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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur. Zudem wird fleißig gekocht und gebacken.

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Buchtipp: Der schneckenfeste Garten! Oder der ewige Kampf gegen Nacktschnecken!

Wenn die Schneckenplage um sich greift

Meinen Frust über die kleinen, braunen Schleimer habe ich auf meinem Gartenblog schon oftmals kundgetan. Es ist einfach so ernüchternd, man pflanzt liebevoll etwas an und am nächsten Tag ist davon nichts mehr da. Abgeraspelt! Aufgefressen! Ein etwaiger Rest? Angeschleimt! Da unser Garten etwa 10 Jahre lang brach lag, es viel "Gstaudach" (= Sträucher), Unkraut und morsches Holz gab, konnten sie sich auch unbekümmert in Massen (!) vermehren. Und mit Massen sind auch Massen gemeint. Unter "der" Hecke zum Nachbarn, die vor ein paar Wochen endlich entfernt wurde, kroch des Nachts stets eine ganze Armada an Schleimern hervor. Jakob und ich haben sie so gut es ging regelmäßig abgeklaubt und über der Biotonne zerschnitten. Dies hat den Befall zwar eingedämmt, aber noch nicht ganz auf ein erträgliches Maß schrumpfen lassen. Ich hoffe schwer, dass es nächstes Jahr besser wird.

Gartenblog Topfgartenwelt Topfgarten: Pelargonien sind scheckenfest
*Pelargonien - recht schneckenfest

Der schneckenfeste Garten

Im BLV-Verlag ist zum Thema Schnecken ein tolles Buch erschienen. Wolfram Franke erklärt in "Der schneckenfeste Garten - naturgemäße Abwehr, robuste Pflanzen" wie man den kleinen Widerlingen auf die Pelle rücken kann. Interessant ist vor allem, dass der Autor auf die Herkunft der Schnecke eingeht. Die Schleimer sind hierzulande umgangsspranglich als "Spanische Wegschnecke" bekannt. Angeblich wurden sie durch Gemüselieferungen von der Iberischen Halbinsel eingeschleppt, doch entsprechend neuer Forschungsergebnisse kam "Arion lusitanicus", so der wissenschaftliche Name, zu unrecht zu ihrem schlechten Ruf, denn der ware Plagegeist im Garten ist "Arion vulgaris". Nach der Darstellung des Autors handelt es sich hierbei um eine Schneckenart, die ohnehin in Mitteleuropa heimisch war und sich aufgrund der massiven Umwelteingriffe durch den Menschen unkontrolliert vermehrt. Dazu gibt es wohl verschiedene Ansichten. Laut Wikipedia war die Art ursprünglich in West-/Süd-Frankreich heimisch und verbreitet sich nun als Neozoon (!) in Mitteleuropa. Ich persönlich tendiere auch eher zu den Angaben entsprechend Wikipedia, da ich mich noch gut daran erinnern kann, wie sich die Schnecke von Jahr zu Jahr weiter in meinem Heimatort ausgebreitet hat, bis auch noch den abgelegensten Platz erobert hatte.

Gartenblog Topfgartenwelt Buchvorstellung Buchrezension: Der schneckenfeste Garten - naturgemäße Abwehr, robuste Pflanzen, erschienen im BLV-Verlag

Tipps gegen Schnecken

Nachdem man das "Problem" nicht mehr ganz los wird, muss man sich eben der Situation anpassen. Hierfür hat Wolfram Franke einige gute Tipps parat. Unter anderem gibt er Ratschläge, wie man am Besten mulcht, gießt, kompostiert und Fressfeinde fördert. Immerhin soll ja alles mögliche unternommen werden, um den Schnecken keinen optimalen Lebensraum zu bieten. Ob außer Laufenten noch andere Tiere den Genuss von Arion Vulgaris schätzen, sehe ich skeptisch, denn unsere Igel, Frösche und Vögel haben sie bislang verschmäht. 

Gartenblog Topfgartenwelt Topfgarten: Pelargonien in Blumenkisterl schneckensicher

Schnecken töten oder doch nicht?

Der Autor lehnt das Töten von Schnecken eher ab und empfiehlt vielmehr diese so weit es geht aus bestimmten Bereichen durch Barrieren und Brühen fern zu halten. Oftmals gängige Bekämpfungsmethoden mit Gift, wobei hier die Empfehlung ausdrücklich auf Produkten auf Eisen-III-Phosphatbasis liegt, werden weitgehend abgelehnt. Wie man Schnecken bekämpft, muss wohl jeder selbst mit seinem Gewissen vereinbaren. Möglichkeiten gibt es jedenfalls viele. Mir ist es jedenfalls wichtig, dass die Tiere nicht lange leiden, daher ist für mich die Verwendung von Salz und heißem Wasser ein No-Go.

