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Vielfältig wie Österreichs Natur ist auch dieser Blog. Unser Garten ist Quelle hochwertiger Lebensmittel für die Küche und Oase der Ruhe. Dieser Food- und Gartenblog bietet Dir Rezepte, Buchvorstellungen, Gartentipps sowie Reiseimpressionen. Gegärtnert wird im Freiland und im Topf.

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Montag, 20. August 2018

Blog: Traffic für den Blog mit Squid App?

By On 06:30
{Werbung} Hui, mein letzter Beitrag ist schon eine Weile her, der Sommer lässt grüßen :) Aber in meiner digitalen Abwesenheit war ich nicht ganz untätig. Bei einem gemütlichen Zusammensein unter Bloggern wurde ich auf die neue Newsapp für Millenials aufmerksam: Squid App von NJuice AB! Squid App erlaubt die Einrichtung eines personalisierten Newsfeeds und bietet Bloggern darüber hinaus einen Mehrwert, da der eigene Feed ebenfalls auf Anfrage eingespielt werden kann. 

Mehr Leser für den Blog durch SQUID APP - Blog Topfgartenwelt

Was ist Squid App?

Squid App ist, wie bereits erwähnt, eine neue Nachrichtenapp aus Schweden. Verfügbar ist sie sowohl für iPhones als auch für Android-Geräte. Neben den überaus umfassenden Personalisierungsmöglichkeiten hinsichtlich der verfügbaren Kategorien, ist Squid App auch auf das jeweilige Land des Nutzers abgestimmt. Ich als Österreicherin erhalte somit vordergründig (politische) Nachrichten aus Österreich, sofern ich entsprechende News angewählt habe. Die Artikel in den Kategorien Essen & Trinken oder Lifestyle sind schon ein wenig deutschlandlastiger, da sich neben Beiträgen von österreichischen Bloggern auch Mitteilungen von bekannten Magazinen, wie Gala oder Brigitte, finden.

Nachrichten können aus vielen verschiedenen Themenbereichen ausgewählt werden, zum Beispiel: klassische News, Sport, Lifestyle, Gaming, Reisen, Mode, Bücher, Wirtschaft und vieles mehr. Selbst die Kategorie Natur wird berücksichtigt. Für mich persönlich ein Highlight, den zu diesem Schwerpunkt findet sich in modernen Nachrichtenapps oftmals gar nichts. Natürlich wäre es fantastisch, wenn es irgendwann auch einen Gartenkanal geben würde. Möchte man von gewissen Quellen keine Artikel lesen, so kann man diese auch blockieren. Nicht schlecht, oder?

Warum man sich als Blogger für Squid App entscheiden sollte!

Als Blogger ist man stets auf der Suche nach neuen Trafficquellen. Mit der Nutzung von Squid App hat man im Hand umdrehen eine solche erschlossen. Zwar ist es noch nicht möglich den Feed des Blogs per Formular zur Squid App anzumelden, aber das ist nur bedingt ein Nachteil, denn so bleibt zumindest nicht die persönliche Kommunikation auf der Strecke.

Doch wie funktioniert nun die Trafficgeneration? Wird der Blog in der Squid App aufgenommen, werden die aktuellen Beiträge in jener Kategorie eingespielt, für welche der Blog freigeschaltet wurde. Meinen Blog zum Thema Food und Garten findet man zum Beispiel unter Lifestyle. Klickt nun ein User auf einen Beitrag der ihm gefällt, so wird dieser direkt auf die Quelle,  also den Urheber des Postings umgeleitet. Et voilá - ein neuer Traffic wurde generiert.


SQUID App ein Nachrichtendienst mit Mehrwert für Blogger - Blog Topfgartenwelt

Verbreitung von Squid App?

Der Nachrichtendienst Squid App hat in den letzten Monaten ein rasantes Wachstum hingelegt. Im Mai 2018 gab der Herausgeber NJuice AB bekannt, dass die App über mehr als eine Million Abbonnenten verfügt. Zur Zeit ist neben einer internationalen Version der App ein länderspezifisches Rollout für folgende Länder kostenlos und ohne Registrierung verfügbar: Deutschland, Österreich, Schweiz, Schweden, Spanien, Italien, Polen, Frankreich, Niederlande, Russland und Australien.

Nachdem der Hype um Squid App noch lange nicht vorbei ist, erwarten uns Blogger noch tolle Aussichten. Es kann doch nichts Schöneres geben, wenn Blogger und Nicht-Blogger aufeinander treffen.

Hier geht's zur Squid App!


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{Werbung} Traffic für den Blog mit Squid App #traffic #blog #squidapp #mehrleser #blogmarketing #bloggen - Blog Topfgartenwelt


Bis bald und baba,
Kathrin

Mittwoch, 25. Juli 2018

Landesgartenschau Baden-Württemberg 2018: Lahr

By On 06:30
{Werbung} So, nachdem mein Blog die letzten Wochen über von vorgeplanten Beiträgen gespeist wurde, gibt es heute wieder einmal einen ganz aktuellen Post. Gerne möchte ich Dir von meinem Besuch von der Landesgartenschau Baden-Württemberg 2018 in Lahr erzählen. Aber wie verschlägt es zwei Wahl-Salzburger in ein etwa 8-9 Stunden entferntes Eck (je nach Stau und Verkehrslage) im schönen Schwarzwald? Nun ja, ich bin einer sehr lieben Einladung des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. Baden-Württemberg für ein Bloggertreffen gefolgt. Man muss einfach die Gunst der Stunde nützen, um Neues kennenzulernen. Perfekt war natürlich, dass meine auch Mama auch gerade Zeit hatte und wir unseren 7 Monate alten Sohn in ihre Obhut geben konnten. Ein bisschen komisch war es schon, waren wir doch das erste Mal ein paar Tage ohne ihn unterwegs. Aber nun zur Landesgartenschau in Lahr:

Landesgartenschau Lahr 2018 Baden-Württemberg - Gartenblog Topfgartenwelt

Das Bloggertreffen

Meine Kontaktperson für das Bloggertreffen im Zuge der Landesgartenschau in Lahr war Lisa Wilm. Eine sehr nette und engagierte junge Frau. Zum Treffen selbst erschienen insgesamt mit mir vier Blogger: Gisela von Mein Gartetagebuch, Ursula von schoerverth.de und Daniel Hills von gartenblog.org. Als weiterer "außerordentlicher" Gast war Leonie von den gartenpaten.org anwesend. Gisela kannte ich schon von den Gartenmessen in Stuttgart. 

Bloggertreffen Landesgartenschau Lahr 2018 Baden-Württemberg - Gartenblog Topfgartenwelt

Bilder Landesgartenschau Lahr 2018 Baden-Württemberg - Gartenblog Topfgartenwelt

Für uns Blogger wurde extra eine Planungsrunde mit Hrn. Hauck, einem Meister im Garten- und Landschaftsbau, organisiert. Ihn kannten mein Mann und ich ebenfalls bereits von der Gartenmesse Stuttgart. Es war jedoch wieder auf's Neue faszinierend, wie schnell und mit wie wenig Strichen er eine komplette Gartenplanung auf das Papier zauberte. Er hatte für alle planungstechnischen Fragen ein offenes Ohr und natürlich eine Lösung parat. 

Gartenplanung Landesgartenschau Lahr 2018 Baden-Württemberg - Gartenblog Topfgartenwelt

Anschließend gab es noch eine Verkostung von ganz speziellen Geschenken aus Garten und Küche. Die Gärtnermeisterin Petra Furtner-Althaus gab die Highlights ihrer Blütenküche zum Besten. Leider haben Jakob und ich diese Veranstaltung versäumt, da wir aufgrund der langen Heimreise eine Besichtigung des Geländes der Gartenschau vorziehen mussten. Im Nachhinein tut es mir sehr leid, diesen Programmpunkt verpasst zu haben, aber die prognostizierte Staulage zwang uns zu Abstrichen in der Tagesplanung.

