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Vielfältig wie Österreichs Natur ist auch dieser Blog. Unser Garten ist Quelle hochwertiger Lebensmittel für die Küche und Oase der Ruhe. Dieser Food- und Gartenblog bietet Dir Rezepte, Buchvorstellungen, Gartentipps sowie Reiseimpressionen. Gegärtnert wird im Freiland und im Topf.

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Freitag, 26. Oktober 2018

Buch & Rezept: Gedeckter Apfelkuchen aus Mürbteig aus Feingebäck vom Ofner!

By On 06:30
Heute möchte ich Dir am Blog den (für mich) vierten und vorerst letzten Band vom steirischen Bäckermeister Christian Ofner, erschienen im Stocker-Verlag, vorstellen: "Feingebäck vom Ofner". Nachdem ich von seinen anderen drei Backbüchern Schwarzbrot, Kleingebäck und Pikantes Gebäck total begeistert war, musste ich mir nun auch diesen Titel näher unter die Lupe nehmen. Daher an dieser Stelle gleich ein dickes Dankeschön an den Stocker-Verlag, welcher mir den Titel "Feingebäck vom Ofner" zur Verfügung stellte. Für den Blog habe ich mir das Rezept für einen gedeckten Apfelkuchen aus Mürbteig ausgesucht. Dies ist insbesondere der Tatsache geschuldet, dass wir heuer eine bombastische Apfelernte eingefahren haben. Unsere drei Säulenäpfel schenkten uns mehrere Kilo Obst. Zudem ist es eine typisch österreichische bzw. steirische Spezialität. Ein gedeckter Apfelkuchen kann sowohl am Blech als auch in einer Tarteform zubereitet werden.

gedeckter Apfelkuchen aus Mürbteig perfekt im Herbst - Foodblog Topfgartenwelt

 

Buchtipp: Feingebäck vom Ofner

Ich backe ja unwahrscheinlich gerne und unser Dampfbackofen rennt mehrmals unter der Woche auf Hochtouren. Meistens entscheide ich mich für Sachen, die ich gut portionieren und einfrieren kann oder die aufgrund ihrer Zutaten ohnehin länger halten. Eine große Vorliebe habe ich diesbezüglich für Gebäck, welches ich als Kind von den nunmehr fast überall verschwundenen Backstuben kannte. Rezepte dafür findet man im Internet nur schwer, insbesondere, wenn es sich um die klassische Variante ohne moderne Interpretation handeln sollte. Von dem her bin ich mit dem Buch "Feingebäck vom Ofner" total glücklich. Es beinhaltet wirklich altbewährte Klassiker ohne viel Schnickschnack und neumodernen Zutaten.

Buchrezension Feingebäck vom Ofner Stocker-Verlag - Foodblog Topfgartenwelt #buchvorstellung #buchrezension #backbuch #backprofi #feingebäck #feingebäckvomofner #backen #mürbteig

*) Cover Stocker-Verlag

Aus dem Inhalt

Auf 143 Seiten widmet sich Christian Ofner dem österreichischen Feingebäck. Den Rezepten und Rezeptvarianten vorausgeschickt wird ein Einleitungskapitel, welches sich, wie bereits von den anderen Titeln her bekannt, den Backeigenschaften der verwendeten Zutaten und allen voran den verschiedenen Mehlsorten widmet. Ebenso wird kurz auf die unterschiedlichen Zubereitungsarten, Lagerung im Tiefkühler und Auftauen eingegangen. 

Der Titel ist in folgende Kapitel unterteilt:
  • Typische Spezialitäten aus Österreich (u.a. mit Reindling, Guglhupf, Nussbeugerln, Linzer Kipferl)
  • In Fett Gebackenes (u.a. Krapfen, gebackene Mäuse)
  • Spezialgebäck im Jahreslauf (Ostern, Allerheiligen, Weihnachten, u.a. Pinzen, Stollen, Striezel)
  • Feingebäck aus Blätterteig 
  • Feingebäck aus Plunderteig (u.a. Früchteplunder)
  • Strudel-Variationen (u.a. aus Strudelteig, Blätterteig, Topfenblätterteig)
gedeckter Apfelkuchen aus klassischem Mürbteig - Foodblog Topfgartenwelt

Beschreibung der Rezepte

Jedes Rezept ist gut und sehr genau beschrieben. Bei komplizierteren Zubereitungsarten findet sich neben einer allgemeinen Beschreibung auch eine Bild-für-Bild-Anleitung. Manche Rezepte verfügen über einen QR-Code. Hinter dem QR-Code versteckt sich ein Link zu einer Videoaufzeichnung, welche das Formen des jeweiligen Gebäckstücks ganz ausführlich darlegt. 

