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Vielfältig wie Österreichs Natur ist auch dieser Blog. Unser Garten ist Quelle hochwertiger Lebensmittel für die Küche und Oase der Ruhe. Dieser Food- und Gartenblog bietet Dir Rezepte, Buchvorstellungen, Gartentipps sowie Reiseimpressionen. Gegärtnert wird im Freiland und im Topf.

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Montag, 9. Januar 2017

Schnee, Schnee und nochmals Schnee!

By On 06:30

Wenn man im Schnee versinkt...

Eigentlich wollte ich Euch heute etwas anderes zeigen, aber hin und wieder muss man sich einfach nach den Gegebenheiten richten. Bei uns hat es über Nacht mal wieder geschneit und das richtig viel. Als wir heute morgen aufgestanden sind, lagen etwa 20 bis 30 cm Neuschnee im Garten. Mit der Menge die schon einige Stunden zuvor gefallen war, kommen wir im Moment wohl auf über 40 cm Pulverschnee. Hammer, oder?

Gartenblog Topfgartenwelt Winter: Rose mit Schnee Weihnachtsdeko über Gartenbank

Gut, das war jetzt nicht so viel Schnee. Aber der kommt schon noch!

Gartenblog Topfgartenwelt Winter: tiefverschneite Mülltonnenbox

Na? Zu viel versprochen? Das Ausschaufeln des Vorplatzes war dementsprechend schwierig, denn man sank richtig tief ein. So etwas gibt es wirklich nur sehr selten hier.

Gartenblog Topfgartenwelt Winter: Fußspur im Schnee

Wenn das Wetter so bleibt, muss ich mir nicht so schnell Gedanken darüber machen, ob sich bald die ersten Schneeglöckchen zeigen oder nicht. Der Gemüsegarten ist ebenso tief verschneit.

Gartenblog Topfgartenwelt Winter: verschneite Hochbeete und Gewächshaus

Gartenblog Topfgartenwelt Winter: verschneites Gewächshaus

Zum Holzlager und der Gerätehütte musste Jakob sogar einen Weg graben, ansonsten wären wir an die zweite Schneeschaufel nicht herangekommen. 

Gartenblog Topfgartenwelt Winter: Traumwinter 2017

Gartenblog Topfgartenwelt Winter: verschneite Außenbeleuchtung

Irgendwann wussten wir schon nicht mehr so recht wo wir mit den ganzen Schneemassen hin sollten. Sämtliche verfügbaren Flächen waren bereits voll gefüllt.

Gartenblog Topfgartenwelt Winter: Schneehaufen vor Haus

Die Fischach im Schneetreiben

Natürlich verbrachten wir nicht den ganzen Tag bei diesem herrlichen Winterwetter zu Hause, sondern machten einen ausgiebigen Spaziergang Richtung Wallersee. Es war einfach so schön, ich kann es gar nicht beschreiben. Einen solch wunderbaren Wintertag hatten wir schon Ewigkeiten nicht mehr.

Gartenblog Topfgartenwelt Winter: Schneefall Seekirchen Fischachbrücke

Gartenblog Topfgartenwelt Winter: Schneefall Bootshaus Fischach

Bekommt Ihr schön langsam eine Vorstellung wie heftig es geschneit hat?

Gartenblog Topfgartenwelt Winter: verschneite Hagebutten

Gartenblog Topfgartenwelt Winter: verschneite Hütte

Auf dem Weg zum See haben wir auch kleines Wäldchen durchquert. Auch dieses wirkte wildromantisch. 

Gartenblog Topfgartenwelt Winter: verschneiter Wald

Gartenblog Topfgartenwelt Winter: verschneiter Wald mit Weg


Gartenblog Topfgartenwelt Winter: Blick über die Felder vor dem Wallersee

Der Wallersee ist im Moment tatsächlich zugefroren und mit Schnee bedeckt. Das war das letzte Mal im Februar 2012 der Fall!


Als wir wieder zu Hause waren, war mein altes Auto vollkommen eingeschneit und der Garten erstrahlte in einem ganz besonderen Flair.



