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Vielfältig wie Österreichs Natur ist auch dieser Blog. Unser Garten ist Quelle hochwertiger Lebensmittel für die Küche und Oase der Ruhe. Dieser Food- und Gartenblog bietet Dir Rezepte, Buchvorstellungen, Gartentipps sowie Reiseimpressionen. Gegärtnert wird im Freiland und im Topf.

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Dienstag, 7. Februar 2017

Buchtipp: Der Salatgarten für zuhause! Gärtnern mit Sprossen in Substrat auf der Fensterbank.

By On 06:30

Mit Sprossen die Zeit bis zum neuen Gartenjahr überbrücken

Nachdem ich es letzte Saison noch nicht so recht geschafft habe tatsächlich Wintergemüse im Garten anzubauen, musste ich mir etwas anderes überlegen, um die Zeit bis zum Start ins neue Gartenjahr zu überbrücken. Schon länger habe ich mit dem Anbau von Sprossen geliebäugelt, was im Moment ohnehin schwer im Trend liegt. Allerdings ist die Anzucht von Sprossen im Glas so eine Sache, wenn man nicht mindestens dreimal am Tag zum Spülen der Schösslinge kommt, ist das Risiko recht hoch, dass sie verderben. Außerdem fassen die meisten dieser Gläser eine viel zu große Menge und da es in erster Linie ein Test ist, wollte ich erst einmal im Kleinen beginnen.

Gartenblog Topfgartenwelt Kresse: Anzucht von Sprossen auf Watte

Der Salatgarten - mit Sprossen durch die Winterzeit

Im Löwenzahnverlag ist nun ein Buch von Peter Burke erschienen, indem ein völlig unkonventioneller Anbau von Sprossen auf Substrat vorgestellt wird: "Der Salatgarten für zuhause: Schnell und einfach das ganze Jahr gesundes Grün ernten. Superfood selber anbauen!". Gerade, wenn man tagsüber nicht immer daheim ist oder gerne einmal zu spülen vergisst (ja, ich wäre eine solche Kandidatin), lohnt es sich darüber nachzudenken.

Gartenblog Topfgartenwelt Gartenbuch Rezension: Der Salatgarten für zuhause, erschienen im Löwenzahn Verlag
*) Quelle Löwenzahn Verlag

Der Autor empfiehlt für den Anbau ein spezielles, selbst zusammengestelltes Substrat, verweist aber auch darauf, dass man alternativ Watte verwenden könnte. An sich nichts Neues, wenn da nicht der Hinweis auf ein wenig Dünger wäre, sollten die Pflänzchen doch ein Zeiterl überleben. Ziel ist es, dass die Keimblätter bis zur Ernte hin richtig ausgebildet und saftig grün sind. Daher trifft die Bezeichnung Salat eigentlich eher zu wie Sprosse.

Gartenblog Topfgartenwelt Sprossen: verschiedenes Saatgut für die Anzucht von Keimlingen

Gartenblog Topfgartenwelt Kresse: Samen auf Watte

Für den Anbau eignen sich verschiedene Sorten, wie z.B. Sonnenblumen, Buchweizen oder Brokkoli. Je nachdem für was man sich entscheidet, bestimmt sich der Geschmack. Von mild bis pikant kann man sich alles zusammenstellen.

Gartenblog Topfgartenwelt Mungobohnen: Sprossen nach einigen TagenIch persönlich habe mir für den ersten Versuch Mungobohnen, Kresse und eine bunte Mischung aus Mungobohnen, Rettich, Alfalfa und Linsen besorgt. Angebaut habe ich sie auf einer nordseitigen Fensterbank mit Verzicht auf die vom Autor empfohlene Dunkelphase von ein paar Tagen (die Sprossen sollten im Keller ja nicht sterben) auf Watte. Zum Vergleich habe ich mir auch Keimschalen besorgt, wo die Samen lediglich auf einem Gitter über Wasser gezogen werden. Beides hat super funktoniert. Schon nach ein paar Tagen zeigten sich die ersten Keimlinge. Hach, ich sag's Euch, es tut richtig gut, jetzt bei diesem kalten, tristen Wetter einfach ein bisschen essbares Grün in der Wohnung zu haben.

