Enter your keyword

Vielfältig wie Österreichs Natur ist auch dieser Blog. Unser Garten ist Quelle hochwertiger Lebensmittel für die Küche und Oase der Ruhe. Dieser Food- und Gartenblog bietet Dir Rezepte, Buchvorstellungen, Gartentipps sowie Reiseimpressionen. Gegärtnert wird im Freiland und im Topf.

Posts mit dem Label Slowenien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Slowenien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 4. November 2016

Urlaub in Istrien: Komm mit nach Piran!

By On 06:30
Mitte Oktober gönnten wir uns eine kleine Auszeit und fuhren nach Piran, Slowenien. Von Salzburg aus ist das kleine Städtchen in Istrien mit seinem venezianischen Charme relativ zügig zu erreichen. Wir brauchten etwa 5 Stunden. Geplant waren ein Ausflug nach Triest (gleich die nächste größere Stadt in der Nähe), ein Tag Piran und Umgebung sowie ein Abstecher nach Laibach beim nach Hause fahren. 

Am Tag unserer Ankunft hat es leider wie aus Eimern geschüttet. Unser Hotel lag nicht direkt im Ortszentrum, sondern war mit diesem durch einen 15-minütigen Fußweg entlang der Küste verbunden. Sehr romantisch, wenn man dabei nicht vollkommen nass wird. 

Triest präsentierte sich aber nach der verregneten Nacht von seiner besten Seite. Wir waren schon des Öfteren und fast zu jeder Jahreszeit, außer Winter, dort. Meistens zum Bummeln. Dieses Mal wollten wir auch die Kultur nicht zur kurz kommen lassen und siehe da, fast alle Museen sind am Samstag geschlossen.

Yachthafen Triest

Im Hafen trafen wir auf ein Schiff der Reederei Costa. Es war die Costa Mediterranea. Ein riesiger Pott. Triest ist nämlich ein beliebter Punkt für den Beginn und das Ende von Kreuzfahrten. Busse bringen Passagiere hin und wieder nach Hause.

Costa Mediterranea Triest

Nachdem die Mode heuer etwas komische Blüten treibt und ich so gar nichts finden konnte, das mir gefällt, widmeten wir uns eher den kulinarischen Besonderheiten der Region. Daher statteten wir natürlich auch unserer Lieblingseisdiele einen Besuch ab. Sie befindet sich in einer Seitengasse der Piazza dell'Unita. Hier kommt nicht nur das Auge auf seine Kosten.

kleine Eisbecher Triest

Einen Sprizz Aperol samt Knabbereien und Spaghetti gönnten wir uns auch noch.

Snacks zu Spriz Aperol

Snacks zu Spriz Aperol

Am Abend verleihte die untergehende Sonne dem Hafen ein ganz besonderes Flair.

Yachthafen Triest am Abend

Die Handschrift der Venezianer ist in Piran unübersehbar, wie man sofort beim Blick auf die Piazza Tartini, dem zentralen Platz des Ortes, erkennen kann. An diesem Tag blieb es relativ dunstig.

Piazza Tartini Piran

Piran Hafen

Den Nachmittag verbrachten wir in der nahegelegenen Meersalzsaline und am Strunjan. Der Strunjan ist eine Flüschklippe, welche langsam erodiert. Sie bietet jedoch einen herrlichen Ausblick über Olivenhaine und das Meer.

Saline Piran

Um Meersalz ernten zu können ist ein sehr aufwendiger Prozess sowie eine Menge an Handarbeit erforderlich. Geernetet wird ungefähr Mitte September, danach reicht die Kraft der Sonne nicht mehr aus, um das Salz kristallieren zu lassen. Rund um die Salzbecken hat sich eine abwechslungsreiche Tier- und Pflanzenwelt angesiedelt, welche mit diesen doch recht feindlichen Lebensbedingungen gut zurecht kommt.

Blume im Salzboden


Rund um Piran werden viele Oliven aber auch Orangen kultiviert. Hach, schade, dass diese Pflanzen hier bei uns zu Hause nicht wachsen wollen.

Olivenhain am Strunjan

Zu sehen ist hier übrigens die Silhouette der Kirche von Piran.

