Enter your keyword

Vielfältig wie Österreichs Natur ist auch dieser Blog. Unser Garten ist Quelle hochwertiger Lebensmittel für die Küche und Oase der Ruhe. Dieser Food- und Gartenblog bietet Dir Rezepte, Buchvorstellungen, Gartentipps sowie Reiseimpressionen. Gegärtnert wird im Freiland und im Topf.

Posts mit dem Label Gurken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gurken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 22. Juli 2017

Mit Dehner durch's Gartenjahr - Pflanzenqualität, die man sieht!

By On 07:30

Update für den Gemüsegarten

Wie Du ja weißt, ziehe ich Jahr für Jahr zahlreiche Gemüsepflanzen und Blumen für Beet und Gemüsegarten selbst. Doch immer wieder kommt es vor, dass Sämlinge eingehen oder Samen, aus welchen Gründen auch immer, nicht auflaufen. Damit ich nun im jeweils aktuellen Gartenjahr nicht auf bestimmte Pflanzen verzichten muss, kaufe ich diese gerne zu. Dieses Jahr bin ich bei Dehner fündig geworden.

Gartenblog Topfgartenwelt Dehner: selbstgezogene Paprika Pflanzen beziehen das überdachte Hochbeet

Gartenblog Topfgartenwelt Dehner: selbstgezogene Gurken

Eine unglaublich große Auswahl

Von der Firma Dehner wurde mir im Zusammenhang mit der Filialeröffnung in Salzburg auch ein Gutschein zur Verfügung gestellt, welchen es natürlich zum Einlösen galt. Schwer war das für mich nicht, ist die Auswahl selbst bei Gemüsepflänzchen, Kräutern und einjährigen Blumen riesig. Letzten Endes habe ich mich für Ruccola, Zwiebeln, Knollen- und Stangensellerie entschieden, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Im Gegensatz zu so manchem Konkurrenzangebot waren die erworbenen Jungpflanzen sehr gut durchwurzelt und ohne gelbe Blätter. Neben den Pflanzen konnte ich auch noch ein paar Kleinigkeiten für das Gewächshaus besorgen.

Gartenblog Topfgartenwelt Dehner: sichtbare Pflanzenqualität bei Gemüsesetzlingen

 Kunterbunt im Gemüsebeet

Die gekauften Pflanzen stehen nun schon seit einiger Zeit neben jenen, die ich selbst angezogen habe. Alles miteinander gedeiht prächtig. Insbesondere die Tomaten sind schon riesig und tragen aufgrund des beständigen Sommerwetters schon viele Früchte. Die Paprika hängen noch ein wenig hinterher, was aber im Gegenzug die Zucchini wieder wett machen. Diese treiben neben den Gurken total wild und gönnen uns fast keine Verschnaufpause beim Verspeisen.

Um noch einmal zur Pflanzenqualität von Dehner zurückzukommen: keiner der Setzlinge hatte Läuse. Gerade importierte Schädlinge können einem den Start ins Gartenjahr vermiesen, umso besser, wenn alles gesund und vital ist.

Gartenblog Topfgartenwelt Dehner: selbstgezogene Snackgurken vor dem Auspflanzen

Gartenblog Topfgartenwelt Dehner: selbstgezogene Zwergtomaten

Ein herzliches Dank an die Kooperation mit Dehner.

Bis bald und baba!
Kathrin

Montag, 11. August 2014

Sommertage!

By On 23:29
Dieser Sommer bietet wirklich nur sehr wenige Tage, die der Jahreszeit entsprechen und meistens werden sie von heftigen Gewittern beendet. In Salzburg gab es vor Kurzem wieder Hochwasseralarm - hätte es nur ein wenig mehr am Stück geregnet, wären die Schäden in einzelnen Regionen noch größer gewesen als sie ohnehin schon waren. Wir hatten bislang Glück, zwar zogen immer wieder drohende Gewitter über unsere kleine Stadt hingweg, aber es ist nichts passiert. Allein der Bootsliegeplatz war für einige Zeit nicht erreichbar, da dort alles knietief unter Wasser stand.

Hier im Garten explodieren aufgrund der feuchten Witterung lediglich die Schnecken, aber ein bisschen was ist noch übrig :) Die Ballonblume ist heuer zuverlässig wiedergekommen und sogar von den Schleimern verschont geblieben, nachdem sie letztes Jahr überhaupt keine Chance gegen diese hatte. Anscheinend habe ich dieses Mal genügend andere Bekömmlichkeiten gepflanzt, welche sie lieber mögen, z.B. Island- und Türkenmohn (beides nicht mehr vorhanden).


