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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur. Zudem wird fleißig gekocht und gebacken.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Unkrautvlies oder vom Wunsch einer Gartenbloggerin nicht mehr ständig Unkraut hinter dem Blumenbeet jäten zu müssen!

Ständig Jäten

Ich hoffe, Du verzeihst mir dies, aber ich werde mich nicht der politischen Korrektheit beugen und Unkraut weiterhin als Unkraut bezeichnen. Mir ist natürlich nicht entgangen, dass in jüngster Zeit der Begriff Unkraut durch die Formulierung Beikraut ersetzt wurde. Zu Neudeutsch das "Wording" Beikraut sollte weniger abwertend klingen, da so manches Unkraut auch sehr positive Eigenschaften hat - doch Unkraut bleibt nun einmal Unkraut. Es ist überwiegend lästig und wächst am Liebsten dort wo es nicht sollte - bei mir genau hinter dem Blumenbeet. Zudem tritt es oftmals auch noch in solcher Fülle auf, dass man schon nach längerer Abstinenz beim Jäten schier nicht mehr Herr der Lage ist. Wahrscheinlich hat fast ein jeder eine solche Unkrautecke im Garten. Ich habe nun eine weniger - einem hochwertigen Unkrautvlies sei Dank. Was ich genau gemacht habe, verrate ich Dir in diesem Gartenblog-Beitrag. Immerhin möchte ich als leidenschaftliche Gartenbloggerin meine Zeit lieber mit den schönen Dingen verbringen (z.B. Fotografieren) als ständig zu jäten.

Gartenblog Topfgartenwelt Unkrautvlies im Test: Zierlauch im Blumenbeet

Die Problemzone - Blumenbeet an der Rückseite der Pergola des Nachbarn

Eines meiner Blumenbeete liegt genau an der Rückseite der Pergola des Nachbarn. Darin befinden sich hauptsächlich meine Herbstblüher wie Herbst-Anemonen, Herbst-Chrysantheme, Fette Henne, aber auch Phlox, die Rose Eliza und zahlreiche Spieren. Alles in allem ein wunderschöner Anblick, wäre da nicht der Spalt zwischen Blumenbeet und Pergola bzw. unserem eigenem Zaun. Der Abstand beläuft sich in etwa auf 10 cm und nervt mich, stets nach Perfektion lechzende Gartenbloggerin, schon seit Jahren. Durch die Pergola gibt es an dieser Stelle Schatten, Feuchtigkeit (Moorboden) als auch genügend Platz zum Wuchern. Da ich meine Pflanzen nicht an den Rand des Grundstücks pferchen wollte entstand ein noch größerer Spalt und schon war das Dilemma perfekt. Just in diesem Spalt wuchsen mächtige Grasbüschel, Scheinerdbeeren, Löwenzahn, Stinkender Storchenschnabel, Ackerwinde und noch zahlreiches anderes Unkraut. Konnte man im Frühling noch einigermaßen den Spalt jäten, war dies im Frühsommer schon nicht mehr möglich, wenn man nicht den tatsächlich gewollten Bewuchs zerstören wollte. Schon länger schwebte mir daher eine Lösung mit Hilfe von Unkrautvlies vor. Mir ist zwar bewusst, dass sich fast alles an Unkraut oberflächlich durch Flugsamen ansiedelt, aber trotz allem lässt es sich einfacher entfernen, wenn es sich nicht fest verwurzeln kann.

