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Vielfältig wie Österreichs Natur ist auch dieser Blog. Unser Garten ist Quelle hochwertiger Lebensmittel für die Küche und Oase der Ruhe. Dieser Food- und Gartenblog bietet Dir Rezepte, Buchvorstellungen, Gartentipps sowie Reiseimpressionen. Gegärtnert wird im Freiland und im Topf.

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Dienstag, 31. Oktober 2017

Fiat 500: Ein Oldtimer im Grünen - Fotowettbewerb 2017 und Sturmtief Herwart!

By On 06:30

Ein Fiat 500 Ausflug im Mai

Heuer waren wir mit unserem Fiat 500, ein Oldtimer Baujahr 1974, nur zweimal unterwegs. Dies obwohl das Wetter für diverse Sonntagsfahrten mit einem ausgesprochenen Sommerauto perfekt gewesen wäre. Schade, aber manchmal kann man die Umstände nicht ändern. Immerhin konnten wir im Mai eine kurze Ausfahrt unternehmen. Mit dem Fiat 500 starteten wir eine Umrundung des Mondsees. An einem Aussichtsplatz gab es schließlich auch ein kleines Fotoshooting mit dem kleinen Flitzer. Wie gut, denn nun können wir doch noch beim Axel Gerstl Fiat 500 Fotowettbewerb 2017 mit dem Motto "Mein Fiat 500 im Grünen" mitmachen - mit dem einzigen Foto von heuer, welches unseren Fiat 500 im Vollformat zeigt :)

Gartenblog Topfgartenwelt Fiat 500 Oldtimer: unser Bild für die Teilnahme beim Fotowettbewerb 2017
 *) unser Bild für die Teilnahme beim Fotowettbewerb
 

Fiat 500 Fotowettbewerb 2017

2016 haben wir das erste Mal ein Foto beim diesem großen deutschen Ersatzteilehändler für Fiat 500 eingereicht und auch Dank Deiner Hilfe den 6. Platz erreicht. Da wir auch heuer wieder an den Start gehen, nun meine Bitte, könntest Du auch dieses Jahr für unseren Oldtimer voten? 

Gartenblog Topfgartenwelt Fiat 500 Oldtimer: Mondsee im Mai
*) Mondsee

Der Fotowettbewerb *LINK* funktioniert folgendermaßen: die Bilder erscheinen jeweils in Random-Order (d.h. durcheinander). Man muss das Bild, für welches man abstimmen möchte also zuerst einmal ein bisschen suchen (unseres ist das 1. dieses Beitrags). Hat man es gefunden, einfach anklicken und auf den Button "Stimme abgeben" klicken. Es öffnet sich nun ein Feld, indem nach Deinem Namen und Deiner E-Mail-Adresse gefragt wird. Dieses bitte Ausfüllen. WICHTIG: Die Bekanntgabe der E-Mail-Adresse hat nicht die Anmeldung zu einem Newsletter zur Folge!!! 

Gartenblog Topfgartenwelt Fiat 500 Oldtimer: St. Wolfgang Ende Oktober
*) St. Wolfgang Ende Oktober

Gartenblog Topfgartenwelt Fiat 500 Oldtimer: Mondsee im Mai
*) Der Mondsee im Mai

Gartenblog Topfgartenwelt Fiat 500 Oldtimer: Blick über den Wolfgangsee und St. Gilgen
*) Ein Blick über St. Gilgen am Wolfgangsee

Als nächstes bekommst Du ein E-Mail zugesandt, welches Dich auffordert, Deine Stimme zu bestätigen, damit diese auch wirklich zählt. Daher diesen Schritt unbedingt durchführen. Manchmal landet die Bestätigungs-E-Mail im Spam-Ordner. Ganz besonders gerne bei GMX. Ich spreche da aus Erfahrung :) Nun bist Du fertig! Pro E-Mail-Adresse kann einmal abgestimmt werden.

