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Vielfältig wie Österreichs Natur ist auch dieser Blog. Unser Garten ist Quelle hochwertiger Lebensmittel für die Küche und Oase der Ruhe. Dieser Food- und Gartenblog bietet Dir Rezepte, Buchvorstellungen, Gartentipps sowie Reiseimpressionen. Gegärtnert wird im Freiland und im Topf.

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Montag, 16. Januar 2017

Das widerspenstige Traubengelee!

By On 06:30

Traubengelee - eine Herausforderung

Ich habe eigentlich schon oft Marmelade eingekocht und es ist grundsätzlich überhaupt nicht schwer, aber so manche Obstsorten wollen nicht so recht verkocht werden. Aber von Anfang an. Etwa vor vier Jahren bekam ich von meiner Freundin eine gute Portion an Isabella-Trauben geschenkt. Nachdem sie zwar einen super Geschmack haben, aber aufgrund ihrer eigenen Konsistenz für den Frischverzehr nicht meins sind, machte ich kurzer Hand Marmelade daraus. Verwendet habe ich damals 1:1 Gelierzucker. Es hat super geklappt.

Gartenblog Topfgartenwelt Weintrauben: im geflochtenem Korb Stilleben Marmelade einkochen
 
Nun der nächste Versuch. Dieses Mal mit Trauben aus dem eigen Garten. Zum einen sind die Trauben von der Discounter-Rebe fast zu wenige und klein um Saft zu pressen und die vor zwei Jahren gepflanzten Isabella-Trauben tragen auch noch keine Unmengen. Beide Rebstöcke werden übrigens in Töpfen kultiviert und produzieren dadurch ohnehin eine eingeschränkte Ernte. Wie dem auch sei, ich stellte mich brav in die Küche zupfte Traube für Traube von den zarten Ästchen herunter. Eine Stunde war ich damit locker beschäftigt. Jakob half mir alles durch die Flotte Lotte zu treiben, dann ging es los.

Gartenblog Topfgartenwelt Weintrauben: Erntekorb im Herbst - aus den Früchten wird Marmelade

Wenn das Traubengelee einfach nicht geliert

Mit einem 2:1 Zucker und etwas Zitrone machte ich mich ans Werk den guten Traubensaft zu konservieren. Doch es passierte nix. Die Flüssigkeit wollte nicht um die Burg gelieren. Also fügte ich noch etwas Zucker hinzu, denn reines Pektin hatten wir zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Am Ende funktionierte es doch, aber die Marmelade wurde mir viel zu süß.

Gartenblog Topfgartenwelt Weintrauben: Isabellatrauben für Weintraubengelee

Gartenblog Topfgartenwelt Weintrauben: Isabellatrauben Nahaufnahme

Abhilfe durch Apfelpektin?

Die zweite Charge wollte ich nicht so verhauen und besorgte mir im Vorfeld reines Apfelpektin im Reformhaus. Dort ist es nämlich erheblich günstiger als in der Apotheke. Zudem gab es noch eine kostenlose Erheiterung. Ich wurde darauf hingewiesen, dass es sich bei Apfelpektin um ein rein veganes Produkt handelt. Wow! Wer hätte sich das gedacht?! In der heutigen Zeit weiß man zwar nie, was so manchem Lebensmittelproduzenten einfällt, aber man kann hoffentlich davon ausgehen, dass ein reines Pflanzenprodukt keine tierischen Zutaten enthält. Aber was soll's, es klingt halt moderner und besser, wenn es unter dem Deckmäntelchen veganes verkauft wird.

Gartenblog Topfgartenwelt Weintrauben: Weinrebe mit Erntekorb

Das Arbeiten mit reinem Pektin ist jedoch auch nicht so einfach. Ich habe den großen Fehler gemacht es bereits zu der mit Zucker erhitzten Flüssigkeit hinzu zu geben. Es verklumpte. Besser wäre es gewesen, es direkt mit dem Gelierucker zu vermischen, um dessen Pektingehalt zu erhöhen. Nun kann man es nicht mehr ändern. Die Marmelade schmeckt trotzdem und aus Fehlern lernt man bekanntlich.

Bis bald und baba!

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Dienstag, 16. September 2014

Erntevielfalt!

