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Vielfältig wie Österreichs Natur ist auch dieser Blog. Unser Garten ist Quelle hochwertiger Lebensmittel für die Küche und Oase der Ruhe. Dieser Food- und Gartenblog bietet Dir Rezepte, Buchvorstellungen, Gartentipps sowie Reiseimpressionen. Gegärtnert wird im Freiland und im Topf.

Posts mit dem Label Paprika und Chili werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Montag, 15. Oktober 2018

Kann man Paprika und Chili nachreifen lassen?

By On 06:30
Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, wo man den Herbst nicht mehr verleugnen kann. Die Nächte werden kühl und feucht, tagsüber braucht es einige Zeit bis es warm wird. Allesamt keine guten Voraussetzungen, wenn Paprika und Chili zwar voll mit Früchten behangen, aber diese Ende September, Anfang Oktober noch nicht reif sind. Also was tun? Kann man Paprika und Chili nachreifen lassen? Oder muss man zuschauen, wie die Schoten aufgrund von Feuchte und Kälte unansehnlich werden? Nein, auf keinen Fall! Daher verrate ich Dir heute, wie wir unsere Ernte ins Trockene bringen.

Paprika und Chili reifen im Herbst oft nicht mehr aus, sie können aber an der Pflanze nachreifen - Gartenblog Topfgartenwelt

Immer dasselbe Spiel

Im Gegensatz zu den vorangegangen Jahren hatten wir 2018 mit der Ernte von Paprika und Chili wirklich großes Glück. Aufgrund des langen, heißen Sommers und der Bewässerungsanlage konnten wir schon ab Ende Juli die ersten Paprika- und Chilischoten im überdachten Hochbeet ernten. Ein absolutes Novum. Dennoch sind nun im Herbst die Stauden teilweise noch immer mit zahlreichen grünen Früchten behangen. Grüne Paprika und Chili sind jedoch unreif. Reife Früchte sind gelb, orange, braun, rot oder vielleicht lila. Nur bei Reife bringen die Schoten auch ihr typisches Aroma hervor. Grüne Früchte schmecken meistens fad.  Kaltes, feuchtes Wetter begünstigt zudem braune, kleine, leicht erhabene Sprenkel auf der Paprikaschote.

Paprika mit kleinen braunen schwarzen Sprenkeln Flecken wegen Kälte und Feuchtigkeit - Gartenblog Topfgartenwelt

Braune, kleine, leicht erhabene Sprenkel auf Paprika- und Chilischoten?

Die Sprenkel treten überwiegend im Herbst auf, wenn die Nächte durchwegs unter 10 Celsius fallen und es sehr feucht (!) wird. Die Sprenkel oder Flecken können sich von der Haut bis tief ins Fruchtfleisch ziehen. Stark betroffenene Früchte sollten entsorgt werden. Als erstes betroffen sind meistens Pflanzen, die im Freiland kultiviert werden. Stehen die Paprika und Chili geschützt dicht an einer Hausmauer und/oder unter Dach verzögert sich das Auftreten, ganz verhindern lässt es sich allerdings nicht bei Herbstwitterung. Zudem sind einige Sorten empfänglicher als andere. Empfindliche Sorten können die Sprenkel auch schon früher im Jahr aufweisen, z.B. nach einer längeren Regenperiode mit deutlicher Abkühlung.

Anfällige Sorten im Freiland sind, z.B.:
  • Yolo Wonder (eigentlich eine reine Gewächshaussorte)
  • Ferenc Tender
  • Pusta Gold
Hingegen zeigten sich die Flecken kaum an der Sorte Leutschacher Schotenpfeffer und einer unbekannten Sorte Tomatenpaprika. Diese blieben selbst im Freiland lange gesund. Im überdachten Hochbeet zeigten sich die Sprenkel und Flecken gar nicht. 

Chilipflanze mit reifen und unreifen Schoten - Foodblog Topfgartenwelt

Kann man Paprika und Chili nachreifen lassen?

Selbst wenn die Früchte im Herbst weder ominösen Flecken noch Schnecken zum Opfer fallen, steht man vor dem Problem, dass sie draußen im Garten einfach nicht mehr reif werden. Also was tun?

Früchte pflücken und nachreifen lassen?