Gartenblog Topfgartenwelt Herbstanemonen: stehen nicht am Speiseplan von roten Nacktschnecken
*ebenfalls kein Leibgericht von Schnecken: Herbstanemonen

Schneckenfeste Pflanzen

Ein Großteil des Buches wird auch der richtigen Bepflanzung gewidmet. Denn wohl einer der größten Wünsche des Gärtners ist es, ein möglichst schneckenfreies Beet zu haben. Aus diesem Grund wird eine Reihe an Stauden und Gemüsesorten vorgestellt, die bei Schnecken weniger beliebt sind. Zudem findet sich auch eine tabellarische Auflistung von Grünzeug, wo im Detail auf den Gefährdungsgrad eingegangen wird. Offen und ehrlich gibt der Autor aber zu, dass es sich dabei lediglich um Empfehlungen handelt, denn aus Erfahrung weiß er, dass Schnecken nicht überall demselben Speiseplan nachgehen. So können die Tagetes in Garten A ein Festmahl sein, aber in Garten B unangetastet bleiben.

Gartenblog Topfgartenwelt Topfgarten: Pelargonien im großen Topf auf der Terrasse

Ein absolutes Highlight im Buch sind die Pflanzvorschläge der Staudengärtnerei Gaißmayer. Berücksichtigt werden in den Musterbeeten gemeinhin schneckenfeste Pflanzen. Einige der Gewächse, wie z.B. Küchenschelle werden bestimmt Einzug in meinen Garten halten, wenn es wieder Ausfälle wegen Schneckenfraß zu beklagen gibt. Andere Stauden wachsen bereits in meinem Garten und ich kann die guten Erfahrungen mit dem Autor teilen. So bleiben unter anderem Storchenschnäbel, Kugeldisteln und Akeleien weitgehend unbehelligt.

Das Buch gliedert sich in folgende Kapitel: Wachsen, Gedeihen und Leben im Garten; Schnecken und ihre Lebensweise; Schneckenleben im Jahreslauf; Schnecken - nicht töten, sondern fernhalten!; gesunde Pflanzen; Pflanzen, die den Schnecken widerstehen - oder auch nicht und schneckenfeste Stauden.

Ein tolles Buch, welches praktikable Tipps  zum Thema Schnecken bietet.

"Der schneckenfeste Garten - naturgemäße Abwehr, robuste Pflanzen", Wolfram Franke, BLV-Verlag, IBN 978-3-8354-1479-2, 95 Seiten, € 12,99 (DE) / € 13,40 (A).

Vielen herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar!

Baba und bis bald!


Kommentare:

  1. Guten Morgen, liebe Kathrin,
    das ist mal ein toller Buchtitel, das Buch scheint wirklich sehr gute Pflanzentips parat zu halten. Unser Gärtchen ist zwar nur klein, aber wir haben immer viel mit den Nacktschnecken zu kämpfen. Ich denke, das paßt noch in mein Gartenbücherregal ;O)
    Vielen Dank für die tollen Bilder und Beschreibungen!
    HAb einen zauberhaften Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

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  2. Liebe Kathrin,
    beim dem Titel musste ich einfach vorbeischauen. Nacktschnecken sind in unserem Garten wahre Plagegeister. Mittlerweile haben wir die aktive Bekämpfung aufgegeben, und benutzen nur noch bei besonders schönen Pflanzen (das sind aber nur zwei) Schneckenkorn.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  3. Liebe Kathrin,
    dieser Blog-Titel hat mich auch neugierig gemacht. Vorab, Akelei und Storchenschnäbel mögen die "Hauptpersonen" um die es hier geht nicht. Da stimme ich zu. Gut, ich denke, man kann gute Ratschläge aus diesem Buch einmal ausprobieren. Probieren geht über studieren. Doch möchte ich folgendes anmerken. Da ich Cosmeen liebe und jedes Jahr mein Glück damit versuche, kaufe ich auch jedes Jahr neuen Samen. Es wundert mich jedes Mal, wenn ich auf den Samentütchen lese, dass Cosmeen von Schnecken verschmäht werden. Oder die Empfehlung eine Barriere aus Tagetes zu pflanzen. Mein Fazit: "Unsere" Schnecken haben davon überhaupt keine Ahnung und stürzen sich heißhungrig auf beide Sorten von Pflanzen. Deshalb bin ich immer sehr skeptisch bei solchen Tipps ;-)))
    Viele liebe Grüße
    Ursula