Schaugärten Landesgartenschau Lahr 2018 Baden-Württemberg - Gartenblog Topfgartenwelt

Bürgerpark Mauerfeld mit Lok Landesgartenschau Lahr 2018 Baden-Württemberg - Gartenblog Topfgartenwelt

Die Landesgartenschau Baden-Württemberg 2018: Lahr

Die Landesgartenschau Lahr kann noch bis zum 14. Oktober 2018 täglich von 09:00 bis 19:00 besucht werden. Donnerstags und samstags gibt es sogar verlängerte Öffnungszeiten. Wer in der Nähe wohnt und auch Interesse an den Veranstaltungen während der Gartenschau mitbringt, ist bestimmt mit einer Dauerkarte gut bedient. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ein Tag ist aber fast zu wenig, um sich wirklich alles genau anzuschauen. Uns blieben überhaupt nur wenige Stunden. Das hat gerade für einen Überblick gereicht. Immerhin ist das Gelände (vormals Agrarflächen) fast 38 Hektar groß. Die Vorbereitungsarbeiten begannen bereits 2015! Unglaublich wie viel Arbeit hinter einer solchen Veranstaltung steckt.

Seegarten Stegmatten Landesgartenschau Lahr 2018 Baden-Württemberg - Gartenblog Topfgartenwelt

 

Hochbeete Landesgartenschau Lahr 2018 Baden-Württemberg - Gartenblog Topfgartenwelt

 

Drei Elemente, ein Motto, drei Gartenbereiche

Mensch, Natur und Geschichte sind die drei Elemente der Landesgartenschau Lahr. Das Motto steht mit "wächst-lebt-bewegt" ganz im Zeichen von Blumen. Das Gelände selbst gliedert sich in folgende drei Bereiche: Kleingartenpark (11 Schaugärten, Schwerpunkt ökologische und soziale Aspekte), Seepark Stegmatten (Schwerpunkt Naturschutz, Naturerlebnis und Naherholung) und Bürgerpark Mauerfeld (Schwerpunkt Sport, Spiel und zwischenmenschliche Begegnungen). In der Nähe des Bürgerparks befindet sich zudem die Blumenhalle, welche ganz tolle Kunstwerke von Floristen beherbergt. Der Seepark und der Bürgerpark sind durch eine große Brücke miteinander verbunden.

Schwarzwald Landesgartenschau Lahr 2018 Baden-Württemberg - Gartenblog Topfgartenwelt


Die drei Gartenbereiche

Mir persönlich hat der Kleingartenpark am Besten gefallen. Wieso? Er passte am Besten zu unseren eigenen Lebensverhältnissen. Die 11 Schaugärten, welche man hier besichtigen kann, bieten zahlreiche Anregungen, die man auch zu Hause umsetzen kann. Für mich ist das immer ein ganz wichtiger Aspekt. In der kostenlosen Broschühre "Lahrer Schaugärten" kann man das Konzept und den Plan eines jeden Gartens zudem auch noch nachschlagen. Einer jeder dieser Gärten unterliegt einem eigenen Thema, wie zum Beispiel vertikales Gärtnern oder Gärten mit Wasser gestalten.  Die gewählten Grundflächen umfassen L-Gärten, quadratische Gärten, typische Reihenhausgärten und vieles mehr. Es sollte daher für jedes Bedürfnis etwas dabei sein. 

Besichtigung Landesgartenschau Lahr 2018 Baden-Württemberg - Gartenblog Topfgartenwelt

Blumenhalle Landesgartenschau Lahr 2018 Baden-Württemberg - Gartenblog Topfgartenwelt

Der Seepark Stegmatten und der Bürgerpark Mauerfeld bieten hingegen viele Möglichkeiten für ein unbeschwertes Flanieren. Hier kann man das Gelände und die Gestaltung einfach auf sich Wirken lassen. 

Eindrücke Landesgartenschau Lahr 2018 Baden-Württemberg - Gartenblog Topfgartenwelt

Mein Tipp für die Landesgartenschau Lahr 2018

Für die Landesgartenschau Baden-Württemberg 2018 in Lahr sollte man zum einen genug Zeit einplanen, denn das Gelände ist weitläufig. Wenn es sich vermeiden lässt, sollte der Besuch auch nicht an einem sehr heißen Tag stattfinden. Zwar gibt es viele schattenspendende Bäume, jedoch sind zwischen den Bereichen oft längere Wegstrecken in praller Sonne zurückzulegen. Mit Glück kann aber ein Elektrowagerl zum Herumfahren ergattern, dann ist das Wetter nicht so ausschlaggebend.

Partnerschaftsgärten Landesgartenschau Lahr 2018 Baden-Württemberg - Gartenblog Topfgartenwelt


Mehr Informationen zur Landesgartenschau Lahr gibt es auf der offiziellen Homepage.

Vielen herzlichen Dank für die Einladung!

Zum Pinnen:

Landesgartenschau Lahr Baden-Württemberg/Lahr - Schwarzwald #landesgartenschau #2018 #lahr #schwarzwald #baden-württemberg - Gartenblog Topfgartenwelt


Bis bald und baba,
Kathrin

Sonntag, 22. April 2018

Blog: Garten-Bloggertreffen Messe Stuttgart 2018!

By On 08:00
So, nachdem mich die DSGVO in den letzten Tagen ziemlich auf Trab gehalten hat, ist nun endlich wieder ein bisschen Ruhe eingekehrt. Vorerst zumindest. Die Zeit möchte ich nützen, um Euch vom Garten-Bloggertreffen auf der Messe Stuttgart zu berichten. Es hat nun schon das dritte Mal stattgefunden.

Gartenblog Topfgartenwelt Bloggertreffen Gartenmesse Stuttgart 2018: Gartenblogger

Ein aufregendes Wochenende

Aufregend war das Wochenende insbesondere deswegen, da wir das erste Mal nach einer langen Zeit nur zu zweit unterwegs waren. Es war quasi das erste Elternwochenende. Komisch irgendwie, ist man doch schon so darauf festgelegt Baby und Zubehör mitzuhaben, ansonsten fehlt einfach etwas :) Begonnen hat nun unser Wochenende am Samstag den 7. April 2018 recht früh am Morgen als wir ins Auto Richtung Stuttgart stiegen. Anfangs lagen wir wirklich gut in der Zeit. Wir waren pünktlich weggekommen und auf der Straße war auch nicht die Hölle los. Doch kurz vor dem Ziel gerieten wir in einen kapitalen Stau. Ein havarierter LKW bescherrte uns einen ziemlichen Zeitverlust und somit Stress, doch noch einigermaßen pünktlich um 13 Uhr zum Bloggertreffen zu kommen. Dieses wird ja immer total liebevoll von den Verantwortlichen der Messe Stuttgart veranstaltet. Aber wir hatten Glück und schafften es auf die Minute genau.

Gartenblog Topfgartenwelt Bloggertreffen Gartenmesse Stuttgart 2018: Bloggertreffen Süddeutschland

Alte Bekannte und neue Gesichter

Etwas außer Atem fanden wir uns doch noch rechtzeitig im Pressezentrum ein. Es war schön alte Bekannte wie Gisela und ihren Mann vom Blog Mein-Garten-Tagebuch oder Rene vom Blog Velanga wiederzusehen. Aber es freute mich auch auf neue Personen zu treffen: Sanne vom Blog Travelsanne oder Andrea vom Blog Freudengarten. Ich finde Bloggertreffen schon deshalb interessant, da man hier die Möglichkeit hat, jene Personen kennenzulernen, die hinter den Blogs stecken, die man z.T. doch schon seit einer längeren Zeit kennt.

Gartenblog Topfgartenwelt Bloggertreffen Gartenmesse Stuttgart 2018: persönliches Treffen Blogger

Die Überraschung

Nachdem es letztes Jahr für uns Blogger einen Vortrag von einer Kräuterexpertin gab, teilte heuer ein Gartenplaner, welcher auf die Gestaltung mit Steinen spezialisiert war, sein Wissen mit uns. Über eine Stunde lang stellte er die Ideen von uns Bloggern graphisch dar. Darüber hinaus präsentierte er auch eine Reihe an eigenen Planungen. Es war wirklich spannend, einen professionellen Gartenplaner bei der Arbeit zu beobachten. Diese Möglichkeit hat man ja wirklich nicht alle Tage. Aber man muss offen und ehrlich sagen, wenn man wirklich einen von oben bis unten durchgestylten Garten haben möchte, kostet, das einiges an Geld. Für eine Jungfamilie wie uns ist das daher im Moment nicht spruchreif. 

