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Mittwoch, 27. September 2017

Schädlinge bekämpfen: Darf man rote Nacktschnecken töten - ja oder nein? Eine Grundsatzfrage!

Darf man Nacktschnecken töten?

Ob man rote Nacktschnecken töten darf oder nicht, gleicht einer Grundsatzfrage. Dies musste ich im Vorfeld einer Blogkooperation im Rahmen eines Gastbeitrags mit dem Initiator der Seite schneckenhilfe.de sehr rasch feststellen. Der Betreiber der genannten Webseite, Alexander Böckmann, ist stets auf der Suche nach einer Möglichkeit Nacktschnecken, insbesondere rote Nacktschnecken, ohne Anwendung von Gewalt Einhalt zu bieten, während ich irgendwann die Geduld verloren habe und nun zur Schere greife, wenn ich eines dieser schleimigen Biester im Garten finde. Natürlich sind auch rote Nacktschnecken Lebewesen und haben ihre Daseinsberechtigung, doch was, wenn sie überhand nehmen und alles vernichten? Das bringt mich wieder zum Anfang zurück, darf ich denn nun rote Nacktschnecken zum Schutz des Gartens töten oder nicht? Ich bin der Meinung ja, man darf! Allerdings sollte man die Tiere dabei nicht quälen. Von daher sind für mich viele Methoden tabu.

GartenblogTopfgartenwelt Schädlinge rote Nacktschnecken: eine Plage für jeden Gärtner, wenn sie massenhaft auftreten

Keine Kapitulation vor roten Nacktschnecken - so gehe ich vor

Als wir unser Haus vor über vier Jahren gekauft haben, war der Garten stark verwildert und sämtliches Getier, insbesondere rote Nacktschnecken, konnten sich ungehindert ausbreiten. Nachdem ich in der ersten Gartensaison aufgrund dessen herbe Verluste bei meinem Pflanzenbestand einstecken musste und die kleinen Schleimer schon gar nicht vor Obst und Gemüse halt machten, welches zusammen mit uns umfassend im Garten einzog, musste umgehend eine Lösung her. 

Gartenblog Topfgartenwelt Schädlinge rote Nacktschnecken: ist Absammeln und Töten die Lösung oder lohnt sich der Griff zu Schneckenkorn

Natürlich war der erste Griff jener zu Schneckenkorn auf Eisen-III-Phosphat-Basis - die ganz giftige Variante, basierend auf Metaldehyd, ist nämlich ein absolutes NoGo für mich. Es dezimierte die roten Nackschnecken zumindest ein wenig. Doch ein wirklich durchschlagender Erfolg war mir damit nicht vergönnt. Die Population erholte sich rasch durch Zuwanderung aus den Nachbargärten und das große Raspeln und Schleimen ging fröhlich weiter. Aber Aufgeben liegt nicht in meiner Natur und daher sagte ich den Schnecken erst recht den Kampf an. 

Gartenblog Topfgartenwelt Schädlinge rote Nacktschnecken: schwimmen sogar durch den Gartenteich

Gartenblog Topfgartenwelt Schädlinge rote Nacktschnecken: schwimmende Nacktschnecke

Finde den Fehler? :) Wer gehört in den Miniteich?

Gartenblog Topfgartenwelt Schädlinge rote Nacktschnecken: ob der Teichfrosch über die schleimigen Biester erfreut ist?

Schneckenjagd im Garten

Über mehrere Wochen hinweg patroullierte ich gemeinsam mit meinem Mann jeden Abend mit Taschenlampe, Spaghetti-Zange und Schere durch den Garten. Wir sammelten alle roten Nacktschnecken ab, die wir finden konnten. Oftmals waren es an die 160 Stück innerhalb weniger Stunden und zerschnitten diese über der Biomülltonne. Für die Schnecken bedeutet ein gezielter Schnitt einen raschen Tod. Da Schnecken Kanibalen sind, sollte man die Kadaver nicht herumliegen lassen. Sie locken nur weitere Artgenossen an. Überreste sind daher zu entsorgen. Diese Methode ist zwar grauslig, aber man tut dabei keinem anderen Lebewesen etwas zu Leide und vergiftet auch nicht seinen Garten.  Des Weiteren ist eine solche Schneckenjagd sehr zielführend, der Befallsdruck lässt innerhalb weniger Wochen nach, denn so viele Schnecken können gar nicht innerhalb kurzer Zeit zuwandern, wie man durch penibles Absammeln und anschließendes Töten erwischt.

