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Vielfältig wie Österreichs Natur ist auch dieser Blog. Unser Garten ist Quelle hochwertiger Lebensmittel für die Küche und Oase der Ruhe. Dieser Food- und Gartenblog bietet Dir Rezepte, Buchvorstellungen, Gartentipps sowie Reiseimpressionen. Gegärtnert wird im Freiland und im Topf.

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Sonntag, 9. September 2018

Einkochen Basilikumpaste: Pesto Genovese haltbar machen!

By On 08:00
Nachdem das Basilikum im Topf auf der Fensterbank heuer wieder sehr üppig gewachsen ist, stellte sich alsbald die Frage was machen mit so viel Königskraut?! Mein erster Gedanke war natürlich Pesto Genovese, wenn möglich auf Vorrat. Doch dieses besteht bekanntlich nicht nur aus Olivenöl, Basilikum, Knoblauch und Salz, sondern auch aus Pinienkernen und Parmesan. Pinienkerne und Parmesan kann man allerdings nicht bei 100 Grad Celsius einwecken, das ist ein NoGo - Käse und Nüsse werden ranzig und verderben mit der Zeit das Einkochgut. Daher stand relativ schnell fest, sicher einwecken mit garantiert langer Haltbarkeit kann man nur eine Basilikumpaste, quasi die Grundlage für Pesto Genovese ohne Pinienkerne und Parmesan.


Pesto Genovese einkochen damit es lange hält - Foodblog Topfgartenwelt

Vorbereitungen für Basilikumpaste als Grundlage für Pesto Genovese

Bevor es losgehen konnte, wurde erst einmal Google bemüht. Denn ich wollte im Vorfeld abklären, ob die Zutaten für die Basilikumpaste einer etwaigen Vorbehandlung brauchen, um auch wirklich für längere Zeit haltbar zu sein. Denn in gewisser Weise ist einwecken eine Wissenschaft für sich. Daher nun kurz und bündig, was Du vor dem Einkochen der Basilikumpaste machen solltest:

Basilikumpaste einkochen als Grundlage für Pesto Genovese - Foodblog Topfgartenwelt

Blanchieren

1. Das Basilikum sollte vor dem Einkochen blanchiert werden. Dazu erhitzt Du einen ausreichend großen Topf mit Wasser und versetzt dieses mit einer guten Menge Salz. Je mehr Salz im Wasser ist, desto weniger verliert das Basilikum an Geschmack. Das Königskraut ist schnell gar. Gib es aber erst in Topf, wenn das Wasser kocht. Nach 1 bis 2 Minuten fische das Basilikum mit einem Schaumlöffel aus dem brodendeln Wasser und gib es in einen Topf mit Eiswasser oder alternativ in sehr kaltes Leitungswasser. Durch dieses Abschrecken wird der Garvorgang gestoppt und das Basilikum nimmt eine schöne, dunkelgrüne Farbe an. Somit konservierst Du durch das Blanchieren nicht nur den Geschmack, sondern auch das Aussehen. Andernfalls könnte das Basilikum durch das Erhitzen braun werden. Zum Schluß gibst Du das Basilikum einfach in ein Abtropfsieb. Es ist und bleibt eine Patzerei.

Pesto Genovese ist nur ohne Nüsse und Käse lange haltbar - Foodblog Topfgartenwelt

Knoblauch gar kochen

2. Wenn Du sämtliches Basilikum blanchiert hast, koche einfach im selben Wasser die zuvor geschälten Knoblauchzehen gar. Sie sind fertig, wenn sie richtig weich sind. Je nach Größe dauert das in etwa 6 bis 8 Minuten. Zum einen wird dadurch der Knoblauchgeschmack etwas gemildert und zum anderen verhinderst Du damit, dass der Knoblauch später zu gären beginnt. Dies passiert bei rohem Knoblauch nämlich wie das Amen im Gebet. Es wäre schade um das Einmachgut. Der gekochte Knoblauch muss nicht mehr zwingend in kaltem Wasser abgeschreckt werden. Zuerst habe ich versucht den Knoblauch zu dämpfen. Oje, das ging richtig in die Hose :) Er verbrannte mir dabei und ich schwöre Dir, das stinkt bestialisch! Den Geruch des Verbrannten wird man für Stunden nicht mehr los.