Nein! Auf keinen Fall! Paprika als auch Chili kann man nicht auf dieselbe Weise nachreifen lassen wie Tomaten. Ist die Frucht erst einmal von der Pflanze getrennt, war es das. Sie bleibt grün. Mit ein bisschen Glück zeigt sich nach etlichen Tagen zwar etwas Farbe, die Schote ist dann aber verschrumpelt oder gar schimmelig und somit ein Fall für den Kompost.

Paprikapflanzen im Wassereimer im Keller nachreifen lassen - Gartenblog Topfgartenwelt

Der richtige Weg - Nachreifen von Paprika und Chili an der ganzen Pflanze

Wenn es im Garten zu herbstlich ist, reißen wir die Paprika- und Chilipflanzen mitsamt einem möglichst großen Teil des Wurzelwerks aus und verfrachten sie in Kübeln gefüllt mit Wasser in den Keller. Im Keller hat es eine gleichbleibende Temperatur von etwa 20 Celsius und es dauert meist keine 14 Tage bis die verbliebenen Schoten an der Pflanze nachgereift sind. Der große Vorteil dieser Methode liegt darin, dass es kaum Ausschuß gibt, weil die Früchte verschrumpeln. Natürlich klappt auch diese Art des Nachreifens nur bei Chili- und Paprikaexemplaren, die bereits so weit entwickelt waren, dass die grüne Haut bereits über einen sanften Glanz verfügte. Sind die Schoten beim Ausreißen der Pflanze noch ganz matt, gelingt das Nachreifen lassen nur mit sehr viel Glück, denn im Keller mit wenig Licht findet eigentlich kein Wachstum mehr statt. Wenn übrigens die Pflanze an sich im Wasserkübel zu welken beginnt, wirkt sich dies nicht dramatisch auf die Früchte aus. Da natürlich auch der Wurzelballen geschrumpft ist, ist dies völlig normal.

Chili im Keller beim Nachreifen - Gartenblog Topfgartenwelt

Wir verarbeiten die geernteten Paprika gerne zu gefüllten Paprika (Rezept gibt es demnächst). Die Chili werden getrocknet oder eingefroren.

Wie lässt Du Deine Paprika und Chili nachreifen? Tust Du Dir die Arbeit überhaupt an oder entsorgt Du lieber Pflanze samt grünen Schoten?

im Herbst geerntete reife Paprika- und Chilischoten - Gartenblog Topfgartenwelt


Zum Pinnen:

Paprika- und Chilischoten im Herbst nachreifen lassen #paprika #chili #nachreifen #todosimherbst #herbstarbeiten #ernte #garten #gartenarbeiten - Gartenblog Topfgartenwelt
 

Bis bald und baba,
Kathrin

Montag, 17. September 2018

Rückblick: Gemüsesaison 2018 - Tomaten, Paprika und Co!

By On 06:30
Schon lange haben wir keinen Rundgang mehr durch den Gemüsegarten gemacht. Schade eigentlich, denn im Garten ging es in puncto Gemüse trotz des heißen Wetters mit anschließendem Kälteeinbruch richtig rund. Inzwischen ist das Meiste bereits angeerntet. Die Gemüsesaison 2018 startete relativ früh und war ebenso schnell zu Ende. Konnte man ansonsten weitgehend noch Fruchtgemüse bis in den Oktober hinein ernten, ist heuer keine Rede davon. Grundsätzlich fiel die Ernte geringer aus als in den Jahren davor, wo es neben Hitze auch mal eine kurzfristige Abkühlung durch einen kräftigen Gewitterregen gab. Aber komm einfach mit:

Rückblick Gemüsesaison 2018 viel Hitze und wenig Regen - Gartenblog Topfgartenwelt

Übersicht Gemüsegarten

Tomaten 2018

Wie ich Dir bereits im Artikel "Neue (alte) Tomatensorten für die Gartensaison 2018" verraten habe, baute ich heuer vorwiegend Sorten an, die ich selbst auf einem Tomatenhof im Spätsommer 2017 gesammelt habe. Die Aussaat hat gut geklappt und nahezu alle Sorten entwickeln sich zufriedenstellend. Ein Sorgenkind war allerdings die Sorte "Andenhorn". Sie ist zwar ein Klassiker unter den alten Tomatensorten, aber anscheinend sehr empfindlich. Die Pflanze sah am Kümmerlichsten aus.  Am Ende zeigten sich doch noch ein paar kleine Früchte. Das Rennen machten, wie erwartet, die Balkontomatensorten Vilma und Robin F1. Beide Sorten lieferten bereits Ende Juni erntereife Früchte. Ausgegeizt habe ich die Tomatenstauden bislang nur wenig. Lediglich den einen oder anderen Rückschnitt führte ich durch, um noch die Gewächshäuser betreten zu können. Meine Tomatenstauden werden übrigens allesamt in Töpfen und Trögen kultiviert.

