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Vielfältig wie Österreichs Natur ist auch dieser Blog. Unser Garten ist Quelle hochwertiger Lebensmittel für die Küche und Oase der Ruhe. Dieser Food- und Gartenblog bietet Dir Rezepte, Buchvorstellungen, Gartentipps sowie Reiseimpressionen. Gegärtnert wird im Freiland und im Topf.

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Donnerstag, 13. September 2018

Italien: Caorle im Herbst - das kannst Du unternehmen!

By On 06:30
Jakob und ich sind grundsätzlich ja sehr reisefreudig und eigentlich sofort für jedes Abenteuer zu haben. Aber nachdem sich letztes Jahr die Ereignisse ziemlich überschlugen, war auch die "Urlaubsplanung" mehr als eingeschränkt. Die ursprüngliche Idee im Sommer 2017 mit unserem Segelboot in die Lagune von Grado zu fahren, wurde daher alsbald verworfen. Spontan fiel daher der Entschluss auf ein paar erholsame Tage in Caorle Anfang/Mitte September mit der Möglichkeit auch kurzfristig zu stornieren, sollte doch etwas dazwischen kommen. Die Entscheidung erwies sich als goldrichtig. Die Temperaturen lagen auch an der Adria nur noch bei moderaten 20°C und der Strand ludt zu "ausgiebigen" Spaziergängen im butterweichen Sand ein. Herrlich! Darüber hinaus bieten Carole und seine nähere Umgebung auch im Herbst genug Möglichkeiten etwas zu unternehmen.

Caorle im Herbst Strandsapziergang mit Blick auf die Fischerkirche - Gartenblog Topfgartenwelt

Weniger Getümmel

Caorle ist im Hochsommer stets ein Magnet für Touristen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Wenn man durch die Stadt schlendert, kommt es nicht selten vor, zufällig ein bekanntes Gesicht aus der Heimat zu treffen. Aus diesem Grund ist auch bei den Gesprächsthemen aufzupassen, denn Zuhörer gibt es viele :) Stören tut uns das nicht weiter, ist Caorle von uns aus doch recht einfach und schnell erreichbar. Über die Tauernautobahn ist man innerhalb von vier Stunden am Meer. Im Herbst war allerdings deutlich weniger los und das war sehr angenehm. Die Reisesaison war merkbar vorbei. Vielleicht lag es aber auch am herannahenden Italientief, welches die Adria als auch große Teile von Österreich langsam aber bestimmt in Wolken und Regen hüllte. Oder doch an der Bora (= regionale, typische Windströmung), die das Meer aufpeitschte und vom Schwimmen eher Abstand nehmen ließ. Wie dem auch sei, es war genug Zeit um zu genießen.

die Bora trifft auf den Lungo Mare in Caorle - Gartenblog Topfgartenwelt

Das kannst Du rund um Caorle bei Herbstwetter machen

So aber nun zum eigentlichen Thema dieses Beitrags - ein paar Tipps was man im Herbst in und rundum Caorle unternehmen kann. 

Sealife Aquarium in Jesolo

Zwar sind die Gemeinden an der oberen Adria grundsätzlich auf Plantschen im Meer ausgerichtet, doch gibt es auch genügend Möglichkeiten Regenwetter auszusitzen. Eine davon ist das Sealife Aquarium in Jesolo. Neben regionalen Fischen und Meeresbewohnern der Lagunen kann man dort auch Exotisches wie Clown-, Doktor- und Zitronenfische bewundern. Grundsätzlich ist das Aquarium auf Kinder ausgerichtet, aber man hat auch als Erwachsener seine Freude. So kommt es gar nicht so selten vor, dass man erst einmal ganz genau schauen muss, wo sich die auf den Schautafeln gezeigten Tierchen verstecken. Ihre Tarnung ist nämlich nicht zu unterschätzen.

Qualle am Strand von Caorle - Gartenblog Topfgartenwelt
 Scherz! Die Qualle war natürlich nicht im Sealife Aquarium zu sehen, sondern am Strand. Die Tiere im Sealife Aquarium schaut man sich am Besten selber an.