Gartenblog Topfgartenwelt Schädlinge rote Nacktschnecken: sie sind überall im Garten zu finden

Kurzum rasche, kurzfristige Hilfe lässt sich mit Schneckenkorn erzielen, langfristig ist Absammeln und Töten aus meiner Sicht am zielführendsten.  Warum ich das nun behaupte? Diesen Sommer konnte ich mich kaum um den Garten kümmern und schon gar nicht auf Schneckenjagd gehen, dennoch war der Befallsdruck wesentlich niedriger als in den ersten zwei Jahren, da irgendwann die ansässige Population weniger wird.

Gartenblog Topfgartenwelt Schädlinge rote Nacktschnecken: Schnecke im noch feuchten Gras
Solltest Du auf der Suche nach schonenden Methoden zur Bekämpfung von roten Nacktschnecken sein, kann ich Dir diese Seite schneckenhilfe.de empfehlen. Ich persönlich stimme zwar nicht mit allen dargebotenen Vorschlägen überein, aber das ist meine Sache. Es liegt vielleicht auch einfach daran, dass ich keine Skrupel habe, die Tierchen zu töten. Zudem legt Alexander Böckmann großen Wert darauf die Fressfeinde von Schnecken zu stärken. In meinem Garten werden die Tierchen jedenfalls von angestammten Bewohnern verschmäht.

Gartenblog Topfgartenwelt Schädlinge rote Nacktschnecken: Ende August Anfang September findet man sehr viele adulte Exemplare im Garten

Davon halte ich überhaupt nichts...

Oftmals lese ich in Foren, auf anderen Blogs und manchmals sogar in Büchern davon, dass man die roten Nacktschnecken einfach absammeln und wo anders, gegebenenfalls sogar am Waldrand oder auf einer landwirtschaftlich genutzten Fläche, aussetzen sollte. Für mich ist das der völlig falsche Weg, denn man belastet dadurch nur andernorts ein ohnehin fragiles Ökosystem, welches vielleicht schon mehr als genug mit der Überpopulation an roten Nacktschnecken zu kämpfen hat. Es ist dies keine nachhaltige Problemlösung, sondern lediglich eine Verlagerung desselben. Brachiale Vorgehensweisen gegen Schnecken wie Salzen, Überbrühen mit heißem Wasser oder Bestreuen mit Kalk müssen ebenfalls nicht sein. Warum? Die roten Nackschnecken sterben hier unsediert einen langsamen, qualvollen Tod. Bei einer solchen Vorgehensweise lässt sich darüber streiten, ob das nicht schon Tierquälerei ist. Doch letzten Endes muss jeder für sich selbst entscheiden wie er die Schnecken um die Ecke bringt oder auch nicht.

Nun meine Frage an Dich - wie hälst Du es mit roten Nacktschnecken töten ja oder nein? Ich bin auf Deine Antwort gespannt.

Zum Pinnen:

Nacktschnecken ohne Gift bekämpfen - Gartenblog Topfgartenwelt #nacktschnecken #schneckenplage #wastungegennacktschnecken #schneckenbekämpfen #rotenacktschnecke #keingift


Bis bald und baba!
Kathrin

Kommentare:

  1. Auch wenn mich jetzt vielleicht der/die ein oder andere steinigt - ich halte es genau wie du!
    Ich liebe meinen Garten. Sehe zu, dass ich Pflanzen für Insekten und Vögel anpflanze. Schaffe Rückzugsorte für Igel und Co.
    Aber bei Schnecken sehe ich einfach rot!
    FEUERROT!

    Ehrlich - wenn diese Biester über Nacht einfach alles ratzekahl fressen - also dafür habe ich NULL Verständnis. Meine Methode ist ebenfalls die schnelle Schere.

    Das mag sich brutal anhören, jedoch ist es einfach so, dass die "gemeine Nacktschnecke" auch von den bei mir im Garten brütenden Meisen verschmäht wird. Laufenten (nur wegen der Schnecken) mag ich jetzt auch nicht halten.

    ♥liche Grüße
    Ellen

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  2. Wir haben auch jedes Jahr mit einer Schneckeninvasion zu kämpfen und obwohl ich sie wirklich nicht gerne abmurkse, bleibt einem bei den kleinen Schleimmonstern nichts anderes übrig, wenn man selber auch noch gerne was vom Gemüseanbau haben würde. Meine Mom greift immer zur Schere, aber ich kann mich dazu irgendwie nicht überwinden und nehme meist Schneckenkorn. Heuer war zu, Glück nur geringer Handlungsbedarf, weil der Igel im Garten fleißig mitgeholfen hat.
    LG, Varis

