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Mittwoch, 22. Februar 2017

Was tun gegen Katzenkot im Garten - meine Tipps!

By On 06:30

Jedes Jahr wieder - Katzenkot im Garten

Nachdem es nun schon seit einigen Tagen taut und der Schnee inzwischen wieder größerere Wiesenflächen freigegeben hat, bietet sich auch dieses Jahr wieder ein Bild des Grauens. Überall liegen Tretminen. Nein, nicht bloß ein oder zwei, das Grundstück ist vielmehr übersät mit Katzenkot. Kein Wunder, bei der hohen Populationsdichte an freilaufenden Katzen in der Nachbarschaft. Nicht nur, dass es unschön aussieht, es stinkt auch fürchterlich. Besonders prädistiniert als Klo ist ein Blumenbeet direkt neben dem Haus. Es beinhaltet eine wunderschöne Fackellilie, Ehrenpreis, Mädchenaugen und Sonnenhüte. Darüber hinaus wird es auch noch von einer Strauchmalve bewohnt. Und gerade diese scheint das Problem zu sein. Die Strauchmalve selbst zieht Katzen zwar nicht magisch an, aber der freie, lockere Boden unter dem kahlen Wintergeäst spricht in der kalten Jahreszeit leider allzu häufig eine deutliche Einladung für große Bedürfnisse aus. 

Gartenblog Topfgartenwelt Katzenkot: auf der Wiese

Trotz allen Unmutes beschränkt sich das Problem der Hinterlassenschaften nicht auf einzelne Blumenbeete, sondern umfasst auch Wiese, Terrasse und Gehweg gleichermaßen. Das Risiko richtig schön in Katzenkot zu treten ist ordentlich hoch. Leider hat man dann die Sauerei nicht nur mehr im Garten, sondern mit ein bisschen Pech auch noch an den Schuhen.

Das Kontroverse an Katzenkot

Unlängst bei einer Diskussion genau über dieses Thema musste ich feststellen, wie schnell die Wogen hochgehen. Rasch stehen sich Katzenliebhabher und der Rest der Welt gegenüber. Katzenliebhaber spielen das Ärgernis gerne ein wenig herunter, es kommen meist die Argumente: Katzen sind halt so; ich kann meine Katze nicht einsperren; es liegt in der Natur der Sache - irgendwo muss die Katze auf's Klo gehen; man solle sich doch über den natürlichen Dünger freuen usw. Bei all diesen hingedroschenen Phrasen frage ich mich aber, ob es Katzenbesitzer auch so locker sehen würden, wenn ihr eigener Garten davon auch betroffen wäre? Haben sich solche Katzenbesitzer überhaupt einmal mit diesem Thema näher auseinander gesetzt? Und warum, hat eine Katze eine solchen Stellenwert, dass jeder andere alles akzeptieren muss?

Gartenblog Topfgartenwelt Katzenkot: auf dem Gehweg

Davon abgesehen ist Katzenkot bekannt als Überträger der Krankheit Toxoplasmose (Wikipedia). Die Erreger verbleiben in der Erde und man kann sich relativ leicht bei der Gartenarbeit mit ihnen anstecken, wobei dies gerade während einer Schwangerschaft gefährlich ist. Aber auch Kinder und Personen mit einem schwachem Immunsystem sollten aufpassen. Also ein Dünger auf den man gut und gerne verzichten kann, besonders im Gemüse- und Hochbeet. Zu viele Katzen auf einem Fleck dezimieren auch massiv die wildlebende Kleintierpopulation in ihrer Umgebung. Tun diese Tiere niemanden leid? Ausgegrabene Pflanzen und Blumenzwiebel sind somit wohl das geringste Übel. Wenn auch eines, das ins Geld geht.

Was tun gegen Katzenkot im Garten - Tipps und Tricks

Nachdem in unserer Nachbarschaft viele gleich mehrere Exemplare von Stubentigern halten, die alle freilaufend sind, sich daran auch nichts ändern wird, muss man sich schon etwas einfallen lassen, damit nicht alles verschmutzt wird. Wir versuchen es mit den folgenden Methoden. Vielleicht ist auch ein Tipp für Dich dabei:

Gartenblog Topfgartenwelt Katzenkot: auf der Wiese fast verrottet

Dicht bepflanzte Blumenbeete

Eine gute Erfahrung habe ich mit möglichst dicht bepflanzten Blumenbeeten gemacht. Gibt es keinen Platz zum Graben, ist die Stelle für ein Geschäftchen meist unattraktiv. Auch verhindert man so weitgehend, dass Blumenzwiebel über den Winter ausgegraben werden bzw. generell über das Jahr gesehen zu viel Katzendreck in den Beeten landet.

Stauden erst im Frühling schneiden

Verdorrte Staudenreste wirken auch nicht besonders einladend auf Katzen. Wenn es zu oft in den Popo pickst, sucht sich Katze liebe eine andere Stelle. Zudem hat ein Staudenrückschnitt im Frühling auch viele andere positive Aspekte.

Verpiss Dich Pflanze

Die Verpiss Dich Pflanze schützt insbesondere Gewächshäuser gut vor Katzen. Wir wurden nämlich schon einmal von einem besonders dreisten Tierchen wiederholt besucht, welches seinen Kot mit Vorliebe im Glashaus hinterließ. Nachdem ich eine dieser Pflanzen in Position gebracht hatte, war das Thema erledigt. Auch lassen sich damit gut Hochbeete im Sommer schützen. Einziger Nachteil, die Pflanze ist ein Schneckenmagnet. Man kann sie somit nur an geschützten Stellen (Schneckenzaun) einsetzen. 

