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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur. Zudem wird fleißig gekocht und gebacken.

Sonntag, 9. Januar 2011

Erdbeeren in Töpfen? Ab damit in den Keller!

Unter dem Dauerfrost in den letzten Wochen haben meine Erdbeerpflänzchen in den kleineren Schalen und Töpfen ziemlich gelitten. Obwohl ich im vergangenen Herbst die Gefäße auf Styroporplatten gestellt hatte und sie so gut wie möglich mit mehreren Schichten Vlies abgedeckt hatte, waren die Pflanzen von der Kälte gezeichnet und einige sogar schon kaputt. Vielleicht sind einfach die Töpfchen zu klein um sie über einen längeren Zeitraum mit Feuchtigkeit zu versorgen, vielleicht ist die Erde in den Töpfchen zu schnell durchgefroren - Fragen über Fragen, aber wahrscheinlich sind für dieses Dilemma einfach mehrere Faktoren ausschlaggebend.  Eine Antwort darauf werde ich hier und jetzt nicht finden. Jedenfalls hatte ich auf einen weiteren Totalausfall spätestens im Frühling keine Lust mehr (so billig sind Erdbeerpflänzchen ja auch nicht), daher verfrachtete ich sie jetzt, angeregt durch einen Artikel im Haus und Gartenforum, in den alten Kartoffelkeller mit Lehmboden, wo Temperaturen um die 8°C-11°C herrschen. Wenn ich Glück habe, erholen sich die Pflanzen bis zum Anfang der Saison wieder. Ein wenig Sorgen mache ich mir nur über das fehlende Licht.

meine geschundenen Erdbeeren und der Granatapfel


Nach einer Weile sind die Erdbeeren vom Lehmkeller in die Werkstatt von Jakob umgezogen, den Grund erfährst Du hier.

Bis bald und baba!

Kommentare:

  1. Dann gib ihn doch welches - Licht meine ich. Für die Chili-Anzucht nehme ich zwei Leuchtstoffröhren, 36 W (T8/1200mm), Lichtyp "865". Das kommt echtem Tageslicht sehr nahe. ca. 20cm Abstand über den Pflanzen und dann übre eine Zeitschaltuhr die normale Tageslichtlänge simulieren - hier derzeit ca. 8,5 Stunden/Tag und das dann wöchentlich etwas steigern - der tatsächlichen Tageslänge anpassen. Das macht dann für zwei Monate je Röhre ca. 20 kWh. Wahrscheinlich deutlich preiswerter als neue Pflanzen. Die Röhren kosten in D auch nur je Röhre ca. 4 - 5 €.

    Wie das z.B. aussehen kann siehe in diesem Blogbeitrag gaaanz unten http://blog.lopdron.de/?p=643

    oder hier sogar so etwas ähnliches wie eine Bauanleitung: http://www.capsamania.de/index.php?page=Thread&postID=206139#post206139

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  2. Hallo jmsanta! Ich habe sogar so eine Leuchtkonstruktion zu Hause rumstehen, müsste sie nur über den Pflanzen aufbauen und eine Steckdose im Raum oder im Gang finden. Aber könnten es die Pflanzen nicht auch so, also finster, überleben?

    lg kathrin

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  3. So ganz ohne Licht? Ehrlich gesagt kann ich mir das nicht vorstellen. Pflanzen das Licht zu entziehen ist auch eine sehr gründliche Methode zur Unkrautbeseitigung - dauert nur ein paar Wochen. Aber du kannst es ja auf einen Versuch ankommen lassen.

    Gruß, Jan

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  4. Lieber Jan! Ich werde morgen Abend wieder nach den Pflanzen schauen und mir überlegen, wie ich ihnen etwas Licht bieten kann.

    lg kathrin

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  5. Kathrin,

    dieser Gedankengang von mir muss nicht stimmen, ich habe Erdbeeren so noch nicht drinnen überwintert. Vielleicht liege ich auch falsch mit meiner Mutmaßung! Unsere stehen im Garten und überstehen den Winter hoffentlich unbeschadet!

    Ich habe aber gerade dieses Blog entdeckt:
    http://www.erdbeeranbauer.de/?p=1852
    vielleicht hilft dir das besser weiter!

    Jan

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  6. Lieber Jan!
    Vielen Dank, dieses Blog kenne ich bereits, aber für mich habe ich darin noch nicht die richtige Lösung gefunden.
    Bis jetzt habe ich meine Erdbeeren in Töpfen immer draußen überwintert, allerdings sind viele dann nicht über den Winter gekommen. Mittlerweile stehen sie schon eine Woche im Keller und sehen besser aus als davor.

    lg kathrin

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