Bummeln in Jesolo

Jesolo selbst lädt des Weiteren zu einem Bummel durch die größte Einkaufsstraße an der oberen Adria ein. Wenn man will kann man über 13 km entlang watscheln und links und rechts shoppen. Ich gehe ja zum Leidwesen von meinem Mann gerne bummeln, doch dieses Mal hatte er Glück - mir fehlte schlichtweg die Kondition und Ausdauer für eine Einkaufstour. Nach einer handvoll Geschäften (alle nicht weit von einander entfernt) war Sense und ich war froh wieder beim Auto zu sein.

ein leerer Strand im Herbst in Caorle - Gartenblog Topfgartenwelt

leere Sonnenliegen am Strand von Caorle - Gartenblog Topfgartenwelt

Bootstour in die Lagune von Caorle

In Caorle werden Bootstouren in die Lagune angeboten. Sehr empfehlenswert, allerdings muss man sich zumindest einen Tag vorher direkt bei der Crew des Ausflugsschiffes anmelden. Es lohnt sich aber. So lange es nicht schüttet und stürmt, findet der Törn auch statt. Wir hatten bedecktes Wetter und das machte überhaupt nichts. Die Wasserkanäle im Hinterland der Lagune führen bis nach Triest. Ein interessanter Aspekt, denn man nimmt diese Wasserstraßen viel zu wenig bewusst wahr. Im Zuge einer solchen Bootstour, die ca. 2 Stunden dauert und ausreichend Sitzgelegenheiten bietet, kann man auch eine originale Fischerhütte besichtigen.

Bootsfahrt in die Lagune von Caorle ausgehend vom Stadthafen - Gartenblog Topfgartenwelt

alte Fischerhütten in der Lagune von Caorle - Gartenblog Topfgartenwelt

die Kanäle in der Lagune von Caorle - Gartenblog Topfgartenwelt

ein kleiner Hafen in der Lagune von Caorle - Gartenblog Topfgartenwelt
 
Einfahrt zum Stadthafen von Caorle - Gartenblog Topfgartenwelt

Strandspaziergang und gut Essen gehen in Caorle

Wenn man, wie wir in Caorle nächtigt, bietet sich der lange Sandstrand, welcher im Gegensatz zu Grado ohne Eintritt zugänglich ist, für einen ausgiebigen Strandspaziergang an. Bei viel Ausdauer kann man sogar zu Fuß bis zum Beginn des Fischerdorfs bzw. Beginn der Lagune spazieren. Sollte das Wetter nicht mitspielen, kann man alternativ durch die Innenstadt von Caorle bummeln und gut Essen gehen. Wirklich gut essen kann man z.B. im Restaurant Il Postiglione oder in der Pizzeria Costiera. (Werbung ohne Auftrag)

Sandburg am Strand von Caorle - Gartenblog Topfgartenwelt

Uns erwischte Mitte September bereits die Bora. Der relativ starke Wind verlieh dem Strand ein ganz besonderes Feeling abseits des normalen Badealltags, welcher dort ansonsten statt findet.

Fischerkirche von Caorle und Bora - Gartenblog Topfgartenwelt
Bora am Strand von Caorle

Markt in Portogruaro und Caorle

Ist man unter der Woche in Caorle und möchte einen typisch italienischen Markt besuchen, ist dies am Donnerstag in Portogruaro möglich. Portogruaro ist in etwa 30 Minuten mit dem Auto von Carole aus zu erreichen. Der Markt bietet alles was das Herz begehrt: Gewand, Lebensmittel (mehr als am Markt in Caorle), Klumpert. Erstaunt waren wir über die vielen Steinpilze, die dort verkauft wurden. Stibitzt in Österreich? :) Es kommt ja immer wieder vor, dass von unseren Nachbarn aus kulinarischen Gründen gerne unsere Wälder leer geräumt werden. Der Markt findet übrigens in den Gassen der Altstadt von Portogruaro statt, die ein herrliches venezianisches Flair bietet. In Caorle selbst findet der Markt immer samstags auf einem großen Parkplatz statt. 