Gartenblog Topfgartenwelt Fiat 500 Oldtimer: bei unseren letzten Ausfahrt für dieses Jahr mit dem Fiat 500 erreichte der Kilometerstand 78.000
*) bei unseren letzten Ausfahrt für dieses Jahr mit dem Fiat 500 erreichte der Kilometerstand 78.000

Ich bedanke mich jetzt schon ganz herzlich für Deine Unterstützung für unser Fiat 500 Foto beim diesjährigen Axel Gerstl Fotowettbewerb. 

Gartenblog Topfgartenwelt Fiat 500 Oldtimer: ein Blick über den herbstlichen Wolfgangsee
 *) Ein Blick über den Wolfgangsee

 

Sturmtief Herwart

Da aufgrund des Sturmtiefs Herwart am letzten Oktoberwochende 2017 kein Fiat 500 Ausflug möglich gewesen wäre, zeige ich Dir einfach ein paar Bilder vom Donnerstag vergangener Woche. Es war der österreichische Nationalfeiertag und wir nutzten ihn für einen Ausflug nach St. Wolfgang. Es war die letzte Fiat 500 Ausfahrt für das Jahr 2017.

Gartenblog Topfgartenwelt Sturmtief Herwart: Sturmtief Herwart riss die Doppelstegplatte aus dem Fensterrahmen des Gewächshauses
*) Sturmtief Herwart riss die Doppelstegplatte aus dem Fensterrahmen des Gewächshauses

Am Sonntag zeigte sich schlussendlich Sturmtief Herwart von seiner ungemütlichsten Seite. Es begann schon in der Nacht zu stürmen und dieser Zustand hielt über Stunden an. Man hörte richtig die Windböen heranrollen. Jakob hatte Gott sei Dank schon am Samstag den Garten sturmsicher gemacht, so dass weder Töpfe noch Gartendeko in Mitleidenschaft gezogen wurden. Einzig und allein die Gewächshäuser waren vor Herwart nicht sicher und erlitten leichte Blessuren. 

Gartenblog Topfgartenwelt Sturmtief Herwart: beim Anlehngewächshaus springt leider gerne bei starkem Wind die Türe aus der Verankerung
*) beim Anlehngewächshaus springt leider gerne bei starkem Wind die Türe aus der Verankerung

Wie hast Du Sturmtief Herwart überstanden? Ebenfalls verbarrikadiert im Haus? Wir waren wirklich froh, dass wir zu Hause bleiben konnten, denn so ungemütlich ist es selten. 

Zum Schluss...

möchte ich mich noch ganz herzlich für all Eure Kommentare zu meinem Social Media-Beitrag bedanken. Soziale Netzwerke sind wirklich ein Fall für sich und beherbergen ein Sammelsurium an Personen. Zudem prallen wohl auch verschiedene Welten aufeinander. Selbst wenn man drüber stehen sollte, ärgert man sich im ersten Moment trotzdem.

Gartenblog Topfgartewelt Fiat 500 Oldtimer: beim Fiat 500 befindet sich der Motor hinten
 *) ja, Du hast richtig gesehen, beim Fiat 500 befindet sich der Motor hinten :)

Gartenblog Topfgartenwelt Fiat 500 Oldtimer: Fotowettbewerb 2017 #oldtimer #fiat500 #fotowettbewerb #sonntagsfahrt


Bis bald und baba,
Kathrin

Sonntag, 21. August 2016

Rund um Salzburg - Attersee, Liechtensteinklamm, Salzkammergut!

By On 11:58
Also ich bin wirklich sprachlos, mit so viel Resonanz zu meinem letzten Beitrag hätte ich gar nicht gerechnet. Mir ist natürlich bewusst, dass man nicht immer Zeit und Lust hat zu kommentieren, da geht es mir nicht anders. Vielmehr ging es mir um Blogger, die absolut nie eine Rückmeldung geben, aber auf der anderen Seite nicht mit viel Sülzerei sparen, wie wichtig ihnen die Leserschaft sei. Ein Thema, welches wohl nicht nur mich beschäftigt. Wie auch immer, letztens habe ich Euch einen Bericht über meinen Feigenbaum versprochen, doch der muss noch ein wenig warten, denn wir waren in den letzten Tagen in Salzburg und der Steiermark unterwegs und ich habe natürlich jede Menge Fotos gemacht.


