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Vielfältig wie Österreichs Natur ist auch dieser Blog. Unser Garten ist Quelle hochwertiger Lebensmittel für die Küche und Oase der Ruhe. Dieser Food- und Gartenblog bietet Dir Rezepte, Buchvorstellungen, Gartentipps sowie Reiseimpressionen. Gegärtnert wird im Freiland und im Topf.

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Freitag, 12. Januar 2018

Buchtipp: Das Blech-Kochbuch - 1 Blech - 50 Rezepte! Inklusive Rezept für Ofenlachs nach provenzialischer Art.

By On 06:30

Es wird wieder gekocht ...

Im Vorfeld meiner Schwangerschaften waren Jakob und ich oft in der Küche beschäftigt. Wir wollten so viel wie möglich für die Zeit nach der Geburt vorbereiten. Darüber hinaus musste die teilweise tiefgekühlte Ernte noch verarbeitet werden, zum anderen eignete sich der Herbst perfekt um Neues auszuprobieren. Der Garten ruht, es wird ohnehin früh finster und gesät wird nicht vor Jänner. Wie Du vielleicht schon mitbekommen hast, besitzen wir seit dem Sommer einen neuen Dampfbackofen. Ich bin von diesem Gerät schlichtweg begeistert und würde es um Nichts in der Welt mehr hergeben. Was liegt daher näher als den Dampfbackofen für ein bekömmliches Ofengericht zu nutzen? Im Callwey-Verlag ist passend zum Thema von Kate McMillan "Das Blech-Kochbuch - 1 Blech - 50 Rezepte" erschienen, welches ich Dir nun näher vorstellen möchte.

Gartenblog Topfgartenwelt Buchvorstellung Blech-Kochbuch 1 Blech 50 Rezepte: mit Rezept für Ofenlachs nach provenzialischer Art
 

Buchtipp "Das Blech-Kochbuch - 1 Blech - 50 Rezepte"

Kochbücher erobern vor allem dann mein Herz, wenn sie Rezepte enthalten, die man zu Hause ohne viel Aufwand nachkochen kann. Dies trifft auf die Rezepte im Buch auf alle Fälle zu. Nicht nur die Bilder machen Lust auf mehr, sondern auch die Rezepte selbst.

Gartenblog Topfgartenwelt Buchvorstellung Blech-Kochbuch 1 Blech 50 Rezepte: Callwey-Verlag
 *) Callwey-Verlag

Unterteilt ist das Blech-Kochbuch in vier große Kapitel: Basics (Pflege von Backblechen, Vorbereitung, usw.), Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte sowie Gemüse. Wer vegane Gerichte sucht, ist allerdings mit diesem Buch nicht gut beraten und sollte besser auf ein Spezialkochbuch zurück greifen. Auch Süßes wird man nicht finden. Das Herz der Autorin schlägt für pikante Gerichte.

Gartenblog Topfgartenwelt Buchvorstellung Blech-Kochbuch 1 Blech 50 Rezepte: Food-Fotografie Ofenlachs nach provenzialischer Art

Backbleche sind meistens ja nicht so lustig zum Putzen, überhaupt, wenn sie verklebt und eingebrannt sind. Daher liefert Blech-Kochbuch-Autorin Kate McMillan gleich einige Ratschläge mit, um dies zu vermeiden. Ich wollte den Dampfbackofen bzw. das Backblech nach dem Kochen so wenig wie möglich putzen und griff daher zu unserer Porzellanform. Sie bietet viel Platz, schont das Blech und kann in den Geschirrspüler gesteckt werden. Aber auch Backtrennspray oder Backpapier leisten gute Dienste.

Gartenblog Topfgartenwelt Buchvorstellung Blech-Kochbuch 1 Blech 50 Rezepte: Kochbuch für einfache schnelle Rezepte aus dem Ofen

Fast alle Rezepte sind mit wunderschönen Food Fotografien versehen und erstrecken sich über eine Doppelseite. Die Zutatenliste ist weitgehend nicht ausgefallen und die Beschreibung sehr verständlich. Man kann eigentlich nichts falsch machen.

Die Rezepte orientieren sich auch ein wenig an den Jahreszeiten, so dass man stets auf seine Kosten kommt. Für den Herbst eignet sich z.B. das Rosmarin-Senf-Hähnchen mit glasiertem Kürbis oder Hackbraten mit Champignons und Kürbispüree. Zudem gibt es auch ein Gericht für die Spargelsaison: Hähnchenschnitzel mit Spargel. Für einen kalten Wintertag könnte ich mir gut einen Ofenkartoffel mit Pancetta, Brokkoli und Käse vorstellen. 

