Enter your keyword

Vielfältig wie Österreichs Natur ist auch dieser Blog. Unser Garten ist Quelle hochwertiger Lebensmittel für die Küche und Oase der Ruhe. Dieser Food- und Gartenblog bietet Dir Rezepte, Buchvorstellungen, Gartentipps sowie Reiseimpressionen. Gegärtnert wird im Freiland und im Topf.

Posts mit dem Label Miniteich werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Miniteich werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 10. Oktober 2016

Leben am Miniteich!

By On 06:00
Heute nur ganz kurz. Ich kann Euch gar nicht sagen, wie überrascht ich diesen Sommer war als wir einen neuen Mitbewohner im Garten entdeckten. Beim neuen Zeitgenossen handelt es sich um einen kleinen braunen Frosch, welcher ab und an mal ein Bad im Miniteich nimmt. Ansonsten hat er es sich wohl häuslich unter den Taglilien und dem Buchsbaumersatz eingerichtet.


Begeistert war er sichtlich nicht als ich ihn mit Kamera und Taschenlampe gestört habe....


Damit es etwas bunter um den Miniteich wird, habe ich übrigens die Nelken, welche nur eine sehr eingeschränkte Blühdauer haben, durch Witwenblumen (Skabiosen) ersetzt. Diese habe ich gemeinsam mit Sterndolden und Frauenmantel bei der Staudengärtnerei Gaißmayer bestellt. Die Pflänzchen sahen nach der langen Reise zwar etwas angeschlagen aus (sie mußten einige Stunden im Lieferwagen des Zustellers verbringen, da dieser anfangs unser Pickerl mit der Bitte auf Hinterlegung ignorierte), sind aber mittlerweile gut angewachsen und bilden bereits die ersten Blüten. Die Auswahl der angebotenen Pflanzen hat mich fast umgehauen.


Zwar habe ich schon öfter einmal damit geliebäugelt Pflanzen zu bestellen, doch die Versandkosten nach Österreich haben mich immer davon abgehalten. Seit wir jedoch Nähe der deutschen Grenze wohnen, kann man Dank Anbietern von Lieferadressen auch entsprechend inner-deutscher Konditionen bestellen. Dies ist wesentlich günstiger und für uns ist es nach Freilassing ein Katzensprung, sofern es aufgrund der Grenzkontrollen bei der Einreise in die Bundesrepublik nicht zu Staus kommt.


In diesem Jahr habe ich jedoch nicht nur die Staudengärtnerei Gaißmayer probiert, sondern auch die Baumschule Horstmann sowie die Baumschule Eggert. Ebenfalls hier stimmte die Qualität. In erster Linie versuche ich die Pflanzen vor Ort zu kaufen, aber oftmals fehlt die Auswahl. So war z.B. in der ganzen Umgebung kein Kriecherl aufzutreiben. Enttäuschend! Erst im Online-Handel wurde ich fündig.

Wie macht Ihr das? Bestellt Ihr auch Pflanzen online?

Bis bald und baba!

Sonntag, 8. Mai 2016

Der letzte Schliff für den Miniteich!

By On 21:33
Meinen Miniteich habe ich ja seit ich in Graz mit dem Gärtnern begonnen habe und so richtig hat das Rundherum nie gepasst. Irgendwie war ich mit sämtlichen Varianten, die ich entworfen hatte unzufrieden. So auch mit der letzten. Die gewählten Pflanzen wuchsen nie richtig gut, wie auch bei der lehmigen Erde für die Wiese. Auch war die Blühdauer meistens sehr kurz - übrig blieb dann nur verdorrtes Gestrüb. Dies führte schließlich dazu, dass der Miniteich die meiste Zeit im Jahr elendig aussah. Zwar konnte ich die Optik bereits letztes Jahr durch den Metallring verbessern, aber das war noch nicht der Weisheit letzter Schluss.


Zuerst habe ich mir dieses Mal aber ein Konzept für die Neugestaltung überlegt. Ich stellte mir bewusst die Frage: was will ich eigentlich haben? Einen Teich oder doch lieber einen Springbrunnen? Letztendlich fiel die Wahl doch auf den Springbrunnen, denn ein naturnaher Teich ist auf diesem kleinen Raum nicht wirklich umsetzbar und war bislang jedes Mal zum Scheitern verurteilt.