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  3. Liebe Kathrin,
    meine Erfahrung zeigte mir, dass ich lange keine Schnecken im Garten hatte, oder dann nur wenige, die nicht alles abfrassen. Aber diesen Frühling genossen die Schnecken ein leckeres Nachtmahl und frassen fast alle der feinen Bohnenblätter ab und liessen nur den Stiel stehen. Da war ich so enttäuscht, dass ich Schneckenkörner kaufte. Wir haben hier die Auswahl von verschiedenen Körnern und ich wählte das Bio Schneckenkorn, weil es mir ein besseres Gefühl gab. Ideal ist es sicher auch nicht und ich war froh, dass ich es nach dieser Fressattacke nicht nochmals einsetzen musste.
    Wenn ich es könnte, würde ich die Variante Schere wählen, aber ich kann das einfach nicht.
    Übrigens ich freue mich über die Häuschen-Schnecken, die fressen nämlich nicht oder weniger und sehen erst noch wunderschön aus!
    Lg Eda

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    1. Ich hatte heuer ebenfalls Probleme bei den Bohnen. Ob es wirklich die Schnecken waren, kann ich aber nicht sagen. Ich denke im Gemüsegarten wütet noch ein anderes Tierchen, welches nicht wirklich Spuren hinterlässt.

      lg kathrin

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  4. Ohne Skrupel weg damit. Möglichst schnell und ohne Gift für den Boden. Heuer war es bei uns auch besser, wegen Trockenheit und Hitze. Lg aus Wien

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    1. Genauso sehe ich das auch ;O) Wir hatten in diesem Jahr auch zum Glück wenig Schnecken! Es gab schon schlimmere Jahre ...
      Hab noch einen wunderschönen Tag!
      ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

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    2. Trockenheit und Hitze hatten wir auch, dies hielt die Population bestimmt auch im Zaum. Aber letztes Jahr war es extrem nass bei uns... Frage nicht, was sich da im Garten abgespielt hat.

      lg kathrin

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  5. Rote Nacktschnecken sind die einzigen Schnecken gegen die ich etwas habe. Häuslschnecken und Schnegel dürfen bleiben. Aber einsammeln und töten kann ich nicht, das übersteigt meine Ekelgrenze. Daher halte ich mich an Schneckenkorn, aber nur das von Neudorff, damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht. Wie genau habe ich hier schon mal beschrieben, der Zeitpunkt ist entscheidend.

    https://mamimadeit.blogspot.co.at/2017/04/magnificent-magnolia.html

    LG Petra

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    1. Liebe Petra, dass der Zeitpunkt entscheidend ist, habe ich auch schon mehrfach gelesen. Das ist ein guter Aspekt. Soweit ich weiß, soll man recht früh im Jahr das erste Mal Schneckenkorn ausbringen - am Besten schon im März/April.

      lg kathrin

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  6. Oh je wie diesen Nacktschnecken. Ich überlasse sie immer den Hühnern die freuen sich richtig darüber.
    LG Christiane

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  7. Liebe Kathrin,
    Deine Bilder sind wieder der Hammer!!!! Hmmm ich kenne das Problem nicht,
    wir hatten bis jetzt keine in unserem Garten!!!! zum Glück aber ich würde sagen weg damit und die Variante Schere wählen:)
    Ganz liebe Grüße
    Karina

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    1. Liebe Karina, vielen Dank für das Lob.

      LG Kathrin

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  8. Tatsächlich ist die Schneckeninvasion vonJahr zu Jahr unterschiedlich. Wir hatten nach dem Hochwasser mal so viele Schnecken, das alles kahl war. Da habe ich angefangen mein Staudenbeet umzugestalten und jetzt stehen da fast nur noch Pflanzen, die den Schnecken nicht schmecken. Kräuter und Gemüse habe ich nach oben verlagert. Und für Jungpflanzen und einige Stauden, auf die ich nicht verzichten mochte, benutze ich Bio-Schneckenkorn. Ich mag die Nacktschnecken so gar nicht anfassen... Mein Nachbar nimmt einfach einen Spaten und teilt sie damit gleich auf dem Boden.
    Liebe Grüße

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    1. Unser Nachbar ersticht die Schnecken auch mit der Schaufel. Diese Methode scheint auch sehr beliebt zu sein. Mein Gemüse wächst auch im Hochbeet, aber selbst dieses wird von den Schnecken erklommen.

