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Vielfältig wie Österreichs Natur ist auch dieser Blog. Unser Garten ist Quelle hochwertiger Lebensmittel für die Küche und Oase der Ruhe. Dieser Food- und Gartenblog bietet Dir Rezepte, Buchvorstellungen, Gartentipps sowie Reiseimpressionen. Gegärtnert wird im Freiland und im Topf.

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Mittwoch, 6. Dezember 2017

Den Sommer konservieren: Nektarinenmarmelade mit Rosmarin und Vanille einkochen!

By On 13:28

Eine Nektarine im Garten...

...ist heutzutage kein Luxus mehr. Gerade Zwergnektarinen, wie wir eine haben, werden in jedem Baumarkt angeboten. Wenn man allerdings Freude am Bäumchen haben möchte, sollte die Nektarine einen möglichst vor Regen geschützten Platz erhalten, denn ansonsten machen Kräuselkrankheit, Schorf, Schrottschußkrankheit und Co bald jede Mühe zu Nichte. Unsere Nektarine steht daher unter einem großen Dachvorsprung in einem Topf auf der Terrasse. Allzu feuchte Witterung geht auch an ihr nicht spurlos vorbei, aber im Großen und Ganzen gedeiht sie seit Jahren prächtig. Heuer schenkte sie uns immerhin 640 Gramm Früchte, die zu einer köstlichen Nektarinenmarmelade mit Rosmarin und Vanille verarbeitet wurden.

Gartenblog Topfgartenwelt den Sommer konservieren: Einkochen Nektarinenmarmelade mit Vanille und Rosmarin

Die Früchte

640 Gramm klingt nun nicht viel, das stimmt. Vor zwei Jahren waren es über 2 Kilogramm, doch die Hitze und die immer wieder eintretenden Kälteeinbrüche hinterließen in puncto Erntesegen ihre Spuren. Aber es reichte immerhin für 4 Gläser Marmelade - besser als Nichts! Einziges Manko aufgrund der vielen Wetterumschwünge waren viele der Früchte nicht einwandfrei und mussten großzügig ausgeschnitten werden. Dies reduzierte die Ernte leider auch erheblich. Ein Übriges taten die Wespen, die sich in den letzten Tagen vor der Ernte verstärkt an den Nektarinen vergingen. Vielleicht sieht es nächstes Jahr wieder besser aus, sofern kein Spätfrost eintritt.

Gartenblog Topfgartenwelt den Sommer konservieren: Marmelade Einkochen Nektarinenmarmelade mit Vanille und Rosmarin

Nektarinenmarmelade mit Rosmarin und Vanille - Zutaten

640g Nektarinen frisch vom Baum oder gekauft
320g Gelierzucker 2:1
Zitronensaft
Mark einer Vanilleschote
1 angehäufter Esslöffel Rosmarin
 

Das Rezept: Nektarinenmarmelade mit Rosmarin und Vanille

Zur Verarbeitung und Konservierung sollten nur einwandfreie Früchte verwendet werden. Schadstellen sind daher großzügig auszuschneiden, ansonsten verdirbt das Einmachgut. Zum Einkochen habe ich einen 2:1 Gelierzucker verwendet, dieser funktioniert prächtig bei allen Obst- und Beerensorten, die nicht entsaftet werden. Bei Gelee aus entsafteten Früchten habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein 1:1 Gelierzucker wesentlich besser funktioniert. 

Gartenblog Topfgartenwelt den Sommer konservieren: Nektarinenmarmelade mit Vanille und Rosmarin als Weihnachtsgeschenk

Die Fruchtstücke werden zuerst gemeinsam mit einem kräftigen Schuss Zitronensaft weich gekocht und anschließend mit einem Stabmixer gut püriert. Dem entstandenen Dicksaft wird der Gelierzucker, in unserem Fall 320 Gramm, zugegeben und 4 bis 7 Minuten aufgekocht sowie mit Rosmarin, ca. 1 angehäufter Esslöffel, und dem Mark einer Vanilleschote verfeinert. 

Gartenblog Topfgartenwelt den Sommer konservieren: Einkochen Nektarinenmarmelade mit Vanille und Rosmarin

Die Marmelade wird heiß in zuvor sterilisierte Twist-Off-Gläser gefüllt. Die fest verschlossenen Marmeladegläser habe ich Dampfbackofen 15 Minuten mit Dampf nachbehandelt, dass sie auch sicher ein Vakuum ziehen.

Die Nektarinenmarmelade mit Rosmarin und Vanille schmeckt köstlich und ist einmal eine Abwechslung zu Himbeere und Ribisel :) Zudem eignet sich diese Marmelade perfekt als Weihnachtsgeschenk, quasi ein Stück konservierter Sommer im Glas.

