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Vielfältig wie Österreichs Natur ist auch dieser Blog. Unser Garten ist Quelle hochwertiger Lebensmittel für die Küche und Oase der Ruhe. Dieser Food- und Gartenblog bietet Dir Rezepte, Buchvorstellungen, Gartentipps sowie Reiseimpressionen. Gegärtnert wird im Freiland und im Topf.

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Montag, 15. August 2016

Buchtipp: New German Style für den Hausgarten! Sonnenhut, Sterndolden, Kugeldisteln und Co im Mittelpunkt der Beetgestaltung.

By On 06:30

Zu viel Regen für den Garten

Fotos aus unserem Garten gab es am Blog schon länger nicht mehr zu sehen, das lag vor allem an dem ewig regnerischen, schlechten Wetter. Eine Kaltfront jagte die andere, die Temperaturen stürzten z.T. auf 12°C ab, dazu viel Regen. Sehr viel Regen. Dies ging natürlich auch nicht spurlos am Garten vorbei. Die Rosenblühte zeigte sich nur spärlich. Die meisten Knospen verfaulten noch vor dem Aufblühen. Schon Mitte Juli hatten die Rosen weder Blätter noch Blüten, obwohl sie eigentlich öfterblühend sein sollten. Nun vergammeln die Äpfel am Baum und das Gemüse weiß auch nicht so recht, ob es noch reifen sollte oder doch lieber gleich seinen Agregatzustand Richtung Matsch im Sinne von Kompost wechseln sollte. So scheußlich das auch ist, man muss das Beste daraus machen und die paar schönen Tage genießen, die zwischen den Wetterumbrüchen eingebettet sind.

Sonnenhut

New German Style für den Hausgarten

New German Style für den Hausgarten

Ich nutzte die Zeit um ein neues Buch zu lesen: "New German Style für den Hausgarten". Der Titel von Frank M. von Berger, erschienen im Verlag Eugen Ulmer, ist vielversprechend und hat optisch wirklich viel zu bieten. Das Buch ist in vier Hauptkapitel unterteilt: die neue Lust am Gärtnern mit Stauden; Gestalten wie ein Profi; mit Stauden Stimmungen schaffen und mit Stauden bunt durchs Gartenjahr. Zudem wird auch noch auf Splitterbewegungen zum New German Style eingegangen.

hoher Phlox pink

Fette Henne vor dem Aufblühen

Vom New German Style hatte ich schon einiges gehört. Die Idee dahinter ist vor allem eine moderne, pflegeleichte, natürliche (standortgerechte) und dauerhafte Bepflanzung zu schaffen. Ziel ist es außerdem eine Pflanzenwahl zu treffen, die dem Gartenliebhaber Freude rund ums Jahr zu bietet. Ein Umstand, welcher in unserem Gärtchen sicher noch verbesserungswürdig ist, denn zur Zeit gibt es noch einige Blühlücken, die dringend geschlossen werden sollten.

Sonnenhut

Biene auf Sonnenhut

Pflanzen passend zum New German Style

Mit dem New German Style sind insbesondere auch bestimmte Pflanzen verbunden, z.B. Pracht-Spieren, Steppensalbei, Zierlauch, Herbstanemonen, verschiedene Gräser und vieles mehr. Diese werden dabei nach dem Leit- und Begleitstauden-Prinzip arrangiert. Die vom Autor getroffene  Auswahl ist wirklich umfassend. Die vorgestellten Pflanzen werden stets nach Aussehen, Standort, Pflege, Vermehrung, Kombinations- und alternative Möglichkeiten beschrieben. Der kurz gehaltene Steckbrief gibt zudem darüber Auskunft, ob die Pflanze anfällig für bestimmte Krankheiten oder Schnecken ist. 

gelber Sonnenhut kombiniert mit Kugeldisteln

Sonnenhut Rudbeckia

Ob und inweit die Angaben zum Standort korrekt sind, möchte ich nicht beurteilen. Die Angaben wurden aber bestimmt nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Unser Garten liegt im Seemoos (Torfboden), demnach dürfte so manche Pflanze nicht hier wachsen, fühlt sich aber trotzdem pudelwohl. Ich denke, vielfach sind Pflanzen sehr anpassungsfähig, so lange der gewählte Standort nicht komplett konträr ist. 

