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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur. Zudem wird fleißig gekocht und gebacken.

Sonntag, 13. April 2014

Palmsonntag im Garten!

Ach liebe Leute, in Salzburg gibt es einen Villeroy & Boch-Outlet-Store, da sollte ich besser nicht hingehen, denn ich verlasse ihn selten ohne etwas gekauft zu haben. Dieses Mal waren es zwei Tassen, ein Milchkännchen sowie eine Zuckerdose als Starterset für ein Osterservice. Ich konnte einfach nicht vorbei gehen, ich konnte es einfach nicht :)


Na, gefällt es Euch auch? Wir haben jedenfalls das Frühstück mit frischen Semmerln und vor allem dem hübschen Geschirr  sehr genossen! Außerdem passt es perfekt zur Frühlingsdeko im Wohnzimmer und in der Küche. Ich weiß ja nicht, wie es Euch dabei geht, aber mir ist es immer sehr wichtig, dass alles so gut wie möglich aufeinander abgestimmt ist.


Ganz herzlich möchte ich mich an dieser Stelle beim blv-Verlag bedanken. Ich habe bei der Aktion Green Blogging einen Minigarten mit automatischer Bewässerung sowie drei Bücher (Green Blogging, Gartenstarter, Das Garten Kritzelbuch) gewonnen. Die Bücher werde ich Euch natürlich gerne in den nächsten Wochen vorstellen.


Der Eingangsbereich ist im Moment das Schönste was ich Euch vom Außenbereich des Hauses zeigen kann. Aufgrund des Regens versinkt der restliche Garten eher im Matsch. Zudem können wir noch nicht wirklich den Rasen mähen, weil noch zu viele Steine herumliegen. Aber wir sind schon fleißig am Werkeln, damit sich dieser Zustand so bald wie möglich ändert.


Jakob hat heute schon einen Teil der Garage gespachtelt und geweißnet, damit dort in den nächsten Tagen Regale für das Werkzeug montiert werden können und somit etwas mehr Platz geschaffen wird, um auch jene Stelle betonieren zu können, wo sich letztes Jahr noch das verflieste Podest befand. Außerdem haben wir seit gestern eine neue Werkbank, die uns hoffentlich gute Dienste leisten wird, immerhin ist noch eine Kleinigkeit in der Küche zu erledigen als auch das Geländer auf der Terrasse zu montieren. Aber letzteres fällt eher unter die Rubrik Großprojekt.

Beim Gewächshaus hat Jakob zudem die Sturmschäden vom letzten Jahr entfernt. Bevor wir es jedoch wieder aufstellen, wird es hinsichtlich der Lüftungsmöglichkeiten noch ein wenig überarbeitet, ansonsten gibt es wieder einen Hitzestau und wenig Bienen im Häuschen.

Ich hingegen habe mich um unseren "Rasen" gekümmert. Ich war Stunden damit beschäftigt Löwenzahn zu entfernen. Mir ist schon klar, dass es sich bei dieser Pflanze um eine wichtige Bienenweide handelt, doch wir haben davon einfach zu viel im Garten - viel zu viel. Teilweise sind die Pulks so dicht, dass nach dem Entfernen nur noch große Löcher übrig sind. Am Ende der Schufterei war eine ganze Scheibtruhe gefüllt und ich fühle mich wie ein Röhrlsalat-Don Quijote, nur, dass ich nicht gegen Windmühlen, sondern gegen kleine gelbe Blümchen kämpfe. 
Allerdings möchte ich nicht sagen, dass es aussichtslos wäre, denn die Vorarbeit im Herbst hat sich bereits bezahlt gemacht, denn an den bereits "überarbeiteten" Stellen hält sich der Neubewuchs in Grenzen.


