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Vielfältig wie Österreichs Natur ist auch dieser Blog. Unser Garten ist Quelle hochwertiger Lebensmittel für die Küche und Oase der Ruhe. Dieser Food- und Gartenblog bietet Dir Rezepte, Buchvorstellungen, Gartentipps sowie Reiseimpressionen. Gegärtnert wird im Freiland und im Topf.

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Donnerstag, 25. Mai 2017

Rezept: Zitronengelee - Zitronensirup aus Bio-Früchten gewachsen im Garten!

By On 07:00

Meine Zitronenbäumchen

Meine Zitronenbäumchen kultiviere ich nun schon etlichen Jahren. Sie stehen von Frühling bis Anfang Winter auf unser sonnigen Terrasse. Im Winter schleppt sie Jakob jedes Jahr in den Keller. Dort ist es zwar nicht unbedingt besonders hell, aber es zieht nicht und es ist nicht zu warm. Bislang war die Überwinterung nie ein wesentliches Problem. Doch letztes Jahr im Herbst habe ich mir mit dem Erwerb einer Feige (!) Schildläuse in den Garten geholt und darf diese nun bekämpfen. Es ist furchtbar. Insbesondere deswegen, weil es dadurch nächstes Jahr wohl keine Zitronenernte geben wird und damit auch kein selbstgemachtes Zitronengelee bzw. Zitronensirup aus Bio-Früchten. Schnief. So ist es nun einmal in der Natur, aber ich sollte nicht traurig sein, denn heuer konnte ich 12 (!) Zitronen ernten. Eine ganze Menge für zwei kleine Bäumchen.



Herstellung von Zitronengelee

Eigentlich hätte ich mir die Herstellung von Zitronengelee ein wenig einfacher vorgestellt, als es tatsächlich ist. Bevor Jakob und ich loslegten habe ich natürlich gegoogelt und konnte auf zahlreichen Seiten lesen, dass man Zitronengelee nicht anders macht als jegliches anderes Gelee. Super! 2:1 Gelierzucker hatten wir zu Hause, ebenfalls einen Zestenreiber, um die ungespritzte Schale nicht zu vergeuden und schon legten wir los. Insgesamt erhielten wir einen halben Liter Zitronensaft. Genial! Er schmeckte zudem auch nicht allzu sauer, sondern schien für das Zitronengelee perfekt geeignet zu sein. Also ran ans Werk. Nach einigen Minuten kam die Erkenntnis, dass das Zitronengelee mit einem 2:1 Einkochzucker nicht geliert. Dasselbe Problem hatte ich bereits bei der Herstellung von Weintraubenmarmelade. Vorgegangen sind wir wie auf der Packung beschrieben: 2 Teile Fruchtsaft, 1 Teil Gelierzucker und dies 6 Minuten lang köcheln und anschließend heiß in Gläser abfüllen.

Gartenblog Topfgartenwelt Rezept: Zitronengelee-Zitronensirup aus Bio-Früchten gewachsen im Garten

Gartenblog Topfgartenwelt Rezept: Zitronengelee-Zitronensirup - ein Frühstück im Garten

Gartenblog Topfgartenwelt Rezept: Zitronengelee-Zitronensirup

Aus Zitronengelee wird Zitronensirup

Die anfängliche Euphorie erhielt dadurch einen saftigen Dämpfer. Träumten wir doch schon von schmackhaften Zitronengelee alla Oscar Tintori, einem der größten Zitruszüchter in der Toskana. Aber es war Gott sei Dank ist noch nicht alles verloren. Das hergestellte Produkt eignete sich perfekt als Zitronensirup. Zitronensirup kann man für Tee als auch als Limonade verwenden. Ein perfekter Durstlöscher für heiße Tage. Die Herstellung von Zitronengelee werden wir bestimmt noch einmal versuchen, dann aber mit einem 1:1-Gelierzucker.