Gelingsicherheit der Rezepte

Wie bei allen anderen Bänden, kann ich auch hier mit gutem Gewissen schreiben, dass die Rezepte gelingen, so wie sie im Buch "Feingebäck vom Ofner" beschrieben sind. Inzwischen habe ich bereits mehreres ausprobiert und sowohl meine Familie als auch ich waren von den Ergebnissen begeistert. Zudem benötigt man für kein einziges Rezept Zutaten, welche nicht im Supermarkt erhältlich wären.

Typisch steirisch einfacher gedeckter Apfelkuchen aus Mürbteig - Foodblog Topfgartenwet

 

Rezept: Gedeckter Apfelkuchen aus Mürbteig

Ein gedeckter Apfelkuchen passt perfekt zum Herbst. Die Äpfel sind reif und müssen ohnehin verarbeitet werden. Zudem passt dieser Kuchen aus Mürbteig einfach immer. 

Zutaten und Zubereitung Mürbteig:

250 g Universalmehl
200 g Butter (gewürfelt, kühl)
1 Eidotter
50 g Zucker
3 g Salz

1. Alle Zutaten miteinander vermengen und rasch zu einem Teig verkneten. Dies geht auch tadellos mit einer Küchenmaschine.

2. Ist der Mürbteig verknetet, muss er eingewickelt in einer Klarsichtfolie mindestens 30 Minuten im Kühlschrank rasten.

Gedeckter Apfelkuchen Rezept aus Österreich - Foodblog Topfgartenwelt

Zutaten und Zubereitung Apfelfüllung:

1 kg Äpfel
10 g Zitronensaft
70 g Zucker
15 g Rum (38%)
40 g Semmelbrösel

1. Die Äpfel in feine Scheiben hobeln und sofort mit Zitronensaft vermengen. Sie werden ansonsten braun. 

2. Anschließend alle weiteren Zutaten unterheben. Ich persönlich habe bei unserem Gedeckten Apfelkuchen keinen Rum verwendet. Es hat weder dem Geschmack noch der Konsistenz geschadet. Den Rum würde ich daher eher als optional einstufen. 

3. Ist man mit der Zubereitung der Apfelfülle fertig, holt man den Mürbteig wieder aus dem Kühlschrank und teilt ihn zwei zu einem Drittel auf. Ich habe das größere Teigstück direkt in einer Tarteform ausrollt.

4. Den ausgerollten Teig mit der Apfelfüllung belegen und anschließend mit dem ebenfalls ausrollten kleineren Teigstück abdecken.

5. Den gedeckten Apfelkuchen aus Mürbteig mit einem Ei bestreichen. 

6. Den gedeckten Apfelkuchen aus Mürbteig bei 180°C Heißluft ca. 40 - 50 Minuten backen. Ich habe den Kuchen bei 160°C Heißluft ca. 50 Minuten lang gebacken. 

Gutes Gelingen!

Gedeckter Apfelkuchen gedeckte Apfeltarte - Foodblog Topfgartenwelt


Vielen herzlichen Dank an den Stocker-Verlag für die kostenlose Überlassung des Titels "Feingebäck vom Ofner" zum Zwecke einer Buchrezension!

"Feingebäck vom Ofner", Christian Ofner, Stocker-Verlag, ISBN 978-3-7020-1539-8, 144 Seiten,    € 24,90. 

PS: Es gab von der Firma Miele in Salzburg unlängst eine Hausmesse, wo auch Christian Ofner als Vertragspartner von Miele eine Backvorstellung gab. Da es zeitlich gut passte, nutzten mein Mann und ich die Gelegenheit, um den Profibäcker einmal live bei der Arbeit zu sehen. Es war genial! Zudem machte Christian Ofner einen sehr sympathischen Eindruck.

Zum Pinnen:


Gedeckter Apfelkuchen

{Buchwerbung} Gedeckter Apfelkuchen aus Mürbteig #gedeckterapfelkuchen #mürbteig #apfel #backen #klassiker #österreichisch #steirisch

Zutaten

  • 250 g Mehl
  • 200 g Butter, kühl und gewürfelt
  • 1 Eidotter
  • 50 g Zucker
  • 3 g Salz
  • 1 kg Äpfel
  • 10 g Zitronensaft
  • 70 g Zucker
  • 15 g Rum
  • 40 g Semmelbrösel
Zeit , für 10 Personen.