Gartenblog Topfgartenwelt Bloggertreffen Gartenmesse Stuttgart 2018: Vortrag eines Gartenplaners

Die Messe

Die Messe selbst war tiptop organisiert. Aber diesbezüglich haben wir uns gar nichts anderes erwartet. Eigentlich könnte man Stunden auf der Messe verbringen ohne wirklich alles gesehen zu haben. Da unsere Zeit aber begrenzt war, beschlossen wir, uns auf die Bereiche Garten und Kreativ zu beschränken. Besonders positiv bei der Gartenmesse ist mir aufgefallen, dass es heuer wesentlich mehr Aussteller gab, die Pflanzen anboten als die Jahre davor. Man hätte sogar die Möglichkeit gehabt einen Olivenbaum mit etwa 500 Jahren auf dem Buckel zu kaufen. An einem anderen Stand wurden die dazu passenden gigantischen Töpfe mit Beheizungsfunktion angeboten. Gut, so ein großes Trumm hätten wir nie und nimmer transportieren können, aber es gab auch Pflanzen für Otto Normalverbraucher. 

Gartenblog Topfgartenwelt Bloggertreffen Gartenmesse Stuttgart 2018: 500 Jahre alte Olivenbäume im Topf zum Kaufen

In der Kreativhalle konnte ich an den Ständen mit Backzubehör nicht vorbeigehen. Aber da die meisten Formen und Schablonen aus Silikon waren, musste ich passen, denn diese kann ich in meinem Backofen nicht verwenden. Trotzdem verließen wir die Messe Stuttgar nicht mit leeren Händen: eine Mini-Pancake-Pfanne aus Eisen wollte unbedingt mit zu uns nach Österreich kommen. Nach so einer hatte ich schon lange, lange, lange gesucht, denn die meisten kleinen Pfannen funktionieren nicht auf einem Induktionskochfeld. Gefunden haben wir dieses Exemplar im Kulinarik-Bereich, wo auch dieses Jahr wieder die tollsten Schlemmereien feilgeboten wurden. 

Gartenblog Topfgartenwelt Bloggertreffen Gartenmesse Stuttgart 2018: Blumenarrangement in kleinen Vasen gelb

Der gemütliche Teil

Um 17 Uhr waren wir Blogger zu einem gemütlichen Beisammensein in der Kulinarik-Halle eingeladen. Dieses Jahr wurden wir sogar mit einer köstlichen italienischen Jause zu einem Gläschen Wein verwöhnt. Aber bei diesem Teil des Bloggertreffens bestätigte sich tatsächlich, was ich schon immer vermutete, die meisten Foodblogger essen kein Fleisch. Nunja, dann blieb eben mehr für uns Gartenblogger übrig. Aber schade ist es trotzdem um das gute Essen. Nach einem ausgiebigen Plausch mit den verschiedensten Bloggerkollegen verließen wir dann doch etwas erschöpft am späteren Abend die Messe. Es war wirklich ein toller Tag!

Vielen herzlichen Dank an die Messe Stuttgart.

Hier meine Artikel zur Gartenmesse Stuttgart 2017 und 2016.

Zum Pinnen:

Bloggertreffen Gartenmesse Stuttgart 2018 - Gartenblog Topfgartenwelt #bloggertreffen #messestuttgart


Bis bald und baba,
Kathrin

Freitag, 20. April 2018

Blog: Umsetzung der DSGVO auf Blogspot.com bzw. Blogger!

By On 08:00
Panik, Panik, Panik? Und nochmals Panik?! Die DSGVO bereitet so manchem Blogger, auch mir, großes Kopfzerbrechen, überhaupt, wenn der Blog nicht selbst gehostet wird, sondern man einen Drittanbieter wie Blogspot.com bzw. Blogger nutzt und man vielfach von diesem abhängig ist. Aber ist diese Panik wirklich gerechtfertigt? Müssen Blogs wirklich sofort vom Netz genommen werden? Ich habe mir die Sache einmal genauer angeschaut und bin nun seit geraumer Zeit dabei, meinen Blog Topfgartenwelt fit für die neue DSGVO zu machen, die ab 25.5.2018 in Kraft tritt. Soweit dies eben möglich ist...

DISCLAIMER: ACHTUNG DIES IST KEINE RECHTSBERATUNG - ICH ÜBERNEHME KEINE HAFTUNG FÜR DIE HIER GEMACHTEN ANGABEN!

Gartenblog Topfgartenwelt Umsetzung der DSGVO auf Blogspot: viele Fragezeichen
  

Was ist die DSGVO und was verlangt sie? 

Bei der DSGVO handelt es sich um eine EU-Verordnung. Das EU-Recht unterscheidet zwischen Richtlinien und Verordnungen. Richtlinien müssen innerhalb einer vorgegebenen Frist von den einzelnen Mitgliedsstaaten umgesetzt werden. Die Umsetzung kann daher von Land zu Land variieren. Anders ist es bei Verordnungen. Sie wirken direkt und müssen nicht zuvor von den einzelnen Mitgliedsschaden mit Hilfe von entsprechend auszuarbeitenden nationalen Gesetzen an den Mann gebracht werden. So viel dazu. Nach einer Übergangsfrist von 2 Jahren tritt nun am 25.5.2018 die DSGVO (Abkürzung für Datenschutzgrundverordnung) endgültig in Kraft. Sie soll in Zukunft personenbezogene Daten besser schützen. Doch was sind personenbezogene Daten gemäß der DSGVO? Laut der Verordnung fallen darunter sämtliche Daten, die sich direkt oder indirekt auf eine natürliche Person beziehen. In erster Linie handelt es sich hierbei um Name, E-Mail- und IP-Adressen. Sobald diese in irgendeinerweise vom Betreiber der Webseite erhoben werden z.B. aufgrund eines Newsletters oder der Kommentarfunktion, fällt dieser unter den Anwendungsbereich der DSGVO. Nachdem ein Blog nun einmal auch der Interaktion lebt und Kommentare ein wichtiger Bestandteil sind, fällt man sehr rasch darunter. Aber auch verschiedene Plugins, Google-Fonts (Schriftarten) usw. können personenbezogene Daten verarbeiten. Man muss sich nun daher mehr Gedanken, um diese Verordnung machen als einem lieb ist. 

Was ist für uns Blogger hinsichtlich der DSGVO zu beachten?

Vom Anwendungsbereich der DSGVO gibt es so gut wie keine Ausnahmen, wie man auf der Seite der WKO lesen kann. Sie gilt lediglich nicht für die Datenverarbeitung im Zusammenhang mit persönlichen und familiären Tätigkeiten. Was dies nun genau ist, wird aber nicht näher definiert. Im Zweifel kann man davon ausgehen, dass man als Blogger davon betroffen ist. Anscheinend ist eine Buchvorstellung oder ein Produkttest schon ausreichend um dabei zu sein. Wahrscheinlich ist schon ein Blogartikel, welcher Personen außerhalb der Familie anspricht, genug, um in den Anwendungsbereich der DSGVO zu fallen. Insbesondere zu beachten, sind jedenfalls folgende Punkte im Zusammenhang mit einem Blog:
  • Cookies
  • Datenschutzerklärung und Impressum
  • Emojis
  • Google Analytics
  • Google Fonts
  • Gravatar
  • Newsletter
  • Social Plugins
  • SSL 
  • Verarbeitungsverzeichnis

Cookies und Blogspot

Bereits vor etlichen Monaten hat Blogspot den Hinweis auf Cookies eingeführt, welcher automatisch aufploppt, wenn man einen Blog aufruft. Dieser Hinweis auf Cookies darf allerdings nicht die Sicht auf Impressum und Datenschutz versperren. Wenn Du ein gängiges Template verwendest, sollte die Menü-Leiste gut sichtbar sein und somit auch der Reiter Datenschutz und Impressum. Wenn Du für eine Seite die Verwendung von Cookies bereits akzeptiert hast, dann erscheint, diese Abfrage allerdings nicht mehr. Dies ändert sich allerdings, falls Du einmal den Cache Deines Browsers löscht.