Gartenblog Topfgartenwelt Rezept: Zitronengelee-Zitronensirup - eine reiche Zitronenernte

Gartenblog Topfgartenwelt Rezept: Zitronengelee-Zitronensirup - Konservierung von Zitronen aus eigener Ernte

Falls wer einen Tipp für mich hat, um es das nächste Mal besser zu machen, immer nur her damit :)

Bis bald und baba!
Kathrin

Mittwoch, 24. August 2016

Buchtipp: Feigen aus dem eigenen Garten! Köstliche Exoten in Topfkultur.

By On 06:30

Eine Feige für unseren Garten

So, jetzt bekommt aber endlich der Feigenbaum seine Bühne. Ihr wisst ja, dass ich seit jeher eine Vorliebe für "exotische" Pflanzen im Garten habe. Es müssen nicht zu viele von ihnen sein, aber zumindest ein paar. Angefangen hat es mit ein paar Zitronenbäumchen. Die sind zwar nicht so ausgefallen, aber in der Kultivierung schwierig, wenn das Winterlager nicht passt. Gerade in Graz stellte uns die Überwinterung immer wieder vor neue Herausforderungen. Der Keller war extrem zugig und kalt. Der sichere Tod einer jeden etwas empfindlicheren Pflanze. Eine Erfahrung, die mir leider auch nicht erspart blieb. Zwei sauteure Zitruspflänzen aus der Toskana überlebten die kalten Monate in Graz auch nicht lange. Selbst eine Teelichtheizung hat am Ende nicht viel geholfen. Doch nicht nur Zitrone und Co hielten das nicht aus, auch eine aus einem Steckling selbstgezogene Feige (mein großer Stolz) kam damit nicht zu Rande. 

Gartenblog Topfgartenwelt Topfgarten Exoten: Surfinien als Unterpflanzung von Zitronen im Topf

Zitruspflanzen müssen nicht aufwendig gepflegt werden

Ironie des Schicksals, seit dem wir in unserem Häuschen in Salzburg wohnen (klimatisch wesentlich rauer und kälter als Graz), welches über ein stabiles Kellerklima als auch über eine mittlerweile frostfreie Garage verfügt, haben sich die Karten neu gemischt. Die Zitronen auf der Terrasse gedeihen prächtig - derzeit reifen ca. 10 schmackhafte Früchte - und auch die Clementine, die fast eingegangen wäre, hat sich prächtig erholt. Besondere Pflege lasse ich ihnen nicht zukommen. Sie bekommen Wind und Wetter ab und bleiben, sofern möglich, bis weit in den November im Garten. Nach den ersten paar Frösten, gibt es im Winterlager auch so gut wie keine Schädlinge.

Gartenblog Topfgartenwelt Topfgarten Exoten: Feige Brown Turkey vorbereitet für die Topfkultur
*Es ist noch ein ganz kleines Bäumchen und wartet gerade auf einen größeren Topf, doch die sind derzeit noch alle von den Kartoffeln besetzt.

So weit so gut gut, doch jetzt fehlte noch immer eine Feige in meiner Sammlung. Schon seit Frühling war ich auf der Suche nach einer winterharten Bayernfeige, die ich letztendlich jedoch nirgendwo gefunden habe, weder in einem Baumarkt noch in einer Gärtnerei. Generell war das Angebot für Feigen dieses Sommer eher dünn gestreut, obwohl seit jeher Feigen in Österreich kultiviert werden. Gerade in Graz gibt es mehrere stattliche, ausgepflanzte Feigenbäume. 

Gartenblog Topfgartenwelt Topfgarten Miniteich: mit Springbrunnen

Vor einigen Tagen mussten wir allerdings mal wieder wegen einer unserer Baustellen am Haus in den Baumarkt fahren und siehe da, ganz versteckt in der hintersten Ecke waren noch Feigen zu finden. Nur noch eine Sorte, aber immerhin. 

