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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur. Zudem wird fleißig gekocht und gebacken.

Freitag, 29. April 2011

Bau eines Hochbeetes - Teil 2!

Endlich haben wir es geschafft unsere Hochbeete fertigzustellen. Ja, es sind sogar zwei geworden, weil wir genug Holz übrig hatten. Zweiteres ist zwar etwas kleiner und nicht so hoch wie unser Erstlingswerk, aber das macht überhaupt nichts.

Das erste Hochbeet hat etwa die Maße 200x80x120 cm, es besteht aus unbehandelten Eichenholz. Sein kleineres Pendant ist ca. 120x50x120 cm groß. Beide ermöglichen somit ein entspanntes Arbeiten und fassen eine stattliche Menge.


An den Innenseiten verstärken Winkeleisen zusätzlich zu den vielen Schrauben die Stabilität - immerhin hat nasse Erde viel Gewicht.


Die Wände verkleideten wir mit Noppenfolie aus dem Baumarkt. Wichtig ist, diese so anzubringen, dass die Noppen zum Holz zeigen. So entsteht zwischen Folie und Holz ein Freiraum, wodurch das Holz besser atmen kann und damit länger hält. Den Boden des Hochbeetes legten wir mit feinmaschigen Hasendraht aus, um ein Eindringen von Wühlmäusen zu verhindern.


Von den Holzarbeiten war noch einiges an "Kleinmist" übrig, welchen wir perfekt für unser Hochbeet nutzen konnten. Der Haufen (er ist noch immer nicht ganz verschwunden) besteht vorwiegend aus kleineren und etwas größeren, mittlerweile angetrockneten Ästen.


Für den komfortableren Transport wurde kurzer Hand der Hänger zu einer großen Scheibtruhe umfunktioniert. Wir benötigten etwa 1,5 volle Hänger um den Grund des Beetes gut auslegen zu können. Der Anhänger fast insgesamt etwa 1,5 m3 - also wir brauchten schon eine ganze Menge.



Nach dem Befüllen wurde die sperrigen Äste von Jakob zurecht getreten.


Dann gab es auch schon die ersten Fuhren mit Kompost - Gott sei Dank haben wir davon jede Menge, denn wir benötigten für das große Hochbeet etwa 15-17 und für das kleinere etwa 8-10 volle Scheibtruhen.




Nun fehlte nur noch die letzte Schicht in den Hochbeeten, nämlich gute Erde. Doch wo kauft man die am Besten? Die Idee unzählige Erdesäcke im Baumarkt zu erwerben verwarfen wir recht schnell wieder, denn dort ist die gute Erde sehr teuer und die billige meistens nicht zu gebrauchen, weil sie angeschimmelt ist oder diverse Plastikschätze beinhaltet auf die man gut und gerne verzichten kann. Wir entschlossen uns daher die Erde bei der örtlichen Kompostieranlage zu besorgen. Es war eine sehr gute Investition - feinkrümmelige, humose Erde für wenig Geld. Allerdings meinten wir etwas zu gut mit unseren Anweisungen zum Beladen - der Hänger ging dabei nämlich ziemlich in die Knie.


Nun hieß es schaufeln, schaufeln und nochmals schaufeln...




... und eine Scheibtruhe nach der anderen reinkippen



Das ist nun unser Ergebnis. Die Hochbeete warten nur noch darauf bepflanzt zu werden - mit Gurken, Zucchini, Kürbis usw.

Kommentare:

  1. Der Bau eines Hochbeetes ist ja eine sehr aufwendige Angelegenheit. Aber wenn die Beete erst mal bepflanzt sind und die erste Ernte kommt, dann habt ihr die Mühe sicher schnell vergessen.
    Ein schönes Wochenende wünscht
    Anette

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  2. Dann hoffe ich mal, dass Ihr keinen Muskelkater von der Schufterei habt und alles ordentlich wächst in den Hochbeeten!
    Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch!
    Verena

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  3. Ihr wart ja richtig fleißig...tolle Hochbeete mit hoffentlich guten Erträgen.
    Wünsch Euch ein schönes, erholsames Wochenende.
    LG
    Bettina

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  4. Das sieht ja richtig profimäßig aus. Viel Arbeit habt ihr euch gemacht. Klasse.
    Da ich in einem großen Obstanbaugebiet wohne, habe ich mir eine hölzerne Großkiste besorgt. Sie ist etwa 1,50 x 1,50. Die habe ich für ein Hochbeet zweckentfremdet. Sie dient mir jetzt schon das 3. Jahr als Beet - inzwischen sprießen Kohlrabi, Möhren, Radieschen und Salat.

    LG Heidi

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  5. Wir haben uns im letzten Frühjahr auch ein Hochbeet gebaut. http://meinrinteln.wordpress.com/2010/04/29/wir-bauen-uns/

    Jedoch haben wir keine Noppenfolie reingetan. Ich hoffe, das rächt sich nicht irgendwann, wenn ich hier so lese...

    LG Heike

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  6. Hochbeete finde ich Klasse und dank deiner Anleitung weiß ich jetzt wies geht, muss nur noch ein passendes Plätzchen her. LG Annette

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  7. Wow, schön sind sie geworden!
    Beim Befüllen unserer beiden Hochbeete habe ich auch gestaunt, wieviel Füllmaterial da reinpasst. Und im ersten Jahr ist alles gleich um 30 cm zusammengesunken. Also konnte ich heuer wieder auffüllen. Praktisch, um viel Material loszuwerden!
    Liebe Grüße & viel Spaß beim Bepflanzen,
    Margit

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  8. Ja, da staunt man, wie viel Material solch ein Hochbeet fasst. Allerdings könnt ihr es in jedem Jahr nachfüllen, werdet Abfälle los und habt einen guten Untergrund für euer Gemüse. Viel Erfolg damit!
    Liebe Grüße Helga

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  9. Hallo Karin
    Da lacht das Gärtnerherz wenn ich soetwas sehe, ich freue mich mit dir, denn ich weiß es auch täglich zu schätzen , wenn alles so super gedeiht.Mit der Erde dass habt ihr toll gemacht.Ja, jetzt kannst du loslegen.
    Liebe Grüße Jutta

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  10. Vielen herzlichen Dank für das Lob. Ich freue mich auch schon sehr darauf die Beete zu bepflanzen, allerdings soll es jetzt doch noch einmal sehr kalt werden, also werde ich damit doch noch warten müssen.
    Gott sei Dank haben wir sehr viel Füllmaterial - vorwiegend Kompost - zur Verfügung, dass es nicht so ein großes Problem werden wird, sollten wir wirklich nachfüllen müssen.

    lg kathrin

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  11. http://gaertnerblog.de/blog/2008/zitronen-bewurzeln-mit-radiessamen/

    Hallo! kann sein das ihr das schon kenn!?

    Ich habe zwar schon mal gelesen das Weidenrindenwasser (Wiedenrinde im Wasser kalt angesetzt) auch das bewurzeln fördert - aber mit Radieschensamen oder einem Weizenkorn kannte ich das nicht!

    Habt ihr damit schon mal Erfahrungen gemacht?

    Liebe Grüße Sabine

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  12. Liebe Sabine! Da muss ich dich leider enttäuschen, aber ich habe damit noch gar nie herumexperimentiert. Letzes Jahr ist mir die Bewurzelung von Zitronenstecklingen dadurch gelungen, dass ich sie sofort in Erde gesteckt habe und über den Sommer im Foliengewächshaus stehen ließ.
    Aber vielleicht kann Dir diesbezüglich ein anderer Leser weiterhelfen.

    lg kathrin

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