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Vielfältig wie Österreichs Natur ist auch dieser Blog. Unser Garten ist Quelle hochwertiger Lebensmittel für die Küche und Oase der Ruhe. Dieser Food- und Gartenblog bietet Dir Rezepte, Buchvorstellungen, Gartentipps sowie Reiseimpressionen. Gegärtnert wird im Freiland und im Topf.

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Donnerstag, 19. April 2012

Übersiedelung des Gartens - Teil 4!

By On 17:56
Nachdem wir in Graz mittlerweile alles abgebaut haben und nur noch die Bäumchen in den Töpfen übersiedelt werden müssen, geht es in Salzburg an den Aufbau des neuen Gartens. Aufgrund des Wetters, bis jetzt hat es vorwiegend geregnet und die Temperaturen ließen zu wünschen übrig, sind wir leider noch nicht ganz so weit wie wir gerne wären, aber immerhin wird es übersichtlicher.

Eine Ecke im Garten gefiel mir überhaupt nicht, sie wirkte irgendwie tot und zugleich sehr unordentlich. Irgendetwas musste dort verändert werden. Die Umgestaltung wurde ungemein dadurch erleichtert, dass die gepflanzten Sträucher den Winter nicht überlebt hatten und wir deswegen die Erlaubnis erhielten sie zu entfernen.


Beim Entfernen der Pflanzen, insgesamt gab es davon drei Stück, fiel Jakob auf, dass keiner der Sträucher mehr über intakte Wurzeln verfügte. Entweder sind die Pflanzen im Laufe des strengen Winters erfroren oder  der Dickmaulrüssler hat sein übriges getan, denn der benachbarte Cotoneaster strotzt nur so von Blättern mit Lochfrass. Ein typisches Zeichen für diesen Käfer.

Lochfraß



Nach ein paar Stunden sah das Fleckchen immerhin schon so aus. Begrünt habe ich es mit Pflanzen aus Graz: Chrysanthemen, Ablegern meiner Fetten Henne, Mädchenauge, Stiefmütterchen, Tränendes Herz und einiges mehr.


Die Stiefmütterchen sind Sämlinge meiner letztjährigen Violenpracht rund um den Miniteich. Vielleicht finde ich noch ein paar von ihnen, wenn ich das nächste Mal nach Graz komme. 


das vorläufige Endergebnis


Außerdem konnten wir endlich unsere Hochbeete befüllen und bepflanzen sowie den Gemüsegarten in Schuss bringen. Frische Komposterde erhielten wir gratis bei der alljährlichen Aktion der Stadtgemeinde Anfang April. Doch wer nun meint am Lande wird einem der Humus auch einfach in den Hänger gekippt, der irrt gewaltig. Wir mussten selbst Hand anlegen und fleißig schaufeln.

hier sind wir schon beim Abladen und Befüllen


In den vergangenen Jahren hatten wir immer das Problem die Kapazität des Gemüsegartens nicht voll nützen zu können. Durch das Tomatenhaus entsteht zwangsläufig ein eine L-Form, die man zwar gut bepflanzen kann, jedoch Schwierigkeiten mit der Erde bekommt, da diese zum Folienhaus hin abrutscht. Weniger Erde zu verwenden, ist auch nicht optimal, da diese den Pflanzen für ein gutes Wachstum fehlt. Aber Jakob ist ein Bastler und hat aus den Resten vom Hochbeet die ultimative Lösung gebaut - eine passende Stützmauer! 

In einer Ecke des Gemüsegartens hat mein Erdbeerturm seinen Platz gefunden. Genaueres über ihn erfahrt ihr in einem späteren Post! Nachdem in Graz sich eher die Schnecken an den leckeren roten Früchten satt fraßen, als das wir etwas von ihnen gehabt hätten, musste gehandelt werden.


Neben Schnittlauch, Liebstöckl und Rhabarber wohnen mittlerweile Schnittsalat, Zuckererbsen und Möhren im Gemüsegarten. Letztere müssen natürlich erst auflaufen - feucht wäre es nun zwar genug, aber die Wärme fehlt.


von nun an darf diese Schnecke im Garten wohnen



im kleinen Hochbeet habe ich viele meiner Blumen untergebracht - im Moment wirkt es etwas unordentlich dies liegt aber daran, dass das Laub von vielen bereits verblühten Frühlingsblumen noch nicht abgeschnitten ist


Da genügend Platz in einem Garten, der nur etwa 60m² misst Mangelware ist, musste ich mir etwas für meine Kräuter überlegen. Zuerst wollte ich einen Kräuterturm bauen, welcher jenem der Erdbeeren entspricht, doch wohin damit? Im Gemüsegarten wäre dann kein Platz mehr für andere Sachen gewesen, aber dann kam mir diese Idee: warum nicht Blumentöpfe mit Hacken verwenden, am Hochbeet aufhängen und damit den Kräutergarten platzsparend in die Vertikale verlegen? Damit die Pflanzen nicht ersaufen, habe ich vorsorglich Löcher hineingebohrt, denn eigentlich handelt es sich bei diesen Exemplaren um Übertöpfe!


Das große Hochbeet wurde noch mit einem Folientunnel für Salat versehen. Im Moment sieht er aber nicht gut aus, da die Nächte viel zu kalt sind.

Montag, 9. April 2012

Übersiedelung des Gartens - Teil 3!