Gartenblog Topfgartenwelt Buchvorstellung Blech-Kochbuch 1 Blech 50 Rezepte: pikante Rezepte aus dem Ofen

Grundsätzlich ist zu sagen, dass Kate McMillan in ihrem "Blech-Kochbuch - 1 Blech - 50 Gerichte" die unterschiedlichsten Kochrichtungen verarbeitet. So findet man unter anderem mexikanische, asiatische oder auch italienische Einflüsse. Mir persönlich gefällt es ebenfalls sehr gut, dass ich bei vielen Gerichten Zutaten aus dem eigenen Gemüsegarten verwenden kann, der ja jedes Jahr zahlreiche Kostbarkeiten aus kontrolliert biologischem Anbau hergibt. Nun möchte ich Dich aber nicht länger auf die Folter spannen und lade Dich herzlich ein mit mir eine Runde zu kochen.

Rezept: Lachs nach provenzialischer Art mit Kartoffeln und Kirschtomaten

Zunächst einmal herzlichen Dank an den Callwey-Verlag, dass dieses Rezept basierend auf dem Buch hier erscheinen darf!

Gartenblog Topfgartenwelt Buchvorstellung Blech-Kochbuch 1 Blech 50 Rezepte: abwechslungsreiche Gerichte für das Backblech
 
Du brauchst:
185g Kirschtomaten
Olivenöl
Meersalz + frisch gemahlener Pfeffer
4 Wildlachsfilets
2 EL frisch gehackter Rosmarin
2 EL frisch gehackter Estragon
500g Babykartoffeln
1 EL frisch gehackte Petersilie
1 EL frisch gepresster Zitronensaft

1. Den Ofen auf 230°C vorheizen und das Backblech vorbereiten (Backpapier).

2. Kirschtomaten mit einem Teil des Olivenöls marinieren und je nach Geschmack mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Aus dem restlichen Olivenöl, Salz, Pfeffer, Rosmarin und Estragon eine Marinade herstellen und den Lachs damit gut einstreichen.

Gartenblog Topfgartenwelt Buchvorstellung Blech-Kochbuch 1 Blech 50 Rezepte: schnelle Gerichte aus dem Ofen - Ofenrezepte
 
4. Die Babykartoffeln halbieren und mit Olivenöl, Pfeffer und Salz abmachen. Mit der Schnittfläche nach unten kommen sie nun für ca. 8 Minuten in den Ofen. Danach kommen der Lachs und die Tomaten hinzu und verbleiben gemeinsam mit den Kartoffeln für weitere 10 Minuten im Ofen. Das Gericht ist fertig, wenn die Zutaten allesamt gar sind.

5. Vor dem Servieren die Babykartoffeln mit Petersilie bestreuen und den Lachs mit Zitronensaft marinieren. 

Gartenblog Topfgartenwelt Buchvorstellung Blech-Kochbuch 1 Blech 50 Rezepte: pikante Backofenrezepte

Gutes Gelingen!

Vielen herzlichen Dank an den Callwey-Verlag, welcher mir diese Buchvorstellung ermöglichte!

"Das Blech-Kochbuch - 1 Blech - 50 Gerichte", Kate McMillan, Callwey-Verlag, 112 Seiten, ISBN 978-3-7667-2284-3, € 20,00.

Zum Pinnen:

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{Buchrezension mit Rezept} Ofenlachs nach provenzialischer Art #ofenlachs #backofengerichte #ofengerichte #lachs #fischgerichte #ausdembackofen #provenzialischeküche - Foodblog Topfgartenwelt


















Bis bald und baba,
Kathrin

Sonntag, 28. September 2014

Kürbisschlacht!

By On 00:12
Im Post "Erntevielfalt" habe ich Euch von unserer Kürbiswuchtel (Sorte: Muscat en Provence) mit einem Gewicht von etwa 20 kg erzählt. Trixi von "Trixis Trauminsel" hat mich damals gefragt, ob ich nicht darüber berichten könnte, was wir aus diesen Teil machen werden. Dieser Aufforderung komme ich natürlich sehr gerne nach!