Gartenblog Topfgartenwelt Winter: tiefverschneite Außenbeleuchtung auf Mülltonnenbox

Hut ab, wer bis hierher durchgehalten hat :) Ich hoffe, der Wintertag mit mir hat Euch gefallen. Liegt bei Euch auch so viel Schnee? Einen guten Wochenstart wünsche ich Euch.

Bis bald baba!

Dienstag, 24. März 2015

Hochbeet-Gärtnern - Monat für Monat!

By On 22:53
Liebe Topfengartenweltleser/-innen heute möchte ich Euch mal wieder ein ganz ein tolles Buch vorstellen, welches mir vom BLV-Verlag zur Verfügung gestellt wurde, nämlich "Hochbeet-Gärtnern - Monat für Monat - Das Praxisbuch" von Susanne Nüsslein-Müller, ISBN 978-3-8354-1335-1. Vielen herzlichen Dank!

 Die Autorin stellt in diesem Buch insbesondere eine praktische und platzsparende Kombination von Hochbeet und Kräutergarten in einem vor. Hätte ich nicht schon eine Kräuterschnecke und "normale" Hochbeete, so würde diese Idee bestimmt Einzug in meinen kleinen Garten halten. 

Auf den ersten Seiten des Buches findet sich eine detaillierte Bauanleitung und Materialliste, so dass auch ein Laie keine Probleme beim Zimmern des Hochbeets haben sollte. Ein Musterpflanzplan ist ebenso wie eine Mischkulturtabelle und ein genereller Kulturplan Bestandteil des kleinen Nachschlagewerks - Spass, Erfolg und individueller Umsetzung steht somit nichts mehr im Wege.


Abgesehen vom allgemeinen Teil, gliedert sich das Buch von Fr. Nüsslein-Müller in zwölf Kapitel entsprechend den Kalendermonaten. Beginnend mit Jänner wird Monat für Monat auf die wichtigsten Arbeiten, Aussaat- und Erntemöglichkeiten hingewiesen, jeweils ein Gemüse näher vorgestellt und ein Tipp für das Gärtnern im Einklang mit dem Mond gegeben. Abgerundet wird schließlich jedes Kurzkapitel mit einem oder mehreren Rezeptvorschlägen. Gerade von diesen war ich besonders begeistert, da ich oftmals nicht weiß, was ich aus dem angebauten Gemüse kochen könnte.


Aufgrund der vielen Schnecken darf bei uns kein Schneckenzaun fehlen. Die Überdachung lässt sich zudem in mehreren Varianten öffnen.

"Hochbeet-Gärtnern" vermittelt auf insgesamt 95 Seiten sämtliches notwendiges Handwerkszeug für ein erfolgreiches Gärtnern mit einem Hochbeet und ist ideal für Einsteiger als auch Fortgeschrittene. Fast alle der verwendeten, wirklich wunderbaren Fotos stammen der Autorin selbst. Diese betreibt auch einen Gartenblog unter "www.ich-bin-im-garten.de".


Dieser Muskatkürbis ist letztes Jahr im Hochbeet gewachsen.

Unser erstes Hochbeet (siehe hier und hier), welches wir sogar 2012 nach Salzburg übersiedeltn (siehe hier), haben wir bereits 2011 aus Eichenschwarteln gebaut. Im neuen Garten haben wir im ersten Sommer, das war 2013, zwei Hochbeete aufgestellt (siehe hier) und anschließend eines davon überdacht (siehe hier), damit vor allem die Paprika besser wachsen.

Bis bald und baba!

Samstag, 24. Mai 2014

Gartenarbeit!

By On 00:09
So, die letzten Tage waren wir wieder einmal sehr aktiv im Garten, zum Fotografieren bin ich dabei fast nicht gekommen, daher gibt es heute nur eine beschränkte Bilderausbeute.