      LG Kathrin

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  9. Hallo Kathrin,

    anfangs war ich auch sehr verzweifelt mit meinem "Schneckenproblem" und immer sehr wütend, wenn sie meine geliebten Pflanzen "angriffen". Dabei kam auch das ökologische Schneckenkorn in unserem Garten zum Einsatz. Inzwischen sehe ich das anders und gehe einfach gelassener an die Sache ran. Schnecken sind ein wichtiger Bestandteil meines Gartenökosystems und sorgen dafür, dass abgestorbenes Pflanzenmaterial zerkleinert wird und tragen so auch zur Bodenfruchtbarkeit bei. Sie nehmen mir auch Arbeit ab und räumen meinen Garten auf, befreien ihn von Kot oder Fallobst. Das mit dem Schneckenkorn habe ich aufgegeben, da es auch den "guten" Schnecken schadet. Ich finde es einfach nicht richtig und fühle mich einfach schlecht dabei Schnecken zu töten. Deshalb leben wir in bisher friedlicher Koexistenz und die Schnecken haben trotzdem nicht meine Ernte vernichtet. Komischerweise haben sie sich in letzter Zeit sehr wenig für meine angebauten Pflanzen interessiert (bis auf die Kartoffeln). Ich glaube das liegt unter anderem daran, dass ich ausgerupftes "Unkraut" einfach an Ort und Stelle liegen lasse. Dabei habe ich den Eindruck, dass sie das bevorzugen.
    Fazit: Ich denke, wenn man einige Tricks anwendet und Nützlinge fördert, muss kein Gemetzel im Garten stattfinden :). Jedoch denke ich auch, dass das Zerschneiden wahrscheinlich die am wenigsten qualvolle Methode ist, um Schnecken zu töten.

    Liebe Grüße, Laura

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    1. Liebe Laura, das mag funktionieren, wenn man keine übermäßig große Population sein eigen nennt. Igel, Vögel und Frosch verschmähen die roten Nacktschnecken allesamt. Es liegt wohl an der Unmenge an bitteren Schleim, welchen die Tiere bei Gefahr absondern. Igel und Vögel würden daran ersticken. Wenn man Nacktschnecken zerschneidet, kann man zumindest die Häuselschnecken retten, denn diese dürfen auch bei mir gerne bleiben. Ebenso habe ich nichts gegen Schnegel.

      LG Kathrin

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  10. Gleich muss ich erst mal schauen, liebe Kathrin, was sich beim Alexander getan hat, seit ich auf seine Bitte hin einen Post über 'Nacktschnecken im Garten' geschrieben hatte. Ich finde seine Seite sehr lesenswert. Letztendlich muss aber jeder Gartenbesitzer selber entscheiden, wie er mit dem Thema SCHNECKEN umgeht. Auf jeden Fall gefällt mir der Gedanke, Räume im Garten zu schaffen für die natürlichen Feinde dieser Schleimer, allen voran für den Igel.
    Ich bin ganz auf Deiner Seite, liebe Kathrin, und finde auch, dass Deine Art der Problemlösung die humanste ist. Wenn ich mir vorstelle, was Schneckenkorn mit den Tieren macht, finde ich auch, dass das Tierquälerei ist.
    Das Beste an diesem Sommer war, dass ich kaum Schnecken in meinem Garten gesehen habe, ja, jetzt im Herbst sind auch die Hostas zerfressen. Aber nun ist mir das auch egal.
    Liebe Grüße
    Edith

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    1. Liebe Edith, ich denke, dass die roten Nacktschnecken nicht so viele Fressfeinde haben, wie behauptet wird. Die obligatorischen Fressfeinde haben wir allesamt im Garten, aber es hat keine Auswirkung auf diese Schnecken. Tut man gar nichts, ist irgendwann alles kaputt.

      lg kathrin

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  11. Liebe Kathrin,
    hier bin ich absolut deiner Meinung. Man kann ja nicht akzeptieren, dass irgendwann alles nur mit Nacktschnecken bevölkert ist, nur weil man nicht töten wollte. Dann lässt man das Gärtnern lieber gleich bleiben. Auch Leute vom NABU gehen so radikal vor, denn wegtragen bringt langfristig nichts. Außerdem trägt man die Tiere dann anderen in den Garten....was ist das denn für einen Gemeinheit. Im Wald haben die Schnecken am allerwenigsten was zu suchen.
    Wichtig wäre auch noch, gerade jetzt, penibel bekannte Stellen der Schneckenverstecke durchzusuchen und nach Schneckeneiern zu suchen. Die findet man jetzt ganz gut, da Schnecken nur so überwintern können.
    Kompostecken und unter Blumentöpfen...da habe ich oft welche gefunden. Na ja.....traurig, dass das ganze einfach ein Kapitel ohne Ende ist......aber es ist ja schon ein Erfolg, wenn es weniger geworden sind.
    LG Sigrun