Gartenblog Topfgartenwelt Unkrautvlies im Test: das Jäten von Unkraut beim Gartenzaun bzw. der Pergola wurde zunehmend zum Problem

Gartenblog Topfgartenwelt Unkrautvlies im Test: Zierlauch in Nahaufnahme

Gartenblog Topfgartenwelt Unkrautvlies im Test: Lilienhähnchen in eindeutiger Position

Mit Unkrautvlies gegen Unkraut

Da ich Anfang des Jahres von der slowenischen Firma Top-Unkrautvlies 50m² desselben geschenkt bekommen habe, war dies für mich ein ganz besonderer Ansporn mich endlich dem Projekt "Stopp dem Unkraut hinter dem Blumenbeet" zu widmen. Natürlich saß ich erst einmal grübelnd vor der Rabatte und überlegte, wie ich nun vorgehen sollte? Der Platz ist beschränkt und stellenweise wirklich schlecht zugänglich - überhaupt von unserer Seite aus. Daher erst einmal absitzen lassen und nachdenken. Ein gutes Projekt beginnt ohnehin erst damit die Garage durchzukramen und unter Jakobs Schätzen das eine oder andere Utensil zu finden, welches die Arbeit erleichtern würde. Ich stibitzte mir in diesem Fall einen Hammer und extra lange Nägel, die noch vom Vorbesitzer des Hauses übrig waren, und legte los. Mit Erlaubnis unserer Nachbarn durfte ich zum Teil auf ihrem Grundstück arbeiten. Dies vereinfachte die Arbeit ungemein. Wir hatten zudem auch noch Rasenkanten zu Hause, welche ich ebenfalls nutzte und zwar als Abschluss für die Rückseite des Blumenbeets. Um einen roten Faden bzw. eine Grenze zu haben, begann ich umgehend mit dieser Arbeit. Anschließend fixierte ich das Unkrautvlies (verwendet habe ich breite Streifen) mit den langen Nägeln möglichst bündig an der Rasenkante in der Erde. Nachdem alles halbwegs an seiner Stelle war, beschwerte ich das Unkrautvlies noch zusätzlich mit ein paar Steinen. Das Projekt nahm damit zwar Formen an, allerdings ließ die Optik noch ein wenig zu wünschen übrig. Jakob besorgte mir daher noch reichlich Rindenmulch zum Abdecken von Unkrautvlies und Steinen.

Gartenblog Topfgartenwelt Unkrautvlies im Test: Verlegen von Unkrautvlies mit Hilfe von Nägeln und Steinen

Gartenblog Topfgartenwelt Unkrautvlies im Test: das verlegte Unkrautvlies sieht schon ganz passabel aus

Gartenblog Topfgartenwelt Unkrautvlies im Test: das Unkrautvlies wird mit Hilfe von Rindenmulch versteckt

Gartenblog Topfgartenwelt Unkrautvlies im Test: Käfer

Bilanz betreffend das Unkrautvlies nach ein paar Wochen

Mittlerweile sind ein paar Wochen ins Land gezogen und was soll ich sagen, ich bin vom Unkrautvlies wirklich begeistert. Aufgrund seiner wirklich dicken und robusten Struktur ist kein lästiges Unkraut mehr in das Blumenbeet gewachsen. Unter der Pergola ist nun überhaupt nicht mehr zu jäten und der Rest an Unkraut im Blumenbeet ist gut zu handhaben. Solltest Du auch ein anständiges Unrkautvlies benötigen, dann schau doch bei der Firma Top-Unkrautvlies vorbei. Da ich noch Unkrautvlies übrig habe, überlege ich, dieses auch unter den Beerensträuchern zu verlegen.

Gartenblog Topfgartenwelt Unkrautvlies im Test: Zierlauch Makro


Vielen herzlichen Dank für die Kooperation.