Gut, ein Aspekt wäre damit geklärt gewesen, doch auch ein Springbrunnen braucht ein Drumherum. Dabei waren mir folgende Punkte wichtig: Die Ecke hinten bei der Kräuterschnecke ist nur schwer erreichbar und gerade dort wächst gerne Unkraut, ich will da aber nicht ständig jäten. Außerdem sollten gerade an dieser abgelegenen Stelle Pflanzen wachsen, die nicht gerade Lieblingsspeise von Schnecken sind. Nach langem Überlegen habe ich mir einen kleinwüchsigen Ilex ausgesucht, der aussieht wie ein Buchs. Um ein ständiges Jäten zu verhindern, habe ich unter dem Ilex Vlies ausgelegt und dieses eingekiest. Die Bereiche wurden zuvor natürlich von der Erde sorgfältig getrennt. Zudem habe ich auf der gegenüberliegenden schmalen Seite ebenfalls einen eingekiesten Bereich angelegt, um meinen schönen Tonkugeln einen Platz zu geben. 



Und der Rest? Der wurde natürlich bepflanzt und zwar mit Sumpfvergissmeinnicht (lange Blühdauer). Die Taglilien durften bleiben und zusätzlich kam eine Rose (Sorte Pretty aus dem Baumarkt) sowie zwei Stochenschnäbel (Sorte Max Frei - lange Blütezeit) als Begleiter zum Einsatz. 



Des Weiteren endet das Beet nun nicht mehr an der Ecke der Terrasse, sondern bindet die Wassersäule mit ein. Ich möchte damit erreichen, dass es nun einen sanften Übergang zum Rosenbeet geben wird. Ich hoffe, das funktioniert auch so, wie ich mir das vorstelle.

Bis bald und baba!

Sonntag, 21. Juni 2015

Ist das Gartenjahr gelaufen?!

By On 21:58
Schön langsam stelle ich mir die Frage, ob es das war heuer mit der Gartensaison. Bei uns ist seit über einer Woche schon wieder richtig schlechtes Wetter - kalt und sehr nass. Wenn ich in den Garten blicke, dann bin ich eigentlich nur noch frustriert. Die Pflanzen haben aufgrund der niedrigen Temperaturen jegliches Wachstum eingestellt, sind krakelig und zerfressen von den Schnecken, von den vielen Läusen rede ich erst einmal gar nicht. Die Tomaten und Paprika blühen zwar, sind aber im Gegensatz zu den vorigen Jahren sehr weit hinten für die Jahreszeit. Geht es Euch ebenso?



Schön langsam gehen mir deswegen auch schon die Fotomotive aus. Denn was bitte schön soll man ablichten, wenn das Meiste von Wind und Wetter gezeichnet ist. Darum zeige ich Euch am Besten meinen neu dekorierten Türkranz. Die Idee habe ich von Depot. 


Auch den Sommer habe ich mir anderwertig ins Haus geholt... Aber nun zu meinen Sorgenkindern Nr. 1 den Paprika. Eigentlich sind sie recht gut gewachsen, doch aufgrund der Witterung voll mit Läusen. Ich habe sie heute zwar mit dem Gartenschlauch abgewaschen, genützt hat es nur bedingt, denn schon kurze Zeit später wanderten die Läuse wieder auf die Pflanzen hinauf. Das nächste Mal sollte ich es mit einer Schmierseifenlösung probieren.


Eine der Tomaten im Gewächshaus hat immerhin schon Früchte angesetzt. Mal sehen, ob diese heuer wieder der Braunfäule zum Opfer fallen wie letztes Jahr. Nachdem ich aber die Folie heuer mit Kluppen ein wenig nach oben geklammert habe, so dass eine bessere Lüftung gegeben ist, hoffe ich das Beste.


Die Schnecken haben sogar in den Balkonblumenkisterln Einzug gehalten und fallen über die Zauberglöckchen her. Die abgefressenen und verschleimten Blüten erspare ich Euch aber.


Immerhin lassen sie die Spieren in Ruhe!


Die Hortensie wird von den Schnecken einigermaßen verschont. Gott sei Dank, denn ich habe sie erst heuer gekauft und sie soll später einmal gemeinsam mit dem Phlox als auch den Spieren um die Wette strahlen.