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    1. Das muss heuer mein Mann übernehmen :)

      LG Kathrin

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  12. Liebe Kathrin,
    wenn man über die Nacktschnecken spricht, stehen die Haare jedes Gärtners hoch. Das ist eine Plage, die sich nicht bekämpfen lässt. Wenn es notwendig ist, nehme ich Schneckenkorn. Es ist zu ekelhaft zu einer Schere zu greifen. Seit langem ignoriere ich diese unangenehmen Bewohner. Der kalte Winter oder der trockene und heiße Sommer regelt es schon.
    Liebe Grüße
    Loretta

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    1. Ignorieren war hinsichtlich der Armada, die sich jeden Abend über den Garten wälzte einfach nicht mehr möglich. Mich grauste es auch lange vor dem Zerschneiden, aber die Anzahl der Schnecken ließ einfach nichts anderes mehr zu.

      LG Kathrin

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  13. Hi Kathrin! Fortunately, we have no such snails! But Arianta arbustorum is a lot in the garden !! Greetings

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  14. Hallo Kathrin!

    Eigentlich trifft mich dieses Thema gar nicht, ich habe keinen Garten. Aber im heurigen Jahr, war die Schneckenplage hier bei uns (Stmk/Süd) gar nicht vorhanden. Mein Bekannter hat ein Haus außerhalb von Graz und durch die wochenlange Hitze, gab es keine - ich wiederhole - keine Schnecken.
    Er sammelt sie nie ein! hat 3 Hochbeete für das Gemüse und dadurch mit den Tieren auch kein Problem.
    Töten könnte ich selbst keine - Ekel!!! nicht Mitleid.

    Liebe Grüße
    Elisabetta

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    1. Leider lassen die Schnecken hier die Hochbeete nicht in Ruhe. Sie klettern einfach die Holzwände hoch. Wir hatten in Graz immer sehr viele Schnecken. Aber der Garten war auch sehr schattig und feucht. Quasi ein Eldorado für Schnecken.

      LG Kathrin

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  15. Ich habe das Glück, Gartennachbarn mit Hühnern und Enten zu haben. Die laufen natürlich nicht durch meinen Garten, aber ich werfe denen immer alle abgesammelten Schnecken vor die Schnäbel. Die sind alle verrückt nach den Dingern! Töten würde ich die Schnecken nicht selber, da hab ich Skrupel. Aber so ist das ein natürlicher Kreislauf. Schneckenkorn bringt auf lange Sicht nichts bei mir.
    Viele Grüße
    Daniela

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  16. Hallo Kathrin,
    also bevor mir die Schnecken sämtliches Gemüse wegfressen, greife ich auch zu Schneckenkorn. An anderen Orten dürfen sie bleiben. Den Garten komplett schneckenfrei bekomme ich niemals.
    LG
    Sigrid

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  17. Ich finde auch dass das Zerschneiden der Schnecken noch die schnellste Methode ist. Außerdem töte ich dadurch wirklich nur die Nacktschnecken. Ich erlebe öfters so Reaktionen wie "das ist aber schon grausam"... Ich denke schon, dass der Tod durch Schneckenkorn sicher auch nicht angenehm für die Schnecke ist! Und weiß man ob man damit nicht auch die Häuslschnecken tötet?! Die dürfen bei mir alle bleiben - ich übersiedle sie meistens auf den Kompost :) Salz, heißes Wasser oder Sonstiges finde ich unmöglich - das Leiden ist langsam und selbst eine Nacktschnecke sollte nicht unnötig leiden.... Und apropos Igel - unsere verschmähen die Schnecken komplett ;-)
    LG Brigitte

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    1. Liebe Brigitte, ich bin ganz Deiner Meinung!

      LG Kathrin

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  18. Hallo, liebe Kathrin,
    ich kann dich gut verstehen - habe aber bei Wikipedia gelesen, dass die roten Wegschnecken manchen Gebieten sogar unter Schutz stehen, weil sie vom Aussterben bedroht sind. Die Spanische Wegschnecke - die optisch kaum zu unterscheiden ist - verdrängt nämlich die Rote Wegschnecke:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Wegschnecke
    und
    https://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_Wegschnecke

    AHA!! Na super, die einen sind geschützt, die anderen als eingeschleppt Plage anerkannt und auseinanderhalten kann man sie kaum. Mir ist das ehrlich gesagt egal, die einzigen Nacktschnecken (falls sie zoologisch betrachtet überhaupt dazu zählen), die ich schütze, sind die Tigerschnegel, die Nacktschnecken und ihre Gelege angeblich fressen und somit Schädlingsbekämpfer sind. Und Gehäuseschnecken lasse ich auch in Frieden.
    Vom Übersiedeln der Nacktschnecken halte ich auch nichts, sehe das so wie du!
    Alles Liebe von der Traude

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    1. Liebe Traude, vielen Dank für den Einwurf. Ich denke, die Schnecken im Garten sind überwiegend die Spanischen Wegschnecken (obwohl dieser Name sollte ja auch falsch sein). Nur man kann doch nicht zuschauen, wie alles kaputt gemacht wird.

