Enter your keyword

Vielfältig wie Österreichs Natur ist auch dieser Blog. Unser Garten ist Quelle hochwertiger Lebensmittel für die Küche und Oase der Ruhe. Dieser Food- und Gartenblog bietet Dir Rezepte, Buchvorstellungen, Gartentipps sowie Reiseimpressionen. Gegärtnert wird im Freiland und im Topf.

Donnerstag, 19. Juli 2018

Rosen für die Küche: Rosenblütensirup selber herstellen!

Sommerzeit ist Rosenzeit. Ganz eindeutig. Nach etwa drei Jahren standen heuer zum ersten Mal unsere alten Duftrosensorten Rose de Resht und Jacques Cartier gut in der Blüte und erlaubten eine Ernte. Schon länger liebäugelte ich damit den herrlichen Duft dieser Rosen in der Küche zu konservieren. Da beide Rosensorten öfterblühend sind, kann noch bis Herbst für Nachschub von dieser Köstlichkeit, genannt "Rosenblütensirup", gesorgt werden.

Rosenblütensirup aus Duftrosen selber machen - Foodblog Topfgartenwelt

Rosen für die Küche

Eines vorweg, nicht jede Rose im Garten eignet sich für Küchenexperimente. Möchte man aus einer Rose Gelees oder eben Rosenblütensirup zaubern, sollte diese wirklich über einen intensiven, guten Duft verfügen und farbstabil sein. Ansonsten wird man vom Ergebnis bitterlich enttäuscht sein. Für die Küche bestens geeignet ist die Rose de Resht. Eine alte Portlandrose, deren Blütenblätter auch kandiert werden können ohne an Attraktivität einzubüßen. Ebenfalls eignet sich die Rose Jacques Cartier. Mein Ziel war es heuer Rosenblütensirup herzustellen, da dieser vielfältig verwendet werden kann. 

Zubereitung Rosenblütensirup

Die Zubereitung von Rosenblütensirup ist zwar grundsätzlich nicht schwer, aber sehr arbeitsaufwändig. Und das meine ich Ernst! Um etwa 600 Gramm Rosenblüten zu erhalten, muss man zahlreiche Blütenköpfe opfern. Ich habe nicht so genau mitgezählt, aber an die 20 bis 30 werden es schon gewesen sein. Nach dem Sammeln sind beschädigte Blüten zu entfernen bzw. auszuschneiden. Auch ist der weiße Blütenansatz zu entfernen, da er relativ viele Bitterstoffe enthält, welche sich später negativ auf den Geschmack des Sirups auswirken. 

Rosenblütensirup aus frischen Blüten selber machen - Foodblog Topfgartenwelt

Oftmals habe ich gelesen, dass die Blütenblätter nur leicht abgespült werden sollten. Ja, allerdings nur, wenn man bereit ist, unzählige kleine Käferchen und Raupen mitzuessen. Für mich ist das nichts, also habe ich die Rosenblütenblätter gut gewaschen und vor der Endverarbeitung den Saft nochmals gut gesiebt. Die Blätter an sich habe ich nicht mitverarbeitet.

Duftrosen welche sich für Rosenblütensirup eigenen - Foodblog Topfgartenwelt

Zutaten Rosenblütensirup

600g Rosenblütenblätter einer Duftrose (!)
250 bis 300ml heißes Wasser
ein guter Schuss Zitronensaft
1:1 Gelierzucker

Rosenblütensirupt eine Anleitung für zu Hause - Foodblog Topfgartenwelt

Zubereitung Rosenblütensirup

1. Die vorbereiteten, gewaschenen Rosenblütenblätter in einen Topf geben und mit kochend heißem Wasser übergießen, so dass diese gut bedeckt sind. Den Topf über Nacht stehen lassen.