Tomatenernte 2018 überschattet von Blütenendfäule - Gartenblog Topfgartenwelt

Aufgrund der vielen heißen Tage hatten die Tomaten generell vermehrt mit Blütenendfäule und Spinnmilben zu kämpfen. Um beiden Problemen kommende Saison ein wenig vorzubeugen, wird Jakob die Gewächshäuser mit Schattierungsgewebe versehen. Dieses soll zumindest nach Angaben des Herstellers guten Schutz vor Überhitzung bieten.

Cocktailtomaten wachsen trotz Hitze sehr gut - Gartenblog Topfgartenwelt

Paprika 2018

Über die Entwicklung der Paprika war ich sehr erstaunt. Schon ab Juli trugen die meisten Pflanzen bereits reichlich Früchte und waren stattlich entwickelt. Selbst die wenigen Paprikapflanzen im Freiland waren gut bestückt. Dennoch ist zu sagen, dass sich nicht alle Paprikasorten wirklich gut für das Freiland eignen. Yolo Wonder (Blockpaprika), z.B. sollte besser unter Dach kultiviert werden. Die Sorte neigt extrem zu Botrytis (winzig kleine Schimmelstellen an der Frucht, Frucht sollte entsorgt werden). Gut gewachsen ist dafür ein 0815 Tomatenpaprika und die Sorte "Roter Augsburger". Letzterer ist die beste Freilandsorte, die ich bislang hatte. Unempfindlich und ertragreich!

Sommer 2018 bescherrt eine grandiose Paprikaernte - Gartenblog Topfgartenwelt

Die gute Paprikaernte liegt wohl am wenigen Regen und den vielen Sonnenstunden. Einerseits ist das ja zu begrüßen, andererseits wurde der Wassermangel bereits zum Problem. Schön wäre es, wenn Petrus die goldene Mitte finden würde. Im überdachten Hochbeet gediehen alle Sorten sehr gut. Selbst der im Freiland empfindliche Blockpaprika zeigte neben Editta, Ferenc Tender, Pusta Gold und anderen eine gute Figur.

Erdäpfel 2018

Auch über die Erdäpfel kann ich mich nicht beklagen. Dank des Bewässerungssystems wuchsen sie gut und lieferten auch eine ansehnliche Ernte. Dies erfreute vor allem unseren Sohn, denn er isst mit Liebe Zucchini-Kartoffel-Brei. Wie schon in den Jahren zuvor habe ich mir als Saatgut Kartoffeln vom Wochenmarkt geholt. Die Töpfe hatten wir heuer allerdings so platziert, dass sie weder von Zucchini noch Kürbis überwuchert werden konnten. Es hat sich gelohnt! Letztes Jahr führte die falsche "Platzierung" nämlich zu einem Ernteausfall. Die Erdäpfelpflanzen bekamen teilweise weder Licht noch Wasser ab und verkümmerten. Anderen wiederum sind unter dem Blätterwulst ersoffen.

Gurken, Wasser- und Zuckermelonen, Zucchini sowie Kürbis 2018

Leider sind mir von den sechs Gurkenpflanzen plötzlich zwei Stück eingegangen, die übrigen vier sind mir im Laufe der Gemüsesaison 2018 quasi von der Sonne aus dem Hochbeet gebrannt worden. Dennoch konnten wir einige Gurken ernten, wenn auch nicht besonders lange. Die Zucchini haben trotz Mehltau die Hitzetage überlebt und tragen nun wieder vereinzelt Früchte. Die Blütenendfäule machte auch vor ihnen nicht Halt und führte zu Ernteeinbußen.

Kürbispflanze überwuchert große Teile des Gartens - Gartenblog Topfgartenwelt

Die beiden Kürbisse (Butternuss Avalon F1 und Baby Boo) liefern sich jetzt am Ende der Saison noch ein richtiges Wettrennen. Es geht darum, wer von ihnen beiden, die größere Fläche rund um das Hochbeet einnehmen kann. Kürbisse gibt es bei beiden Sorten ausreichend. Allein beim Avalon F1 habe ich an die sieben Stück entdeckt.