      LG Kathrin

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  19. Liebe Kathrin, das Thema Schnecken teilt sicher die Gärtnernation, ich gehöre allerdings zu denjenigen, die schon frühzeitig im Jahr - meist Im März - das erste Mal die "Schnecken füttert". Im weiteren Verlauf des Gartenjahres lege ich noch zwei-/dreimal nach, so hält sich das Problem mit den roten Nacktschnecken hier in Grenzen. In diesem Jahr allerdings war's hier definitiv zu naß, ich hab nur zweimal gestreut, weil sonst eh alles Schneckenkorn ständig verregnet wäre - die Schnecken hat's gefreut....
    Den Schnecken mit der Schere zuleibe rücken ist so gar nicht meins, deshalb ist meine Wahl das Schneckenkorn....
    Liebe Grüße
    Andrea

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  20. Liebe Kathrin,
    dieses Jahr sind wir von den Schleimern fast komplett verschont geblieben...keine Ahnung woran das liegt...Schneckenkorn habe ich ebenfalls nicht gestreut. Ihnen mit der Schere zu Leibe rücken, dazu kann ich mich nicht überwinden, also bleibt nur Absammeln oder die Körnergabe. Meine Astern lassen sie weitestgehend in Ruhe...nur die Jindai wurde dieses Jahr von irgendwem? abgeknabbert.
    Lieben Gruß, Marita

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  21. Das ist ein post und Thema, liebe Kathrin, was echt unter die Haut geht.
    Ich mag diese Genossen auch nicht, wir haben sie auch nicht in unserem kleinen Garten, eher die kleinen schwarzen Schnecken.
    Ehrlich gesagt, ich könnte sie nicht mit einer Schere zerschneiden. Schneckenkorn legen, ist auch keine dauerhafte Lösung.
    Als wir zu viele dieser kleinen schwarzen Schnecken hatten, habe ich sie immer wieder eingesammelt, in einen Eimer getan und sie auf einer Wiese ausgesetzt.

    Ich glaube, ich schicke dir mal unsere Störche vorbei, die würden sich ihrer annehmen. *g*

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünscht dir
    Christa

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  22. Liebe Kathrin,
    ich habe im jetzigen Garten zwar kein großes Schneckenproblem, habe aber früher in einem anderen Garten auch schon Schnecken beseitigt. Und dann dürfte man auch keine Mücken töten. Das sind für mich Schädlinge, selbst wenn sie anderweitig einen Nutzen haben. So ist das nun mal!
    Aber ist Zerschneiden nicht auch grausam? Ich könnte das jedenfalls nicht! Finde es einfach widerwärtig!

    Allerdings muß ich dazu sagen, daß die Schnecken damals wirklich überhand nahmen, jeden Abend trug ich irgendwann Hunderte in den nahegelegenen Wald, nachdem ich es zuerst mit Bierfallen und dem Herunterspülen im Klo versuchte. Doch das belastete mich und daher eben der Wald. Aber das wurde mir irgendwann zu viel und ich schloss sozusagen Frieden mit den Schnecken, gab ihnen ein eigenes Beet mit für sie leckeren Pflanzen und irgendwann herrschte ein Gleichgewicht im Garten. Das hatte ich hier schon beschrieben

    http://mein-waldgarten.blogspot.de/2011/04/schneckenalarm.html

    Schneckenkorn hätten wir schon wegen unserer kleinen Kinder nicht nehmen können und ich wollte ohnehin keine Gifte im Garten.

    In nassen Jahren wie diesem ist es sicherlich ohnehin schwierig mit Schnecken, denn das Schneckenproblem hat ja Ursachen und solange diese nicht beseitigt sind, werden die Schnecken sich dennoch immer weiter fröhlich vermehren und wenn außerhalb des Gartens. Für Zecken und anderes Ungeziefer gilt ja das Gleiche.