Klatschmohn als auch Goldmohn sind auch recht schneckenresistent. Beide Mohnarten haben sich letztes Jahr stark im Blumenbeet ausgesät. Sollten sie nur. Sie sind gute Lückenfüller.


Den Islandmohn konnten wir bislang relativ gut gegen die Schnecken verteidigen. Dabei hat natürlich auch die Schneckenfalle gute Dienste geleistet.


Die Cosmeen, die ich von meiner Mama geschenkt bekommen habe, leben auch noch immer. Ihre Kollegen, die ich gepflanzt und gesät habe, hatten keine Chance gegen die schleimige Armada aus der Hecke.


Brombeeren, Äpfel, Ribisel, Nektarinen, Weinbergpfirische und Co haben trotz des miserablen Wetters reichlich Früchte angesetzt. Die Frage ist nun eher, wie viel wird davon reif und genießbar. Gerade bei den Brombeeren hatte ich in den letzten Jahren oft Pech. Grauschimmel machte die gesamte Ernte zu nichte. Die Äpfel hatten voriges Jahr so viel Schorf, dass man sie ebenfalls sofort in der Biotonne landeten.


Übrigens "meine ernte" und der BLV-Verlag suchen den Gartenhelden 2015 - nähere Infos gibt es hier. Die schönsten Fotos von Euch im Garten oder am Balkon gewinnen einen rundum betreuten "meine ernte"-Gemüseacker für das Jahr 2016. Zudem werden 5 Gartenbuchpakete verlost. Einsendeschluss ist der 30. September 2015. Die Bilder sind an facebook@blv.de zu senden. Ich werde mein Glück jedenfalls versuchen!!

Vielleicht kennt jemand von Euch die Libellenart am folgenden Bild. Da der See nicht allzu weit entfernt ist, verirren sich immer wieder welche in unseren Garten.



Ach ja, noch etwas haben wir gemacht - der Miniteich hat jetzt wohl seine endgültige Einfassung erhalten. Mit allen Vorgängervarianten war ich sehr unzufrieden. Entweder sie passten nicht zum Haus oder hatten eine andere Macke, die mir nicht passte. 


Wir haben ihn mit einer übrig geblieben Rasenkante eingefasst, den Rand mit Folie ausgelegt und anschließend ausgekiest. Gefällt mir sehr gut. Das Rundherum muss noch ein wenig adaptiert werden, aber es geht halt nicht alles auf einmal. Mehr Bilder gibt es dann mal, wenn das Wetter besser ist.

Jakob war auch wieder sehr fleißig. Es sind nun wirklich alle Fenster verputzt. Nun sieht das Häuschen optisch schon ein bisschen besser aus.




Baba und bis bald!

Sonntag, 7. Juni 2015

Gartenrundgang!

By On 00:50
Heute nehme ich Euch mit auf einen kurzen Spaziergang durch unseren Garten. Habt Ihr Zeit? Ja? Na dann also los! Fangen wir doch auf der Terrasse an. Das Tischi-Banki ziert nun eine pinke Magerite. Ich habe sie in einen Selbstbewässerungstopf gepflanzt, ansonsten würde sie die Mittagstemperaturen wohl eher nicht überleben.


Zwischen den Pelargonien vor der Terrasse spitzeln schon die Dahlien als auch die Calla vom letzten Jahr hervor. Die Pelargonien bilden eine duftige Übergangslösung damit die Töpfe nicht so leer aussehen, zudem werden sie bestimmt eine schöne Untermalung für die Herbstblüher sein, sofern sie nicht komplett überwuchert werden.



Der Miniteich, ebenfalls vor der Terrasse, hat eine neue bzw. endlich eine richtige Einfassung aus Steinen erhalten. Vielleicht müssen wir sie noch mit Mörtel fixieren, sollten sich ansonsten darunter doch zu viele Schnecken verstecken.



Nachdem die Schnecke im großen Blumenbeet vor dem Haus für die Hauswurzen letzten Winter komplett zerfallen war und nur noch als Unterschlupf für hunderte Schnecken diente, hat mir Jakob eine neue gebaut - dieses Mal mit Mörtel, damit sie stabiler ist. Das Ergebnis ist klasse geworden. Bepflanzt habe ich sie mit verschiedenen Nelkenarten (Heide- und Felsennelke), Hauswurzen sowie Petergstamm (Aurikel).