Gartenblog Topfgartenwelt Keimschale: gemischtes Saatgut

Rezepte für einen Sprossensalat

Peter Burke liefert zudem in seinem Werk auch gleich ein paar Rezepte für den Salat von der Fensterbank mit. Neben dem Zubereitungsvorschlag erhält man auch noch die genaue Anbaumenge und einen Hinweis wie viele Portionen sich ausgehen. Überhaupt ist zu sagen, dass der Autor nie das Auge für den finanziellen Aufwand verliert.

Gartenblog Topfgartenwelt Kresse: kurz vor der Ernte, gewachsen auf Watte

Auf Nachfrage beim Verlag darf ich Dich auch mit einem tollen Rezept aus dem Buch überraschen:

Lunchbox-Salat

4 Tassen gehackte, frische gemischte Sprossen
2 Karotten, geschält und gerieben
250g Feta-Käse, zerbrökelt

Sprossen, Karotten und Feta-Käse wie gewünscht zerkleinern und mit folgendem Dressing abschmecken:

Saft einer Limette 
3 Esslöffel Olivenöl
1/4 Tasse gehackte, frische Basilikumblätter
anschließend mit Salz abschmecken

Gartenblog Topfgartenwelt Keimschale: Keimlinge beginnen Wurzeln zu schlagen

Das Buch bietet eine umfangreiche Basis für den Anbau von Sprossen auf Substrat mit super Ideen und Vorschlägen. Allerdings wiederholt sich der Autor an manchen Stellen. Darüber kann man aber hinweg sehen.


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Bis bald und baba!


Donnerstag, 3. März 2016

Buchtipp: Schwester Christas Mischkultur - Erfahrungen aus dem Klostergarten

By On 21:57

Frühling noch nicht in Sicht

Liebe Leute es kann doch einfach nicht wahr sein?! Ich freue mich schon so auf den Frühling und seit gestern in der Früh liegt wieder Schnee und das nicht zu knapp. Wirklich alles ist weiß und die Straßen sind zum Teil richtig glatt. Zu allem Überdruss wurde ich mit meinem Polo auch noch vom Schneeräumfahrzeug aufs Bankett gedrängt und dort liegen gelassen. Wie ich mich darüber geärgert habe, muss ich wohl nicht näher erläutern. Aber sei's d'rum, es ist Gott sei Dank nichts passiert.

Stiefmütterchen mit Schnee

Hochbeet, überdachtes Hochbeet im Winter

Das Wetter muss man nun einmal hinnehmen wie es ist und glaubt man den Wetterfröschen, so wird sich an der derzeitigen Witterung so bald nichts ändern. Leider! Ich hoffe und bange, dass wir zumindest Ende März das Gewächshaus aufbauen können. Die Pflänzchen zum Bestücken desselben wachsen ja schon fleißig in der Grow Box im Keller und sollten später, so weit möglich, im Sinne der Mischkultur gepflanzt werden. Guten Rat für die Umsetzung dieser ehrgeizigen gärtnerischen Aufgabe werde ich mir dieses Mal aus dem Buch "Schwester Christas Mischkultur - Im Einklang mit der Natur gärtnern" holen. Das Buch ist im Eugen Ulmer-Verlag erschienen.

Schwester Christas Mischkultur, Ulmer-Verlag
 (* Quelle Ulmer-Verlag)

Schwester Christa Weinrich - die Expertin für Mischkultur

Das Hardcover-Nachschlagewerk "Schwester Christas Mischkultur - Im Einklang mit der Natur gärtnern" lässt auf 173 Seiten das Herz eines jeden Gartenliebhabers, der viel Wert auf Nachhaltigkeit legt, höher schlagen. Wiedergegeben wird das gesammelte Wissen um den Klostergarten der Abtei Fulda in Deutschland, indem seit über 60 Jahren Mischkultur betrieben wird. Der Garten wird derzeit von Schwester Christa Weinrich (OSB) betreut.  Mischkultur ist eine besondere Art des Gärtnerns, die auf Gertrud Franck zurückzuführen ist und auf die negativen wie positiven Wechselwirkungen von Pflanzen Bezug nimmt.

Basilikum in der Grow-Box

Im Buch wird das Anlegen einer ausgeklügelten Mischkultur von der Pieke auf dem Leser näher gebracht. Unterstützt wird dies durch viele Tabellen und Zeichnungen. Gerade letztere weisen auch darauf hin, wie groß die jeweiligen Pflanzabstände zwischen den einzelnen Reihen sein müssen. Zudem ergibt sich aufgrund der detaillierten Aufbereitung die Möglichkeit, ein vollkommen individuelles Gemüsebeet anzulegen.

