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Montag, 3. Oktober 2011

Rote Wurzelfäule an Erdbeeren?!

Schon vor ein paar Wochen ist mir aufgefallen, dass einige meiner Erdbeeren, welche ich vor zwei Jahren im Erdbeerturm gepflanzt habe, vor sich hinkümmern. Sie haben nicht geblüht und auch nur düftig neue Blätter ausgebildet, Ausläufer sind ebenfalls kaum welche erschienen. Nun ist das gesamte Blattwerk verdorrt und die Wurzeln vertrocknet. Beim Herausziehen der kaputten Pflanzen fiel mir ein roter Staub im Bereich der Wurzeln auf. Könnte dies, liebe Leser/-innen, ein Anzeichen für die rote Wurzelfäule sein? Laut meinen Büchern erkennt man diese Krankheit, die durch den Pilz Phytophthora fragariae ausgelöst wird, relativ leicht an den sogenannten "Rattenschwänzen" - eingetrocknete Hauptwurzeln ohne jegliche Seitenwurzeln. Wenn ich mir die Aufnahme von heute Nachmittag anschaue, scheint dies auch zu zutreffen. Da der Pilz bis zu 15 Jahren im Erdreich überdauern kann, wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben als im kommenden Jahr den kompletten Topfinhalt auszutauschen. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich damals die Sorte Senga Sengana gepflanzt, die generell für Wurzelfäule sehr anfällig ist.

Rattenschwänze?


vielleicht kann man hier die Wurzeln besser erkennen



der rot-orange Staub sieht vergrößert eher gelb aus

Kommentare:

  1. Hallo Kathrin,
    damit kenne ich mich leider nicht aus.
    Ich habe das oft bei Akeleien, dass sie immer schlapper wirken und ich irgendwann alles herausziehen kann - ohne Wurzeln.
    Bei Erdbeeren hatte ich das noch nicht.
    VG
    Elke

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  2. Liebe Elke! Ich habe leider schon viele Erdbeeren wegen genau dieser Symptome entsorgen müssen, anscheinend dürfte diese Krankheit in unserem Gebiet weit verbreitet sein. Bei Akeleien konnte ich das bisher noch nicht beobachten, aber ich besitze auch nur zwei Stück davon.

    lg kathrin

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  3. sorry - auch von mir leider keine Hilfe. Ich entsorge sowas immer gaaaanz schnell, bevor es sich ausbreiten kann.
    Tröstende Grüße von Renate

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  4. Liebe Renate! Entsorgt habe ich die Pflanzen auch sofort, aber heuer habe ich insgesamt kein Glück mit Erdbeeren. Vielleicht ist es nächstes Jahr wieder besser.

    lg kathrin

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  5. Hallo Kathrin,

    zwar nicht in Töpfen, sondern im Beet sind mir die Erdebeerpflanzen auch so wie Du es beschrieben hast, so nach und nach eingegangen.
    Hier sind Nematoden im Spiel, welche die Wurzeln der Pflanzen zerstören.
    Ich habe Tagetessamen zwischen die Erdbeerpflanzen gestreut. Die Tagetes lockt erst die Nematoden an und dann vernichtet sie sie. Sie sind gute Begleiter der Erdbeeren.
    Wenn Du wieder welche im Topf ziehen willst, könntest Du mal eine Studentenblume dazusetzen.

    Liebe Grüße Joona

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  6. Liebe Joona! Vielen Dank für den Hinweis, ich werde es nächstes Jahr ausprobieren. Ich glaube allerdings, dass es ein Gemisch aus Nematoden und der roten Wurzelfäule war, die meine Erdbeeren so nach und nach um die Ecke brachte.

    lg kathrin

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