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Vielfältig wie Österreichs Natur ist auch dieser Blog. Unser Garten ist Quelle hochwertiger Lebensmittel für die Küche und Oase der Ruhe. Dieser Food- und Gartenblog bietet Dir Rezepte, Buchvorstellungen, Gartentipps sowie Reiseimpressionen. Gegärtnert wird im Freiland und im Topf.

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Donnerstag, 15. September 2016

Buchtipp: Ur-Obst - wurzelecht und pflegeleicht!

By On 06:30

Ein kranker Marillenbaum?

Mir ist vollkommen bewusst, dass die Kultivierung von Marillen abseits eines Weinbauklimas recht schwierig ist, aber dennoch möchte ich es nicht aufgeben. Nachdem uns die Sorte "Ungarische Beste" von heute auf morgen an einem schönen Frühlingstag eingegangen ist (bei Marillen leider möglich), haben wir uns letztes Jahr einen neuen Marillenbaum zugelegt - dieses Mal eine Zwergobstsorte. Der neue Baum ist an und für sich gut gewachsen, sieht aber seit dem letzten Jahr im Juli recht komisch aus. Die Blätter rollen sich konisch ein. Zuerst dachte ich an die europäische Steinobstvergilbung - eine Viruserkrankung bei der es kein Entrinnen für das Bäumchen gibt. Allerdings sollten damit vorzeitiger Frucht- als auch Laubfall einhergehen. Beides trifft nicht zu. Den Grund für das Blattrollen konnten wir bislang nicht eruieren, jedenfalls waren daran auch nicht nur die Larven des Dickmaulrüsslers schuld, diese haben wir so gut es ging durch einen Erdewechsel beseitigt, das Problem ist dennoch da.

 
 
*Weinbergpfirsich aus der Südsteiermark

Doch warum wird es eigentlich immer schwieriger Obst zu pflegen bzw. es so kultivieren zu können, dass man auch ein bisschen Ertrag hat ohne wie wild spritzen zu müssen? Liegt es vielleicht wirklich an völlig überzüchteten Sorten?

Ur-Obst - alte, pflegeleichte Obstsorten für den Garten

Im Leopold Stocker Verlag ist ein Buch erschienen, welches diesem Thema auf den Grund geht: "Ur-Obst - wurzelecht und pflegeleicht". Geschrieben hat es Dr. Norbert Kleinz, ein Mitbegründer der Baumschule Ahornblatt in Mainz. Er und seine Mitstreiter haben sich auf die Suche nach Wildobstbeständen in Fluren und Weihern in ganz Mitteleuropa gemacht und vermarkten nun ihre Fundstücke kommerziell, sofern eine geeignete Vermehrung (wenn möglich wurzelecht) sichergestellt ist. Im Buch werden insgesamt 200 Sorten verschiedener Pflanzen vorgestellt, die weder überzüchtet noch extrem pflegeinstiv sind. Bei den jeweiligen Pflanzenbeschreibungen geht der Autor jeweils auf allgemeine Aspekte, Forschungsrichtungen, Sorten und künftige Entwicklungen ein. Die Zahl der beschriebenen Sorten pro Pflanzenfamilie ist unterschiedlich. Behandelt werden jedenfalls alle gängigen Obst- und Beerenarten: Apfel, Birne, Kirsche, Brom-, Erd- und Himbeeren, Ribisel und viele mehr.

 


Ur-Obst - eine Marke

Unter Ur-Obst, eine eingetragene und geschützte Marke, versteht der Autor somit vornehmlich Pflanzen, die ohne menschliche Pflege gedeihen können, quasi mit Wildbedingungen zurecht kommen - entweder, weil sie hier ohnehin heimisch sind oder sich aufgrund der jahrhundertelangen Kultivierung genetisch an ein bestimmtes Gebiet und dessen klimatische Gegebenheiten angepasst haben. Der Vorteil von Ur-Obst liegt laut Dr. Kleinz vor allem in der Robustheit und Widerstandsfähigkeit. Gerade solche Pflanzen sind oft gegen kulturbedingte Schadorganisment, egal ob Pilz oder Getier, resistent oder zumindest wesentlich widerstandsfähiger als Massenzüchtungen. Einzig und allein sollte man damit leben können, dass nicht alle Früchte wie aus dem Ei gepellt aussehen. 