Paprika Puster Gold, Setzling im Tontopf

Zu lesen gibt es auch noch Interviews mit Viktoria Freifrau von dem Bussche, Margarete Langerhorst und natürlich Schwester Christa Weinrich (OSB) selbst.

Paprika Sämlinge in der Grow-Box

"Schwester Christas Mischkultur - Im Einklang mit der Natur gärtnern", Ulmer-Verlag, ISBN 978-3-8001-1274-6, 173 Seiten, Jutta Langheineken und Christa Weinrich (OSB), € 24,90 (DE)/€ 25,60 (AT).

Ich bedanke mich sehr herzlich beim Ulmer-Verlag für das Rezensionsexemplar.

Bis bald und baba!


Dienstag, 19. Januar 2016

Im Keller!

By On 22:48
Im Moment herrscht bei mir sowohl im Garten als auch bei der Deko eher saure Gurkenzeit oder noch besser ein so genanntes Jännerloch. Weihnachten ist vorbei und der Frühling kommt erst. Für Deko mit Tulpen und anderen Frühblühern ist es mir noch ein bisschen zu bald. Überhaupt jetzt, wo der Garten unter einer dicken Schneedecke verschwunden ist und Temperaturen weit unter den Gefrierpunkt herrschen.


Aber genau dieses Jännerloch eignet sich perfekt um sich anderen Dingen zu widmen. Zum Beispiel dem Keller. Wir hatten zwar schon letztes Jahr ein Kellerprojekt, aber dieses war doch ein bisschen aufwendiger. Zuerst haben wir endlich mal radikal ausgemistet. In manchen versteckten Ecken des Kellers fanden sich nämlich noch immer prall gefüllte Schachteln mit Klumpert vom Umzug. Umgezogen sind wir vor drei Jahren. Es war also höchste Zeit. 
 


Im nächsten Schritt haben wir einige Regale umgestellt und wieder andere neu hinzugekauft. Denn wir hatten lediglich das schmale IVAR-System vom Schweden. 


Sonst tut sich nicht viel. Die Paprika-Pflanzerl als auch das Basilikum wachsen brav vor sich hin, soweit sich das bislang beurteilen lässt. Selbst der Schokospitz ist heuer ohne Probleme gekeimt. Jedenfalls hoffe inständig, dass die Paprika dieses Mal nicht wieder im Keimstadium stecken bleiben, sondern sich zu richtigen Pflanzen entwickeln. 


Die Zitronen und die Clementine blühen seit einigen Tagen wie wild und verströmen einen grandiosen Duft im Keller. Sämtliche Zitruspflanzen stehen bei mir eher dunkel, aber bei gleichmäßiger Temperatur um die 16°C. Verhätschelt werden die Bäumchen nicht. 

Bis bald und baba!

Sonntag, 3. Januar 2016

Winterlandschaft!

By On 21:19
Vielen lieben Dank für die herzlichen Neujahrswünsche. Ich wünsche Euch allen ebenfalls ein gutes Neues Jahr und mögen all Eure Wünsche in Erfüllung gehen. 



Inzwischen hat es bei uns richtig "viel" (--> wenn man bedenkt, dass es bislang keinen Winter gegeben hat), nämlich ca. 5 cm, geschneit. Wie lange die weiße Pracht allerdings liegen bleiben wird, ist offen. Schon für morgen ist wieder Tauwetter angekündigt. Jedenfalls nutzten wir heute den schönen Wintertag für einen ausgiebigen Spaziergang in der näheren Umgebung.



Nachdem das Christkind sehr brav war, gibt es nun auch bereits konkrete Pläne für das neue Gewächshaus, welches diesen Frühling im Garten errichtet werden sollte. Voraussichtlich wird es eine Grundfläche von ca. 4 m² haben und damit fast doppelt so groß sein, wie das Foliengewächshaus, welches lediglich auf 2,1 m² kam. Es muss zwar die Schneckenkante ein wenig versetzt werden, aber das dürfte kein großes Problem darstellen, da es sich nur um wenige Zentimeter handelt. Beim Modell bin ich mir noch nicht ganz schlüssig. Die Auswahl schränkt sich zwar aufgrund der Größenvorgaben ein, aber jeder Hersteller bietet andere Ausstattungsmöglichkeiten an. Mir ist insbesondere eine gute Belüftungsmöglichkeit mit einem zweiten Dach- und einem Lamellenfenster wichtig.