Zubereitung

  1. Das Rezept stammt aus dem Buch Feingebäck vom Ofner, erschienen im Stocker-Verlag. Mehr dazu am Blog.

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Bis bald und baba,
Kathrin

Donnerstag, 22. September 2016

Buchtipp: Praxishandbuch - natürlich Konservieren! Obst und Gemüse haltbar machen

By On 06:30

Herbst ist Spinnenzeit

Es ist augenscheinlich Herbst geworden. Am Morgen ist es meist nebelig und kühl, mittags dafür heiß. Gerade über dem See liegt nun oft eine dicke  Nebelbank. Sie breitet sich beginnend am Ufer zur Seemitte hin aus. Am späteren Vormittag ist der Spuk wieder verschwunden. Im Garten hingegen finden sich vermehrt Spinnweben. Gerade die Kreuzspinnen laufen nun zur Höchstform auf. Wir beherbergen ein paar stattliche Exemplare in so mancher Ecke unserer kleinen grünen Oase. Sie sind nützlich, daher dürfen sie auch bleiben, sofern ein etwaiger Kontakt (Hineinrennen, optische Belästigung auf der Terrasse, etwaiges Eindringen ins Haus durch Besiedelung einer dafür prädesnierten Stelle) mit ihnen ausgeschlossen ist. Ich mag Spinnen nämlich überhaupt nicht. 

Zutaten getrocknete Tomaten

Zutaten getrocknete Tomaten

Zutaten getrocknete Tomaten

getrocknete Tomaten

Herbst ist aber auch Erntezeit

Doch abgesehen von den vielen Spinnen hat der Herbst auch seine schönen Seiten, vor allem gibt es viel zu ernten: Rohnen (Rote Beete), Tomaten, Paprika, Chili, Äpfel, Beeren und vieles mehr. Auch, wenn wir nur einen kleinen Garten haben, ist der Ertrag doch beachtlich. Allein bei den Tomaten in den Gewächshäusern gibt es im Moment ein- bis zweimal die Woche einen ganzen Korb voller Früchte. Herrlich! Doch so viel Tomatensalat kann man gar nicht essen, wie es derzeit zur Verfügung stünde. Daher begannen wir bereits letztes Jahr Gemüse, insbesondere Tomaten, in Form von Sugo einzukochen. Beeren werden zuerst im Tiefkühler gesammelt und dann zu Marmelade verarbeitet. So kann man die eigenen Erträge bis weit in den Winter hinein genießen. Zucchini haben wir in Stückchen eingefroren, doch damit waren unsere Ideen erschöpft.

Tomatensugo im Weckglas

Tomatensugo im Weckglas

Praxisbuch - natürlich Konservieren

Im Internet findet man zwar viel, zum Teil auch widersprüchliche Angaben, zum Thema einkochen und konservieren, doch gerade bei dem heiklen Themen wie Einkochzeiten und -temperatur möchten wir auf der sicheren Seite sein, denn wir möchten uns bestimmt nicht mit den eigenen Vorräten aus der Speisekammer zu vergiften. Im Löwenzahnverlag ist dazu ein tolles Buch von der Ernährungswissenschaftlerin Rosemarie Zehetgruber erschienen: "Praxisbuch - natürlich Konservieren - Vorrat aus Gemüse, Obst und Kräutern das ganze Jahr genießen".

Praxishandbuch - natürlich Konservieren
Brombeeren in Schale

Brombeeren Himbeeren

Im Buch werden sämtliche gängigen Konservierungsmethoden vorgestellt: Dörren, Einlegen, Heißabfüllen, Einfrieren, Milchsäuregärung und Einkochen. Doch nicht nur das, es wird auch erklärt, welche chemischen Abläufe während der Haltbarmachung ablaufen und welche etwaigen Vorbehandlung notwendig sind, um so viele Vitamine wie möglich zu erhalten. Außerdem gibt es eine tolle Tabelle mit plausiblen Temperatur- und Einkochzeiten sowohl für den Backofen als auch den Einkochautomat. Ein Aspekt, welcher mir besonders wichtig war, denn gerade hier gab es für mich immer die größten Unsicherheiten. Aber ich sag's Euch, die Anleitungen und Tabellen sollte man sorgfältig durchlesen, sonst kann es schon mal passieren, dass man die Dauer zur Erreichung der Temperatur wo Bläschen im Weckglas aufsteigen mit der Einkochdauer verwechselt und damit fast die Einkochgummis zum Schmelzen bringt.