Des Weiteren ist anzumerken, dass mit dieser Cookie-Information nur die Cookies von Google abgedeckt sind, jedoch nicht von anderen Diensten. Eventuell kann es sein, dass am Blog eingebundene Widgets und Plungins von Drittunternehmen ebenfalls Cookies verwenden. Auf diese müsste dann aber auch hingewiesen werden. Also im Zweifel lieber auf solche Dienste verzichten. Im Internet finden sich verschiedene kostenlose Dienste, um zu überprüfen, welche Cookies auf dem Blog verwendet werden.

Die Cookies sollen allerdings ab 2019 durch die EPrivacy Verordnung neu geregelt. Mehr dazu hier.

Gartenblog Topfgartenwelt Umsetzung der DSGVO auf Blogspot: Cookie


Datenschutzerklärung und Impressum

Datenschutzerklärungen kann man sich auch entsprechend für die DSGVO generieren lassen. Natürlich muss man darauf achten, dass die Erklärung auch Facebook, Pinterest, Google +, Analytics und Instagram erfasst. Auch ist es wesentlich, dass man als österreichischer Webseiten-Betreiber keine Impressums- und Datenschutzvordrucke verwendet, die für Deutschland maßgeschneidert sind. Warum? Es wird ansonsten auf die falschen Gesetze und Normen verwiesen! Allen DSGVO-konformen Datenschutzerklärungen ist allerdings gemein, dass sie darauf angepasst sind, dass die Seite selbst gehostet wird und nicht über einen Dienst wie blogspot.com oder wordpress.com. Dies ist insbesondere daraus ersichtlich, dass stets erwähnt wird, dass man Zugriff auf die IP-Adressen der Nutzer hat. Bei blogspot.com ist dies aber nicht der Fall. Egal wie man es dreht und wendet, einen Zugriff auf die IP-Adressen der Nutzer hat man nicht.
 

Datenschutzerklärung und Impressum müssen nicht auf zwei getrennten Seiten untergebracht werden, sondern lediglich muss die Kennzeichnung eindeutig sein, so wie bei mir "Impressum und Datenschutz". Nicht erlaubt wäre es, unter dem Menü Impressum auch die Datenschutzerklärung ohne gesondern Hinweis im Button zu verstecken.


Gartenblog Topfgartenwelt Umsetzung der DSGVO auf Blogspot: Impressum und Datenschutz

Selbst in der mobilen Version des Blogs sollte das Impressum und allen voran die Datenschutzbestimmungen nicht versteckt sein. Bei der mobilen Version meines Blogs habe ich es vorerst so gelöst, dass ich über dem Navigationsmenü meines Templates noch das Seiten-Gadget von Blogspot eingefügt habe und hier die Seite "Impressum und Datenschutz" anzeigen lasse. Zudem habe ich im Footer einer Linkliste eingefügt, die ebenfalls auf die Seite "Impressum und Datenschutz" verweist und auch so benannt ist.

Gartenblog Topfgartenwelt Umsetzung der DSGVO auf Blogspot: Impressum und Datenschutz Sichtbarkeit

Impressum und Offenlegungspflicht ist nicht dasselbe. Gut erklärt wird das auf das auf help.gv.at.  Denn in Österreich ist laut help.gv.at ein Impressum für Websiten gar nicht vorgesehen. Die Bezeichnung "Impressum" ist daher eigentlich falsch, korrekt handelt es sich um eine Offenlegung. In Österreich wird bei der Offenlegung zwischen großen und kleinen Websites unterschieden. Genaueres dazu findet sich ebenfalls unter help.gv.at. Ausschlaggebend ist, ob mit der Website die öffentliche Meinung beeinflusst werden kann oder nicht. Handelt es sich um eine kommerzielle Seite, sind in Österreich zusätzlich zur Offenlegung weitere Angaben zu machen. Auch diese finden sich auf help.gv.at.

Emojis

Gibt es soweit ich weiß bei Blogspot für Kommentare überhaupt nicht. Daher wohl irrelevant.

Facebook-Pixel, VG-Wort, Blogfoster, usw.

Der Sinn und Zweck eines Facebook-Pixels ist es ganz einfach die Einschaltungen bei Facebook tracken zu können. Es handelt sich hier nicht um den Social Media-Button! Der Pixel von VG-Wort zählt die Zugriffe auf einen bestimmten Beitrag und ab einer gewissen Anzahl an Klicks erhält man eine Vergütung. Beides kann auch nach in Kraft treten der DSGVO weiterverwendet werden, wobei allerdings dann entsprechende Änderungen vorzunehmen sind. Soweit mir bekannt ist, hinterlässt auch Blogfoster ein Tracking-Pixel, welches bei der Umsetzung der DSGVO auf einem Blog zu berücksichtigen ist. Wer dies alles nicht verwendet, der muss sich darum auch keinen Kopf machen.

Google Analytics

Google Analytics kann man weiterhin verwenden, überhaupt in der Standardversion. Allerdings sind nun ein paar Details zu beachten: Mit Google ist ein Auftragsdatenverarbeitungsvertrag abzuschließen. Dies geht in Österreich per Mausklick, in Deutschland muss man allerdings den Vertrag ausdrucken und in zweifacher Ausfertigung nach Irland schicken. Die IP-Adressen sind zu anonymisieren. Es ist ein Opt-Out-Cookie einzubinden und in der Datenschutzerklärung ist auf Google Analytics hinzuweisen. Eine Anleitung für das Opt-Out-Cookie findest Du unter 450 Heartbeats, wie man einen Auftragsdatenverarbeitungsvertrag abschließt verrät Dir Medienkraft. Dies alles gilt allerdings nur dann, wenn Du Google Analytics auch verwendest.

Google Analytics ist, wenn Du es im Blog implementiert hast, unter Dashboard-Einstellungen-Sonstiges-Google Analytics zu finden. Findet sich in diesem Feld keine UA-Nummer, dann hast Du Google Analytics nicht am Blog integriert. 

Google Fonts

Im Zuge der DSGVO ist auch die Verwendung von Google Fonts (Schriftarten) problematisch, da in diesem Zuge die IP-Adresse des Nutzers, welcher den Blog aufruft registriert. Eine gute und verständliche Erklärung wie das abläuft gibt es auf Kraftfabrik.com. Die viel probagierte Lösung ist, die Schriften einfach selbst hosten, doch wie soll das als Blogspot-Nutzer gehen? Wir hosten den Blog ja nicht selbst. Ich habe daher vorerst die Google-Fonts, soweit ich sie gefunden habe, aus dem HTML-Code "herausgenommen". Dies einfach indem man das Code-Stück mit eingerahmt habe und dieser Teil des Source-Codes nun ein Kommentar, welches im Skript nicht berücksichtig wird, darstellt. Sollte sich irgendwann eine bessere Lösung für Blogspot anbieten, könnte man diesen Code-Abschnitt wieder aktivieren. Eventuell durchsuchst Du den Source-Code zusätzlich noch nach "Deiner" Schrift. In meinem Fall war es Emilys Candy und Montserrat. *Schnief*

Gartenblog Topfgartenwelt Umsetzung der DSGVO auf Blogspot: Deaktivieren der Google Fonts

Nachdem ich nun allerdings in meiner Datenschutzerklärung auf die Verwendung der Google-Fonts hingewiesen habe, werde ich sie wieder aktivieren. Mein Blog bekommt damit wieder sein altes Aussehen weitgehend zurück.

Gravatar

Gravatare/Avatare, das sind die kleinen Bilder neben dem Namen im Kommentarfeld bzw. der Follower, sind in Bezug auf die DSGVO ebenfalls problematisch. Nur leider bietet Blogspot keine Möglichkeit diese Bildchen zu deaktivieren. Diesbezüglich muss man wohl auch erst einmal abwarten. Nun habe ich aber auf verschiedenen Blogs gelesen, dass es einen Unterschied zwischen einem Gravatar und einem Avatar gibt. Gravatare sind ein Dienst eines Drittanbieters (www.gravatar.com), welcher zur Nutzung die persönliche E-Mail-Adresse benötigt. Mehr dazu findest Du am blog.till.de.