Ach ja, mit der Aussaat von Paprika, Chili, Basilikum und Cosmeen habe ich auch schon begonnen. Letztes Jahr hatte ich ja insbesondere mit Paprika und Cosmeen wenig Glück. Die Paprika wuchsen nicht und die Cosmeen erreichten keine Größe um von den Schnecken verschont zu werden. Nun versuche ich eben mal früh im Jahr mein Glück. Vielleicht klappt es heuer besser. 

Da mich doch einige beim letzten Post wegen einer Begrünung des Zauns angesprochen haben, möchte ich Euch noch sagen, dass wir das eigentlich nicht machen möchten, auch, wenn viele finden, dass dies gut aussehen würde. Wir sind ziemlich froh, die alte Hecke letztes Jahr los geworden zu sein und sind mit dem offenen Zaun sehr zufrieden. So bekommen auch die Bäumchen genug Sonne und vor allem Nährstoffe, die bislang Mangelware waren.

Bis bald und baba!

Sonntag, 26. April 2015

Stand der Dinge!

By On 22:52
Seit der Aussaat von Tomaten, Paprika und anderem Gemüse ist nun doch wieder ein Zeiterl vergangen. Grund genug mal wieder einen Blick in die Grow-Box zu werfen. Mit den Tomaten bin ich bislang ganz zufrieden, sie richtig gut gewachsen. Damit sie jedoch nicht allzu "schlacksig" (= labbrig) werden - dieses Problem hatte ich nämlich schon des Öftereren -, habe ich einen Ventilator aufgestellt, der gesteuert über eine Zeitschaltuhr für etwas Bewegung in der Kiste sorgte. Schon nach etwa einem Tag konnte ich dadurch eine Stabilisierung der Stängel feststellen.


Ausgesehen hat das Ganze so:


Die Pflanzen waren aufgrund der "Windstöße" gefordert zu reagieren. Ich bin jedenfalls positiv überrascht. Weniger gut gedeihen allerdings meine Paprika. Sämtliche Pflanzen haben einen Wachstumsstopp eingelegt, und sind nicht einmal richtig der Kinderstube entwachsen. Nun stehen sie allesamt in die Waschküche , da es dort noch ein wenig wärmer ist als im Raum, wo die Grow-Box steht. Mal sehen, ob das hilft, viel Zeit ist ja nicht mehr.


Das Basilikum ist schon längst der Grow-Box entwachsen und kann hoffentlich bald beerntet werden. Petersilie und Dill sind bereits im Garten ausgepflanzt. Beide haben sich jedoch mit der Umstellung von der Grow-Box ans Fenster und anschließend ins Freie nicht so leicht getan.

Weniger aufwendig waren diese Gesellen (Schnittlauch, krause Petersilie und Zitronenmelisse) sie haben ganz selbstständig nach dem Winter auf ihren angestammten Plätzen in und rund um Kräuterschnecke wieder ausgestrieben.

Mittlerweile stehen die Tomaten-Pflänzchen schon alle im Folienhaus und gedeihen prächtig, nur die Paprika nicht. Ein einziger Paprika ist so gewachsen wie er sollte, die anderen sind kümmerlich geblieben. Paprika müssen somit zugekauft werden. In zwei Wochen ist es dann hoffentlich soweit und es kann gepflanzt werden.

Bis bald und baba!

Mittwoch, 11. März 2015

Sämlinge und Mischkultur!

By On 18:52
Leute, ich habe mir heuer etwas geleistet - einen Pflanztisch - falls ich es nicht schon irgendwo erwähnt habe. Der ist richig praktisch. Vor allem ist es Balsam für meinen Rücken. Nun kann ich endlich in Stehhöhe pikieren. Einzig was noch fehlt, ist eine gute Beleuchtung, doch die wird es erst geben, wenn der Tisch seinen endgültigen Platz im Keller gefunden hat.



