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Vielfältig wie Österreichs Natur ist auch dieser Blog. Unser Garten ist Quelle hochwertiger Lebensmittel für die Küche und Oase der Ruhe. Dieser Food- und Gartenblog bietet Dir Rezepte, Buchvorstellungen, Gartentipps sowie Reiseimpressionen. Gegärtnert wird im Freiland und im Topf.

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Mittwoch, 14. November 2018

Buch & Rezept: Kürbissuppe mit Mascarpone, schwarzem Reis und Garnelen aus Italy made at Home von Giorgio Locatelli!

By On 06:30
Wie ich Dir ja schon verraten habe, war die Kürbisernte heuer überaus gut. Einen Teil haben wir schon verarbeitet, aber es ist noch einiges ürbig und unser kleiner Mann kann die Menge auch nicht alleine essen :) Somit musste ein weiteres Rezept für Kürbissuppe her. Das ist nämlich die allerbeste Möglichkeit gleich eine große Portion Kürbis auf einmal schmackhaft haltbar zu machen. Eine besondere Hilfe war mir in diesem Fall der Titel "Italy. Made at Home. Gerichte für meine Liebsten" vom italienisch-britischen Starkoch Giorgio Locatelli, erschienen im Christian-Verlag. Die Kürbissuppe mit Mascarpone, schwarzem Reis und Garnelen sah im Kochbuch einfach so verführerisch aus, dass wir sie einfach nachkochen mussten. Das Rezept findest Du am Ende der Buchvorstellung.

sehr cremige Kürbissuppe mit Mascarpone schwarzem Reis und Garnelen - Foodblog Topfgartenwelt

Buchtipp: Italy. Made at Home. Gerichte für meine Liebsten

Giogio Locatelli ist einer der berühmtesten italienischen Köche, welcher in London seine Künste zum Besten gibt. Sein Restaurant, das Locanda Locatelli besitzt einen Michelin-Stern und gehört damit sicher zu einer der besten Adressen für ein tolles Essen in der britischen Hauptstadt. Der Haubenkoch Locatelli hat mit "Italy. Made at Home. Gerichte für meine Liebsten" inzwischen schon das dritte Kochbuch veröffentlicht. Es ist voller köstlicher, italienischer Rezepte, welche aber oftmals durch die häufige Verwendung von Minze, ein wenig an das Land seines Lebensmittelpunkts angepasst wurden.

Italy Made At Home Gerichte für meine Liebsten Giorgio Locatelli Christian Verlag #buchvorstellung #kochbuch #italienischeküche #hausmannskost #italienischesessen #kürbissuppe
*) Cover Christian-Verlag

Auf 320 Seiten kann man jedenfalls mit diesem Buch der exquisiten, aber nicht abgehobenen, italienischen Küche fröhnen. Die ausgewählten Rezepte sind quasi als eine eine Hommage an die italienische Hausmannskost zu verstehen.  Entsprechend dem Autor ist es zudem ein sehr persönliches Werk und so richtet sich "Italy. Made at Home." an seine Liebsten, an sein Team und an jeden Leser, welcher ein Freund der bodenständigen, italienischen Küche ist. Es beinhaltet Locatellis 150 beste Familienrezepte.

Der Titel "Italy. Made at Home." ist in folgende Kapitel unterteilt:
  • Saisonale Salate und Gemüsesorten
  • Einfache Suppen
  • Panini, Crostini, Pasteten und andere Snacks
  • Pasta, Reis und Pizza
  • Lieblingsgerichte mit Fisch und Meeresfrüchten
  • Gegrilltes Fleisch, Braten und Eintöpfe
  • Kuchen, Leckereien und Eiscremes


italienische Kürbissuppe mit Mascarpone schwarzem Reis und Garnelen - Foodblog Topfgartenwelt

Aufbau der Rezepte

Sämtliche Rezepte im Buch beginnen mit einer kurzen Geschichte. Bei der von mir ausgewählten Kürbissuppe mit Mascarpone, schwarzen Reis und Garnelen, erzählt Giogio Locatelli zum Beispiel von seiner Vorliebe für Kürbisse und gibt zusätzlich Tipps, um ein richtig reifes Exemplar sofort zu erkennen. Aber es werden auch Alternativen genannt, sollte die eine oder andere Zutat nicht umgehend zur Hand sein. Aufgrund der manchmal recht ausführlichen Anekdoten, Tipps, Bilder und Zubereitungsvorschläge kann sich ein Rezept schon einmal über mehrere Seiten erstrecken. Aber gerade diese Tipps und Tricks des Profikochs haben es mir angetan. Denn ich wäre wohl selber nie auf die Idee gekommen, zum Beispiel Kartoffeln, welche zu Kartoffelteig weiterverarbeitet werden sollen, nach dem Kochen im Backofen zu trocknen. Das Buch ist voller Küchen-Hacks - einfach genial!