Ein Weinbergpfirsich im Topf

In unserem Garten gedeiht seit Jahren ein Weinbergpfirsich - entsprechend der Definition von Hrn. Dr. Kleinz ein richtiges Ur-Obst. Ich habe ihn selbst aus einem Kern gezogen und mittlerweile viele Kerne auch wieder verschenkt, damit sich auch andere an dieser leckeren gelbfleischigen Frucht erfreuen können. Da er aus der Südsteiermark stammt, ist er an den vielen Regen in Salzburg nicht zu 100% angepasst und muss an einer geschützten Stelle stehen, ist aber davon abgesehen nicht weiter pflegeintensiv. Er gedeiht selbst im Topf prächtig. Um das heimische Obstsortiment im Garten zu erweitern, besitzen wir seit Sommer auch einen Kriecherlstrauch. Dessen weitere Entwicklung ist aber erst abzuwarten. Angewachsen ist er gut. Kurios ist nur, dass ich ihn in einer Online-Gärtnerei bestellen musste, da diese Strauchbäume hier nicht (mehr) vertrieben werden.




Ebenso ist der weitere Habitus der Marille zu beobachten, sollte sie auch nächstes Jahr vor sich hinmickern und den ganzen Sommer lang ein scheußliches Bild abgeben, wird sie entsorgt. Um Ersatz haben wir uns vorsorglich heuer schon gekümmert und uns eine "Französische Wurzelechte" besorgt. Eine Sorte, die über Sämlinge vermehrt wird. Sie wird wurzelnackt im Oktober geliefert, passt perfekt zum Weinbergpfirsich passen und man kann zudem noch ein paar Bäumchen aus Samen ziehen.

* kranke? Marille

Das Buch ist insofern interessant, da man sich eigentlich viel zu wenig damit beschäftigt, dass es auch abseits der heutigen Züchtungen noch zahlreiche wilde Obst- und Beerensorten gibt. Diese vielleicht sogar die viel besseren Eigenschaften haben als Standardprodukte aus dem Baumarkt, denn ganz ehrlich was hat man von makellosen Früchten, wenn der Baum oder Strauch schon nach kurzer Zeit gegen alles mögliche behandelt werden muss?!

"Ur-Obst - wurzelecht und pflegeleicht - 200 Sorten", Dr. Norbert Kleinz, Leopold Stocker Verlag, ISBN-978-3-7020-1591-6, 180 Seiten, € 29,90.
 
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Bis bald und baba!

Sonntag, 6. September 2015

Reiche Ernte!

By On 23:48
In den letzten zwei Wochen war es hier relativ ruhig. Das lag vor allem daran, dass mich ein Fahrradunfall außer Gefecht gesetzt hat. Mit einem angeschlagenem Knie bloggt es sich nicht so gut und fotografieren geht auch nur sehr eingeschränkt. Das Gröbste scheint nun aber überstanden zu sein, Gott sei Dank. Im Gepäck habe ich heute ein paar Bilder aus dem Garten und der Küche. 
Zur Zeit wird sehr viel Obst und Gemüse im Garten reif, wir kommen kaum mit dem Verarbeiten nach. Mittlerweile haben wir bereits 13 Gläser Himbeermarmelade eingekocht, Brombeeren und Heidelbeeren folgen noch. Tomaten wurden auch weiterhin fleißig eingerext und inzwischen haben wir auch schon die ersten Paprika gefüllt.


Im überdachten Hochbeet wachsen vorwiegend Ference Tednder (dies wurde schon mal erraten, allerdings funktioniert die Antwortfunktion nicht am Tablet, also konnte ich dies bis dato nicht bestätigen), Purple Bell und eine andere Sorte, deren Namen ich leider vergessen habe.







Wenn ich so in meine Gewächshäuser Blicke, dann werden wir heuer noch viele Tomaten einkochen. Die Pflanzen hängen jedenfalls voll. Jetzt fehlen einfach nur noch ein paar warme Tage. Die Weintrauben haben diese nicht mehr notwendig - wir konnten sie schon ernten. Die Ausbeute für eine Topfpflanze war richtig groß.




 Da die kleinen Trauben relativ viele Kerne enthalten, haben wir uns heuer entschlossen, sie zu entsaften. Immerhin konnten wir 750 ml Saft gewinnen, welchen ich anschließend abgekocht und in Rexflaschen gefüllt haben. Auch unsere winzigen Äpfel haben wir entsaftet - 500 ml sind es geworden. Der Saft war richtig lecker!