Butternusskürbis Avalon F1 bringt 2018 viele Früchte hervor - Gartenblog Topfgartenwelt


Von den Melonenpflanzen fruchtete nur die Zuckermelone. Ernten konnte ich aber nichts, denn die Pflanze gab w.o. bevor die Frucht reif war. Dahingerafft wurde sie vom Mehltau. Dieser hatte bei der heurigen Witterung auch wirklich leichtes Spiel.

Zucchini und Kürbis sorgen 2018 für eine gute Ernte - Gartenblog Topfgartenwelt

Auberginen und Physalis 2018

Mit Auberginen hatte ich die letzten Jahre über kein Glück. Im Gewächshaus entwickelten sie sich nicht gut und wurden schnell von Spinnmilben befallen, im Freiland kümmerten sie aber ebenso vor sich hin. Früchte bildeten die Auberginen (Freilandsorte) zahlreiche aus, doch  mit dem Ernten war es so eine Sache. Irgendwie war es nicht festzustellen, wann die Frucht reif war. Normalerweise sollte eine reife Aubergine glänzen, doch meine blieben matt. Nun habe ich widerum gelesen, dass man den Reifezeitpunkt eher danach bestimmt, dass die Schale auf Druck ein wenig nachgibt. Naja, mal schauen. Bei einigen Exemplaren habe ich ihn bestimmt schon übersehen, denn sie verfärbten sich von weiß nach gelb.

wann ist eine Aubergine reif eine schwierige Frage - Gartenblog Topfgartenwelt

Physalis sind bekannt für ihren Ausbreitungsdrang. Nachdem sie mir schon einmal den gesamten Gemüsegarten überwuchert haben, verbannte ich dieses Mal vier Exemplare in große Töpfe. Hier konnte der Wildwuchs nicht ausufern. Mit der Ernte bin ich bislang ganz zufrieden. Die Physalis blühten überreich und bildeten zahlreiche Früchte. Diese sind übrigens reif, wenn der Lampion richtig trocken ist, beim Angreifen knistert und sich eventuell schon leicht geöffnet hat. Zudem sollte die Beere schön gelb sein.

wann ist eine Physalis reif - Gartenblog Topfgartenwelt

heißer Sommer viele Physalis - Gartenblog Topfgartenwelt

 

Käferbohnen, Erbsen und Möhren 2018

Nachdem die Käferbohnenernte 2017 eher nichtssagend war, schaut es heuer wieder richtig gut aus. Die Schoten sind kräftig gewachsen und konnten zum Teil sogar schon geerntet werden. Ohne Bewässerungssystem wäre der Ertrag aber nicht besonders üppig gewesen.

Möhren wachsen 2018 aufgrund der Bewässerungsanlage hervorragend - Gartenblog Topfgartenwelt

Karottenernte 2018 - Gartenblog Topfgartenwelt

Ernstaunt war ich über die doch gute Möhrenernte. Möhren sind nämlich bislang bei uns nie gut gewachsen. Aber dieses Jahr gab es stattliche Exemplare. Leider hatten sie am Ende mit Wurzelläusen zu kämpfen.

historische Erbse Blauwschokker - Gartenblog Topfgartenwelt

Guten Etrag lieferten auch die Erbsen. Angebaut hatte ich Zuckerschoten und Blauwschokker (eine blaue Erbsensorte). Irgendwann fielen auch sie dem Mehltau zum Opfer. Aber das ist bei Erbsen keine Besonderheit.

Früher und reicher Ertrag trotz wenig Regen?

Bei uns in Salzburg war der Sommer 2018 geprägt von vielen heißen Tagen und wenig Regen. Lediglich im Juni und nun Ende August gab es einen gröberen Temperatursturz. In früheren Jahren wäre eine solche Wetterlage für den Gemüsegarten eine Katastrophe gewesen, da schlicht und einfach eine regelmäßige Wasserversorgung nicht möglich gewesen wäre. Seit heuer ist bei uns aber ein automatisches Bewässerungssystem in Betrieb, welches zweimal täglich für eine ausreichende Wasserzuvor sorgt. Die Pflanzen danken es und explodieren förmlich. Mehr über das Bewässerungssystem verrate ich Dir ein anderes Mal.