so erreicht man lange Haltbarkeit bei Pesto Genovese: Basilikumpaste - Foodblog Topfgartenwelt

Abtropfen

3. Das blanchierte Basilikum liegt ja noch im Abtropfsieb. Drücke sämtliches Wasser, welches nun noch nicht abgelaufen ist, ist aus. Das geht am Besten mit der Hand! Das Basilikum sollte nämlich für die weitere Verarbeitung nicht zu nass sein.  Vorsicht - das Wasser ist grünlich und färbt gut.

Damit sind die Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen und der Basilikumpaste steht nichts mehr im Wege.

Basilikumpaste herstellen und einwecken

Nach dem Ausdrücken der Basilikumblättchen stellst Du rasch fest, der Schwund ist riesig! Ich habe vier mittelgroße Tupperdosen Basilikum verarbeitet und übrig blieb mir lediglich ein faustgroßes Häufchen. 

Basilikum durch einkochen haltbar machen - Foodblog Topfgartenwelt

Herstellung Basilikumpaste 

Für die Herstellung der Basilikumpaste verwendest Du nun am Besten einen Multizerkleinerer. Als erstes werden die Knoblauchzehen püriert. Danach fügst Du das Basilikum hinzu und hackst dies ebenfalls klein. Ist dies geschehen, mixt Du Olivenöl und Salz hinzu - Salz je nach Geschmack und jeweils so viel Olivenöl bis eine richtige Paste entsteht. 

Auf die Angabe präziser Mengen habe ich explizit verzichtet, denn es kommt einfach darauf an, wie viel Basilikum Du zur Verfügung hast und wie intensiv die Basilikumpaste abgeschmeckt werden sollte. Jedenfalls solltest Du ausreichend Olivenöl im Hause haben. Aber um Dir einen Richtwert zu geben, kannst Du Dich an folgendes Mengenverhältnis halten:

- 2 Hände voll Basilikum
- 1-2 blanchierte Knoblauchzehen
- 1 Kaffeelöffel grobes Salz
- Olivenöl nach Bedarf

Wenn Du später die Basilikumpaste als Pesto Genovese verwenden möchtest, fügst Du noch Folgendes hinzu:

- 50 bis 100 g Pinienkerne
- 70 bis 100 g Parmesan

Einkochen Einwecken von Basilikumpaste Pesto Genovese - Foodblog Topfgartenwelt

Einwecken der Basilikumpaste

Wenn Du schließlich mit der Basilikumpaste zufrieden bist, füllst Du sie in zuvor sterilisierte Weckgläser ab. Ich habe dafür 165 ml Rundrandgläser verwendet und diese jeweils ca. 1,5 bis 2 cm hoch mit Basilikumpaste befüllt. Vor dem verschließen, deckte ich die Paste noch zusätzlich mit Olivenöl bis ca. 1cm unter den Rand ab. Warum? Bei späterer Verwendung kommen ja noch Pinienkerne und Parmesan hinzu, um aus der Basilikumpaste ein herrliches Pesto Genovese zu zaubern. Ein solches Glas reicht übrigens für zwei Personen. 

Basilikumpaste Pesto Genovese selber machen - Foodblog Topfgartenwelt


Die Gläser habe ich im Dampfbackofen bei 100°C 40 Minuten lang eingekocht. Sie haben gut Vakuum gezogen, welches sich super gut hält. Inzwischen haben wir bereits mehrere Gläser probiert und waren restlos begeistert. Ich glaube, gekauftes Pesto Genovese kommt uns nicht mehr ins Haus.

Viel Erfolg beim Einkochen!