Auch den ersten Teil der Kürbisse (Butternuss) haben wir verarbeitet. Insgesamt wachsen 7 Stück rund ums Hochbeet herum. Aus einem wurde eine leckere Suppe, aus dem anderen Kürbislaibchen.


Und sonst? Ist es hier schon richtig herbstlich geworden. Heute ging auch noch entsprechend der Wind. Man igelt sich gerne wieder im Haus ein und macht es sich gemütlich. Die Dahlien sehen ein wenig mitgenommen aus, blühen aber immerhin wieder. Trotz des miesen Wetters öffnet auch die Passionsblume täglich eine Blüte.



Diese Surfinie hat sich übrigens letztes Jahr selbst ausgesät und heuer tauchte sie im Topf einer Zitrone wieder auf.


Die Weinbergpfirsiche sind jedes Jahr Spätzünder, doch was heuer wieder auf dem kleinen Bäumchen hängt, ist einfach unglaublich - Marmelade wird es jedenfalls wieder genug geben.


Auch die Nektarine ist voller Früchte - zum ersten Mal. Ich glaube, der Standort passt einfach perfekt - keine Kräuselkrankheit mehr. Ich denke, wir werden Saft daraus machen.


Ach ja, unser Zaunbau nimmt langsam Gestalt an. Jakob hat bereits sämtliche notwendige Vorbereitungen getroffen und außerdem die Vorderseite der Garage neu gefärbelt. Es sieht nun wesentlich schöner und einladender aus.


Sämtliche notwendigen Leerverrohrungen sind vorhanden, so dass wir relativ "wenig" Aufwand für das elektrische Tor und Gegensprechanlage treiben müssen. Zudem werden in naher Zukunft auch die Mülltonnen aus dem Blickwinkel verschwinden. Eine passende Box haben wir bereits ausgesucht.


So, jetzt reicht es aber für heute. Vielen, vielen Dank an alle, die beim Gewinnspiel für meinen Garten gestimmt haben - einfach klasse - es wurden über 780 Votings!!

Baba und bis bald!

Sonntag, 21. Juni 2015

Ist das Gartenjahr gelaufen?!

By On 21:58
Schön langsam stelle ich mir die Frage, ob es das war heuer mit der Gartensaison. Bei uns ist seit über einer Woche schon wieder richtig schlechtes Wetter - kalt und sehr nass. Wenn ich in den Garten blicke, dann bin ich eigentlich nur noch frustriert. Die Pflanzen haben aufgrund der niedrigen Temperaturen jegliches Wachstum eingestellt, sind krakelig und zerfressen von den Schnecken, von den vielen Läusen rede ich erst einmal gar nicht. Die Tomaten und Paprika blühen zwar, sind aber im Gegensatz zu den vorigen Jahren sehr weit hinten für die Jahreszeit. Geht es Euch ebenso?



Schön langsam gehen mir deswegen auch schon die Fotomotive aus. Denn was bitte schön soll man ablichten, wenn das Meiste von Wind und Wetter gezeichnet ist. Darum zeige ich Euch am Besten meinen neu dekorierten Türkranz. Die Idee habe ich von Depot. 


Auch den Sommer habe ich mir anderwertig ins Haus geholt... Aber nun zu meinen Sorgenkindern Nr. 1 den Paprika. Eigentlich sind sie recht gut gewachsen, doch aufgrund der Witterung voll mit Läusen. Ich habe sie heute zwar mit dem Gartenschlauch abgewaschen, genützt hat es nur bedingt, denn schon kurze Zeit später wanderten die Läuse wieder auf die Pflanzen hinauf. Das nächste Mal sollte ich es mit einer Schmierseifenlösung probieren.


Eine der Tomaten im Gewächshaus hat immerhin schon Früchte angesetzt. Mal sehen, ob diese heuer wieder der Braunfäule zum Opfer fallen wie letztes Jahr. Nachdem ich aber die Folie heuer mit Kluppen ein wenig nach oben geklammert habe, so dass eine bessere Lüftung gegeben ist, hoffe ich das Beste.


Die Schnecken haben sogar in den Balkonblumenkisterln Einzug gehalten und fallen über die Zauberglöckchen her. Die abgefressenen und verschleimten Blüten erspare ich Euch aber.