2. Rosenblütenblätter mit einem sehr feinen Sieb abseihen und den Saft abkochen. 

3. Den Rosenblütensaft abwiegen und eine entsprechende Menge Gelierzucker sowie den Zitronensaft hinzufügen. 

4. Einige Minuten sprudelnd kochen und anschließend in desinfizierte Flaschen abfüllen.

5. Den abgefüllten Sirup nochmals 15 Minuten im Backofen einkochen, damit sich auch sicher ein Vakuum bildet.

Rosenblütensirup verwenden für Eis Tartes Mineralwasser Sekt - Foodblog Topfgartenwelt

Der Rosenblütensirup kann für Eis, Tartes oder zum Verfeinern von Mineralwasser bzw. Sekt verwendet werden. Wenn Du Rosenblütenmarmelade herstellen möchtest, müsstest Du die Rosenblütenblätter mit einem Pürierstab zerkleinern oder alternativ Obst Deiner Wahl hinzufügen, um mehr Körper zu haben. Gegebenenfalls hilft es auch weniger Wasser zu verwenden.

Gutes Gelingen!

Zum Pinnen:

Rosenblütensirup selber machen #rosenblütensirup #selbermachen #duftroseninderkücheverwenden #duftroseninderküche #sirup #rosenfürdieküche -Foodblog Topfgartenwelt

Bis bald und baba,
Kathrin

Kommentare:

  1. Liebe Kathrin,
    das klingt herrlich! Ich glaube, ich muss doch noch Platz für eine richtig schöne Duftrose schaffen ;O)
    Danke für das tolle Rezept und die herrlichen Bilder dazu!
    Hab einen schönen und freundlichen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Kathrin,
    das sieht ja toll aus. Wir verarbeiten unsere Rosenblätter auch zu Sirup. Wir mögen den Saft auch sehr gern. Genieße Deinen Tag.

    AntwortenLöschen
  3. Hi Kathrin! That's what I need to try. Have a nice day

    AntwortenLöschen
  4. Hallo Kathrin,
    ich liebäugel schon so lange mit selbstgemachtem Rosenblütensirup. Aber weil meine Rosen noch sehr jung sind, wären sie nach der Ernte "nackig". Da werd ich wohl noch eine Weile warten müssen. Trotzdem danke für das Rezept, ich kann mir das sehr lecker vorstellen.
    Liebe Grüße,
    Krümel

    AntwortenLöschen
  5. Wer es süß mag ist das sicher herrlich lecker. Mir sind die Duftrosen am Strauch viel lieber.
    Aber danke für diese süße Idee.
    Lg aus Wien

    AntwortenLöschen
  6. Das hört sich sehr lecker an. So kann man den wunderbaren Rosenduft noch etwas länger für sich konservieren :)
    LG, Varis

    AntwortenLöschen
  7. Vielen Dank für das Rezept, liebe Kathrin, das du mit deinen tollen Bildern bestens untermalt h hast. :-)

    Liebe Grüße
    Christa

    AntwortenLöschen
  8. Liebe Kathrin, wieder ein wunderbares Rezept, wenn die zweite Rosenblüte bei uns kommt, werde ich es ausprobieren!!! LG Gisela

    AntwortenLöschen
  9. Bei meiner Rose de Resht ist nach der ersten Blüte nicht mehr gekommen. Liegt wohl an der Trockenheit, Knospen sind auch keine da. Vielleicht probiere ich das Rezept nächstes Jahr mal aus.
    VG
    Elke

    AntwortenLöschen

Dieser Blog wird auf blogspot.com, einem Service von Google, gehostet. Die Datenschutzrichtlinien von Google finden sich unter dem Link: Datenschutzerklärung Google.

Im Zuge der Nutzung der Kommentarfunktion dieses Blogs werden neben der Textnachricht auch Datum, Uhrzeit, E-Mail-Adresse und der eingegebene Nutzername, sofern nicht anonym kommentiert wird, gespeichert.

Die IP-Adresse, welche ebenfalls im Zuge eines Kommentars erhoben wird, wird direkt von Google erfasst und gespeichert. Auf diese habe ich als Seitenbetreiber jedoch _keinen_ Zugriff.

Kommentare können abboniert werden. Eine Abbestellung eines solchen Abbos ist jederzeit möglich.

Wenn Du daher auf meinem Blog einen Kommentar hinterlässt, akzeptierst Du somit neben den Google Datenschutzrichtlinien die Bestimmungen, die unter dem Reiter Impressum und Datenschutz (Impressum und Datenschutz) findest.

Bist Du mit dem darin festgehaltenen Inhalt NICHT EINVERSTANDEN, bitte KEIN KOMMENTAR HINTERLASSEN.