Pesto Genovese auf Vorrat herstellen und haltbar machen - Foodblog Topfgartenwelt

Zum Pinnen:



Pesto Genovese auf Vorrat

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Zutaten

  • 2 Hände voll Basilikum
  • 1-2 blanchierte Knoblauchzehen
  • 1 Kaffeelöffel grobes Salz
  • Olivenöl nach Bedarf
  • 50 bis 100 g Pinienkerne
  • 70 bis 100 g Parmesan
Zeit , für zwei Personen.

Anleitung

  1. Mehr über das Rezept am Blog.


Bis bald und baba,
Kathrin

Samstag, 20. Mai 2017

Mein Frühlingsgarten - das blüht und fruchtet bei mir Ende Mai im Garten!

By On 07:00

Blogaktion Mein Frühlingsgarten von Marie

Gerne mache ich mit bei der Blogaktion "Mein Frühlingsgarten" von Marie vom Blog "Von Tag zu Tag". Heute am 20. Mai geht es darum zu zeigen, wie nun der Stand der jeweils teilnehmenden Gärten ist. Wie Du bestimmt weißt, wohne ich in Salzburg. Das Wetter ist hier ein weniger rauer als im Osten und Süden Österreichs und es gibt viel Regen. Der Frühling glich einer Katastrophe. Nach ein paar wirklich wunderschönen warmen Tagen im März war es vorbei mit dem Lenz und es gab fast wochenlang kaltes, nasses Wetter. Die Vegation im Garten ist entsprechend weit zurück. Die Akeleien, welche sonst um diese Zeit bereits in voller Blüte standen, haben nun erst losgelegt. Die Rosen zeigen die erst jetzt Knospen, doch lange wird es wohl nicht mehr dauern bis sie blühen. Sie sind allesamt remontierend und erfreuen uns daher hoffentlich noch länger. Im Moment schlägt wohl die Stunde des Zierlauchs, den er blüht in voller Pracht.
Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Einblick in meinen Garten im Mai im Zuge der Blogaktion von Marie von Maries Blog "Von Tag zu Tag"

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Zierlauch leuchtet in der Sonne, Nahaufnahme

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Zierlauch in der Abendsonne - Collage

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Zierlauch ein Star im Garten

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Seifenkraut mit Wespe

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Grasnelke in der Steinspirale

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: die letzten blühenden Hornveilchen auf der Terrasse

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: weiße Akelei im Gegenlicht

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Rosenknospen der Sorte Jazz von Tantau kombiniert mit Geum Nelkenwurz Prinses Juliana

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Geum Nelkenwurz Prinses Juliana

Gemüse im Garten

Aufgrund des äußerst kalten Frühjahrs, konnte auch das Gemüse nicht zeitig nach draußen. Nicht einmal zum Abhärten. Tomaten, Paprika und Gurken standen viel zu lange bei Kunstlicht im Keller und sehen nun noch ein wenig "lätschert" aus. Aber ich bilde mir ein, es wird täglich besser. Bei den Tomaten konnte ich sogar schon die ersten Blütenansätze entdecken. Kein Wunder, haben sie doch ein perfektes Platzerl im Gewächshaus. Ein wenig Sorgen mache ich mir um die Paprika. Die Pflanzen wirken heuer generell nicht sehr gesund. Die Blätter sehen aus als hätten sie einen Ausschlag (den Sonnenbrand am Bild meine ich nicht), welchen ich aber nicht zuordnen kann. Der Gemüsegarten selbst wurde erst kürzlich mit Möhren, Knollensellerie, Porree (dieser verschwindet z.T. über Nacht), Käferbohnen, Ruccola, Mangold, Zuckererbsen und Pflücksalat bepflanzt. Gemüse gehört für mich einfach zum Frühlingsgarten dazu. Von den ebenfalls erst gelegten Kartoffeln, ist aber im Moment noch nichts zu sehen.