    Liebe Grüße
    Sara

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  23. Hallo Kathrin,
    das ist ein Thema, das alle Gärtner betrifft! Mich zum Glück etwas weniger, da ich in den letzten 12 Jahren eigentlich "schneckenfrei" war. Im letzen Jahr habe ich erstmals 1-2 Schnecken im Garten gesehen, aber in diesem Jahr waren es deutlich mehr. Gemüse haben sie (noch) nicht angefressen, doch ich habe begonnen, darüber nachzudenken, wie ich sie von der Vermehrung in meinem Garten abhalten kann.
    Wir haben einige Schlangen und viele Frösche, auf die ich stark hoffe. Doch sonst haben die kleinen Kriecher bei uns kaum natürliche Feinde (außer Laufenten und Hühner)
    Chemie kommt für mich auf keinen Fall in Frage, da ich mein Obst und Gemüse so natürlich, wie möglich und schadstofffrei haben möchte.
    Aber zerschneiden? Hmmm ich hab keine Ahnung, ob ich das könnte.
    Ich habe nun jemanden bei uns im Ort gefunden, der Laufenten hat und auch tageweise in fremde Gärten bringt (da muss man zwar ein paar Maßnahmen treffen, damit die nicht alles zertrampeln, aber es wirkt) und ich weiß, dass das für mich in der nächsten Saison garantiert die richtige Lösung zur Dezimierung dieser Tierchen ist.
    Wie auch immer die Lösung anderer aussieht - so lange sie nicht zu qualvoll oder schädlich für andere ist - ist es doch ok. Jeder muss für sich und seinen Garten den Weg finden, sie loszuwerden.
    Da sie nicht so viele natürliche Feinde haben ist ein ignorieren sicher auch nicht der beste Weg - denn die verbreiten sich rasant.
    LG und eine schneckenfreie Zeit
    Marie

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  24. Bei uns lässt sich der Igel nieder und die Hühner scharren viele weg, doch sie sind nicht aufzuhalten, liebe Christel. Ich habe schon an Laufenten gedacht, aber die fressen ja auch alles weg. Nun gibt es im nächsten Jahr Hochbeete. Mit Kupferdraht-Umspannung. Mal sehen, wie das geht. Herzlichst, Nicole

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  25. Hallo Kathrin,
    zum Glück habe ich kaum Probleme mit Nacktschnecken. Vielleicht, weil einige Igel im Garten leben, ich weiß es nicht so genau.
    Trotzdem habe ich schon früher überlegt, was ich mit gelegentlich am Kompost naschenden Nacktschnecken mache. Ich will sie ja möglichst nicht quälen, aber züchten möchte ich sie auch nicht. Seit einigen Jahren habe ich einige Scheren im Garten verteilt, die ich sofort benutze, wenn ich eine Schnecke sehe. Ich schneide ihr den Kopf ab. Das klingt zwar sehr brutal, aber es ist sicher weniger schlimm wie Salz oder andere ätzende Dinge.
    Das gilt aber nicht für Weinbergschnecken, die ich hier häufiger finde. Die sammel ich ein und bringe sie zum Brennesseldschungel am Bahndamm.
    LG Anette

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  26. Ich nehm auch die Schere. Für die schonenden Varianten ist mein Garten zu klein, sie verstecken sich eben überall an den vielen schattigen Stellen.
    VG
    Elke

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  27. Da ich keinen Garten habe, kann ich da schwer mitreden wie ich es machen würde, aber wäre wahrscheinlich auch eher wie du. Ich mag Nacktschnecken nicht, sie sind einfach häßlich und grauslig. Zudem verbreiten die sich wie Heuschrecken, wenn man es nicht früh genug eindämmt.
    Liebe Grüße

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  28. Liebe Kathrin

    Wer Deine herrlichen Aufnahmen sieht, muss sofort zum Schneckenliebhaber mutieren! Das sind echt tolle Fotos!
    Das Schneckenthema ist sicher ein zweischneidiges Schwert, zum einen signalisieren Schnecken Verwesungsprozesse und räumen diese weg, zum anderen sind sie einfach nur destruktiv und auch ekelhaft in der Masse.
    Nun kann ich als Balkonier allerdings nicht mitreden, ich habe Salat auf dem Balkonboden stehen etc, ich wüsste nicht, wie ich handeln würde, hätte ich denn einen richtigen Nutzgarten.
    Vielen Dank für diesen Beitrag und liebe Grüsse,
    Arletta

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  29. Du hast absolut Recht. Da wir dieses Problem auch sehr gut kennen stimme ich dir absolut zu: wir töten sie auch, da sie sich wirklich immens ausbreiten. Natürlich sollte man eine Methode wählen die die Tiere nicht quält. Liebe Grüße