Sonnenhut mit Biene

Sonnenhut

Wer allerdings Skizzen und ausgeklügelte Ideen für Beete erwartet, wird enttäuscht werden, denn das Buch enthält vorwiegend Pflanzenbeschreibungen unterteilt nach ihrer der Gestaltung entsprechenden Rolle (Füllstauden, Begleitstauden, usw.). Tipps zur Umsetzung eines malerischen Beetes fehlen allerdings nicht. Auch sollte einem bewusst sein, dass die vorgestellten Pflanzen eher zum Stil von Kies- und Präriebeeten passen.

"New German Style für den Hausgarten", Frank M. von Berger, Verlag Eugen Ulmer, ISBN-978-3-8001-0307-2, € 24,90 (DE) / € 25,60 (A).

Vielen herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar!
 
Bis bald und baba!

Sonntag, 21. Februar 2016

Heimische Pflanzen für den Garten!

By On 21:49
Dieses Wochenende hatten wir mal wieder grauenhaftes Wetter. Obwohl für Samstag milde und sonnige Witterung vorhergesagt wurde, hat es geschüttet und gewindet, dass man eigentlich das Haus nicht mehr verlassen wollte. Heute war es nach einer nassen Nacht überraschend etwas besser, doch der Garten versinkt nun stellenweise im Matsch. Daher nutzte ich die Regenpausen für eine kurze Stippvisite und machte mich auf die Suche nach heimischen Pflanzen in unserem Garten. 

(* Schneerosen) 



Angespornt dazu hat mich das im Ulmer-Verlag erschienene Buch der Bloggerin  Elke Schwarzer (Günstig Gärtnern) "Heimische Pflanzen für den Garten - 100 Blumen, Sträucher und Bäume für mehr Artenvielfalt". Allerdings gestaltet sich das Auffinden der hiesigen Flora in Anbetracht des derzeitigen Entwicklungszustandes - erst winzige Austriebe - als recht schwierig. Aber eine leidenschaftliche Gärtnerin gibt nicht so schnell auf.

Quelle: Verlag Eugen Ulmer

Elke stellt auf 128 Seiten untermalt mit wunderschönen Bildern, wie sie auch auf Ihrem Blog zu bewundern sind und im Titel schon erwähnt, 100 verschiedene heimische bzw. mittlerweile heimisch gewordene Pflanzen vor. Jede dieser Pflanzen wird kurz beschrieben, wobei insbesondere auf die jeweilige Anziehungskraft von Vögeln, Hummeln, Bienen und bestimmten Insekten hingewiesen wird. Zusätzlich gibt es noch einen besonderen Tipp zum Gewächs, wie z.B. eine Art die sich besonders für einen speziellen Standort eignet sowie eine kurze allgemeine Sortenliste. Abgerundet wird das Ganze durch einen Steckbrief, welcher auf die Eckdaten wie Größe, Blütenfarbe und Standort Bezug nimmt. Toll finde ich zudem den Hinweis, ob die Pflanze von Schnecken gemieden wird oder nicht. Gerade wenn ich an meinen eigenen Garten denke, ist ein diesbezügliches Hintergrundwissen Gold wert.




Da die Autorin von Beruf Biologin ist, sind sämtliche vorgestellten Pflanzen sowohl mit ihrem wissenschaftlichen als auch umgangssprachlichen Namen versehen. Wieso ich das extra erwähne? Weil gerade das nicht immer der Fall ist und man die lateinischen Bezeichnungen doch nicht immer so im Ohr hat.

(* Fette Henne)

(* Schneeglöckchen)

Mit Hilfe dieses Buches ist ein Leichtes einen naturnahen Garten zu gestalten. Denn die Auswahl der Pflanzen ist mehr als gelungen, von Stauden über Sträucher, Gehölze und Kletterkünstler ist alles zu finden. Zusätzlich gibt es noch Anleitungen für kleinere Gartenprojekte, wie z.B. ein Insektenhotel.

