was mich wirklich erstaunt. Selbst die Blätter sehen noch recht passabel aus. Mittlerweile haben wir schon etliche Tomaten geerntet und einige Gläser eingekocht. Mit der Ernte aus 2015 sind wir bis jetzt ausgekommen, ist doch super, oder?


Zur Pflege von Tomaten hat Elisabeth Firsching vom Blog "kleine freude" unlängst hier einen interessanten Artikel veröffentlicht. Sie hat Österreichs Tomatenkaiser besucht, welcher mit Tipps nicht geizte. Beim Durchlesen habe ich festgestellt, dass ich so viel gar nicht falsch mache. Die Tomaten geize ich seit dem letzten Jahr nicht mehr aus - einfach zu viel Aufwand. Ich entferne lediglich noch die untersten Blätter und schneide Blätter zurück, die mir den Weg verhängen. Da meine Pflanzen in Töpfen wachsen, müssen sie natürlich öfter gegossen und gedüngt werden.



Mit der Gemüseeule hatte ich dieses Jahr Glück. Ich habe die Blätter, welche  mit den Eiern bzw. den Larven behaftet waren, rechtzeitig gefunden und entfernt bevor größere Fraßschäden an den Früchten bzw. an der Pflanze selbst entstanden sind. Kontrolle ist einfach das A und O im Gewächshaus.



Auch die Paprika haben inzwischen Gas gegeben. Es lag wohl daran, dass ich die Pflanzen samt kleinen Fruchtbehang ausgepflanzt habe. Sie steckten daraufhin ihre gesamte Energie in die ein oder zwei Früchte und wuchsen keinen Zentimeter weiter. Erst als diese geerntet oder abgefallen waren, gab es einen Wachstumsschub. Nächstes Jahr werde ich die ersten Blüten ganz bestimmt entfernen, damit die Pflanze auch richtig anwachsen kann. Die Glockenpaprika hatte als einzige keine Fruchtansätze beim Aussetzen und trägt nun ohne Ende.


Ohne Ende ist eine gute Überleitung, denn schier endlos produzieren unsere beiden Zucchini Früchte. Obwohl Familie und Nachbarn gut versorgt werden, kommen wir mit dem Essen kaum hinterher. Diese Schlingel wachsen scheinbar über Nacht mehrere Zentimeter.


Neben dem doch recht vielen Gemüse konnten wir auch schon Heidelbeeren, Brombeeren und Himbeeren ernten. Aber davon zeige ich Euch ein anderes Mal mehr, insbesondere hinsichtlich der Konservierung der Vorräte für den Winter.

Bis bald und baba!

Kommentare:

  1. Die Gemüseeule hat sich bei uns heuer zum Glück überhaupt nicht blicken lassen. Dafür hat das feuchte Wetter den Tomaten zu schaffen gemacht. Die geben erst jetzt so richtig Gas, nachdem es im August trockener geworden ist. Dafür sind Gurken und Paprika ein Traum.

    LG, Varis

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  2. Liebe Kathrin, Deine Gemüseernte ist wundervoll! Herrlich sieht alles aus, da hast Du wirklich eine tolle Ernte! Bei mir sind Zucchini ind Tomaten in diesem JAhr nix geworden, zu nass und zu kühl war es anfangs, und dann kamen die Schnecken .... Nächstes Jahr wird es wieder versucht ;O)
    Ich wünsche Dir einen schönen und glücklichen Tag und viel Spaß beim weiterverarbeiten!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

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  3. Liebe Kathrin,
    es freut mich, dass du eine tolle Ernte hast. Nichts schmeckt besser aus dem Garten, als was man selbst mit Liebe hegt und pflegt. Obwohl der Garten schlecht startete, haben die letzten Tage auch mir einiges an Tomaten beschert.
    Kaum sind sie geerntet,schwupp verschwinden sie in den Mund. Sonnenwarm...einfach lecker.
    Auch Brombeeren reifen in Hülle und Fülle.
    Danke für den Tipp mit dem Herd. Wir haben uns diese Herde schon durch den Kopf gehen lassen, waren aber noch unschlüssig. Das du zufrieden bist, hilft uns wirklich weiter.
    Meine Mutter wohnt nicht weit weg von mir. Sie hat den Feigenbaum schon viele Jahre im Garten. Am Anfang pflanzte sie ihn in einen Topf,doch bald setzte sie ihn auf einen sonnigen Platz aus und da steht er nun gesund und munter.
    Vor der Kälte wickelt sie ihn gut ein, für alle Fälle .
    Vielleicht kannst du mit dem Tipp etwas ausrichten,damit dein Feigenbäumchen weiterhin gut gedeiht.
    Hab eine schöne sonnige Woche,
    alles Liebe,
    Manuela

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  4. Da hattet ihr ja wirklich reichliche Ernte! Um die frischen Paradeiser beneide ich euch!
    Liebe Grüße
    Verena

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  5. Boah, liebe Kathrin, sieht das Gemüse lecker aus!
    Und ich möchte wetten, dass Deine Tomaten auch nach Tomaten schmecken.
    Darf ich eine Bestellung aufgeben? Ich hätte gerne von jeder Tomatensorte eine, eine Zucchini (?) für ein vegetarisches Schnitzel und als Nachtisch genau das Schälchen mit den Him-, Brom- und Blaubeeren. Danke, das wär's für heute.
    Liebe Grüße
    Edith