Bis bald und baba!
Kathrin

Kommentare:

  1. Hallo Katrin,ich kann dich da sehr gut verstehen,was zuviel ist - ist zuviel. Wir haben das Problem mit der Berberitzen - Hecke. Der Nachbar auf der anderen Seite dem ist es egal . Die Brennessel kann i verkraften denn die verwende ich so für die Brennessel- Jauche aber alles andere wuchert dazwischen munter drauf los.das große Kräuterbeet haben wir vor 2 Jahre total neu angelegt und auch Vlies verwendet.wir sind total zufrieden damit.im Frühjahr neuen Rindenmulch drauf u schon passt es wieder.
    Schöne Bilder hast du uns wieder mitgebracht . PS: sollte die das Unkraut ausgehen,in unsere Hecke ist genug zum raus zupfen ;))
    Herzlichst Anna

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  2. Liebe Kathrin,
    unzugängliche Gartenecken sind schwer zu pflegen. Es ist auch selbstverständlich, dass man sich auch eine 'Hilfe' holt. Unter den Beerensträuchen kannst Du mit Rasenschnitt mulchen. Es würde den Sträuchern sehr gut tun.
    Einen schönen Tag
    Loretta

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  3. Liebe Kathrin,
    ja auch ich nenne Unkraut nach wie vor UNkraut. Auch ich habe keine Lust (und Zeit) permanent im Garten diesbezüglich unterwegs zu sein.
    Zwischenzeitlich habe ich so einige "Bodendeckende" Pflanzen in das Unterholz gepflanzt. Weiterhin hilft mir mein Häcksler und ich habe somit immer genügend Mulchmaterial (gerade unter Beeren ein echter Gewinn).

    ♥liche Grüße
    Ellen

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  4. Liebe Kathrin,
    auch bei uns heißt das Unkraut nach wie vor Unkraut ;O)
    Auch bei uns gibt es Stellen, wo es ganz schlimm überhand nimmt und da haben wir auch geplant, mit Vlies dagegen vorzugehen! Ich danke Dir für diesen Post und Deine guten Erfahrungen damit!
    Neben dem Vlies kommt auf die Beete auch immer wieder Gehäckseltes, das auch dazu beiträgt, daß auch im Beet das Unkraut nicht mehr so schnell durchkommt.
    Hab einen wunderschönen und glücklichen Wochenteiler!
    ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

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  5. Hallo Kathrin,
    bei dem Spalt am Zaun ist das Vlies eine gute Idee, unter den Sträuchern würde ich es nicht verwenden, es gibt doch so viele schattenverträgliche Stauden für Bienen und Schmetterlinge. Mein Trachystemon ist jedenfalls die tollste unkrautbremsende Bienenweide, die es im Schatten gibt.
    VG
    Elke

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  6. Liebe Katrin,
    richtig - Unkraut ist Unkraut ist Unkraut! Und wenn man Giersch & Co für etwas nutzen kann und will, ist eine Umtaufe in "Kräuter" oder sonst was doch leicht möglich...
    Prima, dass es sich mit dem Unkrautvlies besser handhaben lässt. So schmal der Streifen auch ist, Unkraut steh ja nicht senkrecht hoch, sondern will ans Licht in Richtung Beet. Und versamt sich... Und ruckzuck ist das Beet erobert... Nein, wehret den Anfängen! Gut gemacht!
    Für Dich sonnige Tage (endlich!!), herzliche Grüße
    Renee

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  7. Liebe Katrin,
    wir haben vor zwei Jahren unseren kleinen Garten angelegt;) Und genauso wie du oben beschreiben hast, sind wir vorangegangen:) Ich bin mit dem Unkrautvlies sehr zufrieden:) es sieht immer noch aus, wie gestern gemacht:) Für mich Unkraut ist Unkraut und bleibt Unkraut:) Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag.
    Liebe Grüße
    Karina

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  8. Hihi Beikraut! Hatte ich echt noch nicht gehört :-)
    Im Staudenbeet stört mich im Sommer das Unkraut kaum noch, weil es einfach von den üppiger werdenden Pflanzen Verdeckt wird, da rupfe ich nur noch ausgewählt. Unser Garten ist ja eher wilder und nicht so groß, da lass ich auch mal Unkraut. Aber wenn ich das ganz am Anfang -
    vor der ganzen Pflanzerei - gewusst hätte, dann wäre so ein Vlies auch was für mich gewesen.
    Du hast dir viel Mühe gemacht, aber es wird sich auf Dauer lohnen!
    Liebe Grüße

