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Dieser österreichische Gartenblog beinhaltet Gartentipps für Blumen, Gemüse und Gärtnern im Topf, interessante Buchvorstellungen und Einblicke in Salzburgs unvergleichliche Natur. Zudem wird fleißig gekocht und gebacken.

Sonntag, 8. April 2018

Buchtipp: Wird das was oder kann das weg? Erwünschte und unerwünschte Gartenpflanzen erkennen!

Der Frühling kommt und damit auch die erste Welle an "Unkraut". Entsprechend meiner Checkliste habe ich, sofern es das Wetter erlaubte, mit dem Aufräumen des Gartens und der Blumenbeete begonnen. Leider hat sich mal wieder so manche Pflanze in die Beete geschummelt, die dort sicher nicht hingehört. Einige dieser Lästlinge sind mir bekannt, von anderen kannte ich bislang aber nicht den Namen. Mit Hilfe des Titels "Wird das was oder kann das weg? Erwünschte und unerwünschte Gartenpflanzen erkennen" von Bärbel Oftering, erschienen im Kosmos-Verlag, kann ich nun hoffentlich gezielter beim Jäten vorgehen.

Gartenblog Topfgartenwelt Wird das was oder kann das weg? - Persisicher Ehrenpreis - Unkraut rechtzeitig erkennen und entfernen
 *) Persischer Ehrenpreis - er bildet bei uns im Garten dicke Polster in der Wiese. Da ich die Blüten mag, darf er bleiben. Es ist ohnehin nicht mein Ziel einen Golfrasen zu besitzen :)

Buchtipp: Wird das was oder kann das weg?

Die diplomierte Pädagogin Bärbel Oftering hat mit dem vorliegenden Buch "Wird das was oder kann das weg" ein wirklich tolles Nachschlagewerk für Gartenliebhaber geschaffen. Denn Frau Oftering  hat ein grundlegendes Problem beim Gärtnern beim Schopf gepackt: wildwuchernde, sich ständig neu aussäende Pflanzen, die überall dort austreiben, wo man sie meist nicht haben will. Insgesamt werden im Buch 100 verschiedene Pflanzenkinder vorgestellt und bis ins adulte Stadium begleitet. Die Autorin hat sich dabei auf die gängigsten "Beikräuter" im Garten beschränkt. Aufgrund der tollen Fotos ist es auch für den Laien ein Leichtes, die im Frühling austreibenden Pflanzen richtig zu bestimmen und entsprechend dem Ergebnis zu entscheiden, ob das Gewächs bleiben kann oder besser entfernt wird.

Wird das was oder kann das weg? Bärbel Oftering/Kosmos Verlag - Gartenblog Topfgartenwelt Buchrezension #Gartenbuch #Unkraut #erkennen #Wildpflanzen #Jäten #Gartenarbeit
 *) Cover Kosmos-Verlag

Aufbau des Buches

In den Buchklappen werden als erstes die schönsten als auch die lästigsten 10 Gartenpflanzen gekürt. Die Top oder Flopp-Liste beinhaltet alte Bekannte wie (+) Glockenblume, Akelei, Kalifornischer Goldmohn, (-) Acker-Winde, Breitwegerich, Giersch, usw. Schon allein beim Überfliegen der Wildkräuter, welche sich als lästig erweisen könnten, musste ich feststellen, dass sich so gut wie alle bei uns im Garten breit machen. Handlungsbedarf besteht somit allemal. Viele der ungeliebten Gewächse sind mit einer Erdelieferung vor etwa 5 Jahren bei uns eingezogen. Wir benötigten Material um den Garten nach dem Entfernen von alten Baumstümpfen und der Dämmung des Kellers sowie Sanierung der Terrasse wieder aufzuschütten. Leider muss man die Lieferung im Nachhinein als mangelhaft bezeichnen, denn Zwiebelblumen gedeihen in dieser Erde überhaupt nicht und einige damit eingeschleppte Unkräuter verdrängen sämtliches angesätes Gras.

