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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur. Zudem wird fleißig gekocht und gebacken.

Donnerstag, 7. Juni 2012

Alternative Vermehrung von Rosen!



Im Moment haben die Rosen wieder ihren großen Auftritt in unseren Gärten sowie in den Parks. Wie Ihr wisst, bin ich nicht so der große Rosenfan, Sorten sind mir ziemlich egal, so lange sie wunderschön blühen. Doch gerade diese bunte, vielfältige Blütenpracht fehlt ein wenig in meinem kleinen Gärtchen. Ich möchte dies ändern ohne aber dafür viel Geld ausgeben zu müssen.

Rosen können im Sommer durch Stecklinge vermehrt werden. Dazu eigenen sich fast alle Rosen, insbesondere Bodendeckerrosen und nicht überzüchtete Sorten. Doch damit Stecklinge optimale Anwachsbedingungen haben, braucht man den passenden Standort und auch Platz. Über beides verfüge ich im Moment nicht, daher machte ich mich auf die Suche nach einer alternativen Vermehrungsmethode für Rosen und wurde in diversen Foren fündig. Mehrere Personen berichteten unabhängig voneinander, dass die Vermehrung von Rosen auch im Wasserglas funktionieren würde. Die ersten Wurzeln sollten sich nach drei Wochen bis spätestens drei Monaten zeigen.
Wenn es bei anderen klappt, wieso dann nicht auch bei mir? Gesagt, getan! Gestern startete ich mein Experiment zur Vermehrung von Rosen im Wasserglas.

diese pinke Rose habe ich bei einem Spaziergang entdeckt


die gelbe Rose hingegen gibt es schon seit einer Ewigkeit im Grazer Garten



diese gefüllte Sorte ist über den Zaun gewachsen und gehört eigentlich dem Nachbarn



sollte das Experiment klappen, könnte ich traumhafte Rosen mein Eigen nennen


hier seht Ihr einen Teil meiner hoffnungsvollen Kandidaten, unter anderem auch ein paar Zweige vom Holunderbaum - dieser soll sich ganz leicht im Wasserglas vermehren lassen; jedenfalls sollte man darauf achten, dass der Stiel, welchen man bewurzeln möchte schön kräftig ist

Kommentare:

  1. Ich drück dir die Daumen, dass es klappt! Die Rosenfotos sehen auf jeden Fall sehr schön aus - Farbenpracht pur!
    Alles Liebe, Traude

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  2. Beautiful photographs, beautiful flowers, sensational colours. I am greeting

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  3. Die Rosen sehen so schön aus, da kann ich dir nur wünschen, dass dein Experiment klappt.
    Ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht.
    Liebe Grüße
    Anette

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  4. Sehr gute Idee. Das werde ich auch mit der Rose de resht versuchen, die ich entdeckt habe.

    Tolle Rosen zeigst du da.

    LG sendet Anke

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  5. Das werde ich mit Spannung verfolgen,...und es dann nachmachen! ;-))) Es ist ja eine besondere Freude,wenn man auf diese Weise ein Pflänzchen heranzieht!
    Ein schönes Wochenende,Ulla

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  6. Mit dem Holunder klappt das wirklich gut.
    So hab ich mir letztes Jahr meinen gezogen =)

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    1. Danke für die Antwort! Wie lange hat es in etwa gedauert bis er Wurzeln geschlagen hat? Ist er dann gut angewachsen? Fragen über Fragen :)

      lg kathrin

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    2. Hallöchen =)
      Meine Erinnerung ist nicht mehr so gut, aber ich meine, dass er so nach 3 Wochen Wurzeln bekam.
      Ich hab die Wurzeln im Wasser erst mal gut wachsen lassen und hab ihn, da ich mich nicht entscheiden konnte, wo er im Garten hinkommen soll, in einen großen Topf gepflanzt.
      Da passierte erst mal nichts, was eher gut war ;)
      Im Herbst hat er dann die Blätter verloren und gleichzeitig aber schon wieder neue ausgetrieben.
      Im Frühling wollte ich ihn eigentlich in den Garten umsetzten, konnte mich aber noch immer nicht entscheiden wohin =D Nun fängt er aber grad sehr gut an auszutreiben und neue Blätter zu bilden. Vielleicht wart ich das noch ab und kann mich dann entscheiden?!? =)

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    3. Ok, mit drei Wochen hätte ich auch gerechnet.

      lg kathrin

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  7. Da bin ich aber gespannt, wie das Experiment weiter geht. Ehrlich gesagt vor allem mit dem Holunder, denn da habe ich ähnliches vor, wenn wir das nächste Mal umziehen. Ich dachte um davon Stecklinge zu ziehen, muss man im Winter Zweige abschneiden?

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    1. Ich habe die Zweige jetzt abgeschnitten und welche genommen, die noch nicht ganz verholzt sind, also eher Triebe aus dem heurigen Jahr, ob es klappt wird sich wohl in den nächsten Wochen zeigen. Bin selber schon ganz gespannt!!

      lg kathrin

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    2. Junge und unverholzte Zweige scheinen am Besten zu funktionieren. =)

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    3. Na dann muss ich mich nur noch in Geduld üben :)

      lg kathrin

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  8. Ich werde Euch natürlich auf dem Laufenden halten über diese Art der Pflanzenanzucht, aber jetzt muss ich erst einmal Geduld haben :)

    lg kathrin

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  9. Ich drücke Dir fest die Daumen, dass das Steckling-Experiment funktioniert. :-) Ich habe davon eher weniger Ahnung - und nachdem Rosen nicht zu meinen Lieblingsblumen gehören habe ich mich auch noch nicht damit beschäftigt. ;-)

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  10. Die Rosen sind toll, das wäre ja schön, wenn's klappen würde. Good luck! :)

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  11. Hallo Kathrin!
    Das ist spannend! Bisher hatte ich mit Stecklingen in der Erde kein Glück.
    Hoffentlich klappt es bei dir in der Vase!
    VG
    Elke

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  12. Sei nicht enttäuscht, wenn es nicht klappt. Das kann durchaus funktionieren, tut es in vielen Fällen aber nicht. Und du brauchst Geduld. Es dauert lange, bis die Wurzeln soweit sind, dass sie sich auch im Topf oder Garten behaupten können.