Gartenblog Topfgartenwelt Buchvorstellung Buchrezension: Feigen aus dem eigenen Garten, erschienen im Ulmer-Verlag
*Eugen Ulmer Verlag

Feigen aus dem eigenen Garten - Sorten, Pflege und sonstiges Wissen

Vor einiger Zeit erhielt ich vom Eugen Ulmer Verlag das Buch "Feigen aus dem eigenen Garten - 30 selbstfruchtende und leckere Sorten" von Christoph Seiler als Rezensionsexemplar übermittelt. Einfach perfekt! Zu Hause angekommen, schlug ich  gleich die Sorte nach und wurde fündig "Brown Turkey" - eine äußerst beliebte Feige für rauere, nördliche Lagen und in Mitteleuropa am weitesten verbreitet. Das klang vielversprechend. Es handelt sich dabei zudem, wie hier üblich, um eine parthenokarpe Sorte (=selbstbefruchtend), da Feigengallwespen hier noch nicht heimisch sind und es wahrscheinlich auch nicht so schnell werden. Wir mussten ohnehin noch ein weiteres Mal in den Baumarkt und da habe ich dann zugeschlagen.

Calla

Gartenblog Topfgartenwelt Topfgarten: Surfinien im Sonnenlicht

"Feigen aus dem eigenen Garten" ist ein ideales Nachschlagewerk, wenn man sich, so wie ich, nicht ganz sicher ist, für welche Sorte man sich entscheiden sollte und zusätzlich Tipps für Kultivierung und Pflege benötigt. Das Buch ist sehr übersichtlich aufgebaut und in folgende große Kapitel unterteilt: Geschichte und Bontanik (sehr interessant!), Pflanzung und Pflege, Was unsere Feigenbäume plagt (Krankheiten, Schädlinge, usw.), die besten Sorten und Feigenernte (inkl. Rezepte). 

Gartenblog Topfgartenwelt Topfgarten Exoten: Zitronen in Topfkultur

Ein besonderes Augenmerk legte ich auf das Thema "Kultur im Kübel", denn die Feige wird nicht ausgepflanzt werden, dies ist bei unseren teils heftigen Wintern einfach nicht möglich. Zwar ist die Brown Turkey keine empfohlene Topfsorte, doch probieren geht über studieren. Ein weiterer wichtiger Punkt vor dem Kauf der Feige war das Abklären von etwaigen Schädlingen und Krankheiten, doch ich musste feststellen, Feigen sind sehr robust und wenig krankheitsanfällig. Denn ganz ehrlich, ich bin schon heilauf beschäftigt mit genügend anderen Plagegeistern im Garten, so dass zusätzliche Probleme nicht erwünscht sind.

Gartenblog Topfgartenwelt Miniteich: Zwerg-Taglilie im Gegenlicht

Die vorgestellten Sorten werden jeweils kurz und prägnant beschrieben. Insbesondere wird auf Wuchshöhe, Wuchsbreite und klimatische Einflüsse bzw. Empfindlichkeiten eingegangen. Am Ende bekommt man noch ein paar schmackhafte Rezepte mit auf den Weg, um entweder eigene Feigen oder gekaufte köstlich zu verarbeiten. 

Nicht zu vergessen: Im Serviceteil finden sich neben Bezugsquellen auch Standorte von besonderen Feigenkultivaten. 

"Feigen aus dem eigenen Garten - 30 selbstfruchtende und leckere Sorten", 126 Seiten, Christoph Seiler, Eugen Ulmer Verlag, ISBN-978-3-8001-0809-1, € 14,90 (DE) / € 15,40 (AT).

Vielen herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar!

Bis bald und baba!


Donnerstag, 16. Juni 2016

Superfood aus dem Garten!

By On 21:08
Ist Euch der Begriff Superfood auch schon des Öfteren in letzter Zeit untergekommen? Mir persönlich vorwiegend im Zusammenhang mit vegetarischen bzw. veganem Essen. Worum es sich dabei eigentlich genau handelt, habe ich jetzt mal recherchiert. Laut Wikipedia werden als Superfood jene Nahrungsmittel bezeichnet, denen ganz besondere Eigenschaften, teils sogar medizinischer Natur,  nachgesagt werden. Superfood zeichnet sich zudem gegenüber anderen Pflanzen mit einem höherem Nährwer aus. Der Begriff selbst stammt aus der Werbung respektive dem Marketingbereich. Wie dem auch sein mag, Superfood liegt derzeit voll im Trend.