Kommentare

Auf einigen Info-Seiten im Internet stand zu lesen, dass anscheinend bei den Kommentaren keine Checkbox notwendig sei, da ein Kommentar ohnehin schon freiwillig hinterlassen wird. Andere sehen in der Checkbox ein Muss. Ich denke, hier sollte man einfach noch ein wenig abwarten. Bis zum 25.05.2018 ist noch Zeit und vielleicht modifiziert Blogspot bis dahin die Kommentarfunktion. Andernfalls habe ich einen Code auf der Seite von Horst Scheuer gefunden, welcher eine DSGVO-konforme Kommentarfunktion erlauben sollte. Ich hoffe, aber stark auf Google, denn ich kenne mich mit HTML nicht wirklich aus.

Im Zuge der Kommentare ist auch noch auf die IP-Adresse hinzuweisen. Diesbezüglich habe ich am Blog von selbststaendig-im-netz.de einen tollen Beitrag gefunden. Auch gibt die Google-Privacy-Policy einen Aufschluss über die Speicherung der IP-Adresse. Einen Zugriff auf die IP-Adresse hat man allerdings nicht als blogspot.com-Blogger.

Newsletter

Ich habe mich entschlossen die Funktion, die es ermöglicht meine Beiträge per E-Mail zu abonnieren zu löschen. Man kann es ganz einfach im Layout-Bereich von Blogspot entfernen und gut ist. Der Name ist Programm, es heißt meistens "Per E-Mail folgen".

Gartenblog Topfgartenwelt Umsetzung der DSGVO auf Blogspot: Löschen per E-Mail folgen

Social Media Buttons

Die Social Media Buttons, welche sich auf nahezu jeder Website finden und eigentlich in sämtlichen Themes vorinstalliert sind, kommunizieren im Hintergrund fleißig mit dem jeweiligen Netzwerk zu welchem sie gehören. Im Internet findet sich die Information, dass diese Kommunikation selbst dann schon stattfindet, wenn die Seite aufgerufen wird. Dafür muss der Nutzer gar nicht bei Facebook und Co registriert sein. Die WKO (Wirtschaftskammer Österreich) schreibt auf ihrer Webseite, dass bei der Verwendung der Buttons ein Hinweis in der Datenschutzerklärung einzubinden ist. Mehr konnte ich diesbezüglich für Österreich nicht finden. Auf deutschen Webseiten werden unterschiedliche Lösungsvorschläge angeboten. Die sicherste Variante soll jene sein, die Social Media Buttons via Shariff einzubinden. Für Wordpress gibt es 2 Plugins, welche eine einfache Umsetzung gewährleisten. Für Blogspot gibt es natürlich nichts. Also was tun? Erst einmal abwarten. Warum? Es kann nämlich gut sein, dass entsprechende Änderungen von den Plattformen wie Facebook, Pinterest und Google + noch vorgenommen werden. Sollte wirklich nichts geschehen, kann man die Buttons noch immer vom Blog entfernen.

SSL

Die Umstellung des Blogs auf SSL ist wohl das Einfachste überhaupt. Es reicht lediglich ein Klick unter den Einstellungen.

Gartenblog Topfgartenwelt Umsetzung der DSGVO auf Blogspot: Aktivieren von HTTPS

Im Zuge der Umstellung auf https muss allerdings die Website erneut in der Google Search Console inkl. neuer Sitemap hinterlegt werden. Automatisch geht das leider nicht. Wie Du eine Sitemap erstellst, findest Du unter Blogger Tips Tricks. Wie Du "Mixed Content" findest bzw. generell unsichere Seiten überprüfst, ist auf der Seite von a-visto-studios.de erklärt. Mixed Content, kann nämlich dazu führen, dass Deine Webseite nicht mit einem grünen Schloss versehen wird.

 

Verarbeitungsverzeichnis

Wie man ein Verarbeitungsverzeichnis erstellt, wird auf der Seite Dvorak:Consulting erklärt. Einige Infos finden sich auch auf der Seite der WKO. Allerdings bezieht sich beides auf Unternehmen. Als Blogger ohne selbstgehosteten Blog kann man allenfalls eine Aufzeichnung erstellen, welche Dienste man nutzt und welche Daten, diese speichern, sofern bekannt. Zudem sollte mit sämtlichen Datenverarbeitern ein Vertrag abgeschlossen werden (siehe Google). Ein Datenverarbeiter würde meiner Meinung nach auch Anbieter von Linkparty-Tools sein, welche es ermöglichen Linkpartys am Blog einzubinden. Möchte man eine solche Party veranstalten, sollte man im Vorfeld einen entsprechenden Vertrag abschließen.

Viele hilfreiche Informationen finden sich auch bei Finn Hillebrandt von Blogmojo.

Fazit

Der Hund liegt wie immer im Detail begraben. Ich werde den Artikel jedenfalls updaten, wenn mir noch etwas einfällt.

 Was wirst Du wegen der DSGVO tun?

Zum Pinnen:

Umsetzung der DSGVO auf Blogspot-Blogs - Gartenblog Topfgartenwelt #dsgvo #blog #umsetzung #tipps #blogspot



Bis bald und baba,
Kathrin

Sonntag, 18. März 2018

Nachhaltigkeit und Bio im Garten: Gartenheldinnen - Nachhaltig Gärtnern - ein Netzwerk auf Pinterest und Facebook für Gartenblogger und Gartenliebhaber!

By On 08:00

Auf ein Neues!

Letztes Jahr habe ich gemeinsam mit Dani vom Garteninspektor das Pinterest Gruppenboard "Der Gartenblog Cluster" ins Leben gerufen. Dieses Gruppenboard hat sich mittlerweile gut etabliert und erfreut sich einer regen Teilnahme. Ist die Gruppenpinnwand "Der Gartenblog Cluster" ein Board für sämtliche Themen aus dem Gartenbereich von Gartendeko bis hin zu spezifischen Pflanzenthemen, so sollte im Gruppenboard "Gartenheldinnen" das nachhaltige Gärtnern im Vordergrund stehen. Um einen besseren Austausch zu gewährleisten, gibt es dazu auch eine Facebook-Gruppe, in welcher natürlich sämtliche Gartenthemen besprochen werden können! Mitmachen kann jeder der Interesse im Bereich Garten hat. "Gartenheldinnen - Nachhaltig Gärtnern" ist ein Gruppenprojekt von Steiermarkgarten, Garteninspektor und meiner Topfgartenwelt. Wenn Du Lust bekommen hast mitzumachen, einfach hier ein Kommentar hinterlassen oder sich an meine Mitstreiterinnen wenden :)

Gartenblog Topfgartenwelt Pinterest Gruppenboard Gruppenpinnwand Garten Gartenheldinnen


Nachhaltigkeit und Bio - ein paar Worte

Das Thema Nachhaltigkeit überhaupt in Kombination mit Bio ist gerade in aller Munde, doch was steckt dahinter? Laut Wikipedia handelt es sich bei Nachhaltigkeit um ein System der Ressourcennutzung, bei welchem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des jeweiligen Systems im Vordergrund steht (Quelle Wikipedia). Bio bedarf wohl keiner weiteren Erklärung. Sämtliche großen Lebensmittelhersteller, Industrielle Obst-, Gemüse- und Fleischproduzenten heften sich diese Schlagworte im Moment gerne auf die Fahnen. Inzwischen gibt es ja kaum noch etwas, das nicht mit diesen Prädikaten versehen ist. Doch sind die Produkte, die wir kaufen wirklich nachhaltig biologisch?

Gartenblog Topfgartenwelt Nachhaltigkeit und Bio im Garten: Schneeglöckchen

Ich glaube ehrlich gesagt nicht. Unlängst wurde bei einer Fernsehdiskussion ein Beitrag eingespielt, wonach z.B. Bio-Fleisch nicht weniger mit multiressistenten Keimen belastet ist, als Fleisch aus herkömmlicher Produktion. Wahrscheinlich ist auch ein gekaufter Bio-Paprika nicht wirklich gesünder als ein 0815-Erzeugnis. Der Unterschied liegt wohl nur im Preis für den Konsumenten. Wenn ich dann auch noch lese, dass wir insgesamt nachhaltiger leben würden, wenn man anstatt Fleisch Fleischersatzprodukte isst, die aus einem Schimmelpilz im Stahltank (Novel Food) hergestellt werden und dies in den nächsten Jahren forciert werden sollte, dreht sich mir ehrlich gesagt der Magen um. Wer Fleisch ablehnt, der sollte auch auf Essen verzichten, welches aussieht wie Fleisch. Schließlich sollte man seine Lebensphilisophie so konsequent wie möglich verfolgen, man will doch nicht mit seiner scheinbar nachhaltigen Lebensweise Chemiekonzerne fördern?