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  9. Liebe Kathrin,
    das ist in der Tat eine schwierige Ecke für die Unkrautbekämpfung, weil es sich in dem schmalen Niemandsland stets neu ansiedeln kann. Ich hoffe, die Vliesabwehr wird sich bewähren. Ich hatte mal unter den alten Rindenmulchwegen Unkrautvlies verlegt. Im Ergebnis haben sich die angeflogenen Samen aufs Allerfeinste in dem Vlies festgekrallt, Entfernung war unmöglich. Rindenmulch runter, Vlies raus und entsorgt, neuer Mulch drauf. Nun ist der Rindenmulch dem Splitt gewichen und ich muss aufpassen, das nicht neues Ungemach von oben kommt. Falls ich es bemerkte, denn ich bin derzeit täglich laaaange am jäten.
    Liebe Grüße
    Karen

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  10. Liebe Kathrin,
    wir haben letztes Jahr das Beet um unseren kleinen Teich neu angelegt. Wir haben dort auch ein Unkrautflies verwendet und ich bin sehr zufrieden. Es verirrt sich nur noch ganz vereinzelt ein Unkraut zwischen den Stauden.
    Viele liebe Grüße
    Silke

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  11. Hallo Kathrin,
    ich bleibe auch beim Wort "Unkraut", auch wenn "Beikräuter" oder "Wildkräuter" als politisch korrekt gelten - ich mag sie nun mal nicht in meinen Beeten und nach Möglichkeit auch nicht in meinem Rasen haben - andere mögen Löwenzahn im Rasen, ich leider nicht. Die Probleme, die du beschreibst, kennen wohl die meisten. Es gibt einfach Ecken, an die ist schlecht ranzukommen, vor allem, wenn die Stauden schon eine gewissen Höhe erreicht haben. Die Idee mit dem Unkrautvlies ist super, da fällt mir nämlich sofort eine Stelle ein, an der ich das auch mal ausprobieren könnte. Vielen Dank für deine ausführliche Beschreibung!
    Liebe Grüße
    Katharina

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  12. Da stimme ich Dir voll zu, liebe Kathrin, Unkraut bleibt Unkraut. Und da muss Mann (oder Frau) handeln. Toll hast Du das Problem mit dem Vlies gelöst.
    Liebe Grüße
    Edith

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  13. Liebe Kathrin.
    bei mir bleibt Unkraut eben Unkraut. Auch wenn es manchmal
    gar nicht so übel aussieht.
    Ich habe wieder viel hier gelernt und gesehen.
    Einen angenehmen Abend wünscht dir
    Irmi

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  14. Auch hier bleibt das Unkraut Unkraut. Viel habe ich davon GsD nicht mehr, seit der Garten zugewuchert ist. Ich muss nur ab und an mal zuppeln. Blöd sind immer die Stellen unter Büschen, oder, wie bei dir, am Zaun.
    Ich habe dir übrigens unter deinem Kommentar geantwortet.