Gartenblog Topfgartenwelt Wird das was oder kann das weg? - Löwenzahn - Unkraut im Garten eindämmen
*) Löwenzahn - diese Pflanze war schon zahlreich vertreten als wir das Haus gekauft haben...

Gartenblog Topfgartenwelt Wird das was oder kann das weg? - Vogelmiere - bodendeckendes Unkraut
 *) Vogelmiere - sie taucht zwar stellenweise im Garten auf, hält sich aber mit ihrer Population in Grenzen

Gartenblog Topfgartenwelt Wird das was oder kann das weg? - Pfennigkraut - bodendeckendes Unrkaut
 *) Pfennigkraut - es blüht wunderschön gelb und darf an bestimmten Stellen daher bleiben

Gartenblog Topfgartenwelt Wird das was oder kann das weg? - Quecke - Plage im Blumenbeet
*) Quecke - sehr, sehr lästig und kaum zu entfernen, wenn sie sich wo festgesetzt hat

Im ersten Kapitel von "Wird das was oder kann das weg?" klärt die Autorin den Leser darüber auf, was Unkraut ist und wie man es am Besten entfernt. Zudem erläutert sie jene Symbole, die in weiterer Folge für die einzelnen Pflanzen verwendet werden. So erfährt man sehr zügig, ob das Baby-Pflänzchen später eine der folgenden Eigenschaften aufweist:

- hoher Zierwert
- Ausbreitungsdrang
- so früh wie möglich entfernt werden sollte
- hoher ökologischer Wert
- giftig
- essbar
- heilende Wirkung.

Um die zu bestimmenden Pflanzen auch schnell finden zu können, ist das Buch entsprechend der Form der Keimblätter gegliedert: länglich, rundlich und mehrteilig.

Gartenblog Topfgartenwelt Wird das was oder kann das weg? - Scharbockskraut - Pflanze mit Ausbreitungsdrang
*) Scharbockskraut - tritt bei uns massenweise auf, zieht aber nach dem Frühling wieder ein (kommt im Buch nicht vor)

*)  Kennt wer diese Pflanze? Sie breitet sich bei uns jedes Jahr stärker aus, ich komme mit dem Entfernen kaum nach.

Gartenblog Topfgartenwelt Wird das was oder kann das weg? - Gänseblümchen - gehört in jede Wiese
 *) Gänseblümchen - als wir das Haus übernommen haben, war kein einziges von ihnen im Garten, da fehlte etwas

Aufbau der Kapitel

Jedes Kapitel umfasst in etwa 30 Pflanzen. Dem Großteil der Pflanzen ist eine Doppelseite gewidmet, wo diese genau beschrieben werden. Dies erfolgt anhand der Symbole als auch mit Hilfe eines Steckbriefs, um grundlegende Details über das jeweilige Gewächs zu erfahren. Unter anderem wird auch der bevorzugte Standort der Pflanze erwähnt. Dies ist insbesondere wichtig, da man einiges über die Bodenbeschaffenheit erfährt, z.B. feucht, nährstoffreich usw (Zeigerpflanze!). In einem grünen Balken findet sich stets eine lehrreiche Zusatzinformation, z.B. wie man die Pflanze am Besten entfernt oder ob es ähnliche Arten gibt. Die Genialität liegt darin, dass die Pflanze zum Zeitpunkt des Austreibens, nach einigen Wochen und zum Zeitpunkt der Blüte gezeigt wird. Die Bilder sind wirklich gut, so dass eine eindeutige Bestimmung rasch möglich ist. Einige Pflanzen werden nur kurz vorgestellt, sind aber mit einem Foto versehen. Möchte man über diese mehr erfahren, so muss man sich weitere Informationen selbst zusammensuchen.

*)  Ampfer - bekommt riesige Blattrosetten - vielen Dank Elke!

Gartenblog Topfgartenwelt Wird das was oder kann das weg? - Wolfsmilch
*) Milzkraut - tritt bei uns im Frühling massenhaft auf (kommt nicht im Buch vor) - Danke Elke!