Wie schaut es derzeit in Deinem Gemüsegarten aus? Kannst Du noch etwas ernten oder ist die Gemüsesaison bereits vorbei?

Zum Pinnen:

Rückblick auf die Gemüsesaison 2018 mit Tipps für das kommende Jahr #gemüse2018 #gemüsegarten #planung2019 #selbstversorger #selbstversorgt #gemüsegarten2018 #rückblick - Gartenblog Topfgartenwelt


Bis bald und baba,
Kathrin

Mittwoch, 2. August 2017

Buchtipp: Biogärten gestalten - Das große Praxisbuch

By On 06:30

Der Weg zum Biogarten...

...kann ein ganz steiniger sein. Vielleicht kennst Du das auch?! Unseren Gemüsegarten samt zwei Hochbeeten haben wir begonnen vor vier Jahren anzulegen und eigentlich so gut wie jedes Jahr  haben wir eine Kleinigkeit überarbeitet. Einmal baute Jakob eine Überdachung für eines der Hochbeete, ein anderes Mal änderten wir die Aufteilung des Gemüsegartens nach dem Prinzip des Squarefood Gardenings. Doch hat man dadurch schon einen Biogarten? Entsprechend dem Buch von Doris Kampas "Biogärten gestalten", erschienen im Löwenzahn Verlag, gehört noch viel mehr dazu.

Gartenblog Topfgartenwelt Buchvorstellung Biogärten gestalten: Zinnie mit Wespe

Biogärten gestalten - Das große Planungsbuch

Auf 439 Seiten wird der Leser von der Pieke auf in die Kunst der Gestaltung eines Biogartens eingeführt. Bei Biogärten gilt es nämlich zahlreiche Details zu beachten. Dies beginnt bei der Verwendung der Materialen, inklusive Kompost, wenn dieser zugekauft werden muss (Bio-Siegel!), und endet bei der Wahl der Bepflanzung. Dazwischen muss man sich auch noch möglichst genau die Anlage des Gartens an sich überlegen, denn im Nachhinein können meist keine gröberen Veränderungen mehr vorgenommen werden. Insbesondere hinsichtlich der Gestaltung liefert die Gartenbauingenieurin zahlreiche Vorschläge. Diese umfassen Ideen für Balkon und Terrasse als auch für große Gärten. Einzelne Inspirationen kann man sich natürlich bei allen Konzepten stibitzen.

Gartenblog Topfgartenwelt Buchvorstellung Biogärten gestalten: Buchcover, Löwenzahnverlag, Doris Kampas

Gartenblog Topfgartenwelt Buchvorstellung Biogärten gestalten: Paprika im überdachten Hochbeet

Die Highlights des Buches

Das Buch sticht vor allem dadurch heraus, dass es sich sehr umfassend und detailliert mit der Gestaltung von Biogärten beschäftigt und Themen nicht nur oberflächlich behandelt. Die einzelnen Kapitel sind jeweils in sich abgeschlossen, so dass man sich jene Passagen aussuchen kann, welche man gerade braucht. Zudem gibt es zahlreiche Tabellen, welche einem die Aussaat, Mischkultur und Kulturdauer erleichtern. Es ist vor allem ein Buch das motiviert Projekte im Garten auch tatsächlich anzupacken, da man in keiner Phase der Fertigstellung von der Autorin im Stich gelassen wird.

Gartenblog Topfgartenwelt Buchvorstellung Biogärten gestalten: runde Zucchini im Hochbeet

Und zu guter letzt noch ein paar Einblicke in unseren Garten. Nachdem das Wetter im Moment so richtig mitspielt, wächst und gedeiht alles prächtig. Insbesondere die Tomatenernte hat heuer schon recht früh eingesetzt. Meistens konnte man die roten, gelben und bunten Köstlichkeiten nicht vor der zweiten Augustwoche ernten. Auch die Paprika geben so richtig Gas. Nachdem es im Gemüsegarten so richtig rund geht, musste daher einfach noch ein Beitrag zu diesem Thema erscheinen. Dennoch trotz Bio muss ich mir für das kommende Jahr Pheromonfallen besorgen, da die Gemüseeule meinen Tomaten und Paprika mal wieder übelst zusetzt und en mass Früchte anknabbert. Vom Laub der Pflanzen ganz zu schweigen.