Inzwischen ist ein Teil meiner ausgesäten Sämlinge schon so groß, dass ich sie in jene Töpfchen verpflanzen konnte, in welchen sie bis Mitte Mai bleiben werden.Von der Aussaat her fehlen mir zum Teil noch jene Pflanzen, welche ich für mein Mischkulturexperiment benötige, das sind also vor allem Kräuter und Blumen.


Da es vorwiegend wieder Gurken, Tomaten, Bohnen, Erbsen und Paprika geben wird, möchte gerade für diese Hauptkulturen die passenden Partner finden und zudem auch das Gemüsebeet bunter gestalten - insbesondere durch Kapuzinerkresse, Ringelblumen, Tagetes und Sonnenblume. Für die Aussaat werde ich jedoch die mit Erde gefüllten Töpfchen zusätzlich noch mit Sand abdecken, da ansonsten die Erde sehr schnell zu schimmeln und dadurch auch unangenehm zu riechen beginnt.


Hier ein kurzer Überblick, welche Pflanzen ich gerne kombinieren möchte:
  • Rote Rüben, Mangold und Käferbohnen --> Bohnenkraut (wobei Rote Rüben kein günstiger Nachbar für Mangold ist)
  • Radieschen --> Möhren und Erbsen
  • Gurken --> Dill, Sellerie, Knoblauch und Zwiebel
  • Tomaten (in Töpfen) --> Ringelblume, Studentenblume, Porree, Zwiebeln (jedoch nicht direkt neben Porree) und Kapuzinerkresse
  • Zucchini und Kürbis (sollten nicht direkt neben Gurken gepflanzt werden) --> Zwiebel, Kapuzinerkresse
  • Kartoffeln --> Borretsch und Malven
  • Erdbeeren --> Zwiebel, Erbsen, Porree und Knoblauch
  • Paprika --> Ringelblumen und Kapuzinerkresse
  • Obstbäume --> Ringelblumen, Studentenblume und Kapuzinerkresse
Zur Umsetzung der Tabelle muss ich wohl noch einmal in den Baumarkt, denn alles habe ich nicht zu Hause :)

Bis bald und baba!

Dienstag, 24. Februar 2015

Aussaat 2015!

By On 20:49
Nun konnte mich auch nichts mehr halten, um dem Winterblues ein wenig entgegen zu setzen, habe ich ebenfalls mit der Aussaat für 2015 begonnen. Letztes Jahr habe ich mir ja eine Heizmatte für das Anzuchthäuserl besorgt und ich muss sagen, ich bin davon nach wie vor schwer begeistet. Die Anzucht wird durch die gleichmäßige Temperatur doch sehr erleichtert.

Heuer habe ich die Grow-Box gleich in einem wärmeren Raum aufgestellt, so dass sich bei den Paprika nun schon die ersten echten Blätter zeigen.

Mittlerweile wachsen in der Grow-Box ein paar Paprika, Chili sowie Basilikum. Ich habe mich heuer vor allem für die eigene Aussaat von Basilikum entschlossen, da einerseits die Preise für gekaufte Stauden im Supermarkt gehörig angezogen haben (von € 2,49 auf € 2,79) und die Freude mit dem letzten Stock nur kurz währte, obwohl ich den Topf dieses Mal mit einem Feuchtigkeitsmessstaberl ausgerüstet hatte. Nun ja, dieses half allerdings nichts gegen die Blattlauskolonie, welche als unerwünschter Untermieter ebenfalls in unserer Küche eingezogen ist.

Verwendet habe ich Basilikum-Saatscheiben vom Discounter (Sorte Bavires - schon mal probiert und für gut befunden). Die Töpfe habe ich aber nicht mit Erde gefüllt, sondern mit Seramis - das hat letztes Jahr wirklich gut geklappt. Das damals umgepflanzte Basilikum überlebte von Februar bis spät in den Herbst. Hoffentlich funktioniert es auch heuer wieder so gut.


In den nächsten Wochen werde ich natürlich auch wieder meine Kräuterstation mit Wassertank am Fenster aufstellen. Herrlich, dann ist es wieder richtig grün in der Küche! 