Immerhin lassen sie die Spieren in Ruhe!


Die Hortensie wird von den Schnecken einigermaßen verschont. Gott sei Dank, denn ich habe sie erst heuer gekauft und sie soll später einmal gemeinsam mit dem Phlox als auch den Spieren um die Wette strahlen.


Klatschmohn als auch Goldmohn sind auch recht schneckenresistent. Beide Mohnarten haben sich letztes Jahr stark im Blumenbeet ausgesät. Sollten sie nur. Sie sind gute Lückenfüller.


Den Islandmohn konnten wir bislang relativ gut gegen die Schnecken verteidigen. Dabei hat natürlich auch die Schneckenfalle gute Dienste geleistet.


Die Cosmeen, die ich von meiner Mama geschenkt bekommen habe, leben auch noch immer. Ihre Kollegen, die ich gepflanzt und gesät habe, hatten keine Chance gegen die schleimige Armada aus der Hecke.


Brombeeren, Äpfel, Ribisel, Nektarinen, Weinbergpfirische und Co haben trotz des miserablen Wetters reichlich Früchte angesetzt. Die Frage ist nun eher, wie viel wird davon reif und genießbar. Gerade bei den Brombeeren hatte ich in den letzten Jahren oft Pech. Grauschimmel machte die gesamte Ernte zu nichte. Die Äpfel hatten voriges Jahr so viel Schorf, dass man sie ebenfalls sofort in der Biotonne landeten.


Übrigens "meine ernte" und der BLV-Verlag suchen den Gartenhelden 2015 - nähere Infos gibt es hier. Die schönsten Fotos von Euch im Garten oder am Balkon gewinnen einen rundum betreuten "meine ernte"-Gemüseacker für das Jahr 2016. Zudem werden 5 Gartenbuchpakete verlost. Einsendeschluss ist der 30. September 2015. Die Bilder sind an facebook@blv.de zu senden. Ich werde mein Glück jedenfalls versuchen!!

Vielleicht kennt jemand von Euch die Libellenart am folgenden Bild. Da der See nicht allzu weit entfernt ist, verirren sich immer wieder welche in unseren Garten.



Ach ja, noch etwas haben wir gemacht - der Miniteich hat jetzt wohl seine endgültige Einfassung erhalten. Mit allen Vorgängervarianten war ich sehr unzufrieden. Entweder sie passten nicht zum Haus oder hatten eine andere Macke, die mir nicht passte. 


Wir haben ihn mit einer übrig geblieben Rasenkante eingefasst, den Rand mit Folie ausgelegt und anschließend ausgekiest. Gefällt mir sehr gut. Das Rundherum muss noch ein wenig adaptiert werden, aber es geht halt nicht alles auf einmal. Mehr Bilder gibt es dann mal, wenn das Wetter besser ist.

Jakob war auch wieder sehr fleißig. Es sind nun wirklich alle Fenster verputzt. Nun sieht das Häuschen optisch schon ein bisschen besser aus.




Baba und bis bald!

Dienstag, 16. September 2014

Erntevielfalt!

By On 23:36
So, heute melde ich mich mit ein paar Bildern aus dem Garten zurück. Es ist einfach unglaublich, was wir alles in den letzten Tagen alles ernten konnten, obwohl das Wetter den ganzen Sommer über nur selten mitgespielt hat. Denn bislang konnten wir etwa 13 Dosen Tomatenmark einkochen sowie mehrere Gläser Marmelade. Nun kommen schön langsam die gefüllten Paprika und auch die Verarbeitung der Kürbisse (2 Stück) an die Reihe :)

Das Tomatenmark haben wir dieses Mal so gemacht, dass wir klein gehackte Zwiebel in Olivenöl angedünstet und anschließend die gewürfelten Tomaten hinzugefügt und diese, sobald sie etwas weich gekocht waren, mit dem Stabmixer püriert haben. Dies hat wirklich super funktioniert und die Soße ist schön dick geworden. Zudem war es auch nicht so eine große Patzerei.


Vor dem Haus wachsen in zwölf Töpfchen (noch) Robin F1 Tomaten. Die Früchte dieser Sorte sind zwar klein, aber die Menge macht die Größe schnell wieder wett.