Bis bald und baba,
Kathrin

Zum Pinnen:


Nektarinenmarmelade mit Vanille und Rosmarin einkochen - Gartenblog Topfgartenwelt #Nektarinenmarmelade #Marmelade #Einkochen #Nektarinen #Vanille #Rosmarin

Sonntag, 19. April 2015

Balkon-Starter!

By On 22:42
Unser kleines Häuschen verfügt ja nicht nur über einen kleinen, beschaulichen Garten, sondern auch über einen 8m² großen, nach Süd-Osten ausgerichteten Balkon. Dieser muss zwar irgendwann in den nächsten Jahren generalsaniert werden, aber man kann ja schon mal mit der Planung beginnen. Viele Gestaltungs- und Nutzungsideen finden sich diesbezüglich im Buch "Balkon-Starter - genial einfach pflanzen, ernten & genießen" von Sabine Reber, erschienen im BLV-Verlag, ISBN 978-3-8354-1343-6. Vielen Dank!


Die erfahrene Gartenbuchautorin gibt auf 159 Seiten zahlreiche Tipps für eine gelungene kleine Oase mitten in der Stadt oder einfach zur Verschönerung des Balkons im Allgemeinen - egal wo er sich befindet. Das Nachschlagewerk ist jedoch auch für Gartenbesitzer von Interesse, überhaupt, wenn der Platz, wie bei mir eher begrenzt ist und daher gut überlegt sein muss, wie, wo und was platziert werden muss und einiges in Töpfen gehalten werden muss, wie z.B. empfindliche Obstbäumchen.


Das Buch ist in vier Hauptkapitel unterteilt (1x1 des Balkongärtnerns, das grüne Wohnzimmer einrichten, Balkone für Genießer und Balkone für Pflanzenfreunde), welche sich jeweils wiederum in kürzere und längere Unterkapital gliedern. Untermalt wird der gesamte Ratgeber mit wunderschönen Bildern von Stöh Grünig.



Wirft man einen näheren Blick in das Inhaltsverzeichnis, so ist es schier unglaublich, was auf einem Balkon alles möglich ist. Neben Obstbäumchen im Miniformat, speziellen Hochbeeten und Gemüsekisten bleibt kein Wunsch offen.



Doch nicht nur der Anbau von Gemüse und Kräutern wird im Buch fokussiert, sondern ebenfalls die Gestaltung mit Blumen und Stauden, denn nicht jeder möchte unbedingt einen Nutzgarten im Miniaturformat betreiben. 


Getreu der "Starter"-Reihe des BLV-Verlages finden sich im Buch auch zahlreiche Hinweise, wie man an die Umsetzung von Projekten herangehen sollte, damit diese bestimmt gelingen. Es werden auch allerlei Grundlagen des Gärtnerns vermittelt. Des Weiteren werden viele Pflanzen näher und insbesondere hinsichtlich des richtigen Standortes und der Pflege beschrieben.

Bis bald und baba!

Freitag, 17. April 2015

Blütenvielfalt im Frühlingsgarten!

By On 23:29

Leider streifte uns vor nicht allzu langer Zeit eine heftige Sturmfront. Die Temperaturen sind mal wieder gesunken, es regnete und stürmte. Trotz allem steht der Frühling in den Startlöchern und lässt jeden Tag etwas Neues entdecken. So sind die Obstbäumchen beim Haus schon kurz vor der Blüte. Bei genauem Hinsehen kann man sogar die ersten pinken Farbtupfer unter der noch schützenden Knospe entdecken (mittlerweile blüht die Nektarine).


Nektarine


Welchen Ursprung diese Knubbel haben, ist mir bis heute ein Rätsel. Auch kein Buch konnte mir bislang eine Antwort geben. Für mich sieht es wie Harz aus, allerdings hatte der Baum letztes Jahr große Probleme mit der Kräuselkrankheit, so dass eventuell damit einen Zusammenhang gibt.


Auch bei der Kiwi wird sich wohl demnächst das erste Grün zeigen. Ich bin gespannt, ob sie heuer auch blühen wird. Die letzte Kiwi, die wir hatten, brauchte nämlich doch etwa drei Jahre, Frucht konnten wir aber nie eine ernten.

Ihren großen Auftritt haben im Moment die Leberblümchen. Sie wachsen unter einer Buchenhecke und scheinen dort gut angewachsen zu sein.


Jedoch der Blick auf die Wetterkarten verheißt nichts Gutes. Wenn es stimmt, dann wird es doch noch einmal empfindlich kalt. Es ist sogar Schnee vorhergesagt. Letztes Jahr brachte ein Kälteeinbruch unseren Marillenbaum zu Fall.