Unter anderem waren wir in Bad Ischl zum Zeitpunkt der Kaiserwochen. Kaiser Franz Joseph hatte ja am 18. August Geburtstag und dieser wird jährlich im Rahmen einer einwöchigen Veranstaltung gefeiert. Höhepunkt ist der Auf- und Abmarsch der Regimenter, welche zwar immer kleiner werden, aber noch zahlreich, wenn auch in kleinen Abordnungen, vertreten sind.


Leider war es am Vormittag recht regnerisch. Erst im Laufe des Tages besserte sich zumindest kurzfristig das Wetter. Die Regimenter kamen unter anderem aus Hallein, Bozen und z.B. Ungarn in der jeweils originalgetreuen Uniform.



Von Bad Ischl ging es direkt in die Karibik. Naja fast, aber der Attersee kann an dieser Stelle gut mit dem Südseeparadies mithalten, oder nicht!?




Station machten wir in Unterach am Attersee, allerdings ist dort nicht viel los. Es gibt zwar zahlreiche Ferienwohnungen, aber kein Wirtshaus. Auf dem Heimweg schlug das Wetter allerdings wieder ziemlich rasch um. Als wir in Mondsee waren, gewitterte und stürmte es heftig.


Der Tiefensteinklamm statteten wir einen weiteren Besuch ab. Diese präsentierte sich nun etwas anders als vor einem Monat. Sie war zwar genauso wildromantisch wie bei unserer ersten Begehung, doch führte sie vor allem wesentlich weniger Wasser.



Ist die Tiefensteinklamm recht klein und beschaulich, so verhält es sich ganz anders bei der Liechtensteinklamm im Pongau. Diese wird von der Großarler Ache durchflossen, welche über Jahrhunderte eine der längsten und tiefsten Schluchten der Alpen formte. Bei ihrer Durchquerung wird man stets vom tosenden Wasser begleitet.





Die Erschließung der Klamm begann ende des 19. Jahrhunderts. Mittlerweile ist etwa ein Kilometer von insgesamt vier begehbar. Die Wartung der Stege und Brücken scheint recht aufwendig zu sein.


Mit Glück kann man beim Schleierwasserfall einen kleinen Regenbogen beobachten. Wir hatten dieses Vergnügen, vor Wasser sollte man allerdings nicht Angst haben, denn man wird zwangsläufig ein bisschen nass.




Die Lichtverhältnisse in der Klamm empfand ich als sehr schwierig beim Fotografieren, denn an einer Stelle ist es dunkel, an der anderen wieder hell. Zudem wird das Objektiv häufig angespritzt.



Die Liechtensteinklamm war für uns total beeindruckend - ein Naturschauspiel, welches man nicht alle Tage sieht. Am Ende des begehbaren Teils befindet sich dieser Wasserfall.




Die Klamm ist von April bis September jeweils bis 18 Uhr geöffnet und am Abend beleuchtet. Da es im Herbst relativ schnell dunkel in der Schlucht wird, muss das wirklich toll aussehen. Vielleicht schaffen wir es heuer noch einmal gegen Abend hin.



Doch wir waren nicht nur in Salzburg unterwegs, sondern auch noch im steirischen Teil des Salzkammergutes, nämlich in der Gegend rund um Bad Aussee. Leider musste ich feststellen, dass der Umgangston im Ausseer Land wesentlich rauer ist als in Salzburg. Dies obwohl da und dort viele Touristen unterwegs sind. Eigentlich wollten wir die Drei-Seentour machen (Grundlsee, Toplitzsee und Kammersee), aber dafür war es schon zu spät, so dass wir nur ein wenig spazieren gehen konnten.




Der Grundlsee ist übrigens der größte See der Steiermark, allerdings erlangt er nur in sehr sonnigen Sommermonaten eine zumindest für mich angenehme Badetemperatur. Bei unserem Besuch war er jedenfalls saukalt, ein paar Mutige trauten sich dennoch rein.


Den Toplitzsee erreicht man nur über einen idyllischen Fußweg, den Kammersee nur noch mit einer Plätte (Zille/Boot). Bei dieser Fahrt gibt es auch Wasserfälle zu sehen, aber aus zeitlichen Gründen ging sich das nicht mehr aus.