Apfelhälften

Apfelsaft im Weckglas
*Apfelsaft geht, abgesehen vom Putzen des Entsafters, relativ flott. Für sieben 1/4 Weck-Flascherl haben wir in etwa 4 kg Äpfel (2 kg große, 2 kg sehr kleine Äpfel aus dem Garten) entsaftet, mit einem Schuss Zitrone versetzt, um der Oxidation vorzubeugen, und anschließend aufgekocht. Wir haben den Saft ca. 5 Minuten lang wallend kochen lassen und ihn darauf heiß abgefüllt. Aber Achtung: vergesst nicht den Schaum abzuschöpfen, sonst sieht das Einkochgut grauslig aus und der Schaum schmeckt auch nicht. Beim Erkalten der Flaschen entsteht dann das Vakuum.

Apfelsaft im Weckglas

Herbstanemonen, Surfinie, Phlox

Konservieren und Haltbarmachen nach alter Schule

An einer Stelle des Nachschlagewerks steht geschrieben, dass sich dieses Buch an all jene richtet, die das Konservieren nicht mehr zu Hause gelernt haben und sich dieses Wissen nun ohne Schnickschnack aneignen möchten. Dem kann ich nur beipflichten. Das Buch ist grundlogisch aufgebaut, was sich insbesondere an den Rezepten zeigt. Im Gegensatz zu anderer Literatur zum Thema Konservieren finden sich keine Kochanleitungen für welche gefühlt tausend verschiedene Arbeitsschritte und hundert Zutaten, die man ohnehin nicht zu Hause hat, notwendig sind.

rote Beete
Das Buch ist in die folgenden Kapitel unterteilt: Selbstversorgen, Frischhalten und Lagern, Verarbeiten und Haltbarmachung sowie Rezepte und Verwendungstipps. Letzterem ist der größte Raum gewidmet. Hier wird zudem noch zwischen Kräuter und Blüten, Obst, Nüsse und Saaten, Gemüse, Hülsenfrüchte und Pilze unterschieden. Zum Grundrezept gibt es immer wieder Varianten und Tipps. Ich selbst bin ja ganz begeistert, dass unter diesen vielen Vorschlägen auch ein Rezept für halbgetrocknete, eingelegte Tomate in Öl zu finden war, welches tatsächlich funktionierte.

Himbeermarmelade


Wer auf der Suche nach einem guten Buch zum Thema Haltbarmachen ist, dem kann ich dieses wärmstens empfehlen. Uns hat das Buch bereits sehr gute Dienste geleistet. Es wird uns bestimmt die nächsten Jahre im Herbst begleiten.

"Praxishandbuch natürlich Konservieren - Vorrat aus Gemüse, Obst und Kräutern das ganze Jahr genießen", Rosemarie Zehetgruber, Löwenzahn Verlag, ISBN-978-3-7066-2556-2, 
333 Seiten, € 29,90.

Vielen herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar!

Bis bald und baba!

Dienstag, 16. September 2014

Erntevielfalt!

By On 23:36
So, heute melde ich mich mit ein paar Bildern aus dem Garten zurück. Es ist einfach unglaublich, was wir alles in den letzten Tagen alles ernten konnten, obwohl das Wetter den ganzen Sommer über nur selten mitgespielt hat. Denn bislang konnten wir etwa 13 Dosen Tomatenmark einkochen sowie mehrere Gläser Marmelade. Nun kommen schön langsam die gefüllten Paprika und auch die Verarbeitung der Kürbisse (2 Stück) an die Reihe :)

Das Tomatenmark haben wir dieses Mal so gemacht, dass wir klein gehackte Zwiebel in Olivenöl angedünstet und anschließend die gewürfelten Tomaten hinzugefügt und diese, sobald sie etwas weich gekocht waren, mit dem Stabmixer püriert haben. Dies hat wirklich super funktioniert und die Soße ist schön dick geworden. Zudem war es auch nicht so eine große Patzerei.


Vor dem Haus wachsen in zwölf Töpfchen (noch) Robin F1 Tomaten. Die Früchte dieser Sorte sind zwar klein, aber die Menge macht die Größe schnell wieder wett.