Gartenblog Topfgartenwelt Nachhaltigkeit und Bio im Garten: sind große Konzerne wirklich nachhaltig

Aber wir sind ja vorwiegend Gemüsegärtner, also zurück zum Thema. Nachhaltigkeit und auch Bio kann man eigentlich weitgehend nur im eigenen Garten oder auf dem Balkon erzielen. Denn nur hier weiß man einigermaßen genau, woher man die Produkte bezogen hat, die zum Einsatz kommen und ob beim Anbau der Pflanzen tatsächich Chemie verwendet wurde oder nicht. Und vor allem in welchem Ausmaß. Wie schon Paracelsus sagte, die Dosis macht das Gift. 

Massenproduktion geht immer mit Monokulturen einher und Bedarf somit gezielter, großflächiger Gegenmaßnahmen um einen Ernteausfall zu verhindern. Selbst ein Bio-Gemüsebauer, der von seiner Ernte leben muss, wird nicht herumkommen gegen den einen oder anderen Schädling oder Pilz "zugelassene" Mittel einzusetzen, ansonsten müsste er irgendwann seinen Betrieb dicht machen. Auch wird es ihm nur schwer möglich sein, seine Produktion nach dem Prinzip der Mischkultur auszurichten, um den Befallsdruck von vornherein zu mindern. Aber Nachhaltigkeit in Kombination mit Bio verkauft sich einfach gut, selbst dann, wenn Gemüse und Tiere quer durch Europa transportiert wurden! Beim eigenen Gemüseanbau kann der CO2-Footprint allerdings relativ gering gehalten werden. Ein gutes Beispiel dafür ist unser selbstgemachtes Tomatensugo: die Pflanzen wurden selbst aus Samen gezogen, anschließend im Gewächshaus ausgepflanzt, mit überwiegend Wasser aus der Regentonne gegossen, abgeerntet, in der Küche verarbeitet und eingekocht. Ihr Transportweg betrug lediglich einige Meter per pedes. 

Gartenblog Topfgartenwelt Nachhaltigkeit und Bio im Garten: nachhaltig und biologisch gärtnern

Nachhaltig biologisch im Garten und in der Küche

Aufgrund schwerwiegender Zweifel an den Slogans so mancher Handelsketten freue ich mich jedes Jahr auf's Neue, wieder in die Gemüsesaison zu starten. Wir lieben unsere Bio-Zucchini, Bio-Gurken und Bio-Tomaten. Auch sind wir in der glücklichen Lage für unsere Marmeladen nahezu keine Produkte zukaufen zu müssen, da im (Topf-)Garten eine große Anzahl verschiedener Obst- und Beerensorten vertreten ist. Allerdings werden heuer erstmals Pheromonfallen zum Einsatz kommen, denn der Apfelwickler hat nun mehrmals hintereinander die gesamte Ernte zerstört. Auch die Gemüseeule ist im Gewächshaus ein großes Problem, da die Raupen Pflanzen wie Früchte kaputt machen.

Im Garten ist mir jedenfalls wichtig, dass so wenig Chemie wie möglich zum Einsatz kommt. Ich vermeide sie überall wo es geht. Bei Schnecken und dem Dickmaulrüssler habe ich es allerdings aufgegeben und greife, wenn die Population zu viel wird, dann doch zu Hilfsmitteln, damit nicht die gesamte Ernte hinüber ist. 

Gartenblog Topfgartenwelt Nachhaltigkeit und Bio im Garten: Meinung einer Gärtnerin

Nachhaltigkeit bedeutet für mich auch, den Ertrag aus dem Garten selbst zu verarbeiten und zu bevorraten. In der heutigen Zeit geht dies aber nunmal nicht ohne Strom und ich bin ehrlich gesagt froh darüber, dass in unseren Breiten Elektrizität immer und überall zur Verfügung steht :) Immerhin verfügen wir über eine Photovoltaikanlage und können einen Teil des Stroms selber erzeugen. Aber hier sieht man schon, wie schwer es bereits im Kleinen ist, nachhaltig zu sein, wie soll es dann im Big Business funktionieren? 

Ich möchte hier noch festhalten, dass dieser Beitrag lediglich meine Meinung wiederspiegelt.

Nachhaltig Gärtnern!

Wenn auch Du gerne Deine Vorschläge zum Thema nachhaltig Gärtnern einbringen möchtest und eine echte Garteheldin bist, dann mach mit auf Pinterest als auch auf Facebook. Wir freuen uns über Deine Ideen und Deine Ansicht zum Thema! Ein großes Anliegen ist uns auch, dass sich für die Facebook-Gruppe auch Nicht-Blogger begeistern :) Also krempel die Ärmel hoch und los geht's - auf in den Garten! Arbeiten wir in jenem Bereich nachhaltig, welchen wir auch beeinflussen können - unsere grüne Wohlfühloase! Echte Gartenheldinnen wühlen mit den Händen in der Erde und scheuen keine Mühen!

Nicht zu vergessen auf Instagram findest Du uns unter dem Hashtag #gartenheldinnen!

Zum Pinnen:

Gartenbloggernetzwerk Gartenheldinnen - nachhaltig gärtnern - Gartenblog Topgfgartenwel - #garten #gruppenpinnwand #gruppenboard #facebook


Bis bald und baba,
Kathrin

Montag, 23. Oktober 2017

Blog: Blogbeiträge in Facebook-Gruppen teilen und Beschimpfungen ernten oder der Untergang von Lesen und Schreiben in Sozialen Netzwerken!

By On 06:30

Facebook und Blogbeiträge

Seit einigen Monaten verfügt mein Gartenblog "Topfgartenwelt - Der Salzburger Gartenblog" auch über einen Facebook-Kanal in der Form einer nicht kommerziellen Heim- und Gartenseite, auch Fanseite genannt, welche an meinem privaten Facebook-Profil hängt. Schön und gut. Im Laufe der Zeit konnte ich mir mit Hilfe von Hashtags und dem Teilen der Blogbeiträge in diversen Gruppen etwa 200 Follower aufbauen.  Das ist zwar nicht viel, aber für mich doch ein kleiner Erfolg, da ich meine Artikel nicht mit Geld bewerbe. Doch schön langsam komme ich beim Verhalten so mancher Administratoren von Facebook-Gruppen ins Grübeln. Wieso? Selbst wenn thematisch korrekte Beiträge geteilt werden, hagelt es von manchen (wenigen) Beschimpfungen. Die Begründung: das Teilen von Blogbeiträgen ist Werbung für den Blog. Dies obwohl es sich offensichtlich um eine private Seite ohne Affiliate-Links handelt und auch der Inhalt des Blogbeitrags nichts mit Werbung zu tun hat und - ich wiederhole mich - zum Inhalt der Gruppe passt. Zuletzt ist mir dies in einer Kochgruppe passiert als ich den Link für den Schokolade-Maroni-Kuchen mit Kastanienreis-Topping teilen wollte. Aber ist das Teilen von Inhalten nicht der Sinn und Zweck von Sozialen Netzwerken? Ist ein Rezept, ein Tipp oder was auch immer im Universum der Sozialen Netzwerke wie Facebook weniger Wert gelesen zu werden, nur weil es in einem Blog steht?


Gartenblog Topfgartenwelt Blog: Warum wird man beschimpft, wenn man Blogbeiträge in themenrelevanten Gruppen teilen möchte?

Ein kurioses Erlebnis entgegen jeder Netiquette

Die Gruppenregeln der erwähnten Kochgruppe untersagten das Teilen von Links mit direkten Bezug auf Chefkoch und andere große Kochseiten im Internet. Gut, daran habe ich mich gehalten. Geteilt habe ich ja nur meinen eigenen Blogbeitrag, der lediglich einen Link als korrekt ausgewiesene Quellenangabe enthielt, da ich das Originalrezept abgewandelt habe und alles in allem, ich das Rezept ja nicht gänzlich selbst erfunden habe. Der Link im Blogbeitrag stellte für den Administrator aber gar nicht das Problem dar. Dieses lag für ihn ganz wo anders.