Immerhin konnten wir bei der Konstruktion der Schnecke jede Menge an Steinen verbrauchen, von welchen wir ohnehin genug haben.

Am Fuße der Schnecke wachsen Steinnelken und Glockenblumen.



Inzwischen blühen auch die Pfingstrosen - in rosa! Wir haben sie an verschiedenen Stellen auf dem Grundstück gefunden und nun alle gemeinsam im großen Blumenbeet zusammengesetzt, so dass wir in einem richtigen Meer von Pfingstrosen schwelgen können. Die Sorte ist unbekannt.



Gleich daneben blüht der Klatschmohn oder das was die Schnecken davon noch übrigen gelassen haben. Bei meinen letzten Schneckenrundgängen musste ich feststellen, dass die abgeblühten Blütenblätter Schnecken magisch anziehen. Ist Euch das auch schon mal aufgefallen?



Die Akeleien sind zur Höchstform aufgelaufen - wunderschön oder? Im Garten habe ich noch eine rosarote gefunden, die ich in den nächsten Tagen umpflanzen werde.



Der Goldmohn hat sich fleißig selbst im Blumenbeet ausgesät. Er gefällt mir, also kann er ruhig damit weitermachen. Zudem mögen ihn die Schnecken nicht.


Die Kletterose am Haus zeigt sich im Moment auch in voller Pracht. Im Herbst müssen wir sie leider zurückschneiden, denn sie ist mittlerweile sehr kopflastig geworden.




Vielen Dank - wer bis hierhin durchgehalten hat. :)

Bis bald und baba!

Samstag, 23. August 2014

Blütenzauber!

By On 19:40
Es ist kaum zu glauben, aber es regnet seit einigen Stunden schon wieder  - heuer will dieses nasse Wetter einfach nicht aufhören. Darum gibt es heute ein paar fröhliche Bilder aus dem Garten, als Balsam für die Seele.

Diesen wunderschönen Zitronenfalter entdeckte ich auf einer Blütenrispe meines Schmetterlingsflieders. Mittlerweile ist der Rosafarbene fast verblüht, doch nun zeigt schön langsam der Weiße sein Blütenfeuer.


Die Sonnenhüte trotzen tapfer dem vielen Regen. 


Ich habe das Gefühl die Fetten Hennen beginnen heuer viel früher zu blühen als üblich. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass der Garten überhaupt binnen weniger Tage aufgrund der geänderten Lichtverhältnisse in ein sehr herbstliches Flair getaucht ist.


Nur wenige trockene Sonnenstunden reichten aus, um den Goldmohn nochmals zu einer Blüte zu bewegen.


Die Mädchenaugen sind neu im Garten eingezogen.


Im Eingangsbereich findet sich dieses schöne Blumenarrangement. Aufgrund des Blumenkübels mit Wasserreservoir haben sich sogar die Margeriten von April bis jetzt gehalten. Das ist mir bisher noch nie gelungen - meistens waren die Guten schon nach dem ersten Blütenflor kaputt.


Über meine Balkonblumen kann ich auch nicht klagen, sie sehen trotz des miserablen Wetters noch immer hübsch aus.



Weißer Schmetterlingsflieder


Diese Rose blüht zum ersten Mal seit dem wir sie versetzt haben. Sie war eigentlich nur noch ein Gerippe, nachdem wir sie vor dem Bau der Terrasse ausgebuddelt haben. Der Platz dürfte ihr ganz gut gefallen, er ist normalerweise vollsonnig (wenn der Himmel nicht gerade wolkenverhangen ist) und gut drainiert. Davon abgesehen ist an den Rosen der viele Regen nicht spurlos vorüber gegangen, die gelben Rosen, die ich heuer neu gekauft habe, haben keine Blätter mehr, die von den anderen Rosen sind von Pilzen geplagt.


Eine der wenigen Blüten der Seekanne.


Weißer Sonnenhut


Goldmohn


So, jetzt wünsche ich Euch aber noch einen schönen und gemütlichen Samstagabend.
Bis bald und baba!