Wasserstraßen von Portogruaro - Gartenblog Topfgartenwelt

Pilze am Markt von Portogruaro - Gartenblog Topfgartenwelt

Fische und Meeresfrüchte am Markt von Portogruaro - Gartenblog Topfgartenwelt

Zwischenstopp bei der Heimfahrt

Bei der An- oder Abreise nach Caorle kann man auch in Udine einen kurzen Halt machen. In der Stadt selbst finden sich zwar viele liebe Kaffeehäuser, aber vorwiegend teure Geschäfte. Günstiger einkaufen lässt sich im Citta Fiera direkt neben der Autobahn. Aber auch San Daniele, das Kanaltal (Passo de Pramollo nach Nassfeld), Spilimbergo und andere mittelalterliche Gemeinden bieten sich für einen Stopp an.

Zum Pinnen:

Caorle im Herbst - das kannst Du unternehmen #caorle #herbst #adria #herbsturlaub #ausflugsziele #sealifeaquariumjesolo #gutessen #einkaufen

 
Bis bald und baba,
Kathrin

Donnerstag, 17. November 2016

Buchtipp: Toskana! Köstliche Rezepte und viel Lifestyle.

By On 06:30

Eine Reise in die Toskana verbunden mit ein wenig Familiengeschichte

Jakob und ich fahren äußerst gerne nach Italien. Fast jedes Jahr für ein paar Tage. Genießen Sonne, Meer, Strand und natürlich das Dolce Vita! Meistens geht es an die Obere Adria, da diese von uns gut und relativ schnell zu erreichen ist. Aber vor ein paar Jahren erkundeten wir einen für uns damals neuen Teil Italiens, welcher uns aber bis heute fesselt, nämlich die Toskana und ihre Umgebung. Unterwegs waren wir mit einem von Jakob als Reisemobil ausgebauten VW-Bus. Es war einfach herrlich. Wir besichtigten Florenz, Sienna, San Gemignano, Vinci, die Maremma als auch das nahe gelegene Elba. Elba war insbesondere interessant, da Jakobs Urgroßvater, seinerzeit Offizier der k.u.k. Armee, im ersten Weltkrieg einige Zeit in derselben Villa gefangen gehalten wurde wie einst Napoleon. Er hatte aber Glück und ist wieder frei gekommen. Zwei Stiche, die ein Mitgefangener angefertigt und ihm geschenkt hat, zeugen heute noch davon. Die Villa war allerdings zum Zeitpunkt unseres Besuches in keinem guten Zustand. Der Zahn der Zeit nagt eben an dem alten Gemäuer und es fehlt (noch immer?) das Geld für Renovierungsarbeiten. 

Blick auf Florenz bei Nacht

Villa von Napoleon auf Elba

Stich Villa von Napoleon auf Elba
*Hier ist die Villa in einer Seitenansicht zu sehen...geschrieben steht: Napoleons Haus Elba

Doch nicht nur aus (familien-) historischer Sicht hat die Toskana etwas zu bieten, sondern auch aus kulinarischer. In Italien isst man eigentlich immer gut, aber diese Gegend etwas ganz Besonderes. Die Speisen sind mediterran, aber gleichwohl deftiger. Ebenso wie das Klima, mild jedoch rau zugleich. Zitronen und Oliven gedeihen nämlich fast ausschließlich in Töpfen und werden für den Winter entsprechend geschützt.

Möwen auf Stein

Meer vor Elba

Toskana - Eine kulinarische Liebeserklärung

Im Callwey-Verlag ist nun von Csaba dalla Zorza, einer sehr erfolgreichen italienischenLifestylebloggerin mit toskanischen Wurzeln, ein wahrlich großartiges Kochbuch zur Küche der Toskana erschienen: "Toskana - Eine kulinarische Liebeserklärung". Auf über 400 Seiten gibt es köstliche Rezepte, traumhafte Bilder und spannende Einblicke in das Leben der Autorin zu entdecken. Insbesondere die Erzählungen aus ihrer Kindheit als auch Schilderungen von Florenz und seinen umliegenden Städten und Dörfern ziehen den Leser in seinem Bann.