Inzwischen ist auch eine lila Ballonblume eingezogen. Ich finde diese Spätsommer-/Herbstblüher sehr ansprechend, sie bringen auch an trüben Tagen das Blumenbeet zum Leuchten.


An einem der letzten schönen Wochenenden gab es Frühstück auf der Terrasse. Ich genieße das immer sehr. Überhaupt, da die Möglichkeiten dazu aufgrund der Wetterlage bislang doch sehr eingeschränkt waren. Natürlich wurde der Tisch mit meinem neuem Service gedeckt. Dieses habe ich mittlerweile um die Teller eines Kombi-Dekors erweitert.



Gartenblümchen zierten den Frühstückstisch.


Später fanden sie Verwendung auf der Gartenbank bei der Nachmittagsjause - die Sonne war zu diesem Zeitpunkt allerdings schon hinter schweren Gewitterwolken verschwunden, die sich bald darauf auch heftig entluden.


Mittlerweile sind auch schon die ersten Tomaten reif - Robin F1, rotes Birnchen, Bosque Blue (braucht noch etwas) und Ochsenherz.


Die Paprika (Editta), Chili (Glockenchili) und Striped Roman (Tomate) sind leider noch nicht so weit. Ihnen fehlt wohl beständiges Sommerwetter. Die Striped Roman sehen heuer dennoch wesentlich besser aus als letzte Saison und haben zudem auch keine Blütenendfäule.


Blockpaprika und Elefantenpaprika wachsen zwar ohne Unterlass vor sich hin und haben auch schon wirklich große Früchte ausgebildet, doch noch keine davon ist auch nur annähernd reif. Der viele Regen hat vielmehr dazu geführt, dass der Elefantenpaprika wieder ein paar Früchte verloren hat.


Glockenchili


Die Gurken haben bislang den vielen Regen recht gut weggesteckt, allerdings wird der Mehltau nicht mehr lange auf sich warten lassen, wenn sich an der Wetterlage nichts ändert. 


Zucchini können wir im Moment mal wieder in Massen ernten. Gut, dass wir Nachbarn haben, die selbst keine Anbauen und so immer wieder gerne welche abnehmen.


Der Kürbis wächst wie wild, treibt jedoch im Vergleich zu seiner Größe kaum Früchte. Ich musste die Pflanzen stellenweise bereits einkürzen, damit sie nicht das komplette Hochbeet übernimmt.


Allerdings hat das alles nicht viel geholfen, denn nur wenige Tage später hat er nochmals richtig angeschoben und erst recht alles überwuchert. 


Immerhin finden sich nun auch ein paar Früchte an diesem mittlerweile monströsen Gewächs. Bislang wurden die meisten Kürbisse nach kurzer Zeit wieder abgestoßen, obwohl eine Befruchtung statt gefunden hat. Ich bin jedenfalls schon gespannt, wie groß die Ernte am Ende sein wird.


Dazwischen findet sich auch eine einzige Honigmelone. Sie hat in den letzten Tagen an Größe kaum zugelegt, ich bin mir auch nicht sicher, ob sie bei dieser Witterung überhaupt noch viel wachsen wird.


Obwohl ich gar nicht so viele Kapuzinererbsen gepflanzt habe, ist die Ernte doch recht ordentlich ausgefallen. Mittlerweile habe ich die Erbsen eingefroren.


Trara! Ein paar kleine Schleimerchen habe ich auch entdeckt. Diese zwei sind gerade dabei sich zu "paaren". Diesem Liebesspiel konnte ich aber nicht mit ruhigem Gewissen zusehen, denn noch mehr Schnecken braucht mein Garten definitiv nicht. Ich bin schon froh, dass der sichtliche Befall in den letzten Wochen weniger geworden ist. Wie viele Schnecken ich inzwischen allerdings vernichtet habe, kann ich gar nicht sagen. Wohl Hunderte?


Grundsätzlich sind die Rosen gut angewachsen, auch jene, welche wir von unseren Vorbesitzern übernommen haben. Die Blütenpracht leidet im Moment wie so vieles andere unter dem vielen Wasser, allerdings wird sich daran in nächster Zeit nicht viel ändern.