By On 23:36
So, heute melde ich mich mit ein paar Bildern aus dem Garten zurück. Es ist einfach unglaublich, was wir alles in den letzten Tagen alles ernten konnten, obwohl das Wetter den ganzen Sommer über nur selten mitgespielt hat. Denn bislang konnten wir etwa 13 Dosen Tomatenmark einkochen sowie mehrere Gläser Marmelade. Nun kommen schön langsam die gefüllten Paprika und auch die Verarbeitung der Kürbisse (2 Stück) an die Reihe :)

Das Tomatenmark haben wir dieses Mal so gemacht, dass wir klein gehackte Zwiebel in Olivenöl angedünstet und anschließend die gewürfelten Tomaten hinzugefügt und diese, sobald sie etwas weich gekocht waren, mit dem Stabmixer püriert haben. Dies hat wirklich super funktioniert und die Soße ist schön dick geworden. Zudem war es auch nicht so eine große Patzerei.


Vor dem Haus wachsen in zwölf Töpfchen (noch) Robin F1 Tomaten. Die Früchte dieser Sorte sind zwar klein, aber die Menge macht die Größe schnell wieder wett.



Das Sugo schmeckt fantastisch. Ach ja und ich habe recherchiert, es ist völlig normal, dass selbst gekochte Tomatensoße nicht so rot ist wie jene aus dem Tetrapack. Die satte rote Farbe kommt unter anderem von beigemengter roter Beete (öst. Rahnen). Diese hatten wir aber nicht zur Verfügung, daher bleibt das Sugo orange :) 


Die Tomaten (Dancing with the Smurfs, Striped Roman) auf diesem Bild wurden auch schon alle verarbeitet!


Die Tomaten im freistehenden Häuschen im Gemüsegarten sehen leider nicht mehr so gut aus. Der letzte Kälteeinbruch sowie der tagelange Regen führten zu einem rasanten Ausbreiten der Braunfäule. Die noch genießbaren Früchte müssen nun auf der Fensterbank nachreifen.


Dem Moschus-Kürbis hat der viele Regen nicht viel ausgemacht, er ist trotz aller Widrigkeiten gewachsen, gewachsen und gewachsen. Die trotz allem überdimensionierte Pflanze brachte jedoch nur einen einzigen Kürbis zur Reife, alle sonstigen Fruchtansätze verfaulten bereits im Ministadium. 


Schätzungsweise bringt dieses Prachtexemplar an die 20 kg auf die Waage. Genau bestimmen konnten wir das Gewicht allerdings nicht, denn unsere Küchenwaage geht nur bis 5 kg. Wie und in welcher Form wir ihn allerdings im Gefrierschrank unterbringen sollen, ist noch offen.


Nach der Ernte wurde die Pflanze entfernt und wir haben wir ein paar Quadratmeter Garten zurückgewonnen. Ob wir nächstes Jahr allerdings wieder diese Kürbissorte pflanzen, müssen wir uns noch gut überlegen :)


Auch die Butternusspflanze schaffte gerade mal einen einzigen Kürbis.


Die Paprika beginnen nun schön langsam zu reifen. Einer der Blockpaprika ist leider an der Pflanze verfault, bei dem Wetter der letzten Tage wohl ein Kollateralschaden. Schade nur, dass es einer der Größten gewesen wäre. Allerdings müssen wir mehr als zufrieden sein, denn bislang konnten wir noch nie Paprika ernten - auch nicht in Graz, wo es tendenziell milder ist, als hier im Salzburger Seenland. Ich schreibe den heurigen Erfolg jedenfalls der Überdachung zu, die Jakob im Frühling für das Hochbeet gebaut hat.



Die geernteten Paprika wurden mit Faschiertem und Reis gefüllt. Inzwischen harren sie schon in der Gefriertruhe und warten auf ihren kulinarischen Einsatz. So wie es aussieht, werden in den kommenden Tagen noch einige andere reif werden. Als besonders ertragreich hat sich die Sorte Editta erwiesen. Sie wird das nächste Jahr bestimmt wieder angebaut.


Die Weinbergpfirsiche (wir konnten in etwa 2 kg von unserem Topfbaum ernten) haben wir überwiegend zu Marmelade verarbeitet. Das Rezept habe ich hier auf Chefkoch gefunden. Jene, die die das Rezept nachgekocht haben, haben nicht zu viel versprochen, die Marmelade schmeckt wirklich unglaublich gut. 


Im Gegensatz zum letzten Jahr können wir die Weintrauben heuer wirklich essen. Sie schmecken richtig süß und total lecker.


Einer der Apfelbäume trägt heuer zum ersten Mal recht gut und hat sich auch als recht Schorf resistent erwiesen


Die Himbeeren wurden ebenfalls zu Marmelade verarbeitet. Da mir die Flotte Lotte abhanden gekommen ist, gibt es Marmelade mit Kernen - auch nicht schlimm :)


Wann die Melanzani reif sind, müssen wir noch herausfinden. Es ist jedenfalls eine eher grün bleibende Sorte, wenn ich mich so recht an das Samenpackerl erinnere.