Gartenblog Topfgartenwelt Wird das was oder kann das weg? - Kriechender Hahnenfuß
*) Kriechender Hahnenfuß - extrem lästig und verdrängt auf Dauer sämtliche andere Pflanzen

Gartenblog Topfgartenwelt Wird das was oder kann das weg? - Rotklee
*) Rotklee - hat bei uns zum Teil die gesamte Wiese für sich beansprucht

Gartenblog Topfgartenwelt Wird das was oder kann das weg? - Schaumkraut
*) Schaumkraut - nach dem Winter überzieht es sämtliche Beete

Gartenblog Topfgartenwelt Wird das was oder kann das weg? - Distel
*) Distel - einmal mit Kompost eingeschleppt, nun jedes Jahr meine Freude daran

Fazit

Ich weiß zwar nicht wie es Dir geht, aber beim Jäten treiben mich Quecken, Winden, Kratzdisteln, Ackerschachtelhalm, Löwenzahn, Schaumkraut und Vogelmiere fast in den Wahnsinn. Jedes Jahr im Frühling sind sie en masse im Garten zu finden. Jätet man sie nicht rechtzeitig, übernehmen sie irgendwann das gesamte Blumenbeet. Mit Hilfe des Buches konnte ich einige Pflanzen nun eindeutig bestimmen, andere habe ich darin allerdings nicht gefunden, obwohl sie ebenfalls sehr lästig werden können. Grundsätzlich fand ich das Buch aber sehr toll, da es gerade im Frühling eine große Hilfe sein kann, wenn es darum geht die Blumenbeete wieder auf Vordermann zu bringen.

Wie hälst Du es mit Unkraut? Jätest Du Deine Blumenbeete regelmäßig oder ist Dir das nicht so wichtig?

Gartenblog Topfgartenwelt Wird das was oder kann das weg? - Scheinerdbeere - wuchernde Pflanze
*) Scheinerdbeere - sie wuchert und wuchert überall im Garten, man wird sie kaum los... (kommt nicht im Buch vor)

Gartenblog Topfgartenwelt Wird das was oder kann das weg? - Günsel
 *) Günsel

 *) Noch eine unbekannte Pflanze

*)  Nachtkerze - hat bei mir leider noch nie geblüht

Gartenblog Topfgartenwelt Wird das was oder kann das weg? - Akelei
*) Akelei - die wilden Sorten blühen in unserem Garten nur in einer einzigen Farbe: dunkelviolett

"Wird das was oder kann das weg? Erwünschte und unerwünschte Gartenpflanzen erkennen", Bärbel Oftering, Kosmos-Verlag, ISBN 978-3-440-15303-1, € 16,99 (DE).

Vielen herzlichen Dank an den Kosmos-Verlag für das Beleg-Exemplar.

Zum Pinnen:

Wird das was oder kann das weg? Unkraut rechtzeitig erkennen - Gartenblog Topfgartenwelt #Buchrezension #Buchvorstellung #Gartenbuch #Unkraut #erkennen #Gartengestaltung #Garten


Bis bald und baba,
Kathrin

Kommentare:

  1. Hallo Kathrin,
    unter deinen unbestimmten Pflanzen befindet sich die Nachtkerze (definitiv kein Unkraut) und eine Ampferart. Die Wolfsmilch, die du zeigst, sieht eher nach Milzkraut aus - eher selten und braucht feuchten Boden.
    Bei mir im Garten muss ich Gundermann und Pfennigkraut manchmal rigoros jäten, damit sie keine anderen Pflanzen überwachsen.
    VG
    Elke

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    1. Liebe Elke, vielen herzlichen Dank für die Bestimmung der fehlenden Pflanzen.

      Lg Kathrin

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  2. Ach, liebe Kathrin, das Buch ist ja eine Offenbarung. Muss ich gleich mal schauen, dass ich mir das bestelle. Vielen Dank für diesen tollen Tipp.
    Ich kann wirklich bei allen Kräuter, die Du hier zeigst, sagen, habe ich auch. Wobei Deine Unbekannten ich zwar auch kenne, aber nicht weiß, wie sie heißen. Am meisten Probleme machen mir die Acker- oder Zaunwinde und eine Distelart, die ich jetzt aber auch nicht benennen könnte. Beim Rasen / Wiese habe ich es inzwischen aufgegeben. Hauptsache grün ist da jetzt mein Slogan. Wobei es wirklich bei manchen "Unkräutern" ein hoffnungsloses Unterfangen ist, wenn man versucht sie wieder loszuwerden.

    Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntag.

    Liebe Grüße
    Jutta

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    1. Einen Rasen brauche ich auch nicht, aber einige dieser "Unkräuter" überwuchern einfach alles und sie sehen auch nicht sonderlich hübsch aus.

      LG Kathrin

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  3. Ich habe ja keinen Garten, aber lese sehr gerne bei Dir, denn wer weiss, was noch kommt...die Bilder sind fantastisch anzusehen und wäre ich Gartenbesitzerin, würde ich mir dieses Buch kaufen, denn ich kann Unkraut nicht von anderem unterscheiden.
    Ich wünsche Dir einen wundervollen Sonntag.
    Herzlich Susanne

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  4. Guten Morgen liebe Kathrin,
    vielen Dank für deine Buchvorstellung, das ist ja interessant. Deine beiden gesuchten Pflanzennamen kenne ich leider nicht.
    Bei meinen Gemüsebeeten jäte ich das Unkraut stetig und dank dir, weiss ich jetzt wie das Kraut hiess, das mich letzten Frühling fast zum Wahnsinn trieb: Quecke! - Ich konnte damals vier verwahrloste Beete übernehmen und die Quecke machte unterirdische Wurzeln und trieb irgendwo wieder aus, je mehr ich entfernte, desto schlimmer sah das Beet aus, als hätte ich es ganz umgestochen.
    Den Löwenzahn lasse ich jedoch stehen, weil die Blüten so schön sind und unser Feriengast Schildi, die Schildkröte, im Sommer die Blätter frisst.
    Dir und deiner lieben Familie wünsche ich einen sonnigen Sonntag und
    liebe Grüsse nach Salzburg
    Eda

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    1. Liebe Eda, grundsätzlich kann der Löwenzahn hier auch bleiben, aber manchmal nimmt er ganz einfach Überhand und muss dann wieder dezimiert werden.

      LG Kathrin

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  5. Liebe Kathrin,
    in den Staudenbeeten habe ich Glück, die sind mittlerweile recht dicht bepflanzt, so dass wenig Unkraut durchwächst. Meist ist die erste Runde im Frühling die aufwendigste. Dann halten mir die Bodendecker das Unkraut im Schach. Die meisten von dir gezeigten Pflanzen sind aber auch bei uns zu finden. Im Rasen dürfen aber Klee, Löwenzahn und Gänseblümchen wachsen. Einen gepflegten englischen Rasen brauche ich nicht.
    Liebe Grüße und einen sonnigen Sonntag
    Melanie

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  6. Das vorletzte Foto zeigt die Gemeine Nachtkerze( Oenothera) ,die ist gar nicht gemein- blüht sehr hübsch gelb; Blüten,Samen und Wurzel sind in der Küche nutzbar...
    Lg JO

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    1. Liebe Jo, vielen herzlichen Dank!

      LG Kathrin

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  7. Danke für den Buchtipp. Jedes Jahr im Frühjahr stelle ich mir die gleiche Frage: Was ist das? Ich erkenne die Pflanzen anhand der ersten 2 Blättchen leider gar nicht. Meistens lasse ich es dann in der Erde bis es groß genug ist und ich erkenne, dass ich das da nicht haben will. Leider ist bis zu dem Zeitpunkt schon die ganze Fläche bedeckt. Mein Problem im Garten ist vor allem Giersch und Günsel. In deiner Aufzählung fehlt der Giersch. Hast du keinen? Du Glückliche :)
    LG Petra

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    1. Liebe Petra, Giersch habe ich nicht im Garten. Unser Garten ist ja Magnet für alles mögliche was kreucht und fleucht, aber bislang blieben wir zumindest davon verschont.

