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Vielfältig wie Österreichs Natur ist auch dieser Blog. Unser Garten ist Quelle hochwertiger Lebensmittel für die Küche und Oase der Ruhe. Dieser Food- und Gartenblog bietet Dir Rezepte, Buchvorstellungen, Gartentipps sowie Reiseimpressionen. Gegärtnert wird im Freiland und im Topf.

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Donnerstag, 20. September 2018

Buch & Rezept: Heidelbeermarmelade mit Lavendel und Orangensaft aus Einkochbuch - neue Schätze für den Vorratsschrank

By On 06:30
Wir hatten heute einen wunderbaren Sommer mit vielen, vielen Sonnenstunden. Leider gab es notorischen Wassermangel, so dass die Ernte in vielerlei Hinsicht nicht ganz so üppig war wie in den Jahren davor. Dennoch können wir genügend Köstlichkeiten aus dem Garten für den Winter einlagern. Damit ein bisschen frischer Wind in unsere Einkochstube kommt, habe ich das "Einkochbuch - Neue Schätze für den Vorratsschrank" von Patricia Stamm und Verena Stummer, erschienen im Löwenzahn-Verlag zur Hand genommen. Dieses Buch möchte ich Dir heute gerne näher vorstellen. Natürlich gibt es wie immer ein Rezept im Zuge der Rezension, nämlich: Heidelbeermarmelade mit Lavendel und Orange, im Buch "Samtige Heidelbeere" genannt.

Heidelbeermarmelade mit Lavendel und Orangensaft aus das Einkochbuch - Foodblog Topfgartenwelt

Buchtipp: "Einkochbuch - Neue Schätze für den Vorratsschrank"

"Einkochbuch - Neue Schätze für den Vorratsschrank" wurde von zwei Mühlviertlerinnen geschrieben, die vor etwa 15 Jahren begonnen haben, ihre eingekochten Köstlichkeiten auf diversen Märkten zu vertreiben. Im vorliegenden Titel finden sich nun 60 verschiedene Rezepte, die von den beiden Autorinnen bereits erprobt wurden und entsprechend positives Feedback erhielten. Aufgebaut ist das Buch wie folgt:
  • Tipps und Tricks Ab ins Glas und Deckel drauf  (Wissenswertes zum Thema Einkochen, Basiskunde)
  • Konfitüren und Gelees (Marmeladen mit besonderen Noten)
  • Chutneys, Ketchups & Co
  • Allerlei Pikantes (Sugo, Pasta, Pesto, usw.)
  • Kräuter und Salze 
  • Allerlei Flüssiges (Suppen, Essige, Liköre)
Einkochbuch - Neue Schätze für den Vorratsschrank - Rezept Heidelbeermarmelade mit Lavendel und Orangensaft #heidelbeermarmelade #lavendel #orangensaft #einkochbuch #einkochen #einweicken #vorratshaltung #marmelade - Foodblog Topfgartenwelt
*) Cover Löwenzahn-Verlag

Aus dem Inhalt

Einem sehr ausführlichen Einführungskapitel schließt ein umfangreicher Rezeptteil an. Vorschläge zur Verarbeitung gibt es für alle gängigen Obst- und Gemüsesorten, die sich sowohl im Garten als auch im Supermarkt finden. Kombiniert werden sie allerdings auf eher ausgefallene Weise. So werden Erdbeeren vermischt mit Pfeffer und Balsamico kredenzt oder Ananas mit Chili und Rosmarin. Um nur zwei Beispiele aus dem Kapitel Marmelade zu nennen. Das Exotische, das Unerwartete zieht sich wie ein roter Faden durch das "Einkochbuch - Neue Schätze für den Vorratsschrank". Denn auch bei den pikanten Schlemmereien sind die beiden Autorinnen alles andere als einfallslos. Man kombiniert Quitte mit Krenn, Marille mit Kürbis oder Senf. Eingekocht werden aber auch vollwertige Speisen wie Ochsenschwanzragu. Um die verschiedenen Pesti, die im Buch vorgestellt werden, auch angemessen verwenden zu können, gibt es noch jeweils ein Grundrezept für Risotto und Pasta.

Lavendel um Heidelbeermarmelade zu verfeinern - Foodblog Topfgartenwelt

Die Rezepte

Einem Rezept wird im Titel "Einkochbuch - Neue Schätze für den Vorratsschrank" jeweils eine Doppelseite gewidmet. Ein Rezept beinhaltet stets einen kurzen Einleitungstext als auch Tipps und Tricks und manchmal auch etwas Wissenswertes. Überhaupt ist zu sagen, dass das Buch sehr ansprechend und modern gestaltet ist und die einzelnen Gerichte gut zur Geltung kommen.