Toskana - eine kulinarische Liebeserklärung

Typisch toskanische Rezepte für den feinen Gaumen

Das Buch ist in neun Kapitel unterteilt: Gestaltung der Speisekammer, Antipasti, Gnocchi und Pasta, heiße Suppen, Fleisch und Wein, Fisch, Gemüse, Snacks sowie Süßes, Obst und Kaffee. Die gewählten Bilder hätten die einzelnen Themenbereiche nicht besser untermalen können. Sie machen nicht nur die Gerichte schmackhaft, sondern vermitteln auch das italienische Lebensgefühl perfekt. Sie inspirieren förmlich dazu, daheim etwas mehr italienischen  Charme auf den Teller zu zaubern. Ich konnte mich daher wirklich nur schwer entscheiden, welches Rezept ich für Euch bzw. den Blog auswählen sollte bei all diesen guten Sachen. Ich entschloss mich aber nun für eines meiner persönlichen kulinarischen Highlights und mein liebstes Tüftelessen: Gnocchi di Patate mit Tomaten und Basilikum. Was so einfach klingt, kann einen ganz schön ins Schwitzen bringen, denn Kartoffelgnocchi sind gar nicht so einfach selbst zu machen. Aber dieses Rezept ist perfekt, wenn auch die Angaben zur Mehlmenge bei unseren Zutaten nicht gepasst haben.

Tupper Gnocchi-Maschine

Gnocchi Di Patate Al Basilico

500g alte, mehlige Kartoffeln
Salz
20-30 frische Basilikumblätter (wir haben sie für die Sauce verwendet und nicht für die Gnocchi selbst)
100-150g Weißmehl Typ 405 (bei uns hat diese Menge leider nicht gereicht)
1 Ei

Nachdem die Kartoffeln zuerst gekocht und geschält wurden, werden sie so lange durch die Kartoffelpresse getrieben bis eine seidige Konsistenz entsteht. Anschließend wird das Ei drunter gehoben und das Mehl hinzugefügt. Damit die Gnocchi auch beim Kochen halten, müsst Ihr unbedingt so viel Mehl hinzufügen bis der Teig nicht mehr pickig ist, ansonsten halten sie beim Kochen nicht. Wenn der Teig passt, teilt Ihr ihn in 5 bis 6 Stücke, bemehlt diese leicht und formt daraus Würste von ca. 2,5 cm. Mit einem Messer werden die Gnocchi geschnitten und auf eine bemehlte Arbeitsfläche gelegt.

Für die Sauce verwendet Ihr 1 Knoblauchzehe, 300g reife Datteltomaten, 3 EL Olivenöl extra vergine, 2 EL Tomatenpassata, Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer sowie 120g frischen Morzarella. Die Tomaten werden halbiert oder geviertelt. Zuerst wird der Knoblauch im Olivenöl angeschwitzt, danach werden die Tomaten hinzugefügt. Deckel drauf und 5 Minuten köcheln lassen. Anschließend die Tomatenpassata untermischen. Noch einmal 3 Minuten köcheln lassen, würzen und genießen.

Gnocchi im Salzwasser so lange kochen bis sie an die Oberfläche steigen.

(Vielen Dank an den Callwey-Verlag, dass ich dieses Rezept veröffentlichen durfte.)

selbstgemachte Kartoffelgnocchi

Ich habe das Rezept vor allem auch deswegen ausgewählt, damit meine Gnocchipresse mal wieder zum Einsatz kommt. Wenn man eine solche nicht hat, ist es auch kein Malheure, dann einfach wie in der Anleitung beschrieben vorgehen. Funktioniert ebenfalls bestens, einzig und allein, es wird nicht so gleichmäßig wie mit der Presse.

San Geminiano

Ich wünsche Euch gutes Gelingen!

Neben typischen toskanischen Rezepten wie Tagliatelle mit Wildschweinragout oder gegrillte Bratwürste (Salsicce alla Brace) gibt es auch klassische Rezepte wie z.B. Panacotta oder Spaghetti mit Meeresfrüchten.

"Toskana - Eine kulinarische Liebeserklärung", Csaba falls Zorza, Callwey-Verlag, ISBN-978-3-7667-2234-8, 416 Seiten, €.

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Vielen herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar.

Bis bald und baba!

Freitag, 4. November 2016

Urlaub in Istrien: Komm mit nach Piran!