Bis bald und baba!

Freitag, 20. Mai 2011

Es ist geschafft oder über die Wohnraumbeschaffung für Gemüse!

By On 16:42
Vergangenes Wochenende schaffte ich es alle meine übrigen Tomaten- und Paprikapflanzen, ebenso Zucchini, Kürbis, Gurken, Auberginen und noch ein paar Sachen auszupflanzen. War mir am Samstag das Wetter noch so einigermaßen wohl gesonnen - es gab nur ab und zu einmal dunkle Wolken - regnete es am Sonntag stundenlang.  Zwar entsprach das nicht meiner Vorstellung eines perfekten Wochenendes aber der Natur tat es wirklich gut und auch die kleinen Pflänzchen nahmen den Ortswechsel bei etwas kühlerer Witterung besser auf als ihre Artgenossen bei über 26°C vor etwa einer Woche. Der "Kälteeinbruch" war auf die Kalte Sophie, einer der berüchtigten Eisheiligen, zurückzuführen, welche es sich nicht nehmen, ließ der Steiermark einen Besuch abzustatten. Frost war jedoch keiner mehr zu erwarten - Gott sei Dank!

Meine Gemüsepflanzen sind heuer an den unterschiedlichsten Orten rund ums Haus untergekommen - ein kleiner Auszug:

im Hochbeet - hier pflanzte ich die übrig gebliebenen Paprika sowie die Frühtomaten ein


Blumentreppe 1 - hier wohnen heuer die verschiedensten Paprika


Blumentreppe 2 - hier sind nur kleine Tomatensorten (Höhe bis zu 30 cm) zu finden


zum Ausprobieren von Tomaten in Mischkultur mit Sellerie und Tagetes besorgten wir diese großen Tröge


ein paar Tomaten fanden entlang der Hausmauer unter dem Dachvorsprung Unterschlupf


einige, sensiblere Tomatensorten habe ich im Foliengewächshaus untergebracht - gemeinsam mit einer Duftpelargonie, welche sie vor der Weißen Fliege schützen sollte



Folgende Tomaten wurden gepflanzt:
  • Ponderosa bzw Crimson Cushion (1 Stück)
  • Mammoth German Gold (2 Stück)
  • Ochsenherz (2 Stück)
  • Gelbes Birnchen (2 Stück)
  • Goldene Königen (1 Stück, eine weitere hatte ihr Etikett verloren)
  • Rotes Birnchen (1 Stück)
  • Hellfrucht von Hofer (1 Stück)
  • Supersweet 100 (2 Stück)
  • Tumbling Tom red/yellow (2 Stück)
  • Green Grapes (2 Stück)
  • Black Zebra (1 Stück)
  • Yellow Stuffer (6 Stück)
  • Great White (1 Stück)
  • Rote Riesen aus Wien (1 Stück)
  • Garden Peach (1 Stück)
  • De Berao (1 Stück)
  • Balkonstar (4 Stück)
  • Minibell (2 Stück)
  • Robin F 1 (4 Stück)
  • Earlina (1 Stück)
  • Vilma (3 Stück)
  • Frühtomate (2 Stück)
  • Frühzauber (1 Stück)
  • Subarctic Plenty (1 Stück)
  • Black Plum (1 Stück)
  • Black Cherry (2 Stück)
  • Giant Oxheart (1 Stück)
  • First in the Field (1 Stück)

Folgende Paprika/Chili wurden gepflanzt:
  • gelber Blockpaprika (1 Stück)
  • roter Blockpaprika (1 Stück)
  • gelber Naschzipfel (1 Stück)
  • oranger Naschzipfel (3 Stück)
  • White Bell (1 Stück)
  • Purple Bell (1 Stück)
  • Romeo (2 Stück)
  • roter Spitzpaprika (2 Stück)
  • Tomatenpaprika (2 Stück)
  • King of the North (2 Stück)
  • Paradeisfruchtiger Frühroter (3 Stück)
  • Chili Lombardo (2 Stück)

Folgende Zucchini- und Gurkensorten wurden gepflanzt:

  • Diamant (Zucchini)
  • Black Beauty (Zucchini)
  • Gold Rush (Zucchini)
  • Ronde de Nice (Zucchini)
  • Vorgebirgstraube (Gurke)
  • Gewächshausgurke Louise F1 (Gurke)

Dienstag, 20. Juli 2010

Mehltau als Ursache für keine Früchte an Zucchini, Gurke und Kürbis? Und Spinnmilben an Melanzani und Melonen...