cremige Kürbissuppe aus Butternusskürbis mit schwarzem Reis und Garnelen - Foodblog Topfgartenwelt

Einigen italienischen Spezialitäten wie Crostini, Gnocchi, Pizza, Ravioli, Eiscreme oder Risotto sind so genannte 4x4-Rezepte gewidmet. Das heißt, es gibt ein Grundrezept und dazu vier verschiedene Geschmacksvarianten. Diese Rezepte sind allesamt kurz und bündig gehalten und heben sich aufgrund ihrer farblichen Unterlegung von den restlichen Rezepten im Buch ab. Die Grundrezepte sind jeweils auf sechs Personen ausgelegt.

Fazit

Ein tolles Buch für alle Freunde der italienischen Küche. Manche Gerichte sind mir zwar etwas zu very british angehaucht gewesen, aber gut, dass niemand gezwungen wird, Minze als Gewürz zu verwenden :) Ich oute mich hiermit ganz offen und ehrlich, ich mag Minze nicht besonders gerne. Generell sind die Rezepte einfach nachzukochen und man braucht auch keine allzu ausgefallenen Zutaten. Ein Aspekt, der mir sehr wichtig ist. Mit "Italy. Made at Home." ist es zudem möglich ein ganzes Menü von der Vorspeise bis zum Dessert zu zaubern.

herbstliche Kürbiscremesuppe mit Mascarpone schwarzem Reis und Garnelen - Foodblog Topfgartenwelt

Rezept: Kürbissuppe mit Mascarpone, schwarzem Reis und Garnelen

Herbstzeit ist Kürbiszeit. Wenn das Wetter nun auch bald mitspielt, dann kann diese Köstlichkeit auch wieder dazu genutzt werden, sich an kalten Tagen nach einem gemütlichen Spaziergang aufzuwärmen. Es handelt sich hierbei um ein schnelles und einfaches Rezept für eine Kürbiscremesuppe, die locker für 6 Personen ausreicht. Unser Haushalt umfasst 2,5 Personen, so dass der Rest gut auf Vorrat eingefroren werden kann. Der Clou: diese Kürbissuppe wird anstatt mit Sahne bzw. Schlagobers mit Crème Double oder Mascarpone zubereitet.

Zutaten Kürbissuppe mit Mascarpone, schwarzem Reis und Garnelen:

1 Kürbis (z.B. Butternuss)
Meersalz und frisch gemahlener Pfeffer
100 g schwarzer Reis
2 EL Olivenöl zum Braten
150 g Crème double (gibt es in Österreich nicht zu kaufen, alternativ kann man Mascarpone und Schlagrahm 1:1 mischen oder nur Mascarpone verwenden)
1-1,5 Liter Gemüsesuppe
1 Packung (Riesen-)Garnelen

kürbissuppe mit mascarpone anstatt schlagobers - Foodblog Topfgartenwelt

Zubereitung Kürbissuppe mit Mascarpone, schwarzem Reis und Garnelen:

1. Kürbis schlachten, in Scheiben schneiden und den Backofen auf 170°C vorheizen.

2. Ca. 1 cm Wasser in eine Auflaufform oder eine ofenfeste Gußeisenform mit Deckel geben und den mit Salz und Pfeffer gewürzten Kürbisscheiben darin samt Schale aufschlichten. Das Ganze entweder mit Alufolie oder dem Deckel abdecken und den Kürbis weich dünsten. Dies dauert ca. 1,5 Stunden. Anschließend das Fruchtfleisch aus der Schale kratzen. Dies ist allerdings aufwändiger als wenn man den Kürbis vor dem Dünsten schält. Ich werde daher zukünftig zweitere Variante wählen.