Grundsätzlich sind die Anleitungen zur Herstellung des Einkochguts gut nachvollziehbar als auch kurz und bündig dargestellt. Neben der Zutatenliste findet sich zudem ein Hinweis, welche Gerätschaften zur Verarbeitung bereitgehalten werden müssen. Des Weiteren gibt es einen Vermerk hinsichtlich Haltbarkeit und Anzahl der vorzubereitenden Gläser. Die Mengen sind eher groß bemessen, so dass bei kleinen Haushalten reduziert werden muss.

Heidelbeermarmelade mit Lavendel und Orangensaft - Foodblog Topfgartenwelt

Ein wenig Schade...

Ein wenig Schade finde ich es, dass ein Buch, welches von zwei Österreicherinnen geschrieben wurde und in einem österreichischen Verlag erschienen ist, gleich zu Beginn einen Hinweis enthält, dass Zugunsten der Verständlichkeit im gesamten deutschsprachigen Raum auf regionale (österreichische) Begriffe verzichtet wird. Für mich ist das nicht nachvollziehbar, überhaupt, da sich am Ende des Titels ein Glossar mit Begriffsklärungen für unterschiedliche Bezeichnungen betreffend Deutschland/Österreich befindet. Dies hätte meiner Meinung nach ausgereicht und dem Buch etwas mehr österreichischen Charme verliehen, denn in Österreich heißt es nun einmal Marmelade und nicht Konfitüre und eine Marille ist keine Aprikose. Ein Verzicht auf den österreichischen Wortschatz führt irgendwann unwiderbringlich zum Verlust desselben.

aus Heidelbeeren Marmelade kochen - Foodblog Topfgartenwelt

Fazit

Das Buch "Einkochbuch - Neue Schätze für den Vorratsschrank" ist perfekt für jemanden geeignet, der gerne experimentiert und das Ausgefallene mag. Meine Familie liebt eher das Konservative, so dass für uns eher nur wenige Rezepte zum Ausprobieren in Frage kamen. Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und das ist auch gut so.

schnelle Heidelbeermarmelade verfeinern mit Orangen und Lavendel - Foodblog Topfgartenwelt

Rezept: Samtige Heidelbeere - Heidelbeermarmelade mit Lavendel und Orange

Die Basis der zu verarbeitenden Menge für dieses Rezept sind 3 kg Heidelbeeren. Für unsere Ausbeute ein wenig viel, denn wir konnten nur wenig ernten. Daher musste ich das Rezept ein wenig anpassen. Außerdem verwende ich immer 1:1 oder 1:2 Einkochzucker, welcher bereits mit Pektin versetzt ist. Dies erleichtert die Arbeit. Für die Heidelbeeren, welche nicht durch die Flotte Lotte getrieben wurden, reichte der 1:2 Einkochzucker.

selber Marmelade einkochen mit Heidelbeeren - Foodblog Topfgartenwelt

Zutaten Heidelbeermarmelade mit Lavendel und Orange:

3 kg Heidelbeeren
600 ml Orangensaft von Bio-Orangen
20 g Lavenblüten
100-120 g Pektin
2 kg Zucker
Zitronensaft nach Geschmack

Zubereitung  Heidelbeermarmelade mit Lavendel und Orange:

1. Heidelbeeren waschen und Stängel entfernen, Orangen auspressen sowie den Lavendel im Mörser zerstoßen. Sämtliche Zutaten bis auf das Pektin und den Zucker in einen Topf geben und über Nacht ziehen lassen. (Ich habe die Lavendelblüten gemeinsam mit den Heidelbeeren mit Hilfe des Stabmixers nach dem Weichkochen püriert.)

2. Fruchtmasse zum Kochen bringen und anschließend Pektin als auch Zucker beimischen. Nach ca. 5 Minuten die Gelierprobe machen. 

3. Die Marmelade heiß in vorbereitete Gläser abfüllen. Ich persönliche koche die Marmelade noch für 15 Minuten im Dampfbackofen ein, damit sich ein gutes Vakuum bildet.

Gutes Gelingen!

Heidelbeeren als Marmelade für den Winter konservieren - Foodblog Topfgartenwelt

"Einkochbuch - Neue Schätze für den Vorratsschrank", Patricia Stamm und Verena Stummer, Löwenzahn-Verlag, 168 Seiten, ISBN 978-3-7066-2641-5, € 24,90.

Vielen herzlichen Dank an den Verlag für das kostenlose Buch zum Zwecke einer Rezension.

Zum Pinnen




Heidelbeermarmelade mit Lavendel und Orangensaft aus Einkochbuch - neue Schätze für den Vorratsschrank

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Zutaten

  • 3 kg Heidelbeeren
  • 600 ml Orangensaft
  • 20 g getrocknete Lavendelblüten
  • 1:2 Gelierzucker
  • Zitronensaft
Zeit

Anleitung/Quelle

  1. Das Rezept stammt aus dem Einkochbuch - Neue Rezepte für den Vorratsschrank, erschienen im Löwenzahn-Verlag. Die Anleitung zum Rezept findest Du am Blog.

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Bis bald und baba,
Kathrin

Donnerstag, 16. Juni 2016

Superfood aus dem Garten!