Vor ein paar Tagen haben wir uns nun an die Aufgabe heran gemacht, den Kürbis zu verarbeiten. Das war gar nicht so einfach. Obwohl die Schale an und für sich recht weich ist, sich auch gut schneiden lässt, wäre ich mit dem Teil völlig verzweifelt, hätte mir Jakob nicht geholfen. Denn trotz allem braucht man recht viel Kraft, um den Kürbis zerlgen zu können.


Nachdem die Messer gewetzt waren und der Kürbis eine gute Position zum Anschneiden eingenommen hatte, konnte es losgehen.


Die einzelnen Schnitten wogen zwischen 1,2 und 1,8 kg. Ohne Kerne und Innenleben brachte es der Gute auf über 15 kg. Die Schätzung von etwa 20 kg im Urzustand war also gar nicht schlecht.


Der Kürbis wurde teilweise verschenkt, teilweise zu Suppe verarbeitet, teilweise eingefroren. Allerdings ist es so viel, dass der Gefrierschrankt total voll ist und wir schier nur noch von Kürbis leben könnten :) Ok, gut, das ist übertrieben ...


Neben dem Muscat en Provence und einem Butternut-Kürbis mussten auch noch ein paar Tomaten eingekocht werden. Da wir jedoch oftmals auch kleinere Mengen brauchen (z.B. Couscous), mussten wir eine Lösung finden, entsprechende Portionen einfrieren zu können. Entschieden haben wir uns für kleine Silikonbackförmchen - diese eigenen sich dafür perfekt. Nachdem das Tomatenmark tiefgefroreren ist, kann man es einfach aus den Förmchen nehmen und in größeren Paketen zusammenfassen.


Die Kartoffelernte kann sich heuer auch sehen lassen. Zwar wurden die Töpfe mit den Knollen relativ früh vom Kürbis überwuchert, so dass wir eigentlich wenig Hoffnung hatten im Herbst welche vorzufinden, aber anscheinend hatte das keine Auswirkung. In der Schüssel finden sich unter anderem Vitelotte und Rosa Tannenzapfen.


Die ersten wurden dann auch schon mit Butter und Salz verspeist - sie schmeckten allesamt sehr gut!


So, bevor ich aber schlafen gehe, möchte ich Euch noch einmal auf das Gewinnspiel im letzten Post hinweisen. Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück! Baba!

Donnerstag, 12. September 2013

Allerlei Spielereien!

By On 22:50
Nachdem mich eine hartnäckige Grippe zu einem für mich völlig unpassenden Zeitpunkt tagelang außer Gefecht gesetzt hat, geht es schön langsam wieder aufwärts, doch die Zeit drängt und in den nächsten Wochen gibt es noch viel vorzubereiten.

Aber nun etwas anderes - bis jetzt habe ich meine Collagen immer mit Picasa zusammengestellt, aber vor kurzem ist mir mal wieder Photoscape untergekommen, ein ebenfalls kostenloses Bildbearbeitungsprogramm (die meisten von Euch werden es kennen). Hinsichtlich der Gestaltung der Bilder bietet es ein wenig mehr Möglichkeiten als die Software von Google und mit etwas Geduld lassen sich auch ohne besondere Vorkenntnisse tolle Bilder zaubern.


In den letzten Tagen konnte ich bzw. Jakob noch einige Tomaten ernten (allerdings nur im Gewächshaus). Eigentlich hätte ich damit überhaupt nicht mehr gerechnet, vor allem, da die Saison dahingehend überhaupt nicht gut gelaufen ist. Die Freilandtomaten werden wohl nicht mehr reif werden, die meisten Früchte zeigen bereits Spuren von Braunfäule - es war ihnen wohl zu feucht.

Ein ganz besonderes Highlight - mein dritter Versuch San Marzano Tomaten zu kultivieren hat endlich geklappt. Die Früchte zeigen heuer keine Spuren von Blütenendfäule.


Bei den Kartoffeln sieht es auch viel besser aus. Die wenigen Knollen, die zum Vorschein kamen sind winzig und kümmerlich. Während der Vegetationszeit hat es einfach zu wenig geregnet und selbst das tägliche Gießen mit dem Gartenschlauch konnte dieses Defizit nicht ausgleichen.


In einem Kübel fand Jakob diesen Engerling (Dickmaulrüssler) gemeinsam mit ein paar Geschwistern. Im Vergleich zu den letzten Jahren blieben die Pflanzen jedoch weitestgehend von diesen kleinen Fressmaschinen verschont.