Ich erhielt von erwähnter Person eine Nachricht, dass er meine "Werbung" nicht haben möchte. Erstaunt fragte ich ihn, von welcher Werbung er denn sprechen würde und bekam als Antwort "der Block" (wortwörtlich!). Aha, ok. Nun gut, dachte ich mir, belassen wir es eben dabei. Es gibt noch andere Plattformen als diese eine Gruppe. Aber nein, es ging noch weiter. Ich wurde gefragt, bei wem der Admins ich meinen Blog gemeldet habe. Bei niemanden natürlich, es steht ja nicht in den Regeln dieser Facebookgruppe, dass dies zu tun sei. Doch, kam als Antwort "steht exoliziert drinnen". Ja, wo? Ich verweise auf die Chefkoch-Regel. Zurück kommt lediglich, nur wenn es nicht drinnen steht, heißt es noch lange nicht, dass man es machen darf und warum ich mit dieser Leier komme. Aha, ok - dafür stellt man also Gruppenregeln auf. Um sie dann selbst als Leier zu bezeichnen!? Und Hellsehen ist die neue Schriftlichkeit?! Das Thema erledigte sich für den Administrator nicht einmal als ich ihm mitteilte, mich von dieser Facebook-Gruppe abgemeldet zu haben und er sich weiteres Geplänkel sparen kann.

Der selbsternannte "Gott" ließ einfach nicht locker und warf mir umgehend einen Fakeaccount vor, weil nicht mein voller Name auf Facebook zu lesen ist und "Kath Rin" ja nicht "Topfgartenwelt" ist. Zu meinem Facebook-Namen fiel im Folgendes ein: "Topf gartenwelt ? kath Rin .. also alles normale Namen. wenn denn das denn offizieller name im Passist solls wohl gehen Kath Rin." Vom Umstand, dass Kath Rin Topfgartenwelt ist, wollte er nichts wissen. Was soll das eigentlich? Ich weiß, man sollte sich darüber nicht ärgern, aber man tut es trotzdem. Mir kommt da nur eine alte Redewendung in den Sinn: Jeden Tag steht ein neuer Trottel auf. Was muss in manchen Menschen vorgehen, um sich so über ein Rezept zu echauffieren.

Gartenblog Topfgartenwelt Blog: der Untergang von Lesen und Schreiben in sozialen Netzwerken
Zur Info: bei privaten Seiten ist ein direktes Teilen über das Seitenprofil nicht möglich. Dies funktioniert lediglich über den privaten Account! Topfgartenwelt müsste eine kommerzionelle Seite sein, um eigenständig Beiträge in das Facebook-Universum schicken zu können.
Noch etwas gelernt: Das Teilen von Blogbeiträgen wird als Social Seeding bezeichnet.... Es ist mittlerweile ein Unternehmenszweig von manchen Agenturen. Gar nicht gewusst.

Regeln, Blogbeiträge sowie das Kulturgut Lesen und Schreiben

Natürlich steht es jedem frei in einer Facebook-Gruppe Regeln aufzustellen, keine Frage. Wenn ich etwas jedoch nicht haben möchte, dann muss ich das aber klar formulieren und kann nicht Gott und die Welt voraussetzen. Andernfalls muss ich mit dem Interpretationsspielraum von Außenstehenden rechnen und die Konfrontation damit aushalten. Dies gilt auch für in einer Facebook-Gruppe geteilte Blogbeiträge. Dabei ist, sollte man meinen, eine gewisse Netiquette einzuhalten und Beschimpfungen außen vor zu lassen.

Doch wie auch immer, den Grund warum manche selbst thematisch passende Blogbeiträge derart ablehnen kann ich persönlich nicht nachvollziehen. In den meisten Fällen kann gesagt werden, dass vor allem Hobbyblogger, wie auch ich einer bin, sehr viel Herzblut in ihre Beiträge stecken. Gerade bei Rezepten und Gartentipps wurde im Vorfeld viel ausprobiert und erst dann ein Text verfasst und mit schönen Bildern untermalt. Solche Blogbeiträge müssten daher den im Web und vor allem in den Sozialen Netzwerken viel gepriesenen und gewünschten Content bieten. Doch vielleicht liegt genau hier das Problem begraben. Blogbeiträge, sofern sie gut gemacht sind, basieren auf einem wichtigen Kulturgut: Schreiben und Lesen.

Diese Fähigkeiten scheinen aber in unserer Gesellschaft immer stärker in den Hintergrund zu treten und von manchen gar verlernt worden zu sein. Zudem setzen sie voraus, dass sich der werte  Leser mit dem Inhalt auseinandersetzt. Ihn versteht und vor seinem geistigen Auge verarbeitet. Ein Blogbeitrag mit Content - möchte man meinen - bietet somit doch wesentlich mehr als ein kurzer Post mit null Information und einem verschwommenen Handyfoto. Letzteres findet aber wesentlich höhere Akzeptanz und Beschimpfungen sind hier eher die Ausnahme. Für mich passt so ein Verhaltensmuster genau zum restlichen Trend in Sozialen Netzwerken wie Facebook. Es ist vielfach nicht mehr wichtig, dass korrekt geschrieben oder überhaupt einem Text mehr als 2 Minuten Aufmerksamkeit gewidmet wird. Hauptsache man bekommt leichte Kost serviert. Gehirnschmalz anstrengen gleich Fehlanzeige. Vielleicht ist das der Grund, warum Blogbeiträge mit Content so abgestraft werden, obwohl Facbook-Gruppen eigentlich vom Input ihrer Mitglieder leben sollten.


Gartenblog Topfgartenwelt Blog: erschreckender Umgangston in Sozialen Netzwerken

Blogbeiträge in Facebook ohne Beschimpfungen teilen

Meine Blogbeiträge werde ich weiterhin auf Facebook teilen. Warum? Weil ich erstens mit meinen Beiträgen keine Gruppen vollspamme und zum anderen es genügend Gruppen gibt, wo dies kein Problem ist. Gott sei Dank! Wenn es notwendig erscheint bzw. die Gruppenregeln unklar sind, kann man ja im Vorfeld mit dem Gruppeneigentümer reden, aber grundsätzlich sollte es deutlich ersichtlich sein, was in einer Gruppe gewünscht wird und was nicht. Aus rechtlicher Sicht wirkt zudem ein Haftungsausschluss für externe Linkinhalte wahre Wunder und ist daher generell zu empfehlen.

Wird ein Blogbeitrag in einer Gruppe nicht veröffentlicht, kann ich auch damit leben, allerdings sollte die Ablehnung ohne persönliche Untergriffe sprich Beschimpfungen erfolgen. Zum anderen möchte ich mir das Teilen meiner Blogbeiträge nicht von irgendwelchen Leuten, die für meine Arbeit nur eine Geringschätzung aufbringen können, vermiesen lassen. Auch kann man überall etwas Positives sehen, ohne diesen Zwischenfall wäre dieser Blogpost nicht entstanden und ich nehme den Vorschlag des Administrators ja gerne an und verbreite meine Weisheiten gerne wo anders - frei übersetzt nach "du bist raus versuchs wondersmit deinen weisheiten" :) Auch seiner letzten Empfehlung leiste ich gerne folge: "gehe in deinen Topfgarten zurpück versuch wonadres" (O-Ton). Der Admin negierte es einfach, dass ich mich schon längst gerne freiwillig wieder abgemeldet hatte.

Gartenblog Topfgartenwelt Blog: wenn die Anonymität in Sozialen Netzwerken kuriose Blüten treibt

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Hattest Du auch schon einmal ein solches Erlebnis wegen einem Deiner Blogbeiträge in Facebook-Gruppen? Wie hast Du darauf reagiert? Wie stehst Du überhaupt zum Thema Blogbeiträge und Facebook-Gruppen?

Gartenblog Topfgartenwelt Blog: wenn das Teilen von Blogbeiträgen zu Beschimpfungen führen kann oder der Untergang von Lesen und Schreiben in Sozialen Netzwerken! #blog #sozialenetzwerke #netiquette #facebook

Bis bald und baba,
Kathrin


Dienstag, 21. März 2017

Auch ein Gartenblog sollte auf Pinterest vernetzt sein - Mach mit bei der Gartenblogger-Gruppenpinnwand!