Am Samstag habe ich das Blumenbeet überarbeitet und wieder auf Vordermann gebracht. Die zentrale Sichtachse bilden nun zwei Schmetterlingsflieder. Auch habe ich die Pflanzen nun so geordnet, dass man sie als aufsteigend sortiert bezeichnen könnte - die Wuchshöhe steigt stetig vom Bodendecker bis zum Strauch an. Sobald es mehr zu sehen gibt, zeige ich Euch eine ausgiebige Bilderserie.


Obwohl es noch so früh im Jahr ist, ist schon reichlich viel Ungeziefer im Garten unterwegs. Unter den entfernten Löwenzahnpflanzen fand ich z.B. jede Menge kleine rote Schnecken. Die Blätter sind ideal zum Verstecken, denn darunter ist es stets feucht und dunkel. Aber zum Futtern suchen sich die Tierchen dann doch lieber einen Leckerbissen, wie meine Kuhschellen, Narzissen, usw. usf.


Die Lilienhähnchen sind auch schon ganz schön aktiv und haben meine Kaiserkronen fleißig angeknabbert. Vor zwei Jahren ließen sie meinen Schnittlauch nicht in Ruhe - eine Katastrophe!


So, jetzt wünsche ich Euch aber eine gute Nacht. Drückt mir die Daumen, dass ich diese Woche eine Blog-Runde schaffe!! Baba und bis bald!

Kommentare:

  1. Liebe Kathrin,
    das kenne ich - früher, als meine Kinder noch Kinder waren, fiel es mir auch immer sehr schwer, an speziellen Ostergeschirr vorbeizugehen. Mittlerweile habe ich gemerkt, daß mich zuviel an Dingen eher belastet, da alles ja verwaltet, gereinigt etc. werden will. Klar, springt es mich auch heute noch an, wenn ich manche schönen Dinge sehe. Aber insgesamt hält es sich heute doch sehr in Grenzen und vor allem - ich gebe immer ein "altes" Teil fort für ein Neues, damit wir nicht irgendwann im Warenhaus leben.

    Aufeinander abgestimmt finde ich auch schöner, aber es gibt eben auch Dinge, an denen das Herz hängt und die passen rein farblich aber gar nicht so zusammen. Das ist mir in dem Falle dann aber auch egal, da diese Dinge eben eine besondere Bedeutung für mich haben. Sonst wäre alles nur Kulisse und darin fühlt man sich auf Dauer nicht wohl.

    Dann habt Ihr auch einen steinigen Garten? Und Löwenzahn - ohje ... unser Rasen ist auch voll davon. Nur bei mir gehts zu arg auf die Handgelenke, als daß ich ausreichend davon in einem Zug entfernen könnte. Dann bleibt es nur beim Abreißen der Blütenköpfe. ;-) Ich mag Löwenzahn auch, aber er versamt sich leider auch in die Beete und ist nur schwer rauszukriegen. Bei uns entstehen auch Löcher im Rasen. Grauenvoll!
    Zum Glück hat es so sehr bei uns nicht geregnet. Heute ist das Wetter durchwachsen, mal wolkig, mal sonnig.

    Liebe Grüße und eine schöne neue Woche
    Sara

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    1. So legt jeder auf andere Sachen wert und das ist auch gut so :) Ich sehe solche Sachen nicht wirklich als Belastung, obwohl ich auch schon zweimal mit Sack und Pack und Garten umgezogen bin :)

      lg kathrin

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    2. Das ging mir früher auch nicht anders, liebe Kathrin, aber wir sind wohl schon ein "paar Semester" älter oder so *lach* da verändern sich die Dinge dann mit der Zeit. Unsere Umzüge kann ich so auf Anhieb schon gar nicht mehr zählen, da müßte ich jetzt nachschauen ...und dann denkt man irgendwann automatisch anders. Kannte mal jemand, der sich Metallmöbel baute, die minimal zerlegbar waren, auch, weil er - aus beruflichen Gründen - häufiger umziehen mußte. Das wäre zwar auch nicht mein Fall, aber so hat eben jeder seine Strategie.