Als erstes haben wir uns um den Steinhaufen im Vorgarten gekümmert, wie Ihr vielleicht noch wisst, ist er das letzte Überbleibsel der alten Terrasse gewesen und lag nun schon seit Monaten im Weg herum. Heute wurde er aufgelöst und diese Aufgabe viel uns um einiges leichter, weil ein Nachbar einen Großteil von ihnen verwenden konnte. Dadurch haben konnten ein weiteres Schneckeneldorado beseitigen. Leute, ich bin aber sehr froh, dass Jakob die meisten Steine weggeräumt hat, denn die Spinnen, die dort ebenfalls hausten waren nicht nur zahlreich, sondern richtig grauslig.


In das nun von Jakob neu angelegte Beet wurden jene geschenkten Dahlien, Hyazinthen und Gladiolen, gepflanzt, die nicht bereits in den Terrassentöpfen oder anderen Gefäßen einen Platz gefunden haben. Beim Auspacken der Knollen, Rhizome und Co zeigte sich auch deren gute Qualität. Ich bin daher überzeugt, dass sich schon bald die ersten Pflänzchen zeigen werden. Als Lückenfüller werde ich morgen noch ein paar Einjährige aussäen.

Nachbarin's Katze hat sich inzwischen auch bei uns im Garten eingelebt. Immer öfter entdecke ich sie beim Sonnenbaden auf der alten Gartenbank. Neuerdings hat sie auch den Miniteich für sich entdeckt, vielleicht hofft sie darin doch irgendwann einmal einen Fisch zu finden.


Auch im hinteren Gartenteil hat sich einiges getan - wir haben den kaputten Zaun entfernt und rund um die Beete gehörig aufgeräumt. Es sieht nun wesentlich ordentlicher aus und in nächster Zeit werden wir die Natursteine durch Rasenkanten ersetzen. Es mäht sich dann doch leichter!


Das Gewächshaus wurde auch von Jakob repariert und ist nun wieder einsatzfähig - leider wurde es letztes Jahr durch einen Sturm stark beschädigt und gammelte seither im Garten herum.


Mittlerweile folgt schon das nächste Gartenprojekt - Jakob ist gerade dabei eine Überdachung für eines der Hochbeete zu bauen. Insbesondere sollen damit die Paprikapflanzen vor zu starker Witterung geschützt werden, denn bisher war die Ernte doch immer recht mager.


Mit dem Bilder dieser wunderschönen Pfingstrose, die ich neben dem Rhododendron entdeckt habe, wünsche ich Euch allen eine Gute Nacht!


Bis bald!

Freitag, 29. April 2011

Bau eines Hochbeetes - Teil 2!

By On 22:38
Endlich haben wir es geschafft unsere Hochbeete fertigzustellen. Ja, es sind sogar zwei geworden, weil wir genug Holz übrig hatten. Zweiteres ist zwar etwas kleiner und nicht so hoch wie unser Erstlingswerk, aber das macht überhaupt nichts.

Das erste Hochbeet hat etwa die Maße 200x80x120 cm, es besteht aus unbehandelten Eichenholz. Sein kleineres Pendant ist ca. 120x50x120 cm groß. Beide ermöglichen somit ein entspanntes Arbeiten und fassen eine stattliche Menge.


An den Innenseiten verstärken Winkeleisen zusätzlich zu den vielen Schrauben die Stabilität - immerhin hat nasse Erde viel Gewicht.


Die Wände verkleideten wir mit Noppenfolie aus dem Baumarkt. Wichtig ist, diese so anzubringen, dass die Noppen zum Holz zeigen. So entsteht zwischen Folie und Holz ein Freiraum, wodurch das Holz besser atmen kann und damit länger hält. Den Boden des Hochbeetes legten wir mit feinmaschigen Hasendraht aus, um ein Eindringen von Wühlmäusen zu verhindern.


Von den Holzarbeiten war noch einiges an "Kleinmist" übrig, welchen wir perfekt für unser Hochbeet nutzen konnten. Der Haufen (er ist noch immer nicht ganz verschwunden) besteht vorwiegend aus kleineren und etwas größeren, mittlerweile angetrockneten Ästen.