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  4. Prima, dass du uns dieses Buch vorstellst, liebe Kathrin. Wir haben zwar nicht mit diesen großen Nacktschnecken zu kämpfen, aber mit den kleinen schwarzen, also die Erdschnecken. Ich habe schon Bretter abends in die Beete gelegt. Am nächsten Morgen waren sie darunter versammelt und ich konnte sie einsammeln.
    Macht natürlich schon Arbeit und ist eigentlich in großen Gärten gar nicht durchführbar.

    Schön blüht es noch bei dir. :-)

    Liebe Grüße
    Christa

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  5. Beim Gaißmayer kaufe ich auch immer, wegen meiner immensen Schneckenepidemien der vergangenen Jahre mußte ich alles was mir gefällt fressen lassen und in die freien Plätze habe ich dann dort beim Gaißmayer neu gekauft. Im Internetshop kann man sogar gezielt nach Schneckenresistenten Stauden suchen. Toll. Dort gefiel mir auch einiges. Das klappt super. Diese Stauden wurden (bis auf eine Sorte Färberkamille) auch nicht einmal von einer Schnecke berührt. Kann ich nur empfehlen.

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  6. Sehr interessant! Für mich allerdings gibt es nur eines: Schneckenkorn. Seit Neuestem haben wir hier klitzekleine Schnecken, die die Hostas perforieren. Der Züchter hat gesagt, ich solle Schneckenkorn kleinmörsern, das würde auch IHNEN an den Kragen gehen.

    Sigrun

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  7. Hallo Kathrin,
    ein leidiges Thema auch in unserem Garten. Ich versuche auch immer durch entsprechendes Anpflanzen möglichst wenig Ausfälle zu haben. Seit einigen Jahren habe ich sehr gute Erfahrungen mit dem Ausbringen von Schneckenkorn (auf Eisenbasis) im Februar/ März gemacht. Da erwischt man schon die erste Population.
    LG Dagmar

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  8. Oh je, ja wer kennt das nicht die Schneckenplage.... Da ich mit dem Töten von Schnecken eigentlich keine Probleme habe.... streue ich Schneckenkorn.... und zwar das richtige. Dieses Jahr ist die Armada schon sehr dezimiert worden. Wenn man großflächig im März schon streut, hat man sie eigentlich fast los!! Ich weiß wovon ich rede, denn bei uns war es ähnlich wie bei dir.... brachliegender Garten... Holzstapel... alles da! Als sie dann letztes Jahr in Scharen einfielen und alles kahl gefressen haben, habe ich zu radikaleren Methoden greifen müssen... sorry ;)) Und meine Katzen fressen da übrigens nichts von!!
    Ganz liebe Grüße und toi toi toi liebe Kathrin
    Christel

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  9. Ich habe eben mal die beiden Schneckenarten gegoogelt und festgestellt, dass in beiden Rubriken die gleichen Bilder zu finden sind. :D Wir haben hier die, die ich als spanische Wegschnecke kenne. Die kleinen Schwarzen, die ich aus Kindertagen kenne, habe ich schon ewig nicht mehr gesehen.
    Ich streue Schneckenkorn und teile die Schnecken, denn ich lasse mir von ihnen nicht vorschreiben, wie ich meinen Garten zu bepflanzen habe. ;)

    Viele Grüße
    Margrit

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  10. Liebe Kathrin,
    ich kenne das Problem zum Glück nicht, habe bis jetzt keine Schnecken im Garten
    aber sehr interessant! und das Buch hört sich nicht schlecht an.
    Wünsche Dir einen leichten Nachmittag
    Liebe Grüße
    Karina

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  11. Auch ich, liebe Kathrin, habe schon alles, was mir in die Finger gekommen ist, über Schnecken gelesen. Die beste Methode ist die von Euch praktizierte: kurz und schmerzlos. Das hat mir vor 30 Jahren schon eine Arbeitskollegin empfohlen, eine gelernte Gärtnerin. Damals habe ich mich vor Ekel geschüttelt. Heute denke ich wie sie. Es bleiben immer noch genug übrig, weil es einfach zu viele sind. Besonders in diesem Jahr habe ich sie an Pflanzen gesehen, die sie sonst in Ruhe gelassen haben. Das Thema wird uns und Autoren noch lange beschäftigen. Danke für die Buchvorstellung.
    Liebe Grüße
    Edith

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  12. Bei Schnecken kenne ich kein Pardon! Wir haben zwar nicht all zu viele, aber immer noch genug um fast nur Hostas mit Löcher vorzufinden. Aber soll ich jetzt wegen der Schnecken auf Hostas verzichten? Nö, so weit geht meine Tierliebe dann doch nicht.