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  6. Wenn ich deine reichhaltige Ernte hier sehe, liebe Kathrin, da möchte ich am liebsten gleich zugreifen.:-)
    Selbst angebaut, schmeckt sowieso am besten. Du weißt genau, was du mit deinem Gemüse und Obst auf den Tisch bringst. :-)
    Meine Tomaten wurden nichts in diesem Jahr, es war einfach zu nass. :(

    Liebe Grüße
    Christa

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  7. Oh du hast aber reichlich Ernte liebe Kathrin! Super ♥ Aus dem eigenen Garten schmeckt es halt doch noch am besten! Meine Tomaten kommen jetzt erst so nach dem Hagel im Juni... aber sie kommen!! ;))
    Liebste Grüße Christel

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  8. Herrlich! Ich liebe eigene Tomaten ja auch über alles. Wir schwimmen zwar derzeit drin. Doch dafür muss man dankbar sein. Jetzt gibt es eben jeden Tag Tomaten und Tomaten oder Tomaten. ;-) Ist die kleine Gelbe (birnenförmig) die Yellow Lemon? Die haben wir auch, sie schmeckt sehr gut. Die Zucchini wurde leider immer wieder von den Schnecken vernascht. Da hatten wir nur wenig Glück. Pro Kürbissorte 1 Kürbis. Rest... Schnecken.
    VLG und vielen Dank für den Link, .... wieda einen netten Blog gefunden. Danke.
    Sabine

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  9. Liebe Kathrin,
    ihr habt ja eine bombastische Ernte! Da läuft mir das Wasser im Mund zusammen... Mit Kürbissen und Zucchini haben ja so gar kein Glück, desto mehr freue ich mich für euch.
    Ganz liebe Grüße
    Natalia

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  10. Hm, das sieht aber alles sehr appetitlich aus, liebe Kathrin.
    Und Gemüse aus dem eigenen Garten schmeckt auch irgendwie immer besonders lecker.
    Ich habe heute auch gerade Tomaten geerntet, aber ehe ich sie fotografieren konnte, sind sie auch schon in einem Salat verschwunden ;o)) Lecker !!!!
    Ich wünsche dir noch eine reichhaltige Ernte und sende liebe Grüße zu dir.
    Laura

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  11. Kathrin, wunderschöne Früchte, eine tolle Ernte. Den Bericht von Elisabeth hab ich wohl verpasst? Ich schaue nach.

    Sigrun

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  12. Lieb Kathrin,
    was für eine apetitliche Ernte. Toll das du so viel eigenes Gemüse hast. Ich liebe es, die eigene Ernte zu verarbeiten.
    Liebe Grüße
    Silke

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  13. lecker zum Reinbeißen , und ausgeißen mache ich auch nicht mehr , habe sie allerdings nur unter dem Dachüberstand auf der Terasse

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  14. Ui, das ist eine TOLLE Ernte, liebe Kathrin!
    Bei mir war's heuer irgendwie mau - die Kürbisse sind winzig, die meisten Äpfel vorzeitig abgefallen, der erste Fisolenversuch wegen Schneckenüberfalls gescheitert, den zweiten habe ich heute abgeerntet, das reicht gerade für eine Mahlzeit... Aber ein bissl was gab der Garten natürlich trotzdem her, und ich freu mich über jedes selbst gezogene Stück! Geht dir bestimmt genauso - Gärtnern macht einfach stolz, gell?!?!
    ♥∗✿≫✿≪✿∗♥
    Alles Liebe und eine schöne neue Woche, Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2016/09/rezept-soljanka-austriaca-und-zwei.html
    ♥∗✿≫✿≪✿∗♥


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  15. das lacht einen förmlich an..
    guten Appetit.. ;)
    aus dem eigenen Garten.. da weiß man doch was auf den Tisch kommt
    liebe Grüße
    Rosi

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  16. Eine schöne Ernte, liebe Kathrin! Da steckt aber auch viel Arbeit drin! Wenn ich nur an die beständige Kontrolle denke ... Das würden wir gar nicht schaffen, daher bin ich froh, fast nur noch einen Ziergarten zu haben, bis auf das wenige Obst und die Kräuter. Zum Glück kann ich sehr vielfältige Bio-Tomaten im Umkreis kaufen.

    Dem Link bin ich gleich mal gefolgt. Das Ausgeizen hat ja bestimmte Gründe. Sicher kann man es lassen, aber dann ist die Ernte eine andere. Nicht jeder will so viele kleine Tomaten ... die Pflanze wird buschiger und hängt mehr darnieder, bricht oft auseinander bzw. Zweige brechen ab. Die Früchte stehen in Gefahr, eher zu schimmeln und die Energie geht eben in all diese Triebe, nicht nur in den einen aufrechten. Aber gut, Strauchtomaten geizt man ja ohnehin nicht aus.
    Mit den Apfelbäumen verhält es sich ja ähnlich. Beschneidet man sie nicht "korrekt", werden die Äpfel klein, man kommt schlecht an den Baum ... wer große Äpfel will, muß eben nach einem bestimmten Muster beschneiden, ähnlich wie auf den Apfel-Plantagen, was außerdem den Schädlingsbefall minimiert. Diese Bäume sehen natürlich nicht so schön und romantisch aus. Ansonsten halte ich natürlich viel davon, die Natur ihr Werk tun zu lassen.
    Tierischen Dünger gibt es bei uns im Garten gar nicht. Doch ohne Gießen sind mir die Tomaten regelmäßig vertrocknet. Das kommt sicher auf den Standort (Boden) drauf an. Als ich in jetzigen Garten noch Tomaten hatte, mußte ich sogar jeden Mittag extra deswegen heimkommen. Unser Boden ist schon sehr speziell. ;-)

    Liebe Grüße
    Sara

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