Gartenblog Topfgartenwelt Buchvorstellung Biogärten gestalten: ein Korb voller Tomaten - die erste große Tomatenernte

Gartenblog Topfgartenwelt Buchvorstellung Biogärten gestalten: Tomatensorte Liguria

"Biogärten gestalten - Das große Planungsbuch", Doris Kampas, Löwenzahn Verlag, ISBN 9-783706-626132, € 39,90.

Gartenblog Topfgartenwelt Buchvorstellung Biogärten gestalten: Ein Buch über die Anlage von Biogärten mit vielen Details für Planung und Bepflanzung

Bis bald und baba!
Kathrin

Samstag, 22. Juli 2017

Mit Dehner durch's Gartenjahr - Pflanzenqualität, die man sieht!

By On 07:30

Update für den Gemüsegarten

Wie Du ja weißt, ziehe ich Jahr für Jahr zahlreiche Gemüsepflanzen und Blumen für Beet und Gemüsegarten selbst. Doch immer wieder kommt es vor, dass Sämlinge eingehen oder Samen, aus welchen Gründen auch immer, nicht auflaufen. Damit ich nun im jeweils aktuellen Gartenjahr nicht auf bestimmte Pflanzen verzichten muss, kaufe ich diese gerne zu. Dieses Jahr bin ich bei Dehner fündig geworden.

Gartenblog Topfgartenwelt Dehner: selbstgezogene Paprika Pflanzen beziehen das überdachte Hochbeet

Gartenblog Topfgartenwelt Dehner: selbstgezogene Gurken

Eine unglaublich große Auswahl

Von der Firma Dehner wurde mir im Zusammenhang mit der Filialeröffnung in Salzburg auch ein Gutschein zur Verfügung gestellt, welchen es natürlich zum Einlösen galt. Schwer war das für mich nicht, ist die Auswahl selbst bei Gemüsepflänzchen, Kräutern und einjährigen Blumen riesig. Letzten Endes habe ich mich für Ruccola, Zwiebeln, Knollen- und Stangensellerie entschieden, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Im Gegensatz zu so manchem Konkurrenzangebot waren die erworbenen Jungpflanzen sehr gut durchwurzelt und ohne gelbe Blätter. Neben den Pflanzen konnte ich auch noch ein paar Kleinigkeiten für das Gewächshaus besorgen.

Gartenblog Topfgartenwelt Dehner: sichtbare Pflanzenqualität bei Gemüsesetzlingen

 Kunterbunt im Gemüsebeet

Die gekauften Pflanzen stehen nun schon seit einiger Zeit neben jenen, die ich selbst angezogen habe. Alles miteinander gedeiht prächtig. Insbesondere die Tomaten sind schon riesig und tragen aufgrund des beständigen Sommerwetters schon viele Früchte. Die Paprika hängen noch ein wenig hinterher, was aber im Gegenzug die Zucchini wieder wett machen. Diese treiben neben den Gurken total wild und gönnen uns fast keine Verschnaufpause beim Verspeisen.

Um noch einmal zur Pflanzenqualität von Dehner zurückzukommen: keiner der Setzlinge hatte Läuse. Gerade importierte Schädlinge können einem den Start ins Gartenjahr vermiesen, umso besser, wenn alles gesund und vital ist.

Gartenblog Topfgartenwelt Dehner: selbstgezogene Snackgurken vor dem Auspflanzen

Gartenblog Topfgartenwelt Dehner: selbstgezogene Zwergtomaten

Ein herzliches Dank an die Kooperation mit Dehner.

Bis bald und baba!
Kathrin

Samstag, 20. Mai 2017

Mein Frühlingsgarten - das blüht und fruchtet bei mir Ende Mai im Garten!