3. Inzwischen den Reis weich kochen und ihn anschließend im Olivenöl knusprig braten.

4. Die Garnelen in Salz und Pfeffer anbraten

5. Kürbis gemeinsam mit der Crème Double oder alternativ der Mascarpone-Schlagrahm-Mischung oder, wenn gewünscht, lediglich mit der Mascarpone pürieren und so viel Gemüsesuppe hinzufügen bis die Dicke der Suppe für einen selbst passt.  Ich persönlich mag eher eine dünnere Kürbissuppe und habe daher die ganzen 1,5 Liter verwendet. Zudem habe ich die Mascarpone nicht mit Schlagrahm vermischt, sondern diese allein unter die Suppe gemischt.

6. Suppe nochmals aufkochen und kurz köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

7. Kürbissuppe mit schwarzem Reis und Garnelen garnieren und heiß servieren. Ich habe zudem zur Kürbissuppe noch frisch gebackenes Baguette gereicht.

Kürbissuppe mit Mascarpone einfach und schnell Rezept - Foodblog Topfgartenwelt

Guten Appetit!

Vielen herzlichen Dank an den Christian-Verlag für die Überlassung eines kostenlosen Buchexemplars zum Zwecke einer Rezension.

"Italy. Made at Home. Gerichte für meine Liebsten", Giorgio Locatelli, Christian-Verlag, 320 Seiten, ISBN 9-783959-612463, € 29,99.

Zum Pinnen:



Kürbissuppe mit Mascarpone, schwarzem Reis und Garnelen

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Zutaten

  • 1 Butternuss-Kürbis
  • 150 g Mascarpone
  • 1 bis 1,5 Liter Gemüsebrühe
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • Garnelen
Zeit , für 6 Personen.

Zubereitung

  1. Das Rezept stammt aus dem Buch Italy. Made at Home. erschienen im Christian-Verlag. Mehr darüber auf meinem Blog.

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Bis bald und baba,
Kathrin


Mittwoch, 7. November 2018

Einfache Kürbissuppe mit Kokos und spicy Garnelen!

By On 06:30
Unlängst war ich im örtlichen Supermarkt einkaufen. An der Kassa lag ein Magazin zur freien Entnahme mit Rezepten für den Herbst. Ich konnte natürlich nicht widerstehen und habe es mitgenommen, in der Hoffnung darin vielleicht ein passendes Rezept für einen unserer acht geernteten Butternuß-Kürbisse zu finden. Da unser Keller relativ warm ist und wir nicht alles einfrieren können, sollten sie unbedingt zeitnah nach der Ernte verarbeitet werden. Wie es der Zufall will, wurde ich in der oben erwähnten Zeitschrift "Spar - Mahlzeit - Urban Edition, Herbst 2018" (Werbung, da Quellenangabe!) tatsächlich fündig! Unter den vorgestellten schnellen und einfachen Rezepten gab es auch eine einfache Kürbissuppe mit Spicy Garnelen. Hurra, genau das richtige für mich und meine kleine Familie. Mit freundlicher Genehmigung von Spar-Mahlzeit darf ich Dir heute das Rezept, welches ursprünglich von Mara Hohla stammt, am Blog Topfgartenwelt präsentieren.

einfache Kürbissuppe mit Kokos und spicy Garnelen mit Cayennepfeffer - Foodblog Topfgartenwelt

Rezept: Einfache Kürbissuppe mit Kokos und spicy Garnelen

Die einfache Kürbissuppe mit Kokos und spicy Garnelen ist wirklich schnell zubereitet, sobald man den Kürbis einmal zerlegt hat. Für mich ist allerdings das Schlachten von großes Butternüssen meistens eine Herkulesaufgabe, so dass ich gerne meinen Mann dafür einteile. Gut, dass er diese Aufgabe gerne übernimmt :) 

Für die einfache Kürbissuppe mit Kokos und spicy Garnelen benötigst Du folgende

Zutaten:

1/2 Zwiebel
1 Stück Ingwer (daumengroß) oder alternativ Ingwerpulver 
800 g Kürbis (Hokkaido oder Butternuß)
1 EL Kokosöl
1 TL Currypulver
250 ml Gemüsefond (oder mehr)
400 ml Kokosmilch aus der Dose
Saft einer halben Limette oder alternativ Zitrone
100 g Garnelen
1 TL Cayennepfeffer
1 TL Chiliflocken
Koriander (frisch oder alternativ als Gewürz), Sprossen und Chiliflocken zum Garnieren
Salz
Pfeffer

Kürbissuppe Butternuss mit Kokos Koriander Sprossen und Garnelen - Foodblog Topfgartenwelt