 (* Akelei, Kugeldistel)

Ich bin jedenfalls zum Schluss gekommen, dass mein Garten auf alle Fälle mehr heimische Pflanzen vertragen könnte.
 (* Holunder Sorte Haschberg, Moschus-Malve)

"Heimische Pflanzen für den Garten", ISBN 978-3-8001-8455-2, Verlag Eugen Ulmer, Kostenpunkt € 12,90 (DE), € 13,30 (AT).

Vielen herzlichen Dank an den Verlag Eugen Ulmer für das Rezensionsexemplar.

Bis bald und baba!

Montag, 26. Oktober 2015

Endlich Sonne!

By On 23:05
Heute zeige ich Euch ein paar Bilder aus dem Garten. Nach einigen Tagen mit vielen Wolken, Hochnebel und Nieselregen zeigte sich endlich mal wieder die Sonne. Ich habe mich so darüber gefreut, denn nun war es auch mir vergönnt ein paar leuchtende Herbstbilder zu knipsen.



Meine Chrysantheme, welche ich vor Jahren mal beim Discounter gekauft habe, läuft gerade wieder zur Höchstform auf. Sie fasziniert mich jedes Jahr wieder.


Ebenfalls die Fette Henne und alle ihre Nachkommen stammen von einer Discounter-Pflanze ab. Ich habe sie übrigens damals gemeinsam mit der Chrysantheme gekauft.


Der Phlox hat nur noch ganz wenige, fast farblose Blüten. Aber obwohl wir ihn heuer umpflanzen mussten, hat er ordentlich geblüht.


Die Hortensie ist heuer neu im Garten eingezogen. Ihre eigentliche Blütenfarbe ist weiß. Jetzt im Herbst trumpft sie aber mit ganz tollen Pinktönen auf.


Diese Herbstanemone ist ebenfalls frisch im Garten eingezogen. Sie wohnt nun seit etwa drei Wochen im großen Blumenbeet vorm Haus.



Das war es für heute auch schon wieder. Bis bald und baba!

Montag, 24. November 2014

Spätsommertage!

By On 22:01
Kaum zu glauben, aber endlich schaffe ich es auch mal wieder etwas von mir hören zu lassen. Im Moment geht es einfach nur drunter und drüber - ich komme ja zu fast gar nichts. Liegt wohl daran, dass bald Weihnachten ist und davor noch alles möglich erledigt werden muss, will, wie auch immer. 

In meinem Archiv habe ich noch ein paar Bilder gefunden, die ich im Herbst im Garten aufgenommen habe. Mittlerweile blüht von diesen Schönheiten (Herbstanemone, Sonnenhut) nichts mehr. Die Samenstände dieser Herbstblüher machen eventuell noch geschmückt mit Raureif eine gute Figur, aber dafür müsste es mal kalt werden.




 

Die weiße Herbstanemone habe ich sofort nach dem Kauf ins Herz geschlossen, allerdings mache ich mir ein wenig Sorgen, ob sie nächstes Jahr wieder blühen wird, denn die Blätter sahen aus, als hätte sich die Pflanze mit einer Art Mosaik-Virus infiziert. Eine zweite, welche pink geblüht hätte, ist anscheinend deswegen eingegangen. Vielleicht weiß jemand Rat, ich habe dazu noch eher wenig gefunden.  


Die letzten Blüten des Schmetterlingsflieders fanden in der Falterwelt regen Anklang. Immer wieder konnten wir eine ganze Reihe an Tagpfauenaugen beobachten, die sich am Nektar labten.


Allerdings sind diese Insekten nicht gerade posierfreudig - ich hatte zu tun, sie entsprechend meiner Vorstellung vor die Linse zu bekommen.



Die Fette Henne war auch bis zum Schluss gut besucht - gerade an sonnigen Herbsttagen. Leider hat ihr der viele Regen im Sommer arg zugesetzt.


Kreuzspinnen gab es heuer gefühlt weniger als letztes Jahr, aber da könnte ich mich auch täuschen.


Die Sonnenhüte werden nächsten Frühling an eine etwas sonnigere Stelle umziehen, die ihnen hoffentlich besser gefällt als der nunmehrige Standort. Irgendwann im Laufe der nächsten Jahre werden hoffentlich die meisten Pflänzchen ihren endgültigen Wohnort finden :)


So, jetzt reicht es aber für heute! Bis bald und baba!