    LG Lis

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  13. Arion! Wie kann ein so schleimiges unbeliebtes Tier nur so einen hübschen lateinischen Namen haben. Ich gehöre mittlerweile ebenfalls zu der "Keine Gnade"-Fraktion! Die Natur selber ist unbarmherzig - und gehöre ich als Gärnterin nicht auch zur Natur? Eure Methode ist mit Sicherheit die "barmherzigste". Aber bei der Größe meines Gartens (und der entsprechend höheren Anzahl an Schnecken) komme ich da nicht weit. Hab das jahrelang probiert. Drum gibts bei mir zusätzlich seit heuer im Frühling mehrere gezielte Gaben des Schneckenkorns auf Eisenbasis. Das hatte heuer zumindest den Erfolg, dass ich im Juli und August noch in den Rasen steigen konnte, ohne bei jedem Schritt auf eine Schnecke zu treten. So schneckenbeliebte Pflanzen wie Rittersporn hatten beim zweiten Austrieb trotzdem keine Chance ...

    Danke für deine tollen Ausführungen, Kathrin, das Buch scheint wirklich interessant zu sein!

    Liebe Grüße
    Hilda

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  14. Liebe Kathrin,in meinem kleinen Garten habe ich Gott sei Dank nur wenige Schnecken, doch eine Plage sind sie trotzdem!
    Danke für die Tipps!
    Alles Liebe, Sandra

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  15. Oh ja, von Schäden durch Schnecken kann ich viel erzählen. Sie werden nie vollständig aus meinem Garten verschwinden, weil sie viele Verstecke finden.
    Ich mag Häusle-Schnecken (Weinberg- und Schnirkelschnecken), aber die spanischen Wegeschnecken nehmen auch bei mir überhand und sie sind diejenigen, die am meisten Schaden an den Pflanzen verursachen.
    Auch ich achte darauf, möglichst nur solche Pflanzen neu zu setzen, die den Schnecken nicht schmecken. Reimt sich sogar, lach ...
    Liebe Grüße von Ingrid

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  16. Liebe Kathrin,
    ja, das ist durchaus interessant - auch wenn es mir natürlich nur bedingt hilft, zu wsissen, welche Pflanzen Schnecken nicht mögen - wenn ich doch eigentlich z.B. Bohnen und Lupinen pflanzen will, weil ich die gerne esse bzw. besonders hübsch finde. (Beides wurde mir von den Schnecken weggefressen...)
    Ganz liebe Grüße, Traude

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  17. Hallo Kathrin,
    ein tolles Buch - das Motto spricht mir aus der Seele, zumal ich ja rigoroses Giftverbot im Garten habe. Also auch Schneckenkorn hat bei mir nix verloren !!!
    Hosta z.B. habe ich in Töpfen stehen, da habe ich mit Schnecken auch keine Probleme.
    Hoffentlich lassen sich viele Leser des Buches anregen, den Einsatz von Gift in ihrem Garten zumindest zu reduzieren!
    Wie schön, dass Rosen ebenfalls von den Schnecken verschmäht werden ;-)
    Rosige Gartengrüße von Christine !

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  18. Liebe Kathrin,
    eigentlich gibt es in meinem Garten gar nicht so viele Schnecken. Weiß auch nicht warum. Unsere Nachbarn haben die Schnecken immer grausamst getötet. Ich kann das nicht. Wenn ich eine Schnecke erwische, wie sie an meinen Blumen knabbert entferne ich sie aus meinem Beet und bringe sie auf die Wiese. Finde ich toll, dass der Autor dieses Buches auch das Töten dieser Tierchen ablehnt. Sollte manch Gartenbesitzer unbedingt lesen. Danke für den Tipp!
    Liebe Grüße,
    Christine