    Viele Grüße
    Margrit

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  15. So ist das, liebe Kathrin. Ich sage zwar sonst auch nicht Unkraut sondern Wildkraut, doch da wo es mich stört und ich es nicht haben will, setze ich es das Wort Unkraut einfach in Gänsefüßchen. ;-) :-)
    Für solche Ecken wie bei Dir am Zaun ist das Vlies eine gute Lösung. Ich wollte auch noch einen Streifen zum Nachbarn am Zaun, wo immer sein Giersch zu uns rüberwächst, verlegen. Aber im Garten unter Sträuchern oder in Beeten direkt im Garten möchte ich es denn doch nicht. Es heißt zwar, der Boden würde nicht versäuern, ich glaube jedoch anderes! Die Wurzeln der Sträucher sollen bei mir natürliche Verhältnisse haben dürfen, das halte ich gerade auch bei Sträuchern, von denen ich ernten will, für gesünder.
    Wir mulchen inzwischen auch wieder - wie in früheren Gärten. Die Ahornsämlinge hat man eh, das waren Massen in diesem Jahr. Man kann sie ja relativ leicht auszupfen. Ansonsten setze auch ich auf Bodendecker, die den Boden möglichst irgendwann flächig bedecken, dann hat "Unkraut" auch nicht mehr viel Chancen. Der Giersch ist natürlich lästig, wie bei uns beim Waldmeister, doch dem Waldmeister würde ich nichts Gutes tun, wenn ich da hinten, wo er wächst, Folie verlegen würde. Im Moment ist die Fläche neben dem Gartenhaus großflächig bedeckt, vor allem durch Vergissmeinnicht. Wenn man das so haben will, muß man auch viel Geduld mitbringen, denn zeitweilig sieht es unschön aus, wenn braun gewordene Vergissmeinnichtpflanzen darniederliegen, weil sie sich versamen sollen. Doch für diesen Anblick im Frühling ist mir das wert. Ich lasse dann auch nur wenige Pflanzen stehen, das reicht ja zum Versamen. Aber manchmal wächst einem das Unkraut über den Kopf, geht mir derzeit leider auch so.

    Liebe Grüße
    Sara

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  16. Liebe Kathrin
    Obschon ich mich zur PRO-BEIKRAUT Fraktion bekenne (die meisten Beikräuter sind Leckerbissen für meine Kleintiere) muss ich gestehen, dass die Problematik in einem grossen Garten sich natürlich anders gestaltet als im Topfgarten auf dem Balkon, wo so ziemlich alles problemlos erreichbar ist für die Gartenschere. Die Lösung mit dem Vlies ist voll umweltverträglich und deshalb finde ich es sehr gut, dass Du sie uns hier vorstellst!
    Mit lieben Grüssen, Arletta

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  17. Liebe Kathrin,
    wenn man in einem Garten Platz hat, kann man Unkraut auch mal als Beikraut sehen (aber auch nicht jedes ...). In gestalteten Beeten jedoch, oder genau an solchen Stellen, wie du sie uns zeigst, wird aus Beikraut ganz schnell lästiges Unkraut.
    Wir haben vor ungefähr zwei Jahren das gleiche gemacht mit dem Streifen zwischen unserer Ligusterhecke und dem Zaun.
    Hat gut funktioniert ... aber leider nicht für immer. Heuer hab ich das Vlies zum Großteil wieder raus gezogen, weil sich AUF dem Vlies (und auf dem Rindemulch) das Unkraut auch angesiedelt hat und ich erst recht wieder jäten musste. Wichtig ist, dass der Boden ganz bald von anderen (bewußt gepflanzten) Pflanzen zugewachsen wird, was leider unser Liguster nicht geschafft hat. Und zwar wegen eines zweiten Problems, das Unkrautvlies mit sich bringt: In einem Garten wie dem meinen, in dem Wühlmäuse sich ausbreiten wie Unkraut (Ironie gewollt), ist Unkrautvlies kontraproduktiv.
    Ich verwende das Unkrautvlies aber für viele andere Sachen. Zum Beispiel lege ich es in meinen Pflanzkübeln AUF die Drainageschicht aus Schotter bevor ich Erde drauf gebe. So kann man die Erde später leichter auf dem Kompost entsorgen, ohne dass Schotter oder was immer man für die Drainage verwendet hat, dabei ist.