Das Sugo schmeckt fantastisch. Ach ja und ich habe recherchiert, es ist völlig normal, dass selbst gekochte Tomatensoße nicht so rot ist wie jene aus dem Tetrapack. Die satte rote Farbe kommt unter anderem von beigemengter roter Beete (öst. Rahnen). Diese hatten wir aber nicht zur Verfügung, daher bleibt das Sugo orange :) 


Die Tomaten (Dancing with the Smurfs, Striped Roman) auf diesem Bild wurden auch schon alle verarbeitet!


Die Tomaten im freistehenden Häuschen im Gemüsegarten sehen leider nicht mehr so gut aus. Der letzte Kälteeinbruch sowie der tagelange Regen führten zu einem rasanten Ausbreiten der Braunfäule. Die noch genießbaren Früchte müssen nun auf der Fensterbank nachreifen.


Dem Moschus-Kürbis hat der viele Regen nicht viel ausgemacht, er ist trotz aller Widrigkeiten gewachsen, gewachsen und gewachsen. Die trotz allem überdimensionierte Pflanze brachte jedoch nur einen einzigen Kürbis zur Reife, alle sonstigen Fruchtansätze verfaulten bereits im Ministadium. 


Schätzungsweise bringt dieses Prachtexemplar an die 20 kg auf die Waage. Genau bestimmen konnten wir das Gewicht allerdings nicht, denn unsere Küchenwaage geht nur bis 5 kg. Wie und in welcher Form wir ihn allerdings im Gefrierschrank unterbringen sollen, ist noch offen.


Nach der Ernte wurde die Pflanze entfernt und wir haben wir ein paar Quadratmeter Garten zurückgewonnen. Ob wir nächstes Jahr allerdings wieder diese Kürbissorte pflanzen, müssen wir uns noch gut überlegen :)


Auch die Butternusspflanze schaffte gerade mal einen einzigen Kürbis.


Die Paprika beginnen nun schön langsam zu reifen. Einer der Blockpaprika ist leider an der Pflanze verfault, bei dem Wetter der letzten Tage wohl ein Kollateralschaden. Schade nur, dass es einer der Größten gewesen wäre. Allerdings müssen wir mehr als zufrieden sein, denn bislang konnten wir noch nie Paprika ernten - auch nicht in Graz, wo es tendenziell milder ist, als hier im Salzburger Seenland. Ich schreibe den heurigen Erfolg jedenfalls der Überdachung zu, die Jakob im Frühling für das Hochbeet gebaut hat.



Die geernteten Paprika wurden mit Faschiertem und Reis gefüllt. Inzwischen harren sie schon in der Gefriertruhe und warten auf ihren kulinarischen Einsatz. So wie es aussieht, werden in den kommenden Tagen noch einige andere reif werden. Als besonders ertragreich hat sich die Sorte Editta erwiesen. Sie wird das nächste Jahr bestimmt wieder angebaut.


Die Weinbergpfirsiche (wir konnten in etwa 2 kg von unserem Topfbaum ernten) haben wir überwiegend zu Marmelade verarbeitet. Das Rezept habe ich hier auf Chefkoch gefunden. Jene, die die das Rezept nachgekocht haben, haben nicht zu viel versprochen, die Marmelade schmeckt wirklich unglaublich gut. 


Im Gegensatz zum letzten Jahr können wir die Weintrauben heuer wirklich essen. Sie schmecken richtig süß und total lecker.


Einer der Apfelbäume trägt heuer zum ersten Mal recht gut und hat sich auch als recht Schorf resistent erwiesen


Die Himbeeren wurden ebenfalls zu Marmelade verarbeitet. Da mir die Flotte Lotte abhanden gekommen ist, gibt es Marmelade mit Kernen - auch nicht schlimm :)


Wann die Melanzani reif sind, müssen wir noch herausfinden. Es ist jedenfalls eine eher grün bleibende Sorte, wenn ich mich so recht an das Samenpackerl erinnere.


Die Zitronen werden dieses Jahr wohl nicht mehr gelb werden, vielleicht gibt es über den Winter oder ansonsten im nächsten Sommer Bio-Früchte.


Die Gewinnern der Buchverlosung werde ich diese Woche noch bekannt geben - schön langsam bin ich mit meinen Sachen wieder soweit auf gleich, dass ich am Abend hoffentlich auch wieder öfter für den Blog Zeit habe.

Gute Nacht und baba!