By On 06:30
Mitte Oktober gönnten wir uns eine kleine Auszeit und fuhren nach Piran, Slowenien. Von Salzburg aus ist das kleine Städtchen in Istrien mit seinem venezianischen Charme relativ zügig zu erreichen. Wir brauchten etwa 5 Stunden. Geplant waren ein Ausflug nach Triest (gleich die nächste größere Stadt in der Nähe), ein Tag Piran und Umgebung sowie ein Abstecher nach Laibach beim nach Hause fahren. 

Am Tag unserer Ankunft hat es leider wie aus Eimern geschüttet. Unser Hotel lag nicht direkt im Ortszentrum, sondern war mit diesem durch einen 15-minütigen Fußweg entlang der Küste verbunden. Sehr romantisch, wenn man dabei nicht vollkommen nass wird. 

Triest präsentierte sich aber nach der verregneten Nacht von seiner besten Seite. Wir waren schon des Öfteren und fast zu jeder Jahreszeit, außer Winter, dort. Meistens zum Bummeln. Dieses Mal wollten wir auch die Kultur nicht zur kurz kommen lassen und siehe da, fast alle Museen sind am Samstag geschlossen.

Yachthafen Triest

Im Hafen trafen wir auf ein Schiff der Reederei Costa. Es war die Costa Mediterranea. Ein riesiger Pott. Triest ist nämlich ein beliebter Punkt für den Beginn und das Ende von Kreuzfahrten. Busse bringen Passagiere hin und wieder nach Hause.

Costa Mediterranea Triest

Nachdem die Mode heuer etwas komische Blüten treibt und ich so gar nichts finden konnte, das mir gefällt, widmeten wir uns eher den kulinarischen Besonderheiten der Region. Daher statteten wir natürlich auch unserer Lieblingseisdiele einen Besuch ab. Sie befindet sich in einer Seitengasse der Piazza dell'Unita. Hier kommt nicht nur das Auge auf seine Kosten.

kleine Eisbecher Triest

Einen Sprizz Aperol samt Knabbereien und Spaghetti gönnten wir uns auch noch.

Snacks zu Spriz Aperol

Snacks zu Spriz Aperol

Am Abend verleihte die untergehende Sonne dem Hafen ein ganz besonderes Flair.

Yachthafen Triest am Abend

Die Handschrift der Venezianer ist in Piran unübersehbar, wie man sofort beim Blick auf die Piazza Tartini, dem zentralen Platz des Ortes, erkennen kann. An diesem Tag blieb es relativ dunstig.

Piazza Tartini Piran

Piran Hafen

Den Nachmittag verbrachten wir in der nahegelegenen Meersalzsaline und am Strunjan. Der Strunjan ist eine Flüschklippe, welche langsam erodiert. Sie bietet jedoch einen herrlichen Ausblick über Olivenhaine und das Meer.

Saline Piran

Um Meersalz ernten zu können ist ein sehr aufwendiger Prozess sowie eine Menge an Handarbeit erforderlich. Geernetet wird ungefähr Mitte September, danach reicht die Kraft der Sonne nicht mehr aus, um das Salz kristallieren zu lassen. Rund um die Salzbecken hat sich eine abwechslungsreiche Tier- und Pflanzenwelt angesiedelt, welche mit diesen doch recht feindlichen Lebensbedingungen gut zurecht kommt.

Blume im Salzboden


Rund um Piran werden viele Oliven aber auch Orangen kultiviert. Hach, schade, dass diese Pflanzen hier bei uns zu Hause nicht wachsen wollen.

Olivenhain am Strunjan

Zu sehen ist hier übrigens die Silhouette der Kirche von Piran.

Blick auf Piran in der Abenddämmerung

Piran am Abend

Bevor wir nach Laibach aufbrachen, mussten wir natülich noch unbedingt ans Meer. Schon allein deswegen, da das Wetter Richtung Österreich relativ mies vorhergesagt war. Nebel und Kälte standen uns bevor.

Piran Hafen

Piran Hafen

Laibach ist wirklich eine tolle Stadt und erinnert in ihrem Erscheingsbild ein wenig an Graz oder Klagenfurt. Dies verwundert auch nicht ob der historischen Gegebenheiten.

Laibach

Der Drache ist übrigens das Wahrzeichen der Stadt.

Drachen Brücke Laibach

Gestärkt durch ein originales Krainerwürstel mit Sahnekrenn und Brot ging es dann heimwärts.