By On 22:40
Nachdem wir ja schon vieles übersiedelt haben, geht es schön langsam an den Aufbau im neuen Garten. Doch bevor wir damit beginnen können, mussten die Überreste der Vormieter entfernt werden, die auch einen kleinen Garten mit Hilfe von Holzpalisaden angelegt hatten.


Diese konnte ich zumindest teilweise als Einfassung für die Sumpfbeete verwenden, denn ohne Verkleidung sind die schwarzen Mörterleimer hässlich!!

nachdem die Reste des alten Gemüsebeetes entfernt waren, konnte Jakob mit dem Aufbau der Hochbeete beginnen - das größere von den beiden kürzten wir um etwa 20 cm ein damit wir nicht ganz so viel Material aufwenden müssen, außerdem passt es so besser in den neuen Garten


ein bisschen Füllmaterial haben wir aus Graz mitgebracht...


... ebenfalls einen großen Sack Erde - übrigens hier werden meine mehrjährigen Blumen Einzug halten


 die Gartengarnitur nach einer Generalüberholung wieder einsetzbar...

... und einen Griller haben wir auch gekauft


inzwischen ist in Graz die Blüte der Apfelbäume voll im Gange


Mehr Infos zu den Bau von Hochbeeten gibt es hier und hier.

Donnerstag, 8. März 2012

Übersiedelung des Gartens - Teil 1!

By On 22:21
So, nun wird das nächste Großprojekt in Angriff genommen. Ich habe begonnen den Topfgarten zu übersiedeln. Nach dem Motto, wenn wir schon umziehen, dann der Garten auch, habe ich mich heute zum ersten Mal seit dem Winter wieder in die Gartenklamotten geworfen und damit begonnen einen Teil der bereits ausgetriebenen Zwiebelblumen auszubuddeln. Sie sind neben einigen Steingartenpflanzen und den Semperviva, die einzigen Gewächse, welche nicht in Töpfen wohnen. Mir ist schon klar, dass dies vielleicht nicht der Beste Zeitpunkt zum Umsetzen ist, aber immerhin finde ich nun die meisten der im Herbst gepflanzten Zwiebeln wieder. Natürlich könnte ich auch warten bis sie verblüht sind, doch dann gebe es im neuen Garten in Salzburg keine Farbtupfer und das wäre auch sehr schade.
Eine neue Heimat sollen sie später im kleineren der beiden Hochbeete finden. Ach herje, diese müssen auch noch ausgeschaufelt und abgebaut werden.

ich denke, alle Krokusse, die ich je im Garten vergraben habe, dürfte ich gefunden haben - einige von ihnen stehen schon in voller Blüte....


... andere schauen gerade erst aus der Erde und müssen schon mit einem neuen Standort klar kommen - sie werden es hoffentlich überleben




mit Schneeglöckchen hatte ich bisher eher wenig Glück, daher gab es auch nur Horste, die zu übersiedeln waren und diese sind, wie gut zusehen, nicht sehr üppig gewesen


auf die großen, duftenden Hyazinthen bin ich schon sehr gespannt - sie sehen im Topf bestimmt super aus


ach ja, die Stiefmütterchen und die Silberblätter haben den Winter überlebt und dürfen mit in die neue Heimat, allerdings in einem anderen, dekorativeren Topf


die ersten Blausternchen blühen auch schon...


... sowie ein paar Primeln


fertig für die Übersiedelung


Montag, 9. Januar 2012

Der neue Garten!

By On 23:36

Liebe Leute, es ist kaum zu glauben, langsam aber sicher ist der Übersiedlungsstress vorbei und die Zeit kann auch wieder für andere Dinge genutzt werden - zum Beispiel bloggen :) Leider habe ich noch keinen richtigen Internetanschluss - das mobile Internet via Handy funktioniert nicht immer so wie ich will, also schaut es meistens schlecht aus mit kommentieren, da dieses  Feature oft ausfällt.
Viel hat sich getan, viel hat sich verändert. Doch nun ist es soweit ich möchte Euch meinen neuen Garten vorstellen - er ist etwa 60m² groß, nach Süd-Westen ausgerichtet, eben und mit einer tollen Terrasse. Im Moment liegt er unter einem Häufchen Schnee begraben - die Spitzen der Grashalme sind noch immer zu sehen. Eigentlich ein Jammer, es ist Mitte Jänner, es sollte so richtig kalt sein und schneien. Letzteres tut es zwar, aber es bleibt einfach nichts liegen. Der Boden kann die viele Feuchtigkeit gar nicht mehr aufnehmen und so versinkt der kleine Garten im Matsch.
Wer jetzt denkt der Garten ist völlig leer, der irrt, es wohnen bereits einige Pflanzen hier. Ich konnte zwar noch nicht alle eindeutig identifizieren, aber unter anderem gibt es eine große, stämmige Rose, eine Kiwi (Männchen und Weibchen) und einige Zierpflanzen. Dennoch gibt es genügend Platz für den Topfgarten.

im Hintergrund ist das alte Gemüsebeet der Vormieter zu sehen, an diesem Platz wird wohl später unser Foliengewächshaus stehen



es ist einfach viel zu nass...


die Rose war eindeutig zu erkennen


das ehemalige Gemüsebeet


überall steht das Wasser



dieser Steg ist im Wallersee abgesoffen