Aber woher bezieht man Superfood am Besten? Ist Superfood aus dem Supermarkt wirklich so gesund? Würde der Garten nicht viel die bekömmlicheren Schätze anbieten? Gerade diesem Aspekt ist Wolfgang Funke in seinem Buch "Super Food aus dem Garten - Ganz einfach selbst anbauen", erschienen im BLV-Verlag, nachgegangen. Ich muss sagen, ich bin ganz seiner Meinung, wirklich gesunde Zutaten kommen (vorwiegend, wenn möglich) aus dem eigenen Garten. Zudem ist die CO2-Bilanz der eigenen Ernte kaum zu toppen. Es gibt doch nichts Schöneres als Gemüse per pedes in die Küche und anschließend in den Kochtopf zu befördern.


Das Buch hat mich insofern neugierig gemacht, da ich mich bislang mit dem konkreten Nährwert selbstangebauten Obst- und Gemüsesorten eher wenig beschäftigt habe. Für mich war es einfach ausreichend zu wissen, die Leckerein sind vor der Haustüre gewachsen und wurden von uns mit Liebe gepflegt.


 Aber zurück zum Büchlein von Hrn. Funke. Dieses ist in drei große Kapitel unterteilt: Obst- und Beeren, Grünzeug (= verschiedenes Gemüse) sowie Exoten. Die einzelnen Früchte bzw. Pflanzen werden unterschiedlich detailliert vorgestellt, doch es finden sich stets Angaben betreffend Anbau im Garten, Ernte und Verwendung (teilweise mit Rezeptvorschlag) als auch Nährwertangaben und  gesundheitsfördernder Wirkungen, die dem jeweiligen Gewächs zugeschrieben werden.


Herausgepickt habe ich mir für's Erste jene Pflanzen, die auch tatsächlich in meinem Garten wachsen und das sind jede Menge: Äpfel, Marillen, Zitronen, Kiwi (leider noch keine geerntet), Heidelbeeren, Basilikum, Marillen, Weintrauben, Hagebutten (neu), Oregano und Petersilie. Das bei lediglich 350m² verfügbarer Gartenfläche. Natürlich vergisst der Autor auch nicht auf bekanntes Superfood wie Goji-Beeren, Chiasamen usw., aber diese finden sich in meinem Garten (noch) nicht.


Mein persönliches Superfood schlechthin ist die Zitrone, auch wenn ich den Bedarf nicht komplett aus eigener Ernte decken kann. Ein Tag beginnt mit einer Tasse Zitronentee und der Abend klingt mit einer heißen Zitronenlimonade aus. Zitronensaft gemischt mit Wasser soll den Säure-Base-Haushalt des Körpers regulieren und des Weiteren sollen Zitronen eine antimikrobielle Wirkung gegen bakterille Infekte haben. Klingt doch sehr gesund, oder nicht?


Und ach ja, dann wäre noch das Basilikum, wovon insgesamt 12 Stück auf meinen Fensterbänken wachsen. Dieses Kraut wirkt antibakteriell und schützt vor Infektionen. Zudem hilft es bei Stress. Hmm, Äpfel .... So, jetzt höre ich aber auf. Die Liste ließe sich noch laaange fortsetzen.

"Superfood aus dem Garten - Ganz einfach selbst anbauen", Wolfgang Funke, BLV-Verlag, ISBN-978-3-8354-1531-7, € 12,99 (DE) / € 13,40 (A).

Vielen herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar.

PS: Nachdem das Gewinnspiel schön langsam in die Endphase kommt, möchte ich Euch bitte fleißig hier für meinen Garten zu voten. :)

Bis bald und baba!

Dienstag, 19. Januar 2016

Im Keller!

By On 22:48
Im Moment herrscht bei mir sowohl im Garten als auch bei der Deko eher saure Gurkenzeit oder noch besser ein so genanntes Jännerloch. Weihnachten ist vorbei und der Frühling kommt erst. Für Deko mit Tulpen und anderen Frühblühern ist es mir noch ein bisschen zu bald. Überhaupt jetzt, wo der Garten unter einer dicken Schneedecke verschwunden ist und Temperaturen weit unter den Gefrierpunkt herrschen.