Krainerwürstel mit Sahnekrenn

Bis bald und baba!

Dienstag, 24. Mai 2016

Pfingsten in Italien!

By On 21:40
So, ich hoffe, Ihr habt ganz, ganz viel Zeit mitgebracht, denn heute gibt es meine Urlaubsbilder aus Italien zu sehen.  Wir sind dieses Jahr ganz klassisch zu Pfingsten nach Italien gefahren. Während bei uns zu Hause das Wetter eher durchwachsen war, war es an der Oberen Adria doch deutlich besser. Die Temperaturen lagen um die 20°C und Regen gab es, wenn überhaupt, nur am Abend. Von großartigen Menschenmengen sind wir sowohl in Caorle als auch in Venedig verschont geblieben, obwohl das Wetter etwa gleich wie letztes Jahr war als wir etwa zwei Wochen früher dort waren.

Aber bevor die Fotoflut beginnt, möchte ich mich ganz herzlich für Eure Votings bedanken. Das Gewinnspiel geht noch bis Ende Juni und daher bitte ich Euch um tatkräftige Unterstützung. Zur Abstimmung geht es hier.

In Caorle besichtigen wir dieses Mal die Fischerdörfer an der Lagune. Die kleinen Häuschen sind allesamt aus Schilf gebaut und sehr traditionell. Leider gibt es davon nicht mehr viele, die meisten sind ohnedies hinter hohen Zäunen versteckt, aber gleich in der Nähe gibt es einen herrlichen Strand zum Spazierengehen.


In der Lagune - es dürfte sich teils um Brackwasser handeln - lebt eine Vielzahl an Schwänen. Ich habe ganz ehrlich noch nie so viele an einem Ort gesehen. Der Strand dient ihnen vor allem als Klo. Wir durften das live miterleben.


Obwohl bereits am frühen Nachmittag bedrohliche Gewitterwolken am Horizont auftauchten, blieben wir von diesem Unwetter verschont. Es hat sich irgendwo im Umland entladen und brachte Caorle selbst nur einen kräftigen Regenschauer.



So wie in der Stadt war es auch am Strand sehr ruhig. Nach dem langen Winter mal wieder die frische Meerluft zu genießen tat richtig gut. Es war einfach herrlich.





Ein paar angeschwemmte Muscheln habe ich mit nach Hause genommen. Sie passen bestimmt perfekt für die eine oder andere Sommerdeko. Die Muscheln vom Wallersee sind ja eher alle gleich, obwohl man darunter immer wieder auch recht große Exemplare findet.



Hier der Beweis - auch am Strand nix los - nun gut, für ein Sonnenbad wäre es an diesem Tag doch viel zu frisch gewesen. Einige mutige Sonnenanbeter kamen aber am Pfingstmonat bei fast passenden Temperaturen auf ihre Kosten.


Zu Italien gehört auch ein Spritzer Aperol.


Von Punto Sabbioni ausgehend, sind wir auch dieses Mal wieder nach Venedig gestartet. Der erste Anblick, wenn die Lagunenstadt am Horizont auftaucht, ist einfach herrlich.





Im Laufe des Tages verschlechterte sich das Wetter ein wenig. Hier seht Ihr die Häuschen von Murano. Ich mag die kleinen Schmuckgeschäfte dort total gerne und finde mir fast immer eine Kleinigkeit.


In einem unserer Lieblingslokale auf der kleinen Schwesterinsel von Venedig, gab es einen traumhaften Salat mit Shrimps und Thunfisch zu essen. Lecker, Sommerfeeling pur. Gerade an einem Tag wie heute, wo es seit Stunden regnet, erinnere ich mich gerne daran.




Venedig verließen wir bei dichter Bewölkung.


Kurz nach uns lief der Riesenpott der MSC aus. Es war das zweite Kreuzfahrtschiff, welches wir an diesem Tag sahen.



Als wir zurück in Caorle waren, regnete es bereits.



Auf der Heimfahrt machten wir Station in Triest. Eine italienische Stadt mit ein wenig altösterreichischem Flair.




Das war es aber jetzt. Danke für's Durchhalten.

Bis bald und baba!