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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur. Zudem wird fleißig gekocht und gebacken.

Montag, 1. August 2011

Blütenendfäule an einigen Tomaten!

Mit Schrecken musste ich feststellen, dass einige meiner Tomaten an der Blütenendfäule (siehe auch hier) leiden, zu dieser kommt es, wenn die Pflanze nicht genügend Kalk aufnehmen kann. In der Folge entsteht ein Kalkmangel, der sich mit braunen, scharf abgegrenzten und verhärteten, aber immer größer werdenden Stellen rund um den ehemaligen Blütenansatz äußert. Vorbeugend kann man beim Pflanzen Urgesteinsmehl unter die Erde mischen, dies habe ich zwar getan, aber dennoch tritt dieses Problem nun auf, wenn auch nicht alle Sorten gleichermaßen betroffen sind.
Seitdem das Wetter abgekühlt hat und die Töpfe nicht mehr so schnell austrocknen, habe ich keine Früchte mehr entdeckt, die dieses Symptom zeigen. Rückblickend betrachtend waren jeweils die ersten Blütenstände am Schlimmsten betroffen.

Hier (Arche Noah) ein interessanter Artikel über die Blütenendfäule.
Hier ein weiterer Link.
Hier (das wilde Gartenblog)
Hier (tomatl.net)

ich muss wohl regelmäßiger gießen oder der Topf ist zu klein und trocknet zu schnell aus...


hier Bilder der Blütenendfäule in Vergrößerung



Kommentare:

  1. Liebe Kathrin,
    zuerst vielen lieben Dank für die Hilfe! Das Getreidehähnchen wird es sein, wenn auch das Foto ein wenig unscharf ist.

    Das mit den Tomaten sehr schade! Weil man doch einiges an Arbeit hineinsteckt.
    Letztes Jahr hatte ich es auch mal mit wenigen Tomaten versucht, die leider der Braunfäule anheimgefallen sind.
    Früher hatte ich da mehr Glück, allerdings auch wesentlich sonnigere Gärten.
    Ich denke auch, der Zusammenhang mit dem Wetter besteht in diesem Fall. Bei uns ist es allerdings nicht kühler geworden, sondern wieder wärmer. So unterschiedlich ist das überall ...

    Liebe Grüße
    Sara

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  2. Hallo Kathrin,
    bei meinen zwei Tomatenpflanzen, die in Kübeln stehen, habe ich immer Angst vor der Braunfäule. Die Blütenfäule kannte ich noch nicht. Hoffentlich verschonen mich Fäulniserreger jeder Art.
    Zu deiner Frage, ob Zinnien von Schnecken angeknabbert werden:
    Keine Ahnung. Bisher hatte ich in meinem Garten nur selten einige Schnecken. Ich habe deshalb keine Erfahrung, ob ihnen Zinnien schmecken.
    LG Anette

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  3. Liebe Kathrin,

    Bei meinen Tomaten tritt diese Fäule nicht jedes Jahr, aber doch immer wieder auf. komischerweise nur in einem ganz kleinen Areal im Beet. Es sind aslo nur die Pflanzen betroffen, die an einer bestimmten Stelle stehen, alle anderen daneben nicht. Und - es sind immer nur die ersten Früchte, die reif werden betroffen, alle weiteren sind gesund. Deswegen nehme ich das Ganze als Opfer an den Tomatenfäulnisgott, werfe die Betroffenen weg und erfreue mich an den späteren Früchten. Keine Ahnung, woran das liegt, irgendwie mysteriös. Das ganze hängt meiner Meinung nach nicht mit dem Wetter zusammen, denn bei uns war es bei Reifung der ersten Früchte nur heiß und sonnig, später, als es eine Woche schüttete, war alles bestens. Manche Dinge sind echt rätselhaft.
    Wünsch dir jedenfalls gesunde und leckere Früchte in der Folge!!!!

    Liebe sonnige Grüße
    Elisabeth

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  4. Den Zusammenhang mit dem Wetter meinte ich eher so, dass bei mir die Blütenendfäule, welche nichts mit der Braun- und Krautfäule zu tun hat, gerade zu der Zeit aufgetreten ist, als es extrem heiß war und die Pflanzen irrsinnig viel Wasser gebraucht haben. Allerdings waren auch bei mir nur die ersten Früchte betroffen und dann war es wieder vorbei. Dieses Jahr hat es sogar Sorten erwischt, die das noch nie hatten.

    lg kathrin

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  5. Die Pflanzenkrankheiten verteilen sich wirklich jedes Jahr ein bischen anders (natürlich gibt es immer die hauptanfälligen Kandidaten). Noch ein Grund, möglichst viele verschiedenen Sorten anzubauen ;-) Weiterhin eine gute Ernte wünscht Martina

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  6. Liebe Kathrin,
    Ja hätte ich die Links gleich gelesen, wäre ja alles klar gewesen! Danke, das ist sehr informativ - und- ich habe ja meine Tomatenpflanzen jedes Jahr von der Arche Noah, weil ich zu bequem zum selberziehen bin. Es ist bei mir genauso, wie in dem Artikel beschrieben. Neu war mir, dass man die Früchte trotzdem verwenden kann und das ist wirklich beruhigend!
    LG Elisabeth

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  7. Huhu,
    das sieht ja nicht schön aus. Von der Blütenfäule hatte ich bisher auch noch nichts gehört. Mehr Sorgen habe ich mir eher wegen der Braunfäule gemacht. Letztes Jahr konnten wir kaum Tomaten ernten, weil das Wetter gegen Ende des Sommers so verregnet war. Dieses Jahr haben wir ein kleines Gewächshaus. Mal schauen, ob es diesmal besser klappt.
    Liebe Grüße,
    Thab

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  8. @ Elisabeth - ich entsorge die Früchte trotzdem, sie sehen einfach nicht mehr schön und appetitlich aus. Bei Braunfäule sollte man die Paradeiser aber nicht mehr essen!

    @ Martina - wie Recht Du hast!

    @ Thab - letztes Jahr war es so feucht, dass die Tomaten sogar Mehltau bekommen haben!!

    lg kathrin

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  9. Blütenendfäule wird durch Kalziummangel hervorgerufen. Die Ursache muss nicht immer eine tatsächliche Unterversorgung des Bodens sein, sondern es kann die Kalziumaufnahme der Pflanze vorübergehend gestört gewesen sein z. B. wegen ungleichmäßiger Wasserversorgung (wenn es abwechselnd heiß und trocken und dann zu kalt und nass ist). Wenn es allerdings auch bei späteren Tomatentrauben nicht weg ist oder jedes Jahr wieder auftaucht, dann wäre eine Bodenuntersuchung eventuell angebracht (Calcium-Gehalt, pH-Wert).

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  10. Liebe Kathrin,

    so schade um die Tomaten. Alle meine Tomaten wurden von der Braunfäule überfallen, ich bin ganz traurig deswegen. Im nächsten Jahr werde ich dann wohl doch ein kleines Tomatenhaus aufbauen. Ich hoffe, dass Deine Tomaten noch etwas werden.
    Viel glück

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  11. @ Eva Schumann - Vielen Dank für den professionellen Rat, aber ich verwende jedes Jahr neue, gekaufte Erde für meine Tomatentöpfe, daher wird es mit einer Bodenprobe wohl etwas schwierig werden. Allerdings könnte das mit der unregelmäßigen Wasserversorgung gut zutreffen.

    @ Ina - Mittlerweile hat es sich bei den Tomaten eingependelt und ich habe schon einige geerntet.

    lg kathrin

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