      LG Kathrin

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  8. Liebe Kathrin, jetzt musste ich schmunzeln, dieses Buch hatte ich auch mal auf meinem Blog besprochen und es hat mir sehr, sehr gut gefallen und ich nehme es öfters mal in die Hand, wobei ich ehrlich gestehen muss, immer gelingt mir die Identifikation von ganz kleinen Pflänzchen dann doch nicht! Aber ich lass nun zum Beispiel das Ruprechtskraut wachsen, weil ich gelernt habe, wie wichtig dieses "Unkraut" ist für Kleininsekten.
    Liebe Grüsse sendet Dir, Arletta

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  9. Hi Kathrin! interesting. Summer comes and weeds appear. Greetings

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  10. für Gartenanfänger ein sehr schönes Buch, denke du hast schweren Boden, dann sind Wurzelunkräuter wie Quecke schon schwierig. Mir fehlt der leidige Giersch und der Ackerschachtelhalm, damit hab ich einen Waffenstilstang geschlossen. Dass heißt, unter den bGehölzen Büschen darf er bleiben da ist er zu sehr verwurzelt. Nur nun wächst der Schachtelhalm im Hochbbeet da ist es aussichtlos ihn zu bekämpfen, ....

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    1. Giersch habe ich nicht im Garten und Ackerschachtelhalm war keiner zu finden. Letzeren habe ich nämlich auch. Schwer ist der Boden nur an jenen Stellen, wo wir Erde aufgeschüttet haben und genau dort wächst dieses Zeug. Jene Bereiche, die damals von den Bauarbeiten nicht tangiert wurden, sind relativ frei von Unkraut.

      LG Kathrin

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  11. Guten Morgen!

    Da unser Garten ja ziemlich wild ist, stellt sich die Frage nicht, was bleiben darf ;-). Pfennigkraut gibt es hier an mehreren Stellen, da verwende ich die Blüten auch gerne als Beigabe oben auf den Salat.
    Das Buch klingt trotzdem interessant, vielleicht sehe ich es ja mal in einer Buchhandlung. Ich würde gerne vorher reinschauen, bevor ich es kaufe.
    Liebe Grüße
    Verena

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  12. Hallo Kathrin,
    bei uns heißt Unkraut auch Unkraut und dem wird der Kampf angesagt. Die Disteln haben wir im Griff. Hier hilft nur mit Stumpf und Stiel ausgraben. Gundermann muss ständig gerupft werden, aber irgendwann gibt er auf. Den Ampfer haben wir leider auch. Der bildet binnen weniger Wochen derart massive Pfahlwurzeln, dass wir ihn mit einer Hacke aus dem Boden holen mussten. Hier immer am Ball bleiben! Die Vogelmiere ist überall und der Giersch versucht gerade sich unbemerkt von Nachbars auf unsere Seite zu machen. Da muss ich ran. Aber am ätzendsten sind der Hornsauerklee und das Schaum- oder Springkraut. Einmal im Garten wird man das nicht mehr los. Keine Chance. So schnell wie das Zeug wächst kommt man mit jäten nicht hinterher. Naja - ein Garten ohne Herausforderungen wäre ja auch langweilig, oder *grins*. Danke für die Buchvorstellung. Da werd ich dem Buchhändler meines Vertrauens doch mal einen Besuch abstatten.
    Hab eine schöne Woche.
    Viele Grüße,
    Krümel

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  13. Liebe Kathrin,
    ich jäte mein Blumenbeet regelmäßig weil es überschaubar ist:) Das Buch hört sich sehr interessant an und danke für die tolle Vorstellung.
    Liebe Grüße
    Karina

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  14. Liebe Kathrin, ich hatte das Buch zwar schon mal gelesen, aber nach deiner ausführlichen Beschreibung werde ich gleich noch einmal darin blättern.
    Liebe Grüße nach Salzburg
    Gisela



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  15. Liebe Kathrin,
    Ich habe mir dieses Buch gekauft und bin auch begeistert! Ich laufe regelmäßig mit dem Werk in der Hand von Büschel zu Büschel!
    Viele Grüße, Izabella