Aber genau dieses Jännerloch eignet sich perfekt um sich anderen Dingen zu widmen. Zum Beispiel dem Keller. Wir hatten zwar schon letztes Jahr ein Kellerprojekt, aber dieses war doch ein bisschen aufwendiger. Zuerst haben wir endlich mal radikal ausgemistet. In manchen versteckten Ecken des Kellers fanden sich nämlich noch immer prall gefüllte Schachteln mit Klumpert vom Umzug. Umgezogen sind wir vor drei Jahren. Es war also höchste Zeit. 
 


Im nächsten Schritt haben wir einige Regale umgestellt und wieder andere neu hinzugekauft. Denn wir hatten lediglich das schmale IVAR-System vom Schweden. 


Sonst tut sich nicht viel. Die Paprika-Pflanzerl als auch das Basilikum wachsen brav vor sich hin, soweit sich das bislang beurteilen lässt. Selbst der Schokospitz ist heuer ohne Probleme gekeimt. Jedenfalls hoffe inständig, dass die Paprika dieses Mal nicht wieder im Keimstadium stecken bleiben, sondern sich zu richtigen Pflanzen entwickeln. 


Die Zitronen und die Clementine blühen seit einigen Tagen wie wild und verströmen einen grandiosen Duft im Keller. Sämtliche Zitruspflanzen stehen bei mir eher dunkel, aber bei gleichmäßiger Temperatur um die 16°C. Verhätschelt werden die Bäumchen nicht. 

Bis bald und baba!

Sonntag, 6. September 2015

Reiche Ernte!

By On 23:48
In den letzten zwei Wochen war es hier relativ ruhig. Das lag vor allem daran, dass mich ein Fahrradunfall außer Gefecht gesetzt hat. Mit einem angeschlagenem Knie bloggt es sich nicht so gut und fotografieren geht auch nur sehr eingeschränkt. Das Gröbste scheint nun aber überstanden zu sein, Gott sei Dank. Im Gepäck habe ich heute ein paar Bilder aus dem Garten und der Küche. 
Zur Zeit wird sehr viel Obst und Gemüse im Garten reif, wir kommen kaum mit dem Verarbeiten nach. Mittlerweile haben wir bereits 13 Gläser Himbeermarmelade eingekocht, Brombeeren und Heidelbeeren folgen noch. Tomaten wurden auch weiterhin fleißig eingerext und inzwischen haben wir auch schon die ersten Paprika gefüllt.


Im überdachten Hochbeet wachsen vorwiegend Ference Tednder (dies wurde schon mal erraten, allerdings funktioniert die Antwortfunktion nicht am Tablet, also konnte ich dies bis dato nicht bestätigen), Purple Bell und eine andere Sorte, deren Namen ich leider vergessen habe.







Wenn ich so in meine Gewächshäuser Blicke, dann werden wir heuer noch viele Tomaten einkochen. Die Pflanzen hängen jedenfalls voll. Jetzt fehlen einfach nur noch ein paar warme Tage. Die Weintrauben haben diese nicht mehr notwendig - wir konnten sie schon ernten. Die Ausbeute für eine Topfpflanze war richtig groß.




 Da die kleinen Trauben relativ viele Kerne enthalten, haben wir uns heuer entschlossen, sie zu entsaften. Immerhin konnten wir 750 ml Saft gewinnen, welchen ich anschließend abgekocht und in Rexflaschen gefüllt haben. Auch unsere winzigen Äpfel haben wir entsaftet - 500 ml sind es geworden. Der Saft war richtig lecker!



Auch den ersten Teil der Kürbisse (Butternuss) haben wir verarbeitet. Insgesamt wachsen 7 Stück rund ums Hochbeet herum. Aus einem wurde eine leckere Suppe, aus dem anderen Kürbislaibchen.