Für den komfortableren Transport wurde kurzer Hand der Hänger zu einer großen Scheibtruhe umfunktioniert. Wir benötigten etwa 1,5 volle Hänger um den Grund des Beetes gut auslegen zu können. Der Anhänger fast insgesamt etwa 1,5 m3 - also wir brauchten schon eine ganze Menge.



Nach dem Befüllen wurde die sperrigen Äste von Jakob zurecht getreten.


Dann gab es auch schon die ersten Fuhren mit Kompost - Gott sei Dank haben wir davon jede Menge, denn wir benötigten für das große Hochbeet etwa 15-17 und für das kleinere etwa 8-10 volle Scheibtruhen.




Nun fehlte nur noch die letzte Schicht in den Hochbeeten, nämlich gute Erde. Doch wo kauft man die am Besten? Die Idee unzählige Erdesäcke im Baumarkt zu erwerben verwarfen wir recht schnell wieder, denn dort ist die gute Erde sehr teuer und die billige meistens nicht zu gebrauchen, weil sie angeschimmelt ist oder diverse Plastikschätze beinhaltet auf die man gut und gerne verzichten kann. Wir entschlossen uns daher die Erde bei der örtlichen Kompostieranlage zu besorgen. Es war eine sehr gute Investition - feinkrümmelige, humose Erde für wenig Geld. Allerdings meinten wir etwas zu gut mit unseren Anweisungen zum Beladen - der Hänger ging dabei nämlich ziemlich in die Knie.


Nun hieß es schaufeln, schaufeln und nochmals schaufeln...




... und eine Scheibtruhe nach der anderen reinkippen



Das ist nun unser Ergebnis. Die Hochbeete warten nur noch darauf bepflanzt zu werden - mit Gurken, Zucchini, Kürbis usw.

Sonntag, 10. April 2011

Bau eines Hochbeetes - Teil 1!

By On 23:38
Als vor einigen Wochen der Discounter Hofer ein Hochbeet im Angebot hatte, war es um mich geschehen - ich wollte auch eines haben. Das Angebotene war aus Plastikziegeln, kostete € 80,-- und sah dem Modell der Marke Juwel zum Verwechseln ähnlich. Ich war schon am Überlegen es zu kaufen, doch Jakob wollte lieber eines aus Holz haben. Er gab vor allem zu bedenken, ob der Plastiksatz im Winter den Frost ohne Schäden übersteht. Nach kurzer Recherche stand fest, wenn es aus Holz sein sollte, dann muss er es selber bauen, denn fertige Hochbeete aus langlebigen Holz sind sehr teuer. Hier stellt sich dann wirklich die Frage, ob es sich lohnt so viel Geld zu investieren.
Wir entschieden uns schlussendlich für eine billigere Variante. In einem nahegelegenen Sägewerk besorgten wir Bretter aus Eichenholz. Das Stück kostete nur € 2,--, weil es sich um Ausschussware handelte. Der Vorteil von Eichenholz liegt ganz klar darin, dass es auch im unbehandelten Zustand sehr lange hält. Natürlich könnte man auch druckimprägniertes Holz verwenden, muss sich dann aber im Klaren sein, dass sich die verwendeten Chemikalien mit der Zeit auswaschen und in der Erde landen, somit wiederum im Essen. Dies wollten wir auf alle Fälle vermeiden.
Zusätzlich kauften wir noch Winkeleisen, Hasendraht, verzinkte Schrauben sowie Noppenfolie. Der Hasendraht dient dazu die Wühlmäuse vom Eindringen ins Hochbeet abzuhalten, er muss daher so kleinmaschig wie möglich sein. Mit den Winkeleisen verstärkt man die Konstruktion und die Noppenfolie wird an der Innenseite des Hochbeetes angebracht, wobei die Noppen zum Holz zeigen sollten, damit dieses besser atmen kann bzw auch nach einem Regen schneller abtrocknen kann.

Hier die ersten Bilder:

Material


Jakob bei der Arbeit




Maße: 200 x 120 x 75




so sieht es im Moment aus