    Liebe Grüße
    Hilda

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  18. ich habe am zaun (hässliches, von der bahn gebautes eisending ohne wirkliche funktion), wo ich weder mähen kann noch mich um wucherndes "unkraut" kümmern möchte, einfach grosse einjährige stauden gesetzt - goldrute, bergaster, waldgeisbart, sonnenhut.... die werden zwischen 1-1,5m und blühen zu unterschiedlichen zeiten und ausserdem verstecken sie den zaun bis zum nächsten frühling. wächst das ganze zu sehr in den rasen auf der einen seite fahr ich mit dem mäher drüber, auf der beetseite wird im frühling abgestochen was zuviel ist.....
    hat nix gekostet, macht keinen müll, sieht schön aus und auch die insekten und singvögel sind glücklich :-)
    xxxx

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  19. Liebe Kathrin, ich habe auch schon mit Unkrautvlies gearbeitet. Vor allem mag ich es gerne, wenn ich irgendwo einen Kiesweg anlege. Unzugängliche Ecken versehe ich auch schon einmal gerne mit Rasenschnitt, dies erstickt so manches ungebetene Kräutlein - ist aber nur für Ecken, die schlecht einsehbar sind geeignet. Für normale Beete mag ich kein Vlies, da es mich am spontanen Pflanzen hindert ... da brauche ich einfach Freiraum. Noch eine Bitte.... Ich würde gerne bei Pinterest in Eurem Gartenblogger Bord mitpinnen, könntest Du mir sagen, wie ich dies machen kann? Vielen Dank für den interessanten Post und LG sendet Marion

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    1. Liebe Marion, im Beet selbst liegt kein Vlies, sondern nur hinten unter der Pergola. Die gehört schon den Nachbarn und da komme ich halt so gut wie gar nicht hin, aber das Unkraut wuchert in mein Beet. Das ist das Problem :(

      lg kathrin

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  20. Ich hatte auch schon über ähnliches hier nachgedacht. Denn ich war auch leichtsinnig und habe ein Beet am Nachbarzaun angelegt, wo nun alles an Wildwuchs zu mir rüber wächst...Quecke und Schachtelhalm sind die schlimmsten. Mal sehen, wie ich das löse. Über das Unkrautvlies mache ich mir noch Gedanken, ob das so umweltverträglich ist, wenn man den Kunststoff im Gartenboden belässt.
    Die roten Käfer sehen aus wie Lilienhähnchen...und sie vermehren sich bei dir?
    Viele Grüße, Sigrun

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  21. Liebe Kathrin, Ja Unkraut bleibt Unkraut. Ich sage auch weiterhin Negerküsse. Auch ich habe neulich Unkrautvlies verlegt um der Quecke in unserem neu angelegten Garten Herr zu werden. Ich bin gespannt, wie es funktioniert. Jahrelang durfte das Zeug da wachsen, aber nun, wo wir Stück für Stück alles schier machen, hat das Zeug kein Vorrecht mehr. Es muss weg. Es wächst ja wie die Pest und ich muss das nun wirklich nicht für Salat verwenden. Da würde ich wohl nichts anderes mehr essen ;-) An einigen Stellen darf es ruhig wachsen, aber nicht im Staudenbeet. Der Zierlauch ist wunderschön, der kommt definitiv auch in das Staudenbeet. Liebe Grüße Michi

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  22. Klar, Unkraut heißt es auch bei mir weiterhin. UNwetter ist ja auch ein Wetter. Oder sollen das nun auch umbenannt werden, um BEiwetter??
    Klasse Sache mit dem Blues. Nun hast du Ruhe an dem Stück.
    GLG Gudi

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  23. Auch bei mir bleibt Unkraut Unkraut. Auch ich versuche Unkraut mit fast allen verschiedenen o. g. Mitteln zu bekämpfen. Hilft oft, aber nicht immer. Jäten bleibt einem einfach nicht erspart. Oft, aber nicht überall, macht es mir richtig Spaß und ist richtig erholsam. Da denke ich nur an das böse Unkraut, das jetzt weg muss und alle anderen stressigen Alltagsgedanken sind dann erstmal weg. Und wenn das Beet dann wieder sauber ist, freue ich mich über das ordentliche Beet riesig.l
    LG
    Sigrid

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