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  16. Liebe Kathrin,
    das Buch hört sich sehr interessant an und ich würde es kaufen, um die Pflanzen bestimmen zu können. Was Unkraut und was Kraut ist erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht so ganz. Warum müssen manche Pflanzen weichen?
    Natürlich versuchen wir auch, bestimmte Pflanzen nicht überhand nehmen zu lassen, aber generell pflanzen wir immer Bodendecker, damit wir nicht soviel zu jäten haben, und das klappt ganz gut.
    Und im Rasen bei uns darf alles wachsen, das sieht man auch, wenn man genauer hinschaut, aber wir brauchen keinen englischen Rasen.
    Ich wünsche Dir noch eine schöne Restwoche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  17. Liebe Kathrin, hört sich nach einem interessanten Buch an.
    Ich jäte Unkraut im Frühjahr und dann noch einmal im Sommer, zwischen durch nur punktuell...
    Wenn der Löwenzahn im Rasen überhandnimmt geh da mal ran und der Giersch, der von Nachbars kommt muß
    im Zaum gehalten werden. Alles nichts gegen die Ackerglockenblume, die sie hier mehr und mehr ausbreitet und mir das Gärtnern ein bißchen verleidet...
    Liebe Grüße
    Andrea

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  18. Liebe Kathrin,
    in genau diesem Buch habe ich gestern geblättert und konnte mich doch nicht zum Kauf entschließen. Mein größtes Problem ist die Quecke und die erkenne ich auch so. Ansonsten haben wir viele gemeinsame Unkräuter im Garten. Deine erste Unbekannte haben wir auch und ich weiß ebenfalls nicht ihren Namen. Oh, die Nachtkerze kommt bestimmt mal im zweiten Jahr zur Blüte! Ich habe die früher immer entfernt, weil ich nicht wusste, was es ist.
    Liebe Grüße
    Karen

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  19. Liebe Kathrin,
    die Nicht-Gärtnerin meldet sich auch, weil sie das Buch außerordentlich hilfreich nennen würde.
    Über Dein erstes Bild musste ich schmunzeln, denn den persischen Ehrenpreis kannte ich gar nicht, habe aber vor ein paar Tagen, bei einem Ausflug ein paar Fotos davon gemacht, gestern bei Jutta auch diese Blume gesehen und den Namen erfahren und heute bei Dir. Ja, aller guten Dinge sind 3.

    Dein Blog ist so informativ und auch wenn man keinen Garten hat, lernt man permanent dazu!

    Liebe Grüße
    Elisabetta

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  20. Liebe Kathrin,
    ja es ist sicher eine gute Sache, wenn man die nicht erwünschten Triebe vn den erwünschten schon im "Babyalter" auseinander halten kann. Da ich im Vorjahr schon einige "Bienen- und Schmetterlings-freundliche" Pflanzen ausgesät habe, die aber teilweise nicht gekommen sind, weiß ich nun in dem einen Beet echt nicht, ob da einige verspätete Keime aufgehen oder ob da Unkräuter kommen. Ich warte einfach mal ab, was da draus wird. In den Gemüse(hoch)beeten habe ich seit Jahren Probleme mit Ackerwinden, zwischen den Rosen windet sich eine unausrottbare und sehr lästige Schlingpflanze, in der Wiese wächst bei uns so ziemlich alles, da stört mich aber der Kriechende Günsel, weil seine Blätter rotbraun sind und deshalb optisch hervorstechen. Die bilden mittlerweile richtig große Flächen... Die meisten "Unkräuter" finde ich hübsch, manche sogar fein: Vogelmiere kann man aufessen, wilde Möhre ist tolles Schmetterlings- bzw. Raupenfutter etc. Im Gemüsebeet werde ich es heuer mal verstärkt mit Mulchen versuchen. Angeblich hält das ja das Unkraut in Schach - mal sehen.
    Herzlichst, die Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2018/04/osterruckschau-inspirationen-und-dsvg.html