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  19. Liebe Kathrin,
    dieses Jahr war die Schneckenplage besonders schlimm. Meine Funkien sind regelrecht durchlöchert und gar nicht mehr schön. Ich hatte leider verpasst sie regelmäßig auf Schnecken zu untersuchen. Als ich vor vielen Jahren anfing meinen Garten anzulegen, sammelte ich die Schnecken immer und brachte sie mit dem Eimerchen in den Wald. Mittlerweile nehme ich bei ganz kostbaren Stauden doch auch Schneckenkorn. Ich finde es einfach zuuu traurig, wenn mein Rittersporn innerhalb eines Tages komplett abgefressen ist, sobald er im Frühling aus der Erde spickt. Das mit dem Stochschnabel ist absolut richtig - aller Stochschnabel bleibt bei mir komplett verschont. Ich werde mal bei Gaissmayer schauen... .
    Ganz liebe Grüße von
    Regina

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  20. ich staune, das ist ja ein toller und informativer Beitrag. Man sieht förmlich wie gnädig und liebevoll dem Schneckenmonster zu Leibe gerückt wird ohne sie unnötig zu quälen.
    Toller Tipp, wunderschöne informative Seite, und schon beschließe ich sie mir zu merken....
    herzlichst und zum ersten Mal hier..
    angelface

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  21. Aha, nichts Neues. Nur die Fronten zwischen radikalen Vernichtern...egal mit welchen Mitteln... und Menschen, die biologische Methoden bevorzugen werden noch deutlicher. Obwohl biologische Methoden wie Schnecken im Garten zu dezimieren seit Jahrzehnten bekannt sind, gibt es immer noch Gärtner die Schneckenkorn mit Metaldehyd einsetzen.Wolfram Franke wird wohl mit seinem sicherlich informativen Buch die nie erreichen können.
    LG
    Sisah


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  22. Aha, nichts Neues. Nur die Fronten zwischen radikalen Vernichtern...egal mit welchen Mitteln... und Menschen, die biologische Methoden bevorzugen werden noch deutlicher. Obwohl biologische Methoden wie Schnecken im Garten zu dezimieren seit Jahrzehnten bekannt sind, gibt es immer noch Gärtner die Schneckenkorn mit Metaldehyd einsetzen.Wolfram Franke wird wohl mit seinem sicherlich informativen Buch die nie erreichen können.
    LG
    Sisah


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  23. Wirklich ärgerlich, liebe Kathrin. Wir haben das Problem glücklicherweise nicht, was wohl an unserer speziellen Gartenlage liegt. Über die Straße kommen die nicht, da ist es immer zu trocken.

    In einem unserer früheren Gärten hatten wir aber auch viele dieser großen Nacktschnecken. Ich habe damals ein Extrabeet für sie angelegt mit Lieblingspflanzen, dadurch ließen sie meine anderen Beete in Ruhe und ich konnte auch die um das Beet drapierten Steine auf Gelege absuchen. Irgendwann dezimierte sich das Problem von ganz allein. Gift hätten wir schon wegen unserer 3 Kinder nicht nehmen können. Zeit um Brühen herzustellen blieb auch kaum. So mußten wir uns irgendwie mit den Schnecken arrangieren. Nachdem ich Nacht für Nacht Hunderte von Schnecken eingesammelt hatte, um sie in den nächsten Wald zu bringen, hatte ich irgendwann keine Lust mehr. Ich probierte es zwar auch mit Bierfallen, aber ganz ehrlich, ich fand das eklig und töten wollte ich die Schnecken eigentlich wirklich nicht.

    Euer Boden ist ja ein torfiger, wenn ich mich recht erinnere? Vielleicht gelten da noch einmal besondere Regeln?
    Interessiert mich jedenfalls sehr, wie es bei Euch schneckentechnisch weitergeht!

    Liebe Grüße auch hier
    Sara

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  24. Ups, da ist mir wohl ein Teil verlorengegangen - ich hatte bei Dir mal von Zwischenringen für Makrofotografie gelesen und finde den Post nicht mehr. Hattest Du den gelöscht? Hätte mich jetzt nochmal interessiert.

    Liebe Grüße nochmals
    Sara

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  25. Bei uns kommen sie auch immer in Massen, doch dieses Jahr habe ich ohne Schneckenkorn überlebt. Ob ich das allerdings dauerhaft ohne machen werde kann ich noch nicht sagen. Sobald es geregnet hat sind sie da und kommen von der Kuhwiese von nebenan, als ob bei uns ein Treffpunkt wäre, grins....
    GlG Christina

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