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  30. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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  31. Ich töte generell kein Tier. Alle Tiere sind Geschöpfe Gottes und ich freue mich auch wenn ich eine Schnecke sehe, besonders im Frühling, wenn die ersten Schnecken wieder da sind. Wenn in meinem Garten zu viele Schnecken sind, sammle ich sie ein und bringe sie in den naheliegenden Wald. Mein Garten soll ein kleines Paradies für Mensch und Tier sein.
    Liebe Grüße,
    Christine

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  32. Hallo Kathrin, wir haben zum Glück recht wenig Schnecken - ob es an den vielen Mäusen liegen kann...? Wobei ich nicht sicher bin, was schlimmer ist ;-). Auf jeden Fall ist unser Schneckenzaun die größte Hilfe und außerhalb des "Schneckenzaun-Gartens" lasse ich die Schnecken zunächst in Ruhe. Nehmen sie dann doch überhand, sammle ich sie mit Brettern ab und zerschneide sie, was mir jedoch seehr schwer fällt. Am liebsten ist es mir, ich muss nicht eingreifen, aber manchmal lässt es sich eben nicht vermeiden. Wir wollen ja keine Schneckenzucht aufmachen, sondern unser angebautes GEmüse -selbst- verzehren. Liebe Grüße, Birthe :-)

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  33. Hallo Kathrin,
    ich gehöre auch zu der Scherenfraktion. Hat mich Überwindung gekostet, aber große Schäden an allen möglichen Pflanzen haben mich dazu bewogen. Alle anderen Methoden sind sicher unangenehmer für die Tiere. Wir haben auch am Anfang Unmengen an Schnecken gehabt. Jetzt sind es beträchtich weniger. Wir fördern allerdings auch Tiere wie Igel, Blindschleichen etc durch unseren naturnahen Gartenstil. Außerdem habe ich gute Erfahrung damit gemacht im FEbruar und März schon einmal eine Ladung Ferramol auszustreuen auf die gefährdeten Flächen.
    LG Dagmar

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  34. Tod durch Gartenschere - kein Pardon!!! Mir ziehts schon beim Anblick deiner Bilder den Magen zusammen ... mag alle Tiere außer Schnecken - kann Schlangen, Kröten, Spinnen usw. anfassen, aber bei Schnecken seh ich ROT - ich glaub, ich hab ein Schneckentrauma!!!
    ♥lichst Doris

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  35. Liebe Kathrin,
    Das ist ein wirklich interessanter Beitrag. Ich habe ja erst seit kurzem einen Garten und war anfänglich erstaunt, dass ich keine Nacktschnecken zu sehen bekommen habe. Bis ich einer Erdkröte begegnete und von den Nachbarn hörte, dass ein Igel durch die Gärten streift. Also habe ich ein Igelhaut aufgestellt und es dauerte keine Woche bis er eingezogen ist. Leider ist er nach drei Wochen morgens nicht mehr wiedergekommen. Seitdem habe ich bereits ein paar Schnecken gesehen.
    Ich kenne einige Gärtner, die auch eine Schneckenschere haben. Ich finde den Gedanken sehr ekelig, aber wer weiß, wie verzweifelt man irgendwann ist...
    Vielen Dank für Deinen Besuch auf meinem Blog, Deinen lieben Kommentar und fürs Folgen!
    Liebe Grüße
    Steffi

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  36. In unserem Garten (mit Bach und wildem Bereich) können nach Regentagen so viele Nacktschnecken im Gras unterwegs sein, dass man nicht weiß, wohin man treten soll, das ist natürlich grauslich. An schönen Tagen verstecken sie sich untertags und unser Garten ist somit meist "schneckenfrei" ;-). Mit dieser Heerschar kann man nur Frieden schließen oder ohne Ende kämpfen. Wir haben uns für ersteres entschieden. Das Gemüse ist durch einen Schneckenzaun geschützt, alles andere hat schon lange den Test bestanden: Leckerbissen für Schnecken oder nicht. Erstaunlich viele schöne Stauden lassen sie nämlich ganz in Ruhe (bzw verstecken sich nur darunter, beispielsweise unter dem Wollziest. Am Gehölzrand, unter den Rosen an der Terrasse wachsen unbeirrt Lavendel, Katzenminze, Wollziest, Salbei, Frauenmantel, Johanniskraut, Melisse etc. Wir haben Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, alles kein Problem. Die Schnecken gibts halt auch, so wie Igel, Mäuse, Blindschleichen, Eichhörnchen und allerlei Vögel und Insekten. Der ganze große Tiergarten und alles soll leben...
    Liebe Grüße
    Elisabeth

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