Und sonst? Ist es hier schon richtig herbstlich geworden. Heute ging auch noch entsprechend der Wind. Man igelt sich gerne wieder im Haus ein und macht es sich gemütlich. Die Dahlien sehen ein wenig mitgenommen aus, blühen aber immerhin wieder. Trotz des miesen Wetters öffnet auch die Passionsblume täglich eine Blüte.



Diese Surfinie hat sich übrigens letztes Jahr selbst ausgesät und heuer tauchte sie im Topf einer Zitrone wieder auf.


Die Weinbergpfirsiche sind jedes Jahr Spätzünder, doch was heuer wieder auf dem kleinen Bäumchen hängt, ist einfach unglaublich - Marmelade wird es jedenfalls wieder genug geben.


Auch die Nektarine ist voller Früchte - zum ersten Mal. Ich glaube, der Standort passt einfach perfekt - keine Kräuselkrankheit mehr. Ich denke, wir werden Saft daraus machen.


Ach ja, unser Zaunbau nimmt langsam Gestalt an. Jakob hat bereits sämtliche notwendige Vorbereitungen getroffen und außerdem die Vorderseite der Garage neu gefärbelt. Es sieht nun wesentlich schöner und einladender aus.


Sämtliche notwendigen Leerverrohrungen sind vorhanden, so dass wir relativ "wenig" Aufwand für das elektrische Tor und Gegensprechanlage treiben müssen. Zudem werden in naher Zukunft auch die Mülltonnen aus dem Blickwinkel verschwinden. Eine passende Box haben wir bereits ausgesucht.


So, jetzt reicht es aber für heute. Vielen, vielen Dank an alle, die beim Gewinnspiel für meinen Garten gestimmt haben - einfach klasse - es wurden über 780 Votings!!

Baba und bis bald!

Sonntag, 22. März 2015

Saure Sache!

By On 19:06
Der heutige Post steht ganz im Zeichen meiner beiden Zitronenbäumchen. Diese habe ich vor etwa fünf Jahren (bitte nicht festnageln) beim Discounter gekauft. Nachdem sie lange nicht geblüht haben und den Grazer Keller als auch die verschiedenen Standorte im Grazer Garten (viel zu wenig Sonne) auch nur gerade so überlebt haben, konnte ich heuer zum ersten Mal Früchte ernten. Der Reifeprozess brauchte zwar fast zwei Jahre, aber umso größer ist nun die Freude.


Was hatte ich mir erwartet? Eigentlich nicht viel, eigentlich überhaupt nichts, vor allem nachdem ich schon von mehreren Seiten gehört hatte, dass man mit den selbst geernteten Zitronen nicht viel anfangen kann. Doch meine waren weder "sauer", noch steinhart oder bestanden nur aus Kernen, wie im Bekanntenkreis kolpoltiert wurde. Sie waren einfach perfekt! Genau so wie man sich Zitronen vorstellt.


Im Herbst als wir die Pflanzen ins Winterquartier gestellt haben, waren die Früchte allesamt noch grün und recht fest. Etwa ab Mitte Dezember konnte man eine leichte Gelbfärbung feststellen und dann ging es verhältnismäßig "schnell".


Nachdem ich nicht jeden Tag echte Biozitronen zu Hause habe, musste ich so viel wie möglich von ihnen verarbeiten. Am naheliegensten waren natürlich Saft und Zesten. Für letzteres habe ich mir extra einen Zestenschneider besorgt - funktioniert recht gut.


Der Saft schmeckt total gut - ich habe ihn schon in Form einer Zitronenlimonade probiert!


Die Zesten habe ich im Dörrgerät getrocknet.



Wie sieht es bei Euch aus? Konntet Ihr auch schon mal Eure Zitruspflanzen, falls vorhanden, beernten?

Mittlerweile haben die Bäumchen allesamt bereits neue Blüten getrieben und sich über den Winter vom vielen Regen im Herbst erholt. Sobald die Nächte milder werden, werden wir die Pflanzen wieder an ihre Plätze auf unserer Terrasse stellen. Diese ist gerade im Sommer sehr sonnig, jedoch ohne stauende Hitze. Bislang gediehen die Pflanzen sehr gut in diesem Mikroklima.

Bis bald und baba!