By On 23:23
Als ich heute oben genannte Pflanzen genauer anschaute, entdeckte ich auf den Blättern weißliche, runde Flecken - Mehltau. Eigentlich brachte mich ein Post im Gartenforum dazu meine Pflanzen doch mal etwas akripischer zu betrachten als sonst. Im Beitrag ging es darum, dass einer der User des Forums zwar wunderschöne Zucchini-Pflanzen hatte, jedoch keine einzige Frucht zur Reife gelangte, weil sie zuvor schon gelb und matschig abfiel. Obwohl an den Blättern nichts zu erkennen ist, sind die Pflanzen bereits erkrankt - der Pilz verbreitet sich schleichend. Gehen Anfangs nur die Fruchtansätze verloren, zeigt sich das Schadbild bald auch auf den Blättern, tut man nichts, ist die Pflanze hinüber und dafür ist es meines Erachtens Mitte Juli noch ein wenig zu früh.

Ein solches Krankheitsbild ist laut Forum dann typisch, wenn vorallem Mai und Juni, sprich die Frühsommermonate, zu kalt und feucht sind.
Meine Pflanzen leiden hauptsächlich am Echten Mehltau - jener befindet sich auf der Blattoberseite. An einem Blatt konnte ich aber auch Falschen Mehltau ausfindig machen - er sitzt an der Blattunterseite und zeigt sich auf der Blattoberseite durch gelbe Flecken. Laut der Literatur, die ich zur Verfügung habe, tritt Echter Mehltau vorallem dann auf, wenn es sehr trocken ist und das war es in den letzten zwei Wochen bestimmt. Da mir dieses Problem nun bewusst ist, kann ich auch gezielt Gegenmaßnahmen setzen und diese wären das Entfernen von stark betroffenen Blättern sowie das Spritzen mit der Backpulvermischung, damit die Oberflächen der Blätter basisch werden und sich der Pilz verzieht. Leider ist Mehltau, wenn er mal da ist, recht hartneckig und lässt sich nur schwer vertreiben.


Der Grund dafür, dass sich nur sehr wenige weibliche Blüten bilden - ja, dieses Problem habe ich auch -, liegt wahrscheinlich daran, dass die Pflanzen nicht ganz optimal stehen, sie haben leider relativ viel Schatten. Wirklich viel Sonne gibt es nur auf der Terrasse, doch dort ist es über Mittag viel zu heiß und genau diese Hitze konnten die Pflanzen im Vorjahr überhaupt nicht ab.

Da sich der Befall noch in Grenzen hält, kann ich vielleicht noch Schlimmeres verhindern. Bei der Roma-Tomate sieht es ein wenig schlimmer aus, die Blätter sind stärker befallen. Auch sie habe ich vorerst mit der Backpulver-Mischung gespritzt.


Meine Melonen leiden zwar nicht am Mehltau, doch genau wie die Melanzani an Spinnmilben. Diese winzigen Spinnentierchen tauchen genauso wie der Echte Mehltau mit Vorliebe dann auf, wenn es heiß und trocken ist. Hier bin ich mit Schmierseifenlösung ausgerückt, wenn das nicht hilft, greife ich auf das fertige Bio-Spritzmittel zurück und hoffe, dass dieses Mittel den Tierchen den Gar aus macht.
Spinnmilben erkennt man an den winzigen gelben bzw silbrigen Flecken, die an der Blattoberseite entstehen. Sie rühren daher, dass an diesen Stellen das Blatt ausgesaugt wurde und nur noch die "Haut" über ist. An der Unterseite, sitzen geschützt massig kleine Spinnentiere, die auch eifrig dabei sind Gespinste zu weben. Übersieht man es, können sie die ganze Pflanze einspinnen. Sie verschwinden aber wieder, wenn ihnen die Umgebung nicht mehr zusagt, sprich es feuchter wird oder wieder windiger und vorallem kühler.


Meine Opuntie hat ein ganz anderes Problem - an ihr sitzen haufenweise Schildläuse. Lange Zeit konnte ich die weißen Flecken nicht als diesen Schädling ausmachen und dachte immer sie hätte an diesen Stellen einen Sonnenbrand. Aber da die Opuntie eine Zierpflanze ist, werde ich sie mit Combi-Sticks bekämpfen.