Doch zurück zur Aussaat, nicht nur Basilikum und sonstiges Gemüse werden heuer in Eigenregie gezogen, sondern auch Dill und Petersilie von der Firma Kiepenkerl und zur Verfügung gestellt von der Firma Nebelung. Es handelt sich hierbei jeweils um ein Mini-Anzucht-Set, welches aus Folienbeutel, Kokohum (ähnlich einem Kokos-Quelltab im Großformat) und Saatgut besteht. Bei der Handhabung kann man eigentlich nichts falsch machen, angießen, Samen aussäen und fertig. 



Dill "Delikat"

Jetzt wird allerdings wieder meine Geduld auf die Probe gestellt, denn nun heißt es Warten. Sobald im Gewächshäuschen wieder Platz frei ist, werde ich mit den Tomaten weitermachen. Heuer habe ich mir auch wieder ein paar neue Sorten gegönnt damit es im Garten nicht fad wird.

Bis bald und baba!

Mittwoch, 8. August 2012

Alternative Vermehrung von Rosen - Experiment hat geklappt!

By On 23:02
Am 7. Juni 2012 habe ich Euch das erste Mal von meinem Versuch berichtet, Rosen und Holunder im Wasserglas zu vermehren. Nun, zwei Monate später kann ich Euch verraten - es funktioniert. Fast alle Rosen haben Wurzeln geschlagen, eine konnte ich mittlerweile sogar schon in den Garten setzen. Am schnellsten, nämlich bereits nach etwa 4 Wochen, zeigten sich die Wurzeln beim Holunder. Wie bei jeder Vermehrungsmethode ist Geduld gefragt - ich habe das Schnittgut in einem gut gefüllten Wasserglas an ein Nordfenster gestellt und für's Erste "vergessen" :) Um welche Rosen es sich dabei handelt, kann ich Euch leider nicht sagen, sie haben aber alle sehr hübsch geblüht. Jetzt heißt es abwarten, ob die Pflanzen gut im Garten anwachsen und den Winter überstehen.

Rose


Holunder

Donnerstag, 7. Juni 2012

Alternative Vermehrung von Rosen!

By On 15:52


Im Moment haben die Rosen wieder ihren großen Auftritt in unseren Gärten sowie in den Parks. Wie Ihr wisst, bin ich nicht so der große Rosenfan, Sorten sind mir ziemlich egal, so lange sie wunderschön blühen. Doch gerade diese bunte, vielfältige Blütenpracht fehlt ein wenig in meinem kleinen Gärtchen. Ich möchte dies ändern ohne aber dafür viel Geld ausgeben zu müssen.

Rosen können im Sommer durch Stecklinge vermehrt werden. Dazu eigenen sich fast alle Rosen, insbesondere Bodendeckerrosen und nicht überzüchtete Sorten. Doch damit Stecklinge optimale Anwachsbedingungen haben, braucht man den passenden Standort und auch Platz. Über beides verfüge ich im Moment nicht, daher machte ich mich auf die Suche nach einer alternativen Vermehrungsmethode für Rosen und wurde in diversen Foren fündig. Mehrere Personen berichteten unabhängig voneinander, dass die Vermehrung von Rosen auch im Wasserglas funktionieren würde. Die ersten Wurzeln sollten sich nach drei Wochen bis spätestens drei Monaten zeigen.
Wenn es bei anderen klappt, wieso dann nicht auch bei mir? Gesagt, getan! Gestern startete ich mein Experiment zur Vermehrung von Rosen im Wasserglas.

diese pinke Rose habe ich bei einem Spaziergang entdeckt


die gelbe Rose hingegen gibt es schon seit einer Ewigkeit im Grazer Garten



diese gefüllte Sorte ist über den Zaun gewachsen und gehört eigentlich dem Nachbarn



sollte das Experiment klappen, könnte ich traumhafte Rosen mein Eigen nennen


hier seht Ihr einen Teil meiner hoffnungsvollen Kandidaten, unter anderem auch ein paar Zweige vom Holunderbaum - dieser soll sich ganz leicht im Wasserglas vermehren lassen; jedenfalls sollte man darauf achten, dass der Stiel, welchen man bewurzeln möchte schön kräftig ist

Mittwoch, 30. Mai 2012

Von selbstgezogenen Bäumen in Töpfen!