Blick auf Piran in der Abenddämmerung

Piran am Abend

Bevor wir nach Laibach aufbrachen, mussten wir natülich noch unbedingt ans Meer. Schon allein deswegen, da das Wetter Richtung Österreich relativ mies vorhergesagt war. Nebel und Kälte standen uns bevor.

Piran Hafen

Piran Hafen

Laibach ist wirklich eine tolle Stadt und erinnert in ihrem Erscheingsbild ein wenig an Graz oder Klagenfurt. Dies verwundert auch nicht ob der historischen Gegebenheiten.

Laibach

Der Drache ist übrigens das Wahrzeichen der Stadt.

Drachen Brücke Laibach

Gestärkt durch ein originales Krainerwürstel mit Sahnekrenn und Brot ging es dann heimwärts.

Krainerwürstel mit Sahnekrenn

Bis bald und baba!

Montag, 5. Juli 2010

Ferne Länder Kroatien: Therme Catez und Ausflug nach Zagreb

By On 11:22
Nachdem wir endlich einen Termin gefunden hatten, wo Lena, Gert und Maja sowie wir beide Zeit hatten, ging es am Freitag dem 2. Juli 2010 nach Catez. Für Lena und Gert sollte es primär eine Testfahrt mit ihrem neuen Wohnmobil werden bevor sie damit im August auf große Fahrt gehen. Maja war schon den ganzen Tag über ziemlich aufgeregt und konnte die Abfahrt kaum erwarten. Für Jakob und mich war es die erste Camping-Reise mit dem VW-Golf 4-Combi. Konnten wir früher im ausgebauten VW-Bus übernachten, borgten uns dieses Mal Lena und Gert ihr Vierpersonenzelt - welches auch sehr komfortabel war, weil es über ein recht großes Vorzelt verfügt und der abgetrennte Schlafraum nahezu Stehehöhe hat. Der Campingplatz schloss direkt an die Therme Catez, Slowenien, an und in der Gebühr war auch der Thermeneintritt inkludiert.
Das tolle an der Therme Catez ist der große Wasserpark mit vielen Attraktionen und Wasserrutschen in jeder Form. Auch für Kleinkinder wie Maja gibt es passende Spiel- und Plantschmöglichkeiten.

Am Samstag machten Jakob und ich einen Ausflug in das etwa 30minütig entfernte Zagreb. Ich war bereits 2004 einmal dort und damals schon sehr begeistert gewesen. Sechs Jahre sind allerdings eine lange Zeit und der Unterschied war sofort bemerkbar. Die Stadt war noch schöner und rausgeputzter als damals. Vor der Oper in einem Pavillon spielte ein klassisches Orchester, die Parkanlagen waren mit traumhaften Blumenarrangements geschmückt, im Hauptplatz tummelten sich Einheimische wie Touristen. Unser erstes Ziel war der wundervolle und lebhafte Gemüse- und Blumenmarkt in der Nähe der Kathedrale. Hier gab es erntefrisches Gemüse und Obst zu kaufen - doch wohin damit, es hatte über 30 Grad.

Eine Stärkung gab es in der Trattoria Leonardo gleich neben dem Markt. Das Lokal schien sehr begehrt zu sein, da wir kaum einen Platz bekommen haben. Jakob entschied sich für Spaghetti und ich für Gnocchi. Doch irgendwie habe ich immer wieder das Pech, dass ich in meinem Essen ein Haar finde - egal wie gut das Restaurant ist.

Am Sonntag ging es wieder heimwärts. Zuerst überlegten wir uns, ob wir nicht noch eine Nachmittagskarte für die Therme lösen sollten, doch aufgrund der Wetterlage - es sah arg nach Gewitter aus - ließen wir es bleiben und entschieden uns für eine gemütliche Heimfahrt mit Mittagspause in Cilli. Jakob und ich hatten uns schon bei der Anreise die geniale Burg angeschaut, nun wäre es auch gar nicht mehr möglich gewesen, denn kaum hatten wir ein Lokal gefunden, war es soweit, ein heftiges Gewitter ging nieder.

Am späteren Nachmittag erreichten wir wieder wohlbehalten Graz.

Fotos auf Picasa
Fotos von meiner ersten Zagreb, Cilli, Laibach, Krk, Hlum und Rijeka-Reise gibt es hier