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Pflücksalat

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Paprika im überdachten Hochbeet

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Sellerie im Gemüsegarten

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Tomate

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Tomaten im Gewächshaus

Kein Frühlingsgarten ohne Obst und Kräuter

Die Obstbäume und Beerensträucher haben den späten Frosteinbruch Ende April erstaunlich gut überstanden. Wir hatten zwar alles fleißig abgedeckt, aber Garantie ist dies am Ende keine. Daher freut es mich umso mehr, dass wir heuer wieder Ribisel, Weinbergpfirsiche, Marillen und Nektarinen ernten können. Auch einer der beiden Weinstöcke, ein Uhudler, lässt auf eine gute Ernte im Herbst hoffen. Bei den Apfelbäumchen und Kirschen bin ich mir noch nicht ganz sicher. Sie waren während der Blüte die meiste Zeit über abgedeckt. Hier ist daher wohl mit Ausfällen zu rechnen. Positiv überrascht bin ich auch von der Entwicklung der vielen neuen Kräuter, die im Garten eingezogen sind. Da wären Quendel, Zitronengras, ausdauernder Lauch, Majoran, Koriander und Salbei. Auch sie sind gut über den Frost gekommen. Gott sei Dank!

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: blühende Erdbeeren

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Fruchtansatz Erdbeere

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Ribisel


Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Marille

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Kräuterschnecke

Wie sieht es zur Zeit in Deinem Garten aus? Blüht und fruchtet schon viel?

Weitere Frühlingsgärten seht Ihr hier:
 Petra von Mami Made It
Ines von Eclectic Hamilton
Susan von Mein Gartenglück
Katharina von Kleingartentraum
Anja von Gartenbuddelei
Marie von Von Tag zu Tag - Mariesblog

Bis bald und baba!
Kathrin

Dienstag, 24. Februar 2015

Aussaat 2015!

By On 20:49
Nun konnte mich auch nichts mehr halten, um dem Winterblues ein wenig entgegen zu setzen, habe ich ebenfalls mit der Aussaat für 2015 begonnen. Letztes Jahr habe ich mir ja eine Heizmatte für das Anzuchthäuserl besorgt und ich muss sagen, ich bin davon nach wie vor schwer begeistet. Die Anzucht wird durch die gleichmäßige Temperatur doch sehr erleichtert.

Heuer habe ich die Grow-Box gleich in einem wärmeren Raum aufgestellt, so dass sich bei den Paprika nun schon die ersten echten Blätter zeigen.

Mittlerweile wachsen in der Grow-Box ein paar Paprika, Chili sowie Basilikum. Ich habe mich heuer vor allem für die eigene Aussaat von Basilikum entschlossen, da einerseits die Preise für gekaufte Stauden im Supermarkt gehörig angezogen haben (von € 2,49 auf € 2,79) und die Freude mit dem letzten Stock nur kurz währte, obwohl ich den Topf dieses Mal mit einem Feuchtigkeitsmessstaberl ausgerüstet hatte. Nun ja, dieses half allerdings nichts gegen die Blattlauskolonie, welche als unerwünschter Untermieter ebenfalls in unserer Küche eingezogen ist.

Verwendet habe ich Basilikum-Saatscheiben vom Discounter (Sorte Bavires - schon mal probiert und für gut befunden). Die Töpfe habe ich aber nicht mit Erde gefüllt, sondern mit Seramis - das hat letztes Jahr wirklich gut geklappt. Das damals umgepflanzte Basilikum überlebte von Februar bis spät in den Herbst. Hoffentlich funktioniert es auch heuer wieder so gut.


In den nächsten Wochen werde ich natürlich auch wieder meine Kräuterstation mit Wassertank am Fenster aufstellen. Herrlich, dann ist es wieder richtig grün in der Küche! 

Doch zurück zur Aussaat, nicht nur Basilikum und sonstiges Gemüse werden heuer in Eigenregie gezogen, sondern auch Dill und Petersilie von der Firma Kiepenkerl und zur Verfügung gestellt von der Firma Nebelung. Es handelt sich hierbei jeweils um ein Mini-Anzucht-Set, welches aus Folienbeutel, Kokohum (ähnlich einem Kokos-Quelltab im Großformat) und Saatgut besteht. Bei der Handhabung kann man eigentlich nichts falsch machen, angießen, Samen aussäen und fertig. 