Das Sugo schmeckt fantastisch. Ach ja und ich habe recherchiert, es ist völlig normal, dass selbst gekochte Tomatensoße nicht so rot ist wie jene aus dem Tetrapack. Die satte rote Farbe kommt unter anderem von beigemengter roter Beete (öst. Rahnen). Diese hatten wir aber nicht zur Verfügung, daher bleibt das Sugo orange :) 


Die Tomaten (Dancing with the Smurfs, Striped Roman) auf diesem Bild wurden auch schon alle verarbeitet!


Die Tomaten im freistehenden Häuschen im Gemüsegarten sehen leider nicht mehr so gut aus. Der letzte Kälteeinbruch sowie der tagelange Regen führten zu einem rasanten Ausbreiten der Braunfäule. Die noch genießbaren Früchte müssen nun auf der Fensterbank nachreifen.


Dem Moschus-Kürbis hat der viele Regen nicht viel ausgemacht, er ist trotz aller Widrigkeiten gewachsen, gewachsen und gewachsen. Die trotz allem überdimensionierte Pflanze brachte jedoch nur einen einzigen Kürbis zur Reife, alle sonstigen Fruchtansätze verfaulten bereits im Ministadium. 


Schätzungsweise bringt dieses Prachtexemplar an die 20 kg auf die Waage. Genau bestimmen konnten wir das Gewicht allerdings nicht, denn unsere Küchenwaage geht nur bis 5 kg. Wie und in welcher Form wir ihn allerdings im Gefrierschrank unterbringen sollen, ist noch offen.


Nach der Ernte wurde die Pflanze entfernt und wir haben wir ein paar Quadratmeter Garten zurückgewonnen. Ob wir nächstes Jahr allerdings wieder diese Kürbissorte pflanzen, müssen wir uns noch gut überlegen :)


Auch die Butternusspflanze schaffte gerade mal einen einzigen Kürbis.


Die Paprika beginnen nun schön langsam zu reifen. Einer der Blockpaprika ist leider an der Pflanze verfault, bei dem Wetter der letzten Tage wohl ein Kollateralschaden. Schade nur, dass es einer der Größten gewesen wäre. Allerdings müssen wir mehr als zufrieden sein, denn bislang konnten wir noch nie Paprika ernten - auch nicht in Graz, wo es tendenziell milder ist, als hier im Salzburger Seenland. Ich schreibe den heurigen Erfolg jedenfalls der Überdachung zu, die Jakob im Frühling für das Hochbeet gebaut hat.



Die geernteten Paprika wurden mit Faschiertem und Reis gefüllt. Inzwischen harren sie schon in der Gefriertruhe und warten auf ihren kulinarischen Einsatz. So wie es aussieht, werden in den kommenden Tagen noch einige andere reif werden. Als besonders ertragreich hat sich die Sorte Editta erwiesen. Sie wird das nächste Jahr bestimmt wieder angebaut.


Die Weinbergpfirsiche (wir konnten in etwa 2 kg von unserem Topfbaum ernten) haben wir überwiegend zu Marmelade verarbeitet. Das Rezept habe ich hier auf Chefkoch gefunden. Jene, die die das Rezept nachgekocht haben, haben nicht zu viel versprochen, die Marmelade schmeckt wirklich unglaublich gut. 


Im Gegensatz zum letzten Jahr können wir die Weintrauben heuer wirklich essen. Sie schmecken richtig süß und total lecker.


Einer der Apfelbäume trägt heuer zum ersten Mal recht gut und hat sich auch als recht Schorf resistent erwiesen


Die Himbeeren wurden ebenfalls zu Marmelade verarbeitet. Da mir die Flotte Lotte abhanden gekommen ist, gibt es Marmelade mit Kernen - auch nicht schlimm :)


Wann die Melanzani reif sind, müssen wir noch herausfinden. Es ist jedenfalls eine eher grün bleibende Sorte, wenn ich mich so recht an das Samenpackerl erinnere.


Die Zitronen werden dieses Jahr wohl nicht mehr gelb werden, vielleicht gibt es über den Winter oder ansonsten im nächsten Sommer Bio-Früchte.


Die Gewinnern der Buchverlosung werde ich diese Woche noch bekannt geben - schön langsam bin ich mit meinen Sachen wieder soweit auf gleich, dass ich am Abend hoffentlich auch wieder öfter für den Blog Zeit habe.

Gute Nacht und baba!