Na, was sagt Ihr? Meine Zitronenbäumchen habe ich nun seit etwa drei Jahren und heuer wachsen daran das erste Mal Zitronen. Nachdem die ersten Früchten stets abgefallen sind, haben sich nun mehrere zu noch kleinen Biozitronen weiterentwickelt - allerdings erst nachdem die Hitzewelle abgeflaut war. Ich glaube zwar nicht, dass sie noch reif werden, aber sie sehen zumindest richtig exotisch aus.


Eine weitere Besonderheit stellen die Weintrauben dar. Bis jetzt konnten wir ebenfalls noch nie richtige Reben ernten. Noch sind die Trauben ein bisschen sauer, aber die Hoffnung stirbt zu letzt. Einen Teil der Himbeeren und so gut wie alle Brombeeren konnte man aufgrund der Unmengen an Schneckenschleim nicht  mehr verzehren. 


Im Blumenbeet blüht noch immer der Goldmohn. Diesen werde ich wohl kommendes Jahr wieder ansäen, er gefällt mir total gut und ist auch an trüben Tagen ein fröhlicher Anblick. Leider ist er im Moment so ziemlich der einzige schöne Anblick, denn aufgrund der Baustelle und meines Ausfalls sind die Beete ziemlich verwildert. Einen richtigen Herbstgarten wird es wohl erst nächstes Jahr geben.


Gut, neben dem Goldmohn blühen auch noch ein paar andere Pflänzchen wie Cosmea und Sonnenhut. Aber vor allem sind die vielen Möglichkeiten von Photoscape klasse. Neben der Möglichkeit von "Kombinieren" kann man mit Hilfe der Funktion "Albumseiten" auch noch jede Menge verschiedene Collagen, teils mit überlappenden Bildern kreieren.

Mittwoch, 8. September 2010

Blaue Trüffelkartoffel bzw Vitelotte schmeckt hervorragend!

By On 23:54
Heute gab es zum Abendessen die gestern geernteten blauen Trüffelkartoffeln, gekocht mit Salz und Butter. Sie schmeckten einfach herrlich, besser als jede andere Kartoffel, dich bisher gegessen hatte. Sogar Jakob, welcher immer sehr skeptisch ist, war bereits nach dem ersten Bissen von der tollen Knolle überzeugt. Die blaue Färbung kommt übrigens vom Farbstoff Anthocyan.
Beim Kochen konnte ich übrigens etwas Lustiges beobachten. Zuerst verfärbte sich das Wasser blauviolett, ganz wie die Kartoffeln selbst, später wurde es allerdings grünlich.


Hier der Bericht vom letzten Mal bzgl der blauen Trüffelkartoffel.

Dienstag, 7. September 2010

Gute Ernte bei blauer Trüffelkartoffel bzw Vitelotte im Topf

By On 22:19
Am Anfang der Gartensaison erzählte ich einmal von der blauen Trüffelkartoffel, welche ich vom Naschmarkt in Wien mitgebracht hatte (Besuch am Naschmarkt, Kartoffelblüte). Wie alle meine Pflanzen wurde auch sie in einen Topf gesetzt. Über den Sommer entwickelte sich die Pflanze wunderbar, obwohl die Witterungsverhältnisse nicht immer die Besten waren. Sie begann sogar zu blühen!
Nachdem das Wetter auch nächste Woche nicht besser werden soll und die Temperaturen tagsüber gerade bei 12°C liegen, habe ich heute endlich geerntet, nachdem ich mir lange Zeit nicht sicher war, wann diese Kartoffelsorte überhaupt reif ist. Auf Wikipedia war nämlich nur die Information zu finden, dass es sich hierbei um eine sehr späte Sorte handelt - was auch immer das heißen mag. Auch wurde in diesem Artikel auf den geringen Ertrag bei diesen Kartoffeln hingewiesen, demzufolge erwartete ich mir keinen all zu großen Ernteerfolg. Daher war die Überraschung um so größer als ich den Topf ausleerte und sah was aus einer einzigen Knolle geworden ist:


Was ich an der blauen Trüffelkartoffel so toll finde, sind vorallem folgende Eigenschaften. Zum einen ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber der Braun- und Krautfäule - sie zeigte überhaupt keine Symptome. Zum anderen die Menge, welche ich aus einer einzigen Kartoffel lukrieren konnte. Weiters auch, dass keine einzige Knolle matschig war! Sollte es mir möglich sein, nächstes Jahr wieder an ein Exemplar dieser Sorte ranzukommen, wird die blaue Trüffelkartoffel auf alle Fälle wieder angebaut.