      Liebe Grüße
      Sara

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    3. Ok, gut, so oft sind wir noch nicht umgezogen - vielleicht schränkt man sich dann doch etwas mehr ein, aber wir haben eigentlich vor in den nächsten Jahren mal nichts ändern, hoffen wir jedenfalls. Wenn ich daran denke, wir müssten jetzt, nachdem wir alles eingerichtet haben, umziehen - oje, das wäre ziemlich aufwendig...

      lg kathrin

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  2. Hallo Kathrin,
    das Lilienhähnchen habe ich leider auch jedes Jahr, aber zum Glück noch nicht am Schnittlauch. Das ist ja dann richtig ekelig mit den schwarzen Eiern. Aber ich habe schon überlegt, die eine Lilie zu entsorgen, die immer befallen wird. Mit dem Löwenzahn kämpfen wir auch, vielleicht lege ich mir noch mal so ein Gerät zu, was ich bei dir gesehen hatte. Deine Kuhschelle hat ja eine interessante Blüte. Hab ich noch nicht gesehen.
    LG Sigrun

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    1. Ich hatte diese Tierchen zum ersten Mal im Garten der Mietwohnung und hier sind sie nun auch überall, vielleicht habe ich sie ungewollt mitübersiedelt. Loswerden werde ich die Tierchen wahrscheinlich nicht mehr, aber Du hast Recht die Kotbällchen sind wirklich eckelhaft.

      lg kathrin

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  3. Bei uns ist es ein alter Brauch, dass derjenige, der am Palmsonntag als Letzter aufsteht, als „Palmesel” tituliert wird. Heuer war's ich...

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  4. Liebe Kathrin
    An diesem wunderschönen Geschirr hätte ich auch nicht vorbeigehen können. Soooo schön! Wunderschön sieht auch Deine Frühlingsdeko aus und herrlich wie's bei Dir im Garten blüht.
    Frohe Ostern und alles Liebe wünscht Dir Yvonne

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  5. Liebe Kathrin,
    wie viele Hände habt ihr eigentlich? Mensch habt ihr was geschafft!
    Also an Geschirr kann ich auch nicht vorbeigehen, besonders schlimm sind die Floh und Trödelmärkte ;-)). Leider gehen meine liebsten Dinge auch meist kaputt, so dass ich mich mit diesem Gedanken dann doch oft zurückhalten kann. Die kleinen werde sicher größer und achtsamer :-)). Mit der Schubkarre Löwenzahn könntet ihr eine Hasenzucht eröffnen, die würden sicher nicht verhungern.

    Frohe Ostertage und liebe Grüße
    Alexandra

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    1. Hmm, mal sehen, wie es hier einmal zugehen wird, aber ich hoffe doch nicht, dass dann alles in die Brüche gehen wird :)
      Schön langsam aber doch hoffe ich, dem Löwenzahn und den sich darunter versteckenden Schnecken Herr zu werden, aber mal sehen, was ich noch so alles finde :)

      lg kathrin

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  6. Liebe Kathrin,
    uiii du hast bei Grennbloggin gewonnen! Wie toll-herzlichen Glückwunsch :-)
    Ganz lieber Gruß, Silvia

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  7. Ich finde mich in deinen Fotos und deinen inspirierten Handlungen wieder.
    Schmunzelnd nehme ich zur Kenntnis, dass Menschen nicht nur von einem Grippe Virus befallen werden können,
    sondern auch vom Virus für schöne Dinge, für jahreszeitliche Gestaltung, für Leben wie es einem selbst gefällt.

    dir eine schöne Osterzeit,
    egbert

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  8. Hallo Kathrin,

    da hast Du deinenGarten aber toll gemacht, alles sieht so super aus..

    ich habe vor einigen Jahren von V+B ein schönes Eßgeschirr bekommen..!
    Die Lilienhähnchen habe ich schon vor einigen Wochen den garaus gemacht, sie fressen alles kahl..

    Wünsche Dir einen schönen Sonntag Waltraud

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