By On 23:12
Wie oft hört man doch, dass es nicht möglich sei Bäumchen aus Kernen zu ziehen, da diese zum einen viel zu groß für Töpfe werden oder sowieso ohne Veredelung keine bzw. keine guten Früchte tragen würden.  Ich ließ mich trotzdem nicht entmutigen und startete einen Versuch mit Weinbergpfirsichen - einer mittlerweile heimischen Pfirsichsorte, die ohnehin nicht veredelt wird und für ihre kleinen wohlschmeckenden Früchte geschätzt und zwischen den Weinreben angebaut wird.
Die Kerne dieser Pfirsichsorte müssen stratifiziert werden, dass heißt sie müssen eine Zeit lang einer Kälteperiode ausgesetzt werden damit sie später keimen. Die Früchte kaufte ich im Herbst und ließ die Kerne über den Winter im Garten, vergraben in einem Blumenkisterl. Es klappte - im Frühling zeigten sich die ersten Keimlinge. Diese verpflanzte ich in Töpfe und kultivierte sie weiter.

Einen Weinbergpfirsich habe ich selber behalten, er wächst nach wie vor in einem Topf (Durchmesser 48 cm), fühlt sich wohl (keine Krankheiten), blühte und fruchtete heuer zum ersten Mal. Auch das Höhenwachstum scheint sich eingependelt zu haben, derzeit hat er einen Stammumfang von etwa 3 cm bei ca. 150 cm Höhe - gemessen von der Topfoberkante. Bereits letzten Herbst zeigte sich, dass die Entwicklung eher dahin geht, dass der Baum buschiger, aber aufgrund der beschränkten Wachstumsmöglichkeiten ungefähr die jetzigen Proportionen behalten wird. Klasse, oder? Experiment gelungen!!

die etwas unscheinbaren rosa Blüten des Weinbergpfirsiches


Fruchtansatz des Weinbergpfirsiches


Frucht der nahe verwandten Marille (Ungarische Beste) - veredelt, größer (allerdings allein schon von der Sorte her)


Dieses Jahr möchte ich einen Versuch mit einem gekeimten Walnußkeim starten. Ich habe ihn beim Ausschaufeln des Hochbeetes im Grazer Garten gefunden - ein Eichhörnchen hatte dort seinen Wintervorrat angelegt, aber darauf vergessen. Im Topf übersiedelte er nach Salzburg.
Inzwischen hat der Trieb die Erde durchbrochen und es stellte sich die Frage, wie soll es weitergehen? Im Gegensatz zu Pfirsichen werden Nußbäume riesig, laut Wikipedia kann man Höhen von 15 bis 25 m erwarten und sollte für den Baum 100m² Platz im Garten einrechnen. Ein Ding der Unmöglichkeit!! Aber beim Googeln bin ich auf eine Idee gestoßen, die mich nicht wieder los ließ - es soll möglich sein aus einer Walnuss einen Großbonsai zu ziehen. Legt man wert auf die typische Bonsaiform wird es sehr kompliziert und aufwendig, aber im Prinzip ist aus dem Weinbergpfirsich auch nichts anderes entstanden, wieso soll es hier dann nicht klappen?


Walnüsse bilden eine Pfahlwurzel, die sich tief in den Boden treibt und sich dort gut verankert. Angeblich soll es helfen ein verzweigtes Wurzelsystem und einen früheren Ertrag (nennenswerter Ertrag ist erst nach 15 Jahren zu erwarten) zu erhalten, wenn man diese  kappt. Ob dem so ist oder nicht, weiß ich nicht - eine richtige Bestätigung hierfür konnte ich nicht finden. Es wurde nur auf den verschiedensten Seiten darauf hingewiesen, dass man die Krone im selben Umfang einkürzen sollte wie die Wurzel, weil ansonsten der Baum Schaden nehmen würde.
Im Gegensatz zum Weinbergpfirsich ist es mit der Walnuss ein Lottospiel, ob man irgendwann einen Baum erhält, der gut trägt und vor allem auch gute Früchte hat. Ich riskiere es einfach Mal - die ursprüngliche Nuss sah ganz in Ordnung aus, mehr kann ich über den Findling ohnehin nicht sagen.
Ach ja, bevor ich es vergesse - eine weitere Theorie über die ich im weltweiten Netz gestolpert bin, besagt, dass sich eine Walnuss, deren Platz für das Wachstum begrenzt, ähnlich verhält wie eine Feige und die ersten Früchte bringt, sobald die Pflanze an ihre Ausbreitungsgrenzen gestoßen ist.