Zubereitung:

1. Kürbis schlachten und in grobe Würfel schneiden. Nebenbei den Gemüsefond kochen.

2. Zwiebel und Ingwer im Kokosöl anschwitzen. Anschließend das Curry-Pulver hinzufügen und gut umrühren.

3. Die Kürbiswürfel ebenfalls in den Topf geben und kurz anschwitzen. Achtung! Man darf den Topf hierbei nicht aus den Augen lassen, denn ansonsten könnten Zwiebel und Kürbis leicht anbrennen. Im Anschluss mit dem Gemüsefond aufgießen. Etwa 5 bis 10 Minuten später die Kokosmilch hinzufügen. 

4. Die Masse so lange bei mittlerer Hitze köcheln lassen bis die Kürbiswürfel gar sind. 

5. Suppe mit einem Stabmixer pürieren und mit Salz, Pfeffer und Limetten- oder Zitronensaft abschmecken. 

6. Die Garnelen mit Salz und Cayennepfeffer anbraten. 

7. Die angerichtete Suppe mit Koriander, Chiliflocken, Sprossen und natürlich den Garnelen garnieren.

einfache schnelle Kürbissuppe Butternuss Butternut mit Kokosmilch Sprossen und Garnelen - Foodblog Topfgartenwelt

Mein Tipp betreffend die einfache Kürbissuppe mit Kokos und spicy Garnelen:

Laut Rezept reichen für 800 g Kürbis 250 ml Gemüsefond aus. Mir war bei dieser Menge die Konsistenz der Suppe hier noch zu dick. Für mich war die Suppe genau richtig bei Zugabe von 1 Liter Gemüsefond, denn schon öfter habe ich die Erfahrung gemacht, dass Kürbisse beim Kochen bzw. Abkühlen sehr gerne eindicken und die Suppe somit pampig wird. Serviert habe ich die einfache Kürbissuppe mit Kokos und spicy Garnelen zusammen mit einem frisch gebackenen Baguette.

Gutes Gelingen!

Zum Pinnen:



Einfache Kürbissuppe mit Kokos und spicy Garnelen

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Zutaten

  • 1/2 Zwiebel
  • Ingwer
  • 800 g Kürbis
  • 1 EL Kokosöl
  • 1 TL Currypulver
  • 1 Liter Gemüsefond
  • 400 ml Kokosmilch
  • Limetten- oder Zitronensaft
  • 1 Packung Garnelen
  • 1 TL Cayennepfeffer
  • 1 TL Chiliflocken
  • Koriander, Sprossen und Chiliflocken zum Garnieren
  • Salz und Pfeffer
Zeit , für 8 Personen.

Zubereitung

  1. Mehr über das Rezept auf meinem Blog.


Bis bald und baba,
Kathrin

Freitag, 21. Oktober 2016

Der letzte Rest vom Schützenfest!

By On 06:30
Der wunderschöne warme Altweibersommer hat uns heuer wahrlich für den verregneten Hochsommer entschädigt. Doch die warme, trockene Phase nahm ein jähes Ende als der Oktober mit einem Temperatursturz und viel Regen an die Türe klopfte. Zu diesem Zeitpunkt befand sich noch einiges an Gemüse draußen im Garten: Zucchini, Tomaten, Bohnen, Paprika und Chili. Es war bis dahin einfach nicht die Notwendigkeit gegeben die Beete aufzuräumen. Als es aber dann plötzlich hieß, dass die Höchsttemperaturen zumindest für eine Woche lang unter 10°C liegen würden, musste gehandelt werden. Immerhin sollte die schöne Ernte nicht vergammeln, weil Petrus nun auf Herbst macht. Aber wie immer an solchen Tagen, wo es schnell gehen muss, hat es geregnet. Nach zwei Stunden Werkeln im nasskalten Garten waren wir fertig und alle Schätze waren ins Trockene gebracht. 


Die Paprika und Chili haben wir samt Pflanze mal wieder in den Keller gebracht. Dort standen sie in Kübeln eingefrischt und wir warteten sehnsüchtig auf das Erröten der Früchte. Bei durchschnittlichen Temperaturen von 16°C geht das recht rasch. Innerhalb von ein paar Tagen war in etwa die Hälfte schon rot und konnte verarbeitet werden.