By On 07:00

Blogaktion Mein Frühlingsgarten von Marie

Gerne mache ich mit bei der Blogaktion "Mein Frühlingsgarten" von Marie vom Blog "Von Tag zu Tag". Heute am 20. Mai geht es darum zu zeigen, wie nun der Stand der jeweils teilnehmenden Gärten ist. Wie Du bestimmt weißt, wohne ich in Salzburg. Das Wetter ist hier ein weniger rauer als im Osten und Süden Österreichs und es gibt viel Regen. Der Frühling glich einer Katastrophe. Nach ein paar wirklich wunderschönen warmen Tagen im März war es vorbei mit dem Lenz und es gab fast wochenlang kaltes, nasses Wetter. Die Vegation im Garten ist entsprechend weit zurück. Die Akeleien, welche sonst um diese Zeit bereits in voller Blüte standen, haben nun erst losgelegt. Die Rosen zeigen die erst jetzt Knospen, doch lange wird es wohl nicht mehr dauern bis sie blühen. Sie sind allesamt remontierend und erfreuen uns daher hoffentlich noch länger. Im Moment schlägt wohl die Stunde des Zierlauchs, den er blüht in voller Pracht.
Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Einblick in meinen Garten im Mai im Zuge der Blogaktion von Marie von Maries Blog "Von Tag zu Tag"

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Zierlauch leuchtet in der Sonne, Nahaufnahme

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Zierlauch in der Abendsonne - Collage

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Zierlauch ein Star im Garten

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Seifenkraut mit Wespe

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Grasnelke in der Steinspirale

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: die letzten blühenden Hornveilchen auf der Terrasse

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: weiße Akelei im Gegenlicht

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Rosenknospen der Sorte Jazz von Tantau kombiniert mit Geum Nelkenwurz Prinses Juliana

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Geum Nelkenwurz Prinses Juliana

Gemüse im Garten

Aufgrund des äußerst kalten Frühjahrs, konnte auch das Gemüse nicht zeitig nach draußen. Nicht einmal zum Abhärten. Tomaten, Paprika und Gurken standen viel zu lange bei Kunstlicht im Keller und sehen nun noch ein wenig "lätschert" aus. Aber ich bilde mir ein, es wird täglich besser. Bei den Tomaten konnte ich sogar schon die ersten Blütenansätze entdecken. Kein Wunder, haben sie doch ein perfektes Platzerl im Gewächshaus. Ein wenig Sorgen mache ich mir um die Paprika. Die Pflanzen wirken heuer generell nicht sehr gesund. Die Blätter sehen aus als hätten sie einen Ausschlag (den Sonnenbrand am Bild meine ich nicht), welchen ich aber nicht zuordnen kann. Der Gemüsegarten selbst wurde erst kürzlich mit Möhren, Knollensellerie, Porree (dieser verschwindet z.T. über Nacht), Käferbohnen, Ruccola, Mangold, Zuckererbsen und Pflücksalat bepflanzt. Gemüse gehört für mich einfach zum Frühlingsgarten dazu. Von den ebenfalls erst gelegten Kartoffeln, ist aber im Moment noch nichts zu sehen.

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Pflücksalat

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Paprika im überdachten Hochbeet

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Sellerie im Gemüsegarten

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Tomate

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Tomaten im Gewächshaus

Kein Frühlingsgarten ohne Obst und Kräuter

Die Obstbäume und Beerensträucher haben den späten Frosteinbruch Ende April erstaunlich gut überstanden. Wir hatten zwar alles fleißig abgedeckt, aber Garantie ist dies am Ende keine. Daher freut es mich umso mehr, dass wir heuer wieder Ribisel, Weinbergpfirsiche, Marillen und Nektarinen ernten können. Auch einer der beiden Weinstöcke, ein Uhudler, lässt auf eine gute Ernte im Herbst hoffen. Bei den Apfelbäumchen und Kirschen bin ich mir noch nicht ganz sicher. Sie waren während der Blüte die meiste Zeit über abgedeckt. Hier ist daher wohl mit Ausfällen zu rechnen. Positiv überrascht bin ich auch von der Entwicklung der vielen neuen Kräuter, die im Garten eingezogen sind. Da wären Quendel, Zitronengras, ausdauernder Lauch, Majoran, Koriander und Salbei. Auch sie sind gut über den Frost gekommen. Gott sei Dank!

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: blühende Erdbeeren

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Fruchtansatz Erdbeere

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Ribisel


Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Marille

Gartenblog Topfgartenwelt Mein Frühlingsgarten: Kräuterschnecke

Wie sieht es zur Zeit in Deinem Garten aus? Blüht und fruchtet schon viel?

Weitere Frühlingsgärten seht Ihr hier:
 Petra von Mami Made It
Ines von Eclectic Hamilton
Susan von Mein Gartenglück
Katharina von Kleingartentraum
Anja von Gartenbuddelei
Marie von Von Tag zu Tag - Mariesblog

Bis bald und baba!
Kathrin