Abdecken von Hochbeeten und Gemüsegarten im Winter

Eine der sichersten Varianten ist noch immer Hochbeete und Gemüsegarten über den Winter mit einem engmaschigen Gitter abzudecken. Wenn die Saison beginnt und nicht alles für Pflänzchen und Samen genutzt wird, kann man brachliegende Flächen mit Barrieren wie Vlies oder kleinen Steckerln versehen.

Katzenvertreiber

Der Katzenvertreiber tut seine Wirkung wie versprochen, allerdings nur dort wo er "freie Sicht" hat. Er wirkt nicht, wenn Hindernisse zwischen Tier und Gerät kommen. Als Hinderniss ist leider schon eine etwas größere Pflanze zu qualifizieren. Am Besten ist es man setzt ihn entlang der Grundgrenze ein, sofern dies möglich ist.

Anti-Katzen-Spray

Der Anti-Katzen-Spray hilft besonders gut an all jenen Stellen, die vor Regenwasser geschützt sind. Mit seiner Hilfe wurden wir eine Katze los, die ihren Kot mit Liebe vor unserer Haustüre bzw. im Durchgang zwischen Haus und Garage hinterließ.  
 
Gartenblog Topfgartenwelt Katzenkot: auf der Terrasse

Conclusio zum Thema Katzenkot

Ich bin nach wie vor der Meinung, des einen Freiheit hört dort auf, wo die des anderen eingeschränkt wird. Dies gilt in allen Lebenslagen und somit auch bei der Katzenhaltung. Es wäre schön, wenn unter Anbetracht dessen, auch manche Katzenbesitzer einsehen würden, dass es nicht jedermanns Freude ist den Kot von fremden Tieren zu entsorgen. Sieht man sich jedoch die Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs an, wird es wohl auch in naher Zukunft keine Regelmentierung für den Besitz von Katzen geben und man muss für sich selbst die beste Lösung finden, um Katzen vom Grundstück fernzuhalten. Wie seht Ihr das eigentlich? Habt Ihr auch Probleme mit Katzenkot im Garten?

Zum Pinnen:


Was tun gegen Katzenkot im Garten? Gartenblog Topfgartenwelt: #Katzenkot #Maßnahmen #Garten #Abhilfe #wastun


Bis bald und baba!

Dienstag, 27. April 2010

Verpiss dich Pflanze, Spinnmilben und Co

By On 00:17
Da sich eine von  den Nachbarskatzen dachte, unsere Terrasse ist ein schönes, gepflegtes öffentliches Klo, musste rasch eine Lösung her - die Verpiss dich Pflanze. Letztes Jahr wehrte sie mit Erfolg Katzen von Majas Sandkiste ab, daher sind wir guter Dinge, dass es auch bei uns klappt, denn es ist nicht gerade angenehm immer wieder den Dreck fremder Katzen, besonders, wenn man selbst gar keine hat, wegzuräumen. Auch in mein Gewächshaus hat sich anscheinend immer wieder mal eine Katze hineinverirrt, deswegen wurde auch der Eingang zu diesem mit besagter Pflanze verbarrikadiert. Leider ist das gute Pflänzchen nicht winterhart und muss daher jedes Jahr wieder neu gesetzt werden. Berührt man die Pflanze, riecht sie kurzzeitig recht streng, aber nicht unangenehm, von dem her kann ich mir gut vorstellen, dass Hunde und Katzen mit ihren empfindlichen Nasen das ganz und gar nicht mögen.

Meine Baumtomate leidet seit Herbst an einer Art Mehltau, wie ich vermute. Wurden früher die Blätter immer sehr groß, fallen sie nun in einem noch recht kleinen Zustand ab. Da ich im Internet gelesen habe, dass Backpulver gegen Pilze helfen soll, habe ich das mal ausprobiert und die ganze Pflanze gründlich mit im Wasser aufgelösten Backpulver eingesprüht. Mal sehen, ob das wirklich was nutzt, denn die Milchmischung, welche ich bei den Zucchinis anwendete, war ein ziemlicher Reinfall, der Pilz fühlte sich durch die Milch nicht gestört und breitete sich fröhlich weiter aus.




Das Zyperngras musste ich leider zurückschneiden, obwohl so richtig schön buschig angewachsen war. Grund dafür waren Spinnmilben, die die Blätter nachhaltig geschädigt hatten. Diese winzigen roten Viecher tauchten irgendwann im Winter auf und bevölkerten so nebenbei auch meine Zitruspflanzen, welchen aber mit einer Gartenschlauchkur schnell geholfen werden konnten. Allerdings ist das Zyperngras schon wieder kräftig am Treiben und daher wird es wohl nicht so lange dauern bis es wieder so aussieht wie vorher.

Für den Kirschbaum muss ich mir noch etwas Überlegen, denn dieser wird so langsam aber sicher mal wieder von der Schwarzen Kirschblattlaus bevölkert und wo diese sind, sind auch Ameisen nicht weit. Wahrscheinlich werde ich es erst einmal mit einer Schmierseifenlösung versuchen...