Die Chili-Staude war in den letzten Wochen so üppig gewachsen, dass sie kaum durch die Türe passte. Auch im Stiegenhaus hatten wir mit ihr ein wenig zu kämpfen. 

Die Tomaten waren Ende September schon ein wenig zerlempert. Ich würde zwar nicht sagen, dass sie Braunfäule hatten, aber das Laub sah nicht mehr schön aus. Dennoch befanden sich an den ausgelutschten Ästchen noch jede Menge grüne Früchtchen, die ebenso im Keller nachreiften. 


So viele wie es waren, war klar, dass wir bestimmt noch einmal einkochen müssen. Die reifen Früchte sammelten wir inzwischen im Tiefkühler.

Und hier ist er, der letzte Rest vom Schützenfest. Die Gartensaison ist für heuer beendet, wir müssen einzig und allein noch die Töpfe wegräumen und auswaschen. Zu ernten gibt es nichts mehr.





Wie lange wir in der Küche gestanden sind, um das alles zu verarbeiten und zu waschen, möchtet Ihr gar nicht wissen. Angefangen haben wir mit dem Verkochen der Tomaten. Es dürften so an die 5 Liter Sugo gewesen sein, denn wir füllten mehr als 10 Weckgläser (0,5 Liter). Noch immer sind allerdings Tomaten eingefroren (!).



Mittlerweile folgten auch die Paprika. Ein Jahr ohne gefüllte Paprika geht nämlich überhaupt nicht. Aber auch Chili konnten wir jede Menge ernten. Leider hat der erste Versuch mit getrockneten Chili aus dem Dörrapparat nicht so gut geklappt - sie sind geschimmelt. Aber man lernt aus Fehlern, nun dürfte es geklappt haben.




Gekostet haben wir schon unsere gefüllten Paprika - sie sind köstlich geworden. Das Rezept stammt von meiner Oma. Wir füllen sie immer mit Reis und Faschiertem. Gewürzt wird mit Zwiebel, Knoblauch, Petersilie, Porree und Stangensellerie. Salz und Pfeffer dürfen natürlich auch nicht fehlen. Die Menge Reis war an ein Kilogramm Faschiertes angepasst. Genaue Mengenangaben gibt es hier nicht.


Bis bald und baba!

Donnerstag, 28. Januar 2016

Kürbis-Schlemmerei!

By On 23:21
Letzten Herbst konnten wir richtig viele Kürbisse der Sorte Butternuß ernten. Insgesamt waren es sieben Stück in verschiedenen Größen. Einige haben wir verschenkt, den Rest selbst verarbeitet. Den letzten dieser Kürbisse haben wir nun "geschlachtet".  Vorgenommen hatten wir uns die Herstellung von Kürbis-Ravioli. Der erste Versuch war leider aufgrund eines falschen Teigrezepts gescheitert. Man lernt halt nie aus. Dieses Mal hat es aber super funktioniert (insbesondere nach der Berücksichtigung wertvoller Tipps von Oma und Mama) und weil es so gut geschmeckt hat, möchte ich Euch das Rezept nicht vorenthalten.



Teig:
2 Eier
180 Gramm Mehl
60 Gramm Gries
Ein wenig Wasser damit der Gries quillt. Sollte der Teig zu "weich" sein, ruhig noch Mehl hinzugeben und fest durchkneten. Für einen halben, normal großen Kürbis müsst Ihr unbedingt die dreifache, der hier angegebenen, Teigmenge rechnen, ansonsten kann man unmöglich die Ganze Fülle verbrauchen.


Fülle:
Zwiebel, Knoblauch, Porree und Stangensellerie in Öl anschwitzen, danach Kürbiswürferl hinzufügen und mit Wein (wir haben fast eine halbe Flasche hineingegeben) übergießen. So lange köcheln lassen bis ein schöner Brei entsteht. Diesen mit Salz, Pfeffer, frischer oder getrockneter Petersilie und Muskat würzen. Dazu noch ein Ei und eine gute Portion Parmesan zum Abbinden.


Für die Herstellung der Ravioli solltet Ihr jedenfalls genügend Zeit einplanen, wir waren doch an die drei Stunden beschäftigt, um ca. 70 Stück herzustellen.

Einen Teil der Ravioli haben wir eingefroren. Die restlichen kochten wir in einem Topf mit Salzwasser gar, bis sie oben auf schwammen und rundeten die fertigen Nudeln noch mit ein wenig Butter und Petersilie ab.