Im Herbst habe ich viele Krokuszwieberl im Garten versteckt. Sie blühen nun recht fleißig. An den sonnigeren Stellen ist die Blüte allerdings schon vorbei. Aber ich bin ganz zufrieden, immerhin hatte ich mit diesen Blümchen viel mehr Glück als mit den Schneeglöckerl. Letztere haben sich gar nicht gezeigt.


Spät aber doch sind auch hier die Christrose in Fahrt gekommen. Ich habe die Pflanze nun das dritte Jahr und anscheinend gefällt ihr der Standort recht gut, denn es ist das erste Mal, dass sie richtig üppig blüht. Aber da wir einen neuen Zaun als auch Einfahrtstor bekommen, muss sie demnächst umziehen.



Die pinken Wildtulpen sind zuverlässig wieder gekommen, ob es mehr geworden sind, kann ich nicht sagen, dazu fehlt mir im Moment der Vergleich.


Blausternchen und Narzissen geben sich ebenfalls ein Stelldichein. Vielleicht klappt es und die Blausternchen breiten sich selbst fleißig im Garten aus.



Die Bilder stammen noch alle von der K100D.

Bis bald und baba!

Sonntag, 12. April 2015

Mein kreativer Stadtbalkon!

By On 23:22
Ich fühle mich wirklich geehrt. Auf Wunsch der Autorin Silvia Appel,  in der Bloggerwelt besser bekannt als "das Gartenfräulein",  wurde ich vom herausgebenden EMF-Verlag (Edition Michael Fischer GmbH) gebeten ihr brandneu erschienenes Buch "Mein kreativer Stadtbalkon - DIY-Projekte und Gärtnerwissen", ISBN 978-3-86355-288-6, € 19,99 (DE) bzw. € 20,60 (AT), zu rezensieren. Vielen, vielen herzlichen Dank! Ich kann ja gar nicht sagen, wie sehr mich das freut!


Die Ankunft des Päkchens habe ich mit Zittern und Bangen erwartet, denn die Post sollte zwar entsprechend zahlreicher Werbeversprechen allen etwas bringen, aber in der Praxis sieht es dann doch ganz anders aus. In letzter Zeit hatte ich diesbezüglich wirklich viele Probleme, aber zumindest dieses eine Mal hat alles so funktioniert wie es sollte. Gott sei Dank, denn ein Verlust wäre bei diesem tollen Buch sehr schade gewesen.


Entsprechend dem Klappentext möchte Silvia Appel vor allem drei Dinge vermitteln: Praxiswissen, damit auch Garteneinsteiger voll auf ihre Kosten kommen; DIY-Projekte und natürlich Rezepte, denn schließlich möchte man ja aus der eigenen Ernte etwas Leckeres zaubern. Kurz gesagt, der Autorin ist dies voll und ganz gelungen - sie trifft den Nerv der Zeit und damit voll ins Schwarze.


Auf 143 Seiten werden in bunter und fröhlicher, aber dennoch sehr übersichtlicher Aufmachung untermalt mit vielen wunderschönen Bildern verschiedene Projekte und Ideen vorgestellt, die den ambitionierten Leser zum Nachmachen einladen und dies nicht nur am Balkon. Die Anleitungen sind gut nachvollziehbar und erfordern kein umfangreiches Basiswissen.  Sollte dennoch einmal Zusatzwissen oder ein Tipp für ein besseres Gelingen erforderlich sein, so findet sich dieser entweder verpackt in eine Sprechblase verbunden mit dem gezeichneten Konterfei des Gartenfräuleins oder schlicht und einfach gekennzeichnet als "Hinweis".


 Mir persönlich hat sich z.B. durch das Buch ein ganz anderer Zugang zum Seifensieden eröffnet. Ich wollte dies schon länger mal versuchen, konnte mich bislang aber nie dazu aufraffen, zu groß war einfach die damit verbundene Scheu etwas für mich vollkommen Neues zu probieren. Nun aber bin ich richtig motiviert und werde das Seifensieden anhand dieser Anleitung im Sommer versuchen, sobald ich die ersten Kräuter und nutzbaren Blüten im Garten ernten kann.


 Neben den vielen DIY-Projekten wird natürlich zentral das Gärtnern am Balkon thematisiert. In diesem Zusammenhang werden viele gängige Pflanzen (Blumen, Gemüse und Kräuter) vorgestellt sowie deren Pflege und sämtliche dafür notwendige Utensilien. Auch wird ausführlich auf die Bekämpfung von Schädlingen eingegangen. Abgeschlossen wird das Buch mit einem gut ausgearbeiteten Balkonkalender, so dass keine wichtige Arbeit mehr vergessen wird.

Also ich bin von diesem Buch begeistert und empfehle es gerne weiter.


Bis bald und baba!