    Aber trotzdem, ein wunderbares Experiment.

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  13. Mit Stecklingen hatte ich bisher auch wenig Glück, daher würde es mich freuen, wenn es auf diese Weise klappen würde. Wenn nicht, kann man auch nichts machen.

    lg kathrin

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  14. Hallo liebe Kathrin,

    Vielen Dank, liebe Kathrin, für deinen Besuch auf meinem Blog, freu.

    Im Gartencenter wirst du vielleicht fündig werden, obwohl einem meist nur die Glockenblume mit den spitzen Blütenblättern über den Weg läuft, aber.....Daumen drück.

    Das ist ja eine tolle Rosenpracht hier bei dir. Rosen mit Stecklingen zu vermehren, habe ich noch nicht ausprobiert, wäre aber ein Versuch wert. Nur weiß ich momentan auch nicht, wo ich noch etwas pflanzen soll. Es ist alles voll.

    Mit anderen Stecklingen, sei es Clematis etc. habe ich immer Glück gehabt.

    LG Christa

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    1. Schön Dich auf meinem Blog begrüßen zu dürfen. Ich hatte mit Stecklingen eher wenig Glück bis jetzt - egal mit welcher Pflanze ich es versucht habe.

      lg kathrin

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  15. Die Rosen sind herrlich....toll wenn es klappt!!

    Liebe Grüße Eva

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  16. Wundervoll! Aber ich würde sie lieber gleich in die Erde stecken. Das klappt lt. meiner Erfahrung besser. Außerdem solltest Du die Blättchen alle bis auf ein einziges an der Spitze entfernen! So geht alle Kraft dahin, wo sie hingehen soll, nämlich in die Bewurzelung.

    Das Verfahren hab' ich ja u.a. hier auch schon beschrieben,

    http://mein-waldgarten.blogspot.de/2012/05/rosen-risslinge-rose-cuttings.html

    nur daß ich an den Rosen (wie auf dem Bild im Topf sichtbar) noch zu viele Blättchen drangelassen hatte. Ich werde sie noch einmal fotografieren, wie man es richtig macht.

    Meine Mutter hatte jahrelange Erfahrung in der auf diese Weise vermehrten Rosen und mir waren auch nur die Risslinge gelungen, bei denen ich nur dieses eine Blättchen stehen ließ.

    Bei Holunder kenne ich mich nicht aus, das habe ich bislang auch noch nicht gemacht. Er sät sich allerdings unheimlich leicht über die Beeren aus. In unserem Garten ist er überall zu finden. Er stellt sich zumeist von allein ein.

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
    Sara

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    1. Vielen Dank für den Tip liebe Sarah. Ich werde wohl eine zweite Versuchsreihe mit Risslingen starten - einige der gezeigten Rosen haben wir ohnehin selbst im Garten.
      Die Rosen am Bild haben auch nur jeweils ein Blatt am Ende des Stiels - es sind nur drei Stück davon im Wasserglas.

      lg kathrin

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  17. Übrigens - meine letzten Risslinge sind alle schon fest - also angewachsen! Deshalb - lange im Wasser lasse ich sie nicht mehr stehen. Ich würde aber Kakteenerde oder eine andere magere Erde verwenden! Nur nichts Gedüngtes und keinen Torf!

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    1. Werde das beherzigen, falls ich Erfolg habe :)

      lg kathrin

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  18. Liebe Kathrin, mit Interesse werde ich deine Bewurzelungsversuche im Wasser verfolgen. Auf diese Weise ist es bei mir noch nie gelungen. Aber ich habe sehr viele Rosen auf die konventionelle Art und zwar im Topf bewurzelt (noch nie direkt im Boden) und es gelingt eigentlich zu 90%. Ich nehme Aussaaterde (feine Erde mit Sand vermischt) und stülpe dann eine abgeschnittene PET Flasche über den Topf (Treibhauseffekt) und stelle das Ganze in den Halbschatten. Ein Jahr nach der Bewurzelung können die Rosenstecklinge bereits ins Beet gepflanzt werden. Ich frage mich, wieso eine solche Bewurzelung bei dir nicht geklappt hat. Viel Glück und Erfolg bei der Wassermethode! Schreibst du dann wieder darüber, bitte?
    Liebe Grüsse, Barbara

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    1. Liebe Barbara, klar werde ich dann wieder darüber berichten.

      lg kathrin

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  19. Dein Experiment wird klappen
    Siehe hier:
    http://www.sertic-online.de/blog/2009-10-15/rosenzucht/

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    1. Vielen Dank für den Link, ich habe ihn mir schon angesehen. Hoffentlich habe ich auch so viel Glück.

      lg kathrin

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  20. Hallo Kathrin,

    genau das gleiche habe ich auch vor, aber nicht im Wasserglas, sondern in der Erde. Auf den Holunder des Nachbarn habe ich ein Auge geworfen, und wenn ich irgendwo eine schöne Rose sehe, werde ich auch um einen Rissling bitten.

    Ich werde sie einfach mal in die Erde stecken, mal sehen, wie es klappt.

    Viele Grüße aus dem Regenwurmgarten.

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    1. Vielleicht berichtest Du ja später mal darüber, ob es mit den Risslingen geklappt hat, würde mich doch sehr interessieren.

      lg kathrin

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