Zum Abschluss möchte ich Euch noch verraten, dass ich bei Sabrina von "KleineS.Ruebchen" ein richtig tolles Giveaway zum Bloggeburtstag gewonnen habe. Mehr erzählte ich Euch aber das nächste Mal.

Gute Nacht, bis bald und baba!

Sonntag, 6. September 2015

Reiche Ernte!

By On 23:48
In den letzten zwei Wochen war es hier relativ ruhig. Das lag vor allem daran, dass mich ein Fahrradunfall außer Gefecht gesetzt hat. Mit einem angeschlagenem Knie bloggt es sich nicht so gut und fotografieren geht auch nur sehr eingeschränkt. Das Gröbste scheint nun aber überstanden zu sein, Gott sei Dank. Im Gepäck habe ich heute ein paar Bilder aus dem Garten und der Küche. 
Zur Zeit wird sehr viel Obst und Gemüse im Garten reif, wir kommen kaum mit dem Verarbeiten nach. Mittlerweile haben wir bereits 13 Gläser Himbeermarmelade eingekocht, Brombeeren und Heidelbeeren folgen noch. Tomaten wurden auch weiterhin fleißig eingerext und inzwischen haben wir auch schon die ersten Paprika gefüllt.


Im überdachten Hochbeet wachsen vorwiegend Ference Tednder (dies wurde schon mal erraten, allerdings funktioniert die Antwortfunktion nicht am Tablet, also konnte ich dies bis dato nicht bestätigen), Purple Bell und eine andere Sorte, deren Namen ich leider vergessen habe.







Wenn ich so in meine Gewächshäuser Blicke, dann werden wir heuer noch viele Tomaten einkochen. Die Pflanzen hängen jedenfalls voll. Jetzt fehlen einfach nur noch ein paar warme Tage. Die Weintrauben haben diese nicht mehr notwendig - wir konnten sie schon ernten. Die Ausbeute für eine Topfpflanze war richtig groß.




 Da die kleinen Trauben relativ viele Kerne enthalten, haben wir uns heuer entschlossen, sie zu entsaften. Immerhin konnten wir 750 ml Saft gewinnen, welchen ich anschließend abgekocht und in Rexflaschen gefüllt haben. Auch unsere winzigen Äpfel haben wir entsaftet - 500 ml sind es geworden. Der Saft war richtig lecker!



Auch den ersten Teil der Kürbisse (Butternuss) haben wir verarbeitet. Insgesamt wachsen 7 Stück rund ums Hochbeet herum. Aus einem wurde eine leckere Suppe, aus dem anderen Kürbislaibchen.


Und sonst? Ist es hier schon richtig herbstlich geworden. Heute ging auch noch entsprechend der Wind. Man igelt sich gerne wieder im Haus ein und macht es sich gemütlich. Die Dahlien sehen ein wenig mitgenommen aus, blühen aber immerhin wieder. Trotz des miesen Wetters öffnet auch die Passionsblume täglich eine Blüte.



Diese Surfinie hat sich übrigens letztes Jahr selbst ausgesät und heuer tauchte sie im Topf einer Zitrone wieder auf.


Die Weinbergpfirsiche sind jedes Jahr Spätzünder, doch was heuer wieder auf dem kleinen Bäumchen hängt, ist einfach unglaublich - Marmelade wird es jedenfalls wieder genug geben.


Auch die Nektarine ist voller Früchte - zum ersten Mal. Ich glaube, der Standort passt einfach perfekt - keine Kräuselkrankheit mehr. Ich denke, wir werden Saft daraus machen.


Ach ja, unser Zaunbau nimmt langsam Gestalt an. Jakob hat bereits sämtliche notwendige Vorbereitungen getroffen und außerdem die Vorderseite der Garage neu gefärbelt. Es sieht nun wesentlich schöner und einladender aus.


Sämtliche notwendigen Leerverrohrungen sind vorhanden, so dass wir relativ "wenig" Aufwand für das elektrische Tor und Gegensprechanlage treiben müssen. Zudem werden in naher Zukunft auch die Mülltonnen aus dem Blickwinkel verschwinden. Eine passende Box haben wir bereits ausgesucht.


So, jetzt reicht es aber für heute. Vielen, vielen Dank an alle, die beim Gewinnspiel für meinen Garten gestimmt haben - einfach klasse - es wurden über 780 Votings!!

Baba und bis bald!