Die Zitronen werden dieses Jahr wohl nicht mehr gelb werden, vielleicht gibt es über den Winter oder ansonsten im nächsten Sommer Bio-Früchte.


Die Gewinnern der Buchverlosung werde ich diese Woche noch bekannt geben - schön langsam bin ich mit meinen Sachen wieder soweit auf gleich, dass ich am Abend hoffentlich auch wieder öfter für den Blog Zeit habe.

Gute Nacht und baba!

Donnerstag, 12. September 2013

Allerlei Spielereien!

By On 22:50
Nachdem mich eine hartnäckige Grippe zu einem für mich völlig unpassenden Zeitpunkt tagelang außer Gefecht gesetzt hat, geht es schön langsam wieder aufwärts, doch die Zeit drängt und in den nächsten Wochen gibt es noch viel vorzubereiten.

Aber nun etwas anderes - bis jetzt habe ich meine Collagen immer mit Picasa zusammengestellt, aber vor kurzem ist mir mal wieder Photoscape untergekommen, ein ebenfalls kostenloses Bildbearbeitungsprogramm (die meisten von Euch werden es kennen). Hinsichtlich der Gestaltung der Bilder bietet es ein wenig mehr Möglichkeiten als die Software von Google und mit etwas Geduld lassen sich auch ohne besondere Vorkenntnisse tolle Bilder zaubern.


In den letzten Tagen konnte ich bzw. Jakob noch einige Tomaten ernten (allerdings nur im Gewächshaus). Eigentlich hätte ich damit überhaupt nicht mehr gerechnet, vor allem, da die Saison dahingehend überhaupt nicht gut gelaufen ist. Die Freilandtomaten werden wohl nicht mehr reif werden, die meisten Früchte zeigen bereits Spuren von Braunfäule - es war ihnen wohl zu feucht.

Ein ganz besonderes Highlight - mein dritter Versuch San Marzano Tomaten zu kultivieren hat endlich geklappt. Die Früchte zeigen heuer keine Spuren von Blütenendfäule.


Bei den Kartoffeln sieht es auch viel besser aus. Die wenigen Knollen, die zum Vorschein kamen sind winzig und kümmerlich. Während der Vegetationszeit hat es einfach zu wenig geregnet und selbst das tägliche Gießen mit dem Gartenschlauch konnte dieses Defizit nicht ausgleichen.


In einem Kübel fand Jakob diesen Engerling (Dickmaulrüssler) gemeinsam mit ein paar Geschwistern. Im Vergleich zu den letzten Jahren blieben die Pflanzen jedoch weitestgehend von diesen kleinen Fressmaschinen verschont.


Na, was sagt Ihr? Meine Zitronenbäumchen habe ich nun seit etwa drei Jahren und heuer wachsen daran das erste Mal Zitronen. Nachdem die ersten Früchten stets abgefallen sind, haben sich nun mehrere zu noch kleinen Biozitronen weiterentwickelt - allerdings erst nachdem die Hitzewelle abgeflaut war. Ich glaube zwar nicht, dass sie noch reif werden, aber sie sehen zumindest richtig exotisch aus.


Eine weitere Besonderheit stellen die Weintrauben dar. Bis jetzt konnten wir ebenfalls noch nie richtige Reben ernten. Noch sind die Trauben ein bisschen sauer, aber die Hoffnung stirbt zu letzt. Einen Teil der Himbeeren und so gut wie alle Brombeeren konnte man aufgrund der Unmengen an Schneckenschleim nicht  mehr verzehren. 


Im Blumenbeet blüht noch immer der Goldmohn. Diesen werde ich wohl kommendes Jahr wieder ansäen, er gefällt mir total gut und ist auch an trüben Tagen ein fröhlicher Anblick. Leider ist er im Moment so ziemlich der einzige schöne Anblick, denn aufgrund der Baustelle und meines Ausfalls sind die Beete ziemlich verwildert. Einen richtigen Herbstgarten wird es wohl erst nächstes Jahr geben.


Gut, neben dem Goldmohn blühen auch noch ein paar andere Pflänzchen wie Cosmea und Sonnenhut. Aber vor allem sind die vielen Möglichkeiten von Photoscape klasse. Neben der Möglichkeit von "Kombinieren" kann man mit Hilfe der Funktion "Albumseiten" auch noch jede Menge verschiedene Collagen, teils mit überlappenden Bildern kreieren.