Super, wer bis hierher durchgehalten hat :)

Bis bald und baba!

Mittwoch, 3. August 2016

Eisriesenwelt!

By On 06:30
Heuer bleiben wir unserem Motto Urlaub im Inland wohl weitgehend treu. Vor etwa zwei Wochen haben wir einen Tagesausflug nach Werfen in die Eisriesenwelt gemacht. Laut Wikipedia und der Betreibergesellschaft handelt es sich hierbei um die größte Eisriesenhöhle der Welt. Begehbar ist zwar nur ein kleiner Teil, der ist aber extrem spannend und beeindruckend. Insgesamt sind 1400 Stufen bei ca. 0°C zu überwinden - ganz schön anstrengend. Leider ist das Fotografieren in der Höhle verboten, so dass es nur Bilder von der Umgebung gibt. Mein Fotografenherz hat dabei geblutet. Zur Info die Eisriesenhöhle befindet sich im Tennengebirge unweit von Salzburg Stadt entfernt.


Erreichbar ist die Eiswelt via Seilbahn und anschließenden Fußmarsch. Das Wetter war eher verhalten, aber in diesem Fall war es sogar sehr gut, dass die Sonne nicht so schlimm herunter heizte. Sonst wären wir womöglich noch beim Aufstieg wie ein Spiegelei gebrutzelt worden.


Die Höhle selbst ist mit einer Tür abgeschlossen. Kaum wird diese geöffnet, herrscht ein Sog, welcher einen fast aus dem Höhleneingang hinaus zieht. Der Wind ist übrigens für das Eis in der Höhle verantwortlich. Er bringt im Winter die kalte Luft ins Innere und kühlt dabei den Kalkstein soweit ab, dass das eindringende Wasser gefriert. Die Eishöhle wächst nach wie vor.



Am Wegesrand fanden sich alle möglichen Alpenblümchen. Immerhin liegt das Höhlensystem auf einer Höhe von 1651m über dem Meeresspiegel. Ich hatte allerdings mein Makroobjektiv nicht dabei - sehr schade im Nachhinein.

*Glockenblume


Erschreckend war jedoch mal wieder in welcher Montur manche Besucher im alpinen Gelände auftauchen: Hotpants, schwarze Lackballerinas, lediglich ein T-Shirt ohne Pullover und Jacke, billigste Regenpelarinen usw. usf. Hallo?! In der Höhle hat es eine Temperatur rund um den Gefrierpunkt!



*Alpen-Leinkraut

Faszinierend waren die vielen Orchideen, die am Wegesrand zu sehen waren. Meine Freundin, die mit Ihrem Mann mit dabei war, als Biologin und Pflanzenkennerin hat sie ein perfekt geschultes Auge dafür. Teilweise sind sie so unscheinbar, dass sie mir gar nicht auffallen würden.

*Händelwurz

Am Ende gab es noch einen prächtigen Blick auf die Festung Hohen Werfen. Allerdings wurde die Luft immer dunstiger. Regen kündigte sich alsbald an.


Da es noch nicht so spät und voerst noch trocken war, beschlossen wir auch die Salzach Öfen in Golling zu besichtigen. Diese lagen ohnehin am Heimweg. Bei den Salzach Öfen handelt es sich um eine Klamm/Schlucht, welche sich die Salzach beim Durchbruch durch das Gebirge geschaffen hat. Einige Stufen und steile Wege sind auch hier in den Kauf zu nehmen.

*Ständelwurz


Geprägt ist das Bild vor allem durch die aufeinander gestürzten Felsblöcke, welche teilweise Brücken Bilden unter denen das Wasser einige Meter weiter unten hindurch fließt.






Die Besichtigung der Salzach Öfen endete erwartungsgemäß im Regen. Wir schafften es gerade noch zum Auto bevor der Starkregen einsetzte. Davor allerdings wurde noch die ganze schwül-warme Luft in die Klamm/Schlucht gedrückt. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie sehr man da ins Schwitzen kommt.


Bis bald und baba!