By On 06:30

Was ist Pinterest? Wie kann ich es in den Gartenblog integrieren?

Pinterest ist eine weitere Social Media Plattform, die in den letzten Jahren stetig gewachsen ist. Wie bei Instagram spielen hier Bilder eine große Rolle, wenn auch nicht in derselben Form. Geht es bei Instagram vorwiegend darum, ein wunderschönes, ansprechendes Foto zu posten, dieses anschließend noch mit möglichst vielen, treffenden und aktuellen Hashtags (das sind die Keywords hinter der #) zu versehen, sollte bei Pinterest direkt im Foto ein wenig Text mittransportiert werden. Ob ein Bild für Pinterest optimiert wurde, lässt sich leicht daran erkennen, dass sich auf mehr oder weniger transparenten Kreisen, Rechtecken und sonstigen geometrischen Formen ein Keyword oder manchmals sogar ein ganzes Rezept befindet. Ziel ist es stets, ein Foto möglichst ansprechend zu gestalten, damit es angeklickt, geherzt und weitergepinnt wird. Da aber ein Neueinstieg auf Pinterest ob der großen Konkurrenz auch für einen Gartenblogger schwieriger ist als auf Facebook, sollte man auf eine Gruppenpinnwand zurückgreifen, dazu aber später mehr.

Gartenblog Topfgartenwelt Pinterest: Logo Gruppenpinnwand Garten Gartenbogger

Wie kann man Fotos bei Pinterest hochladen?

Kann man bei Instagram alle Bilder, die nicht mit dem Handy gemacht wurden, via Dropbox hochladen, so gestaltet sich die Befüllung von Pinnwänden bei Pinterest ein wenig einfacher. Es ist kein Umweg notwendig, sobald das entsprechende Plugin auf dem eigenen Gartenblog installiert wurde. Bei kompatiblen Seiten reicht es aus, den "P"- oder "Merken"-Button anzuklicken, um das Bild  der Wahl auf seine Pinnwand hochzuladen. Vereinfacht gesagt, erzeugt man damit nichts Anderes als einen optisch gutaussehenden Link. Wer Pinterest nun noch nicht nicht in seinen Gartenblog intregiert hat, braucht keine Angst zu haben, denn diese Social-Media-Plattflorm lässt sich relativ einfach in den Blog einbinden. Bei Google Blogger Blogspot reicht es aus, ein unbenanntes HTML-/Source-Code Feld irgendwo im Blog-Layout einzufügen und den vom Pinterest Widged Builder zur Verfügung gestellten Code reinzukopieren. Je nach Belieben erscheint nun ein Hoover-Button oder ein fixes Symbol über all Euren Bildern. Damit wäre der erste Schritt getan.

Gartenblog Topfgartenwelt Pinterest: Garten Gartenblogger Gruppenpinnwand, Bellis

Warum, wieso, weshalb sollten sich Gartenblogs auf Pinterest vernetzen?

Der Grund warum auch eine Gartenblog-Lobby auf Pinterest gut wäre, liegt klar auf der Hand: Traffic! Im Gegensatz zu Facebook führt ein Klick auf ein Foto direkt zum Blog und man gewinnt vielleicht einen neuen Leser. Zudem verbessert ein guter Traffic das Ranking auf Google.  Eigentlich eine Win-Win-Situation für alle!

Gatenblog Topfgartenwelt Pinterest: Gartenblogger Garten Gruppenpinnwand, Biene im Anflug auf Nektarine

Ich selbst habe mit Pinterest erst ganz neu angefangen. Zugegeben, ich habe den Trend zu dieser Social-Media-Plattform einfach verschlafen. Den entsprechenden Button habe ich zwar irgendwann auf meinem Gartenblog eingefügt, doch das war es dann auch schon. Als ich mich nun aber näher damit beschäftigt habe und entsprechend der vielen Empfehlungen für einen guten Start ein Gruppenboard bzw. eine Gruppenpinnwand für die Kategorie Garten gesucht habe, musste ich feststellen, dass es zu diesem Thema zwar viele Pins und noch mehr einzelne Pinboards, aber eben so gut wie keine belebten Gruppenpinnwände gibt. Eine Nische? Mal sehen! Im Gegensatz zum Thema "Garten", "Gartenblog" und "Natur" finden sich für die Kategorien "Food", "Lifestyle", "Interior", "Deko", "Kinder", "Eltern". "Fashion" usw. mehr als ausreichend Gruppenpinnwände zum Mitmachen. Sind Gartenblogger vorwiegend Einzelkämpfer? Ich hoffe nicht!

Gartenblog Topfgartenwelt Pinterest: Gartenblogger Garten Gruppenpinnwand, Magerite

Daher mach mit bei der Gartenblogger-Gruppenpinnwand!

Um diese Lücke zu schließen, habe ich für den Gartenblog Cluster eine Gartenblogger-Gruppenpinnwand auf Pinterest eingerichtet. Eine Pinnwand für alle Gartenblogger und Gartenbegeisterten. Unterstützt bei diesem Projekt werde ich von Dani vom Gartenblog "Der Garteninspektor" - bei Ihr am Blog könnt Ihr übrigens Insiderinformationen sowohl über den Gartenblog Cluster und als auch über unser kleines Bloggertreffen in Graz nachlesen. Dani und ich möchten die Gartenblogger-Szene ein wenig Aufmischen, äh nein, besser vernetzen. Wir würden uns über zahlreiche Mitpinner freuen. Sämtliche Mitglieder der Gruppe dürfen auch andere einladen. Wenn möglich, sollten aber die von Euch gepinnten Fotos von Euch selbst stammen oder zumindest einen erkennbaren Mehrwert rund um Garten und Bloggen bieten. Ziel der Plattform sollte es sein, dass deutschsprachige Gartenblogger einfach ein wenig näher zusammenrücken und auch weniger bekannte Blogs mehr Beachtung bekommen.

Gartenblog Topfgartenwelt Pinterest: Logo zum Mitnehmen auf einen Blog

*) Es wäre super, wenn Ihr das Bildchen oben auf Euren Blogs einbaut :)

Bedeutet Pinterest mehr Arbeit für den Blog?

Diese Frage lässt sich leicht beantworten. Definitiv nein! Es ist ausreichend, wenn Dein Blogartikel ein für Pinterest geeignetes Bild enthält. Beim Pinnen des Bildes wird nämlich der ALT-Text an das Soziale Netzwerk mitübertragen. Du solltest daher im Vorfeld darauf achten, dass eben dieser ALT-Text auch die entsprechenden Informationen über den Blog-Beitrag und die Urheberschaft enthält. Doch darauf solltest Du ohnedies Rücksicht nehmen. Eine Information am Rande: Pinterest reagiert nicht im selben Stil auf Hashtags wie Facebook, Instagram und Google +, sondern in erster Linie auf den mit dem Bild verbundenen Text. Also überlege Dir gut, was Du schreibst :)

Neuerdings ist es auch auf Pinterest sinnvoll Hashtags # zu verwenden, da die Pinsuche auf diese reagiert.

Wie erstelle ich einen Pin?

Pins werden am einfachsten mit der Online-Software Canva erstellt. Canva ist ein Grafik-Tool, welches in einem gewissen Rahmen auch kostenlos nutzbar ist. Die Pins werden im richtigen Format erstellt und es werden auch tolle Grafiken und Schriften zur Verfügung gestellt.


Gartenblog Topfgartenwelt Pinterest: Gartenblogger Garten Gruppenpinnwand, Zierlauch Makro

So, wir freuen uns nun auf zahlreiches Mitmachen!

Bis bald und baba!

Zum Pinnen:

Gartenblog Cluster Gruppenpinnwand für auf Pinterest für Gartenthemen - Gartenblog Topfgartenwelt #gruppenpinnwand #gruppenboard #garten #pinterest



PS: Ich verlinke diesen Artikel mit Marie von "Maries Blog - Von Tag zu Tag" zum Thema
"Mein Frühlingsgarten"

Petra von Mami Made It
Ines von Eclectic Hamilton
Marie von Maries Blog -  Von Tag zu Tag
Susan von Mein Gartenglück
Katharina von Kleingartentraum
Anja von Gartenbuddelei