Dill "Delikat"

Jetzt wird allerdings wieder meine Geduld auf die Probe gestellt, denn nun heißt es Warten. Sobald im Gewächshäuschen wieder Platz frei ist, werde ich mit den Tomaten weitermachen. Heuer habe ich mir auch wieder ein paar neue Sorten gegönnt damit es im Garten nicht fad wird.

Bis bald und baba!

Donnerstag, 7. August 2014

Weiter geht's - Anlage Miniteich und Kräuterschnecke!

By On 21:44
In den letzten Tagen ging es mal wieder in großen Schritten vorwärts. Jakob hat das Fenster im Stiegenhaus fertig verputzt, nun muss nur noch ausgemalt werden. (Mittlerweile ist das passiert ;))


Ich habe mich inzwischen um den Miniteich gekümmert und ihn mal wieder neu angelegt - das letzte Mal hoffentlich. Alle guten Dinge sind wohl drei. Bei der Gestaltung war ich mir etwas uneins. 


Neben dem Miniteich fand die Kräuterschnecke ihren Platz. Der Aufbau der Schnecke war recht langwierig. Aber Jakob hat es am Ende doch geschafft.


Bedingt durch die Aufteilung schaut die Kräuterschnecke nun nicht mehr nach Süden, sondern nach Osten. Eigentlich nicht korrekt, ging jedoch nicht anders, da der Teich auf der falschen Seite ist. Da der Standort jedoch so gut wie vollsonnig ist, dürfte mangelndes Tageslicht eher kein Problem darstellen.


Rund um den Miniteich habe ich eine Wasserlobelie, Pfennigkraut, Blutweiderich, Iris, Taglilien, Schwertlilien, Zwerg-Rohrkolben und eine Sumpfdotterblume gepflanzt. Iris und Schwertlilien habe ich letztes Jahr im Garten gefunden, sie sind nun an einen hoffentlich passenden Standort umgezogen. Alle ausgewählten Pflanzen sollten auch mit ein wenig Trockenheit zurecht kommen, allerdings sollte aufgrund der Teichfolie unter dem Beet genügend Feuchtigkeit vorhanden sein. Im Mörteleimer selbst habe ich eine Seekanne gepflanzt und ein Gewächs welches die letzten zwei Jahre trotz widriger Bedingungen überlebt hat.


Ein paar Standardkräuter für die Schnecke habe ich auch schon eingekauft. Sie werden gepflanzt, sobald diese fertig befüllt ist. Apropos befüllen - das ist der reinste Horror, noch einmal mache ich so etwas nicht. Es ist einfach unglaublich wie viele dieser Steinchen aus dem Gabionenkorb wieder herausfallen und noch einmal mühsamst aufgesammelt werden müssen. Wer jetzt lapidar meint, einfach größere Steine zu verwenden, demjenigen sei gesagt, dass es im Baumarkt keine größeren gab.


Mittlerweile sind die Kräuter gepflanzt - Oregano und Olivenkraut sind vom Garten in die Kräuterschnecke umgezogen. Der Oregano sieht schon wieder recht gut aus, das Olivenkraut hat sich trotz genügend Feuchtigkeit nicht erholt. Bislang (seit etwa 2 Wochen) ist die Kräuterschnecke recht frei von Schädlingen. Am Schnittlauch haben sich noch keine Lilienhähnchen breit gemacht und auch ansonsten gibt es keine Fraßschäden durch Schnecken. Mal sehen, wie lange dies noch so bleibt. Jedenfalls bin ich mit dem Endergebnis sehr zufrieden!


Es freut mich sehr, dass sich die Seekanne sehr wohl fühlt an ihrem neuen Plätzchen. Innerhalb weniger Stunden waren ihre Blätter an der Wasseroberfläche des Miniteichs angelangt und in den letzten 14 Tagen bildeten sich gleich mehrere Blätter. Vielleicht gibt es ja auch heuer schon eine Blüte? Laut meinem schlauen Buch sollte diese Pflanze nämlich von Juli bis September blühen.




So jetzt reicht es aber für heute! Ich wünsche Euch noch einen schönen Tag, bis bald und baba!