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  21. Liebe Kathrin,
    Giersch das ist das größte "Übel" dem werde ich einfach nicht Herr, ich zupfe und buddle und immer wieder ist er dabei - aber den erkenne ich schon. Das Buch klingt wirklich sehr interessant, ich habe bestimmt schon einiges herausgerissen, weil ich nicht wusste was es ist ;-)
    Allerdings ist die größte Fläche unser Rasen (immer noch von damals als die Kinder klein waren), da stört mich eigentlich nicht so was drin wächst, da mähe ich dann einfach drüber.
    Liebe Grüße
    Kirsi

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  22. Hallo Kathrin,

    ich habe das Buch schon (an so einem Titel komme ich nicht vorbei) und finde es klasse.
    Hier im Kleingartenverein konnte ich so schon diverse Spielverderber entlarven...

    liebe Grüße
    Corinna

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  23. Was "Unkraut" ist und was nicht, ist ja immer sehr subjektiv ... Ich hab mich diese Woche über die ersten Brennnesseln und Löwenzähne gefreut und ein leckeres Pastagericht damit gekocht, schau gerne mal in meinen Blog rein. :-) Auch Vogelmiere und Giersch sind super zum Essen. Und über Günsel, Gundermann, Taubnessel freue ich mich auch im Garten, die sind ja sehr dekorativ, blühen lange und locken viele Insekten an.

    Liebe Grüße, Kati

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  24. Schön, daß Du Gänseblümchen magst, liebe Kathrin.
    In unserer Umgebung rupfen einige wirklich ALLES aus dem Rasen, wie mit der Pinzette. ;-) Schlimmer noch ist, wenn sie mit Giften hantieren!

    Den Ampfer haben wir leider auch. Und sehr viel Löwenzahn. ;-)
    Vogelmiere ist ja sehr leicht zu entfernen, schadet nicht und bedeckt nackte Stellen des Bodens. Wir essen sie auch.
    Das Scharbockskraut hätte ich gern, gedeiht bei uns aber nicht. Bis zur Blütenbildung kann man es essen, es ist Bestandteil der Neunkräutersuppe im zeitigen Frühjahr.

    Die Scheinerdbeere mag ich auch nicht. Ich mag nur die "richtigen". ;-) Habe sie allerdings auch.

    Ich habe ein tolles Buch, in dem Sämlinge von "Unkräutern" abgebildet sind. Aber wann ich das mal zur Hand nehme. ;-) Meist schaue ich doch ins Internet ...Geht einfach schneller, wenn man eh dran sitzt.

    https://mein-waldgarten.blogspot.de/2012/04/dieses-buch-ist-nicht-nur-fur-gartner.html

    Schade, dass Du zu den unbekannten Pflanzen nicht noch weitere Angaben machen konntest, z.B. diese gefiederte, deren Name Dir auch noch fehlt. Wie hoch wird sie, blüht sie, wenn ja, in welcher Farbe und wann? So wird es manchmal schwierig, wenn man nicht gerade ein Botaniker ist.
    Wenn man einmal eine einzige Pflanze davon wachsen läßt, weiß man hinterher meist, worum es sich gehandelt hat. Man muß die Samen ja nicht ausreifen lassen.

    Oder auf Seiten wie diesen ... allerdings frage ich mich, wie man das Tellerkraut oder Postelein zu Unkraut zählen kann! Das ist so ein leckerer Salat! Ähnlich den Rapunzeln.

    https://unkraeuter.info/bestimmen/

    https://pflanzenbestimmung.info/blatt/unkraut/

    Vielleicht wirst Du unter den Links ja noch fündig.

    Liebe Grüße
    Sara

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  25. Liebe Kathrin,
    das Buch hatte ich auch schon mehrfach in der Hand und war noch unsicher, ob es speziell für mich was nützt. Ein unkrautfreies Beet wird es wohl bei mir nicht geben, da ich immer eine Weile warte, bis Unbekannte größer werden, um sie von den Blumensämlingen zu unterscheiden. Das kann natürlich auch mal schief gehen, wie mit der Kratzdistel im Vorgarten. Die Ackerwinde ist auf einmal im ganzen Gemüsebeet....keine Ahnung, woher die kommt. So ist es nicht schlecht, schon zu wissen, wie die Keimlinge aussehen.
    LG Sigrun

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