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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur. Zudem wird fleißig gekocht und gebacken.

Sonntag, 24. Februar 2013

Vorbei mit der Stemmerei!

Kaum zu glauben, aber die wilden Stemmarbeiten sind vorbei. Die Stufe in der Garage, das Fischbecken, die Kaminattrappe, der Kaminaufbau im ersten Stock und die Wand zwischen Küche und Wohnzimmer sind Geschichte. Innerhalb einer Woche sind wir mit unseren Umbauarbeiten ein großes Stück vorangekommen und schön langsam rückt die Aufbauphase näher.

hier siehst Du wie Jakob gerade die Stromleitungen in der Wand freilegt


damit später die Ziegel nicht irgendwie aus dem Verbund herausbrechen, sondern eine richtige Kante entsteht, ist es wichtig die Wand an der betreffenden Stelle mit der Flex einzuschneiden


nachdem endlich das erste Loch geschafft war, ging es Ziegel für Ziegel dahin




Erkennst Du schon meine neue Wohnküche?


in der Garage wurde noch das letzte Bröselchen Schutt entfernt, sobald es ein bisschen wärmer ist, können wir den Boden fertig machen


in der Küche im ersten Stock, ist nun auch schon ein Großteil der Fliesen entfernt, der Raum wirkt nun um einiges größer


In diesem Raum stand ein alter Meller-Ofen. Er war ursprünglich als Zusatzheizung gedacht, wird nun aber nicht mehr benötigt. Das Podest hatte ich im Vorfeld schon entfernt. Es war aus Ytong-Ziegeln gebaut, welche recht unkompliziert zum Stemmen waren. 

Wie Du siehst hat Jakob bereits die ersten Vorbereitungen für das Aufziehen einer Mauer getroffen. Als Ersters wurden in die bestehende Wand Löcher gebohrt, um diese "aufzurauen", damit sich alt und neu besser verbinden. 

Mit genügend Mörtel im Eimer stand dem Aufbau nichts mehr im Wege.


Für ein Erstlingswerk ist das Ergebnis ganz gut gelungen. Nun muss alles erst einmal gut trocknen, dann können wir uns ans Verputzen machen.


Während mein Onkel und Jakob fleißig schleppten und stemmten, haben meine Mama und ich begonnen das erste Zimmer zu spachteln. Um wirklich zu einem guten Ergebnis zu kommen, muss man ein paar Dinge beachten. Bevor man die Spachtel ansetzt, sind alle losen Teilchen des bestehenden Verputzes zu entfernen. Dies geht am Besten mit einem kleinen Hammer. Danach wird die Stelle gut mit einem nassen Pinsel befeuchtet und zugleich abgebürstet. Ist dies geschehen, kann mit einer guten Spachtelmasse gearbeitet werden. Sobald diese genug eingetrocknet ist, sollte man aus Gründen der Struktur mit einem Maurerbrett drüber wischen. Wir haben dafür eines mit einem orangen Schwamm verwendet. 


Mit solchen Schrauben waren in der oberen Küche, die alten Regale befestigt. Sie fanden, aber auch in den selbst gezimmerten Stellagen Verwendung. 


Im Vorhaus haben wir die Holzdecke entfernt. Sie hat den Raum ziemlich erdrückt und war auch nicht schön verarbeitet. Bei den Arbeiten haben wir auch entdeckt, dass die Dachschrägen wesentlich besser gedämmt sind als erwartet. Hinter der Gipskartondecke verstecken sich 20 cm Dämmwolle.


Nach einer Woche Arbeit ist die Schuttmulde fast voll. Alles in allem haben wir an die 12 Tonnen Schutt aus Haus, Keller und Garage entfernt. 


Eines vorweg - der nächste Post wird ein bisschen grüner :)

Kommentare:

  1. Hallo Kathrin, da habt ihr aber viel geschafft! Wie gut, dass ihr fleißige und geschickte Helfer habt, die euch bei der Arbeit unterstützen. Ich bin schon gespannt auf das Endergebnis.
    Liebe Grüße Helga

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  2. Ich bin auch schon sehr gespannt, wie es einmal aussehen wird. GlG Christina

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  3. Oh Mann, Ihr seid echt nicht zu beneiden, ob der vielen Arbeit. Aber es ist echt ein Unterschied, wenn man es für sich selbst so gestalten kann, nicht wahr ? Hinterher werdet Ihr bestimmt froh sein, diese Plackerei gemacht zu haben. Dann wird es wunderschön und vor allem, man hat dann einen ganz anderen Bezug zu seinem Haus, als wenn alles schon fertig vorserviert wird.
    Auf meinem Wunschzettel steht auch ein kleines Häuschen, in welchem ich noch selbst Hand anlegen kann. Es muss ja nicht ganz so viel sein wie bei Euch.
    Dass Du da noch Zeit für liebe Kommentare findest !! Ich habe mich sehr gefreut ! Vielen Dank !!
    Liebe Grüße von Joona

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    1. Naja, ich brauche ja auch etwas Abwechslung :) Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Dein Wunsch in Erfüllung geht und Du bald Dein eigenes kleines Häuschen gefunden hast. Leider haben es alte Häuser so in sich und verbergen die eine oder andere Überraschung.

      lg kathrin

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