Samstag, 10. November 2012

Ab geht die Post - Kresse unter Beobachtung!

By On 23:13
Der Garten hat bei mir schon vor ein paar Wochen dicht gemacht. Die Temperaturen sind kühler geworden, Schnee und Frost gab es bereits, frisches Gemüse und frische Kräuter gibt es erst nächstes Jahr wieder. Doch halt! Kresse kann man das ganze Jahr über fantastisch im Haus ziehen.

Laut Samenpäckchen hat die von mir gekaufte Gartenkresse, Sorte Grüne Krause (Lepidium sativum) eine Keimdauer von 1 bis 3 Tagen. Gestern Abend gesät, zeigen sich heute bereits die ersten Keimlinge, gerade einmal ein paar Stunden später.

Bitte nicht wundern, die Fotostrecke habe ich bereits im Februar angefertigt.

09.02.2012 -  einen Tag nach der Aussaat sind die Samen bereits gekeimt


10.02.2012 - in der Früh - die Keimblätter sind bereits zu sehen


10.02.2012 - am Abend - die ersten Blätter sind bereits deutlich zu erkennen und sie sind mittlerweile auch schon grün


ein paar weitere Stunden später war die Kresse erntereif

Samstag, 5. Februar 2011

Basilikum selbst ziehen!

By On 16:59
Dieses Jahr möchte ich versuchen Basilikum selbst zu ziehen, vor allem deswegen, weil ich in der letzten Saison relativ viel Pech mit gekauften Pflänzchen hatte. Über den Sommer verteilt, musste ich bestimmt sechs bis sieben Töpfchen nachkaufen um überhaupt ein Wenig ernten zu können. Meines Erachtens wird ein Großteil der im Handel erhältlichen Pflanzen, speziell im Hinblick auf Küchenkräuter, im Eiltempo ohne Rücksicht auf Qualitätsverluste hochgezüchtet. Elends lange, dünne, krakelige Stielchen, geziert von schlappen Keimblättchen, denen  mehr oder weniger ausgeprägte Hauptblätter folgen, sind das Ergebnis.
Verbringen nun die erstandenen Exemplare ein Weilchen in ihrem neuen Heim, erholen sie sich nicht - nein im Gegenteil, der Wuchs stoppt endgültig, die Pflanze selbst wird erst Recht zu einem Häufchen Elend. Wenn man schnell genug ist, kann man vielleicht noch ein paar Basilikumköpfchen vor dem unvermeidbaren Exitus ernten, ein weiterer Austrieb erfolgt bei diesen geschwächten Geschöpfen ohnehin nur sehr selten. Doch vielleicht sind die Basilikumbüsche auch ganz bewusst als Wegwerf- bzw Einmal-Ernte-Möglich-Produkt konzipiert, so dass der Konsument ständig neue Pflanzen kaufen muss? Wundern würde es mich nicht. Wie seht Ihr das eigentlich? Ärger nur ich mich jedes Jahr mit Basilikum oder geht es Euch genauso?
Wie auch immer, zurück zum Thema! Beim Lidl gibt es derzeit wieder jede Menge verschiedenes Saatgut, darunter auch Saatscheiben für Basilikum. Erhältlich ist die einjährige Sorte Bavires. Die Saatscheiben, von welchen fünf Stück pro Packung enthalten sind, werden einfach auf die Erde gelegt und gewässert. Da es sich bei Basilikum um einen Lichtkeimer handelt, dürfen die Scheiben keinesfalls mit Erde bedeckt werden. Laut Packungsbeilage sollte die Keimung innerhalb von 15-20 Tagen erfolgen. Da bin ich mal gespannt!

Fürs Erste habe ich nährstoffarme Anzuchterde verwendet, damit die Keimlinge nicht verbrennen. Düngen sollte man erst ab einer bestimmten Größe - laut Packung ab 10 cm Wuchshöhe.




Leider passten nicht alle Töpfchen in das Fensterbankgewächshaus und mussten sich mit einer Frischhaltefolie als Abdeckung begnügen.