By On 21:08
Ist Euch der Begriff Superfood auch schon des Öfteren in letzter Zeit untergekommen? Mir persönlich vorwiegend im Zusammenhang mit vegetarischen bzw. veganem Essen. Worum es sich dabei eigentlich genau handelt, habe ich jetzt mal recherchiert. Laut Wikipedia werden als Superfood jene Nahrungsmittel bezeichnet, denen ganz besondere Eigenschaften, teils sogar medizinischer Natur,  nachgesagt werden. Superfood zeichnet sich zudem gegenüber anderen Pflanzen mit einem höherem Nährwer aus. Der Begriff selbst stammt aus der Werbung respektive dem Marketingbereich. Wie dem auch sein mag, Superfood liegt derzeit voll im Trend.


Aber woher bezieht man Superfood am Besten? Ist Superfood aus dem Supermarkt wirklich so gesund? Würde der Garten nicht viel die bekömmlicheren Schätze anbieten? Gerade diesem Aspekt ist Wolfgang Funke in seinem Buch "Super Food aus dem Garten - Ganz einfach selbst anbauen", erschienen im BLV-Verlag, nachgegangen. Ich muss sagen, ich bin ganz seiner Meinung, wirklich gesunde Zutaten kommen (vorwiegend, wenn möglich) aus dem eigenen Garten. Zudem ist die CO2-Bilanz der eigenen Ernte kaum zu toppen. Es gibt doch nichts Schöneres als Gemüse per pedes in die Küche und anschließend in den Kochtopf zu befördern.


Das Buch hat mich insofern neugierig gemacht, da ich mich bislang mit dem konkreten Nährwert selbstangebauten Obst- und Gemüsesorten eher wenig beschäftigt habe. Für mich war es einfach ausreichend zu wissen, die Leckerein sind vor der Haustüre gewachsen und wurden von uns mit Liebe gepflegt.


 Aber zurück zum Büchlein von Hrn. Funke. Dieses ist in drei große Kapitel unterteilt: Obst- und Beeren, Grünzeug (= verschiedenes Gemüse) sowie Exoten. Die einzelnen Früchte bzw. Pflanzen werden unterschiedlich detailliert vorgestellt, doch es finden sich stets Angaben betreffend Anbau im Garten, Ernte und Verwendung (teilweise mit Rezeptvorschlag) als auch Nährwertangaben und  gesundheitsfördernder Wirkungen, die dem jeweiligen Gewächs zugeschrieben werden.


Herausgepickt habe ich mir für's Erste jene Pflanzen, die auch tatsächlich in meinem Garten wachsen und das sind jede Menge: Äpfel, Marillen, Zitronen, Kiwi (leider noch keine geerntet), Heidelbeeren, Basilikum, Marillen, Weintrauben, Hagebutten (neu), Oregano und Petersilie. Das bei lediglich 350m² verfügbarer Gartenfläche. Natürlich vergisst der Autor auch nicht auf bekanntes Superfood wie Goji-Beeren, Chiasamen usw., aber diese finden sich in meinem Garten (noch) nicht.


Mein persönliches Superfood schlechthin ist die Zitrone, auch wenn ich den Bedarf nicht komplett aus eigener Ernte decken kann. Ein Tag beginnt mit einer Tasse Zitronentee und der Abend klingt mit einer heißen Zitronenlimonade aus. Zitronensaft gemischt mit Wasser soll den Säure-Base-Haushalt des Körpers regulieren und des Weiteren sollen Zitronen eine antimikrobielle Wirkung gegen bakterille Infekte haben. Klingt doch sehr gesund, oder nicht?


Und ach ja, dann wäre noch das Basilikum, wovon insgesamt 12 Stück auf meinen Fensterbänken wachsen. Dieses Kraut wirkt antibakteriell und schützt vor Infektionen. Zudem hilft es bei Stress. Hmm, Äpfel .... So, jetzt höre ich aber auf. Die Liste ließe sich noch laaange fortsetzen.

"Superfood aus dem Garten - Ganz einfach selbst anbauen", Wolfgang Funke, BLV-Verlag, ISBN-978-3-8354-1531-7, € 12,99 (DE) / € 13,40 (A).

Vielen herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar.

PS: Nachdem das Gewinnspiel schön langsam in die Endphase kommt, möchte ich Euch bitte fleißig hier für meinen Garten zu voten. :)

Bis bald und baba!

Dienstag, 12. April 2011

Heidelbeere blüht!

By On 22:42
Die Blüten der Heidelbeere entdeckte ich am 27. März 2011, das ist jetzt zwar schon ein bisschen her, aber das macht ja nichts. Mittlerweile blüht schon der ganze Strauch, vielleicht gibt es heuer die erste richtige Ernte.


Übrigens hat der Rhodendrondünger der Heidelbeere sehr gut getan. Sie ist deutlich